Aktuelle Termine


Reformation und Flucht - Emden und die Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert
14. Mai bis 05. Nov. 2017
Gemeinsame Ausstellung der Johannes a Lasco Bibliothek und des Ostfriesischen Landesmuseums Emden


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen zum 200. Jubiläum im Jahr 2017
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Münster: Die Macht des Wassers – Taufen in der Reformation
1. September bis 14. Januar
Große Taufausstellung des Stadtmuseums gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis Münster im Rahmen des Reformationsjubiläums - 500 Jahre Reformation


Drei Ausstellungen zum Thema Reformation auf einen Schlag
27. August / 3. September 2017 bis 7. Januar 2018
Im Lipperland geben drei Sonderausstellungen einen Einblick in die Reformation und ihre Auswirkungen


Trans(Re)Formation - Klöster und Kirchen als Orte der Erneuerung?
26. August bis 03. Dezember 2017
Ein Ausstellungsprojekt und ein Weg zu historischen Kirchenräumen in der Ems-Dollart Region


Einfach frei – nicht nur am 31. Oktober 2017
Die westfälische Landeskirche auf dem Weg zum 500-jährigen Reformationsjubiläum
Westfalen. Mit der Kampagne »Einfach frei« nimmt die Evangelische Kirche von Westfalen den einmaligen Feiertag am 31. Oktober 2017 zum Anlass, die aktuelle Bedeutung der Reformation vor 500 Jahren zu unterstreichen.


Viel-fältiges Lächen - Lebensfreude im Alter
20. Mai bis zum 20. Oktober: Ausstellung in Groothusen
Bilder der Lebensfreude, fotografiert von Marina Franssen-Triebner/Emden


'STREIT!'
Ökumenische FriedensDekade 12.-22. November 2017
In diesem Jahr beschäftigt sich die Friedensdekade mit Konfliktlösung


Fernsehgottesdienst zum Reformationsjubiläum in NRW
Am 31. Oktober in Soest mit Präses Annette Kurschus und Ministerpräsident Armin Laschet
»Freiheit gestalten auf festem Grund« – unter diesem Leitmotiv steht der zentrale Gottesdienst am 31. Oktober in Soest, den die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen zum 500-jährigen Reformationsjubiläum feiern.


Endspurt im Reformationsjahr
Finale des Festjahres: 500 Jahre Reformation werden „eingeleuchtet“
Vom Festgottesdienst über das Wurstessen bis zum Public-Viewing: Es gibt fast nichts, was es zum Finale des Reformationsjahres 2017 nicht gibt. Ein winziger Einblick in den Endspurt des Jubiläumsjahres in Hessen-Nassau.


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'Die Reformationsfeier geht weiter'

Ansprache zur Hauptversammlung von Martin Engels

Martin Engels, Moderator des Reformierten Bundes

Zur Einführung der Hauptversammlung 2017 sprach sich der Moderator des Reformierten Bundes für mehr Engagement der Kirche in der Gegenwart aus: Dazu sei ein fundierter theologischer Standpunkt nötig

"In einer sich verändernden Gesellschaft wollen wir mit unseren Kirchtürmen nicht nur die Silhouette unserer Städte prägen", sagte Martin Engels. "Wir wollen den gesellschaftlichen und politischen Diskurs mit unserer Botschaft mitgestalten." Vor dem Hintergrund von Flüchtlingkrise und Populismustendenzen der Gegenwart sei die Kirche gefordert Verantwortung zu zeigen. "Die Falle heißt Provokation", sagte Engels. "In den letzten Wochen und Monaten sind wir Zeuginnen und Zeugen davon geworden, wie der Populismus durch die jeweils oft zu erwartende Empörung über abgründige Provokation mit breiter Aufmerksamkeit genährt wurde. In unseren Kirchen werden wir die Verantwortung für die Demokratie wieder betonen müssen."

Statt Empörung müsse die Kirche Gegenwart aktiv gestalten. "Wir brauchen in dieser Zeit einen guten, geistlichen und theologisch reflektierten Standpunkt, um anderen Kräften widerstehen zu können und uns unseres nicht aufgebbaren Auftrags gewiss zu bleiben." Den kompletten Vortrag sehen Sie in unserem Video.

Am 28. September startete die Hauptversammlung 2017 des Reformierten Bundes in Moers am Niederrhein. Das Motto "Was uns verbindet" lautet das Motto in diesem Jahr. Unter dem Motto "Was uns verbindet" geht es bei der Hauptversammlung in diesem Jahr um die Frage der Kirchengemeinschaft wie auch das immer stärker empfundende Zusammenbrechen der Gesellschaft. Dazu gab es zwei Hauptvorträge, aus soziologischer Sicht von Prof. Alexander-Kenneth Nagel und aus theologischer Sicht von Prof. Michael Weinrich.

Zudem publizierte das Moderamen am 30. September  einen Zwischenruf zur Friedensverantwortung der Kirche publizieren. Zuletzt hatte der Reformierten Bund 1982 zur Friedenssituation Stellung bezogen.


Klaus Vogler / Isabel Metzger
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