Was uns verbindet... Hauptversammlung des Reformierten Bundes 2017

28. bis 30. September 2017 in Moers am Niederrhein

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Alle Infos - Veranstaltungsprogram - Hintergründe zur Hauptversammlung 2017

Programm HV des Reformierten Bundes 2017.pdf

Vom 28-30. September findet die Hauptversammlung des Reformierten Bundes in Moers am Niederrhein statt. Wir blicken zurück auf das Reformationsjahr - und voraus auf das Karl-Barth-Jahr. Unter dem Motto „Was uns verbindet“ beschäftigt sich die Hauptversammlung mit den Herausforderungen einer veränderten Religionslandschaft und der Frage der Gemeinschaft in der Kirche. Zu letzterem wird aus Anlass der 200-Jahrfeier der lutherisch-reformierten Union auch Kirchenpräsident Volker Jung, stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der Union Evangelischer Kirchen (UEK), sprechen. Die Hauptvorträge zum Thema „Was uns verbindet“ halten Prof. Dr. Michael Weinrich und Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel. Pfarrer Christoph Sigrist und Hans-Jürgen Hufeisen werden mit der Aufführung des Oratoriums „Akte Zwingli“ für das Abendprogramm sorgen.

Geplant ist in diesem Jahr ein Zwischenruf zur Friedensverantwortung der Kirche: Unter dem Titel „Die Welt, unsere Angst und der Gott des Friedens“ will das Moderamen zur aktuellen Friedensfrage Stellung beziehen. Achim Detmers, Generalsekretär des Ref. Bundes: „Seit den Präsidentschaftswahlen in den USA arbeiten wir an unserer Erklärung. Seitdem wurde uns immer deutlicher, wie wichtig es ist, nach 35 Jahren wieder Stellung zu beziehen.“ Zu den zentralen Themen gehören internationale Konflikte, Terrorismus und nationalistische Tendenzen. Der Titel des Zwischenrufs nimmt Bezug auf eine zentrale Bibelstelle im Johannesevangelium: „Das habe ich euch gesagt, damit ihr Frieden habt in mir. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh 16,33). Die Veröffentlichung ist nach der Hauptversammlung geplant.

Zuletzt veröffentlichte der Reformierte Bund eine Friedenserklärung 1982: „Das Bekenntnis zu Jesus Christus und die Friedensverantwortung der Kirche“ löste landesweit Diskussionen aus. Kernpunkte waren das „Nein ohne jedes Ja“ zu Massenvernichtungswaffen und die Erkenntnis der Friedensfrage als Bekenntnisfrage, „weil es in der Stellung zu den Massenvernichtungsmitteln um das Bekennen oder Verleugnen des Evangeliums geht“.

 

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