Aktuelle Termine


Geldericus Crumminga - Die Bücherwelt eines Emder Juristen
Johannes a Lasco Bibliothek, 23. August 2018 bis 31. Januar 2019


Eröffnung des Karl Barth-Jahres 2019
10. Dezember 2018, in Basel,
um 16.00 Uhr in der Aula der Universität, Kollegienhaus, Peterplatz 1.


Barth-Soirée mit Lesung und Musik
10. Dezember 2018, 19 Uhr, Franz. Friedrichstadtkirche, Berlin


Eröffnung des Karl Barth-Jahres in den Niederlanden
10. Dezember 2018, in Amsterdam/NL
»›So spricht der Herr‹ - Ungeniert von Gott reden«




Wird die Welt immer intelligenter? – Unterschiedliche Formen der Intelligenz im Gespräch
11. Dezember 2018, Siegburg
Veranstaltungsreihe zur der Frage „Was ist Intelligenz?" - Vierter Abend


Hört, es schallen Himmelslieder
16. Dezember, Johannes A Lasco Bibliothek
Am 16. Dezember um 11:30 Uhr lädt die Johannes a Lasco Bibliothek erneut zu der 'Sonntagsmatinée in der Bibliothek' ein.




Karl Barth - Professor, Prediger, Provokateur
9.1.- 6.2.19 - Begleitprogramm zur Ausstellung in Basel
Vorstellung aktueller biographischer Werke und Deutungen zu Karl Barth durch ihre Verfasser.


Rheinischer Pilgertag 2019
12. Januar 2019, Lüttringhausen


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'Gefahr für Leib und Leben'

Dortmunder Gemeinde gewährt Kirchenasyl

© Pixabay

Nachdem erst vor wenigen Wochen ein Kirchenasyl in Dortmund erfolgreich zu Ende ging, gewährt jetzt eine andere Kirchengemeinde einer Frau aus Afrika Kirchenasyl.

Der Evangelische Kirchenkreis Dortmund teilte mit, dass das Presbyterium der Kirchengemeinde und der Kirchenkreis einvernehmlich davon überzeugt seien, dass hier ein besonderer Härtefall vorliegt, also eine Gefahr für Leib und Leben. Es handelt sich um eine junge, alleinstehende Frau christlichen Glaubens aus Nigeria. Sie soll nach Italien zurückgebracht werden, ist dort aber von Menschhändlern bedroht. „Experten haben uns versichert: Die Behörden dort können ihr derzeit keine sichere Unterbringung garantieren“, so der für die Kirchenasylberatung zuständige Pfarrer Friedrich Stiller.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wurde entsprechend den zwischen Staat und Kirche 2015 verabredeten Regeln vorab informiert. Denn ein Kirchenasyl ist nach Auffassung der Evangelischen Kirche kein Verstecken von Flüchtlingen und beansprucht keinen rechtsfreien Raum. Vielmehr stellt sich die asylgewährende Gemeinde vorübergehend zwischen Behörde und Betroffene. Dazu ist ein Beschluss des Leitungsgremiums der Gemeinde notwendig. Dieses Vorgehen hatte erst vor wenigen Tagen Präses Anette Kurschuss, die leitende Geistliche der Landeskirche,  bekräftigt. Sie spricht von einem Zeitfenster, einem Moratorium, dass Gelegenheit gibt, den Einzelfall im Detail erneut zu überprüfen.

Bei den drei bisherigen Kirchenasylen in evangelischen Gemeinden Dortmunds konnte erreicht werden, dass die Geflüchteten ihren Fall doch hier in Deutschland vortragen durften. Das erhoffen sich die Kirchenleute auch diesmal.


Quelle: Evangelische Kirche Dortmund
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