Ausstellungen


Die verpasste Reformation: das Konzil von Konstanz vor 600 Jahren
Fünf Jahre lang will die Stadt Konstanz des größten Kongresses des Mittelalters gedenken
ref.ch. Vor 600 Jahren kamen in Konstanz die Mächtigen Europas zusammen. Am Bodensee wurde ein Papst gewählt - der einzige nördlich der Alpen. Wo sich damals Geistliche, Politiker, Händler und Huren trafen, wird ab Sonntag gefeiert.


Johannes Calvin. Leben und Werk eines europäischen Reformators

Sonderausstellung im Stadtarchiv Celle

Zur Eröffnung im Stadtarchiv (Westerceller Straße 4) am Dienstag, 4. April 2017, um 17.30 Uhr spricht Pastor Klaus Bröhenhorst aus Hildesheim.

Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums präsentieret das Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde die Sonderausstellung „Johannes Calvin. Leben und Werk eines europäischen Reformators“. Zur Eröffnung im Stadtarchiv (Westerceller Straße 4) am Dienstag, 4. April 2017, um 17.30 Uhr spricht Pastor Klaus Bröhenhorst  aus Hildesheim.

Die Reformation ist mehr als das Werk Martin Luthers. Die Ausstellung „Johannes Calvin. Leben und Werk eines europäischen Reformators“ stellt den nach Martin Luther wohl einflussreichsten Reformator vor. Steht in Deutschland Martin Luther oft allein im Rampenlicht der Reformation, so sieht dies weltweit anders aus, in den USA etwa ist der Genfer Reformator Johannes Calvin vielerorts bekannter als Luther. Und insgesamt ist die Zahl reformierter Christinnen und Christen, die sich auf die theologischen Grundentscheidungen Calvins berufen, mit über 80 Millionen weltweit höher als etwa die der Lutheranerinnen und Lutheraner. Auch das ist ein Ergebnis der reformatorischen Entwicklungen in Genf, wie sie der in Frankreich geborene Reformator wesentlich gestaltet hat.

In Celle erinnert sowohl die Calvinstraße im Stadtteil Klein Hehlen als auch die von den Hugenotten begründete Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde an den Genfer Reformator, war doch Johannes Calvin (1509-1564) der bedeutendste Theologe der Hugenotten.
Gezeigt werden neben den vom Reformierten Bund erstellten Ausstellungstafeln zahlreiche Schriften von und über den Genfer Reformator. Darunter befindet sich auch das Hauptwerk Calvins „Institutio Christianae Religionis“ in einem Druck von 1559 von Robert Estienne aus der berühmten französischen Druckerfamilie. Estienne war 1550 als Hugenotte von Paris nach Genf geflüchtet und druckte dort für den Reformator. Zu den ungewöhnlichen Schaustücken zählen Flaschen des Calvinus-Biers (Blond Bio & Blanche), das speziell zum Anlass des 500-jährigen Geburtstags von den Brüdern Papinot in der Genfer Klein-Brasserie gebraut.

Die Ausstellung wird noch bis zum 8. Juni in den  Räumen des Celler Stadtarchivs in der Westerceller Straße 4 gezeigt.

Öffnungszeiten:
Mo bis Di 8–16 Uhr; Mi geschlossen; Do 8–17 Uhr; Fr 8–13 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

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