Da ist der Wurm drin

Schäden an neuer Orgel in Rorichum

Kirche in Rorichum © Wikipedia

Die Evangelisch-reformierte Kirche unterstützt den Ausbau der Orgel in der Kirche in Rorichum. Erst im April war die Gebr. Rohlfs Orgel nach einer grundlegenden Sanierung wieder in Betrieb genommen worden.

Bereits nach wenigen Monaten weist das Instrument nun Schäden durch Kondenswasser und Wurmbefall auf. Grund ist die hohe Luftfeuchtigkeit in der Kirche aufgrund ihrer historischen Konstruktion und einer veralteten Heizungsanlage. Diese entspricht nicht den notwendigen technischen Standards, so dass es hohe Temperaturschwankungen zwischen unbeheiztem und beheiztem Zustand in der Kirche gibt.

Beim Beschluss, die Orgel zu sanieren, waren die jetzt erkennbaren Folgen nach Einschätzung aller Beteiligten nicht absehbar. Die wertvolle Orgel musste abgebaut werden, um weiteren Schaden abzuwenden. Inzwischen ist das Instrument in der Kirche deinstalliert und in der benachbarten Alten Pastorei, die als Gemeindehaus genutzt wird, wieder aufgebaut.

Die Kosten für den Ab- und Aufbau der Orgel belaufen sich auf etwa 20.000 Euro, die komplett von der Landeskirche getragen werden. Zurzeit laufen noch einige Reparaturen an der Windlade durch die Orgelbaufirma Ahrend. Die Restaurierung der Orgel kostete rund 150.000 Euro, von denen die Landeskirche 20.000 Euro trug. Über Spenden, Stiftungen, Eigenmittel der Kirchengemeinde und einer großzügigen Bundesförderung in Höhe von 100.000 Euro war es möglich, die Restaurierung zu bewerkstelligen.

Durch den Umzug in die Alte Pastorei bleibt das restaurierte Instrument intakt und kann für die Gemeinde genutzt werden. Zudem bietet die denkmalgeschützte Alte Pastorei einen angemessenen Rahmen für die wertvolle Orgel.


Quelle: ErK
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