Aktuelle Termine


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen in den Jahren 2017, 2018 und 2021
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Mit Kindern nach Goldenstedt und Jugendlichen nach Kroatien
Freizeiten und Bildungsmaßnahmen für 2018 im Überblick
Die Evangelisch-reformierte Kirche hat ihr Freizeitprogramm für das Jahr 2018 veröffentlicht. In dem Programmheft finden sich mehr als 50 Freizeiten und Seminare für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.


'Ach was?': Kirche mit 400 Veranstaltungen
28. April - 7. Oktober 2018, Landesgartenschau Bad Schwalbach
Mit einem mobilen Gotteshaus präsentieren sich die Kirchen auf der Hessischen Landesgartenschau in Bad Schwalbach ab dem 28. April. Rund um die LichtKirche können Gäste über 400 kirchliche Veranstaltungen erleben. Unter anderem stehen Lesungen, Konzerte, Mitmach-Aktionen und ein Pilgerweg 'Querbeet auf Gottes Spuren' auf dem Programm.




Nachbarschaftstreffen 'Was ist der Mensch?': neuer Ort
Herford, 23. September 2018
46. Nachbarschaftstreffen Reformierter Gemeinden Ostwestfalen und Südwestniedersachsen


Reise zum Worship Symposium in Grand Rapids/Michigan
22.-28.1.2019 (Anmeldung bis 29.7.18)
Im Januar 2019 wird eine kleine Gruppe deutscher worship leaders nach Grand Rapids/Michigan reisen, um dort am jährlichen Worship Symposium des Calvin Institute of Christian Worship teilzunehmen.


Theaterworkshops Menschenrechte - kreative und theaterpraktische Methoden
1.-2. September 2018, Hofgeismar // 6.-7. Oktober 2018, Eckersdorf
Was haben die Menschenrechte mit mir zu tun? Hat jeder Mensch das Recht, Rechte zu haben? Was prägt mich und meinen Blick?
Wo stehe ich in dieser Welt – und wie anderen Menschen gegenüber? Wie selbstverständlich sind mir meine Rechte?


Sommerkirche in Osnabrück
1. Juli - 13. August
Das Sommerkirchen-Programm der Gemeinde Osnabrück steht in diesem Jahr unter dem Motto „Trägt der liebe Gott auch Filzpantoffeln“.


Friedensgottesdienst in Osnabrück
9. September 2018, 10 Uhr, Osnabrücker Bergkirche
Mit einem Friedensgottesdienst in Osnabrück will die Evangelisch-reformierte Kirche die öffentliche Friedensdiskussion befördern.


'Schmalkaldischer Bund - Der Beginn der Kirchenspaltung in Europa'
27.-28. August 2018, Studienreise zum Museum Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden
Die Lippische Landeskirche lädt zur Studienreise nach Schmalkalden im August ein.


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'Ich bete für alle, die unmittelbar betroffen sind.'

Präses Annette Kurschus zur Amokfahrt in Münster

Präses Annette Kurschus: 'Wieder einmal tun sich unheimliche Abgründe auf. Es bleibt Angst.' © EKvW

Aus buchstäblich heiterem Frühjahrshimmel legte es sich wie eine dunkle Wolke über die Menschen: Zuerst über diejenigen, die es in Münsters Altstadt hautnah miterlebt haben. Dann über diejenigen, die in Windeseile davon erfuhren.

Plötzlich sind dort, wo man eben noch gemeinsam in der Sonne saß, Tote, schwer Verletzte, Schockierte. Menschen in Lebensgefahr, in Angst, in Trauer. Unzählige, die sofort helfen, sind da auch. Gott sei Dank.Was hat den Menschen getrieben, der dieses zerstörerische Szenario auslöste und anschließend seinem Leben ein Ende setzte? Wozu sind Menschen fähig, immer und immer wieder? Wieder einmal tun sich unheimliche Abgründe auf. Es bleibt tiefes Erschrecken. Es bleiben Fragen. Es bleibt Angst.

Wir Christen haben gerade Ostern gefeiert. Den Sieg des Lebens über den Tod.Im Horizont der österlichen Hoffnung stellt sich manche Frage besonders quälend. Die Gewissheit, dass Gott für alle das Leben will, macht das Entsetzen über ein solches Geschehen umso tiefer.Und: Wir lassen nicht ab, uns an den lebendigen Gott zu wenden.Auch jetzt. Gerade jetzt. Ja, jetzt erst recht.

Ich richte mein Klagen und meine Fragen an ihn, den Lebendigen. Ich bete für alle, die unmittelbar betroffen sind. Ich bitte um Kraft für diejenigen, deren tätiger Einsatz für Leib und Seele jetzt bitternötig ist. Und ich bitte für uns alle: Dass die Liebe uns hilft beizustehen, wo wir können. Dass die Angst uns nicht zu vorschnellen Verurteilungen verleitet. Dass die ungelösten Fragen uns nicht zu schädlichen Spekulationen verlocken. Dass das Unbegreifliche uns nicht in Hass und Verachtung treibt

"Christus spricht: Was ihr nicht getan habt einem von diesen, das habt ihr mir auch nicht getan", heißt es im biblischen Lehrtext des gestrigen Tages. Das Umgekehrte gilt ebenso: "Was ihr getan habt einem von diesen, das habt ihr mir getan." (Matthäus 25, 45.40)


Annette Kurschus
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