Aktuelle Termine


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen in den Jahren 2017, 2018 und 2021
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Mit Kindern nach Goldenstedt und Jugendlichen nach Kroatien
Freizeiten und Bildungsmaßnahmen für 2018 im Überblick
Die Evangelisch-reformierte Kirche hat ihr Freizeitprogramm für das Jahr 2018 veröffentlicht. In dem Programmheft finden sich mehr als 50 Freizeiten und Seminare für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.


Theologie - wie geht das?
Leuenberg (Basel, Schweiz), 16.-19. Juli 2018
49. Internationale Tagung der Karl Barth-Gesellschaft


Kirchen laden zur ökumenischen Woche für das Leben 2018 ein
14.-21. April 2018
Vom 14. bis 21. April findet die diesjährige ökumenische Woche für das Leben statt. Sie steht unter dem Motto „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“ und lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Methoden der Pränataldiagnostik ein.


'Ach was?': Kirche mit 400 Veranstaltungen
28. April - 7. Oktober 2018, Landesgartenschau Bad Schwalbach
Mit einem mobilen Gotteshaus präsentieren sich die Kirchen auf der Hessischen Landesgartenschau in Bad Schwalbach ab dem 28. April. Rund um die LichtKirche können Gäste über 400 kirchliche Veranstaltungen erleben. Unter anderem stehen Lesungen, Konzerte, Mitmach-Aktionen und ein Pilgerweg 'Querbeet auf Gottes Spuren' auf dem Programm.






Frühjahrstreffen der Evangelischen Frauen in Lippe
Lippe (EFiL), Zentrum Eben-Ezer, 25. April 2018
Anmeldung bis zum 20. April


Fortbildung für Kirchenmusiker
Kloster Frenswegen, 20.-22. April 2018
Wochenendseminar für ehrenamtliche Musikerinnen und Musiker


Unentdeckte Schätze: Erster westfälischer Tag der Fördervereine und Freundeskreise
Soest, 21. April 2018, 10-16 Uhr
Erstmals lädt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) die kirchlichen Fördervereine zu einer Tagung ein


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Rheinische Landessynode: Kölner Weihbischof ist offen für ökumenische Gemeindezentren

Positive Resonanz auf Präses-Vorschlag

Caspar-Olevian-Saal, Winterkirche der Evangelischen Kirchengemeinde in Trier. Städte wie Hildesheim, Trier und Bochum signalisierten laut Steinhäuser ökumenisches Wachstum.

Der Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser zeigt sich offen, über von evangelischer und katholischer Kirche gemeinsam genutzte Gemeindezentren nachzudenken.

In seinem Grußwort an die Landessynodalen der Evangelischen Kirche im Rheinland erklärte Steinhäuser am Sonntagabend, den 7. Januar 2018: „Es ist sicher besser, ökumenische ‚Wohngemeinschaften‘ zu gründen, als dass sich beide Kirchen aus Stadtteilen und Orten zurückziehen.“ Das sei keine schlechte Idee. Damit reagiert er auf einen Vorschlag, den der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, zum Jahreswechsel in einem Gastbeitrag für den Kölner Stadtanzeiger gemacht hat.

Dort hatte Rekowski geschrieben: „Peter Beier, mein 1996 verstorbener Vorgänger im Amt des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, hat einmal gesagt, dass man zu unserer Zeit nicht mehr fragen wird, ob du evangelisch oder katholisch bist, sondern ob du Christ bist und woran man das erkennt. So betrachtet, ist im konfessionellen Miteinander noch Luft nach oben. Ich kann mir da auch noch einiges vorstellen, damit unser Dienst an und in der Welt hörbarer, spürbarer und sichtbarer wird.“ Präses Rekowski hatte in diesem Zusammenhang ausdrücklich gemeinsame Gemeindezentren ins Gespräch gebracht.

Eine gute Wohngemeinschaft brauche jedoch viel guten Willen, gemeinsames Bemühen und klare Absprachen, gab Weihbischof Steinhäuser vor den rheinischen Landessynodalen zu bedenken.  Zudem wisse er aus seiner fast 20-jährigen Erfahrung als Pfarrer in der Düsseldorfer Innenstadt, dass in Gemeindezusammenführungen auch Widerstandspotenziale steckten.

Als „ein gutes Jahr für die Ökumene, das viele Hoffnungen geweckt hat“, bezeichnete Steinhäuser das Reformationsjubiläum 2017. Städte wie Hildesheim, Trier und Bochum signalisierten ökumenisches Wachstum. Etappenziele auf dem Weg der Einheit sollten jedoch nicht mit Jahreszahlen terminiert werden. Vielmehr heiße es, beständig an den Wachstumsbedingungen zu arbeiten. Über Rahmenbedingungen ökumenischer Wohngemeinschaften gemeinsam nachzudenken und Situationen auszuleuchten, könne hier ein guter Beitrag für den ökumenischen Alltag sein.


Quelle: Evangelische Kirche im Rheinland
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