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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / wir rufen zu Dir aus dem vielen, das uns bewegt. / Unsere Eindrücke, sind nur Bruchstücke. / Das wissen wir. / Aber gerade deshalb wir bringen sie vor Dich. //

In Niedersachsen haben die Kinder ihre Zeugnisse erhalten / und freuen sich über die ersten Ferientage. / Möge ihnen Unbeschwertheit und Lebensfreude lange erhalten bleiben! / In den Nachrichten werden Bilder von jubelnden Kindern gezeigt. / Aber das ist nur die eine Seite. //

Viele Kinder haben Angst. Angst vor der Zukunft. / Angst, obwohl es ihnen äußerlich gutgeht / und sie im Wohlstand aufwachsen. / Sie haben dennoch Angst. / Sie spüren, dass etwas nicht stimmt. / Und sie haben recht. Es stimmt etwas nicht. //

Das Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft im Sechzehntelfinale / und die Ermordung von sechs Menschen in Stade / geschahen fast gleichzeitig. / Und wir ahnen: beides hat miteinander zu tun. / Ist die Niederlage der Nationalelf nicht das Spiegelbild einer Gesellschaft, / die, wenn es drauf ankommt, versagt? / In der Selbstverständlichkeiten nicht mehr gelten? / Die kein Bild für Geschlossenheit abgibt und die zu kämpfen verlernt hat? //

Und sind die sechs Ermordeten in Stade nicht der Beweis für eben dies? / Für Zuständigkeitsgerangel? / Für Naivität? / Für die Unfähigkeit zu einem klaren Profil für das, was gilt und was nicht gilt? / Für das Hinnehmen gesellschaftlicher Spannungen und Brüche? / Für das mangelnde Gespür für Gefahr? //

Es stimmt etwas nicht. / Die Kinder spüren das. / Wie ihnen Mut machen? / Nicht mit Worten. / Nein. Geredet wurde schon zu viel und / wird es weiterhin landauf, landab. / Und auch „überkomplex“ ist nur ein Wort, das nicht weiterhilft. //

Es braucht etwas Einfaches. / Es braucht Glauben. / Es braucht Menschen, die in Dir gegründet sind. / Menschen, die vorzuleben verstehen, / dass Du Weg allerwegen weißt. / Dass Hoffnung nicht zuschanden werden lässt. / Dass ein anständiges Leben besser ist als ein erfolgreiches. / Und dass es gut ist, mit dem Anfang anzufangen, / solange Du dieser Anfang bist. //

Schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen. / Menschen, die in Ängsten stark zu machen verstehen. / Lass die Kinder solche Menschen finden. / Und lass uns auch selbst solche Menschen sein. / Amen.


Klaus Bröhenhorst
3. Juli 2026 Unser Vater! / Danke für die Bibel / mit den vielen, manchmal auch ganz schrägen Geschichten. / Wir lesen von Menschen, / die wie wir so ganz und gar nicht perfekt sind / und in denen wir uns oft wiederfinden. // Und das macht Mut. / Denn es geht dir nicht um Perfektion, / es geht dir um Vertrauen, um Beziehung. / Es geht dir um uns. / Wie wunderbar befreiend! // Amen 
Annegret Lambers
2. Juli 2026 Blüten, blaue Glöckchen, leuchtende Tagsterne / silberne Härchen auf allen Blättern / und Mohnblumen in Weizenfeldern, / ganze Streifen mit Tausenden. / Am Wegrand, kleine gelbe, weisse, orangene, rosarote Blumenwiesen, / dazu grüne Gräschen, Kringel, Blättchen / in so unendlich vielen Formen, Düften und Farben. // Was willst Du damit sagen? / Dass wir die Lilien im Feld sehen sollen,
/ wie schön sie sind. / Können Menschen Deine Sprache verstehen? / Konnte es König Salomo? // Ich möchte es lernen / und auch wenn ich es vielleicht nicht lernen kann: / es wenigstens ahnen oder erinnern. / Und mich richtig sorgen. / Nicht zu wenig – nicht zu viel. // Amen
Kathrin Rehmat
1. Juli 2026 Ewiger Gott – Denk positiv sagen meine Freunde / Reiß dich zusammen sage ich mir selber / Fürchte dich nicht heißt es in der Schrift // Aber all das kann ich nicht. // Da gibt es so viel im Leben, das nur schwer zu ertragen ist. // Mutest du mir das zu? / Habe ich nichts Besseres verdient? / Ist das Schicksal? // Ewiger Gott – Auch wenn ich von mir absehe, / blicke ich in Abgründe / von Not und Krankheit und Krieg und Gewalt. // Kannst du mir helfen, das alles zu ertragen? // Aus der Tiefe rufe ich, Herr zu dir, Herr höre meine Stimme. AMEN
Gudrun Kuhn
30. Juni 2026 Wo sind deine Wohnungen, / die lieblichen, / Herr Zebaoth, / mein König und mein Gott. / Können wir sie heute besichtigen? // Deine Bleibe, wo auch wir gerne blieben. / Am Licht, am Leben, / am Baum, am Wasser, in der Wärme, / wo wir essen und trinken / im Antlitz deines Gesalbten. // Wo sind deine lieblichen Wohnungen? / Mach uns Lust, dorthin zu ziehen. / Und lass kein Gutes mangeln denen, / die sich auf dich verlassen. // Amen.
Jürgen Kaiser
29. Juni 2026 Wir preisen dich, Gott, / in allen Sprachen dieser Welt, / laut oder leise. // Wir preisen dich, / aber wir bitten dich auch / und flehen zu dir. / Wir fragen und wir klagen. // Wir brauchen dich an unserer Seite / gerade dann, wenn uns das Preisen im Halse stecken bleibt, / wenn uns nichts gelingt, / wenn wir deinen Weg nicht finden / und wir weder ein noch aus wissen. // Denn so sind wir ja auch: / verunsichert, wem wir vertrauen können / und verschämt, weil wir das Falsche getan haben. // Gott, höre unser Preisen / und höre unser Fragen / und unsere Klagen. / Komm zu uns / und bleibe an unserer Seite. // Amen
Meike Waechter
28. Juni 2026

"Ich bin doch täglich geplagt, und meine Züchtigung ist alle Morgen da." (Ps73,14)

Gott, das fällt mir schwer nachzusprechen, / wenn mir das Leben wie ein Rätsel erscheint, / wenn eigenes oder fremdes Leid / alles in Frage stellt, / was einmal Halt bot, / wenn andere mir schnelle Lösungen / für alle Probleme versprechen. // Dennoch bei dir bleiben / gegen den Zeitgeist, / gegen die Zweifel, / gegen die Ungeduld, / Gott, das möchte ich versuchen. // Aber wenn ich damit scheitere, / dann bleibe du dennoch bei mir! // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Gott, / wir bitten dich in dieser heißen und bebenden Zeit, / dass wir zuerst an die denken, / die am meisten leiden. / Wir nehmen uns vor solidarisch zu sein und zu helfen. // Unsere Empörung über die Untätigkeit / und Rücksichtslosigkeit der Regierenden / ist nun nicht das wichtigste. // Das gilt für die Hitzewelle in Europa / und das Erdbeben in Venezuela. / Was dort passiert, / stellt alles in den Schatten, was uns hier plagt. / Die Bilder, die wir zu sehen bekommen, / sind bestürzend. Die Trauer und das Leid vieler Menschen / sind unermesslich. // Sei du bei diesen Menschen! / Lass sie die weltweite Solidarität spüren. / Sei gnädig mit der Welt und deinen Geschöpfen! / Amen
Georg Rieger
26. Juni 2026 Herr // Wenn wir uns mit den Problemen dieser Welt befassen, / dann gib uns das richtige Verständnis. // Wir brauchen Menschen, / die uns richtig informieren. / Und wir brauchen das richtige Maß an Vertrauen und Vorsicht, / wenn wir die Nachrichten sortieren / und uns ein Bild machen wollen. // Wir brauchen in allem, was wir tun, / das richtige Maß. / Darum bitten wir dich: / Wenn wir die Zusammenhänge durchleuchten, / dann schenke uns das richtige Maß an Selbstkritik. / Wir sind nicht an allem schuld, / aber es gibt viele Verbindungen / zwischen Problemen in fernen Ländern / und unserer Lebensweise. // Amen
Georg Rieger
25. Juni 2026 Wie ich bete / Wie man beten soll / Beten ist wie essen / Ich bete wie ich Lust habe / Ich bin mit dir auf du / Ich nehme an das sei dir recht / Du bist wie ich von mir aus / Ich bin für dich / Was bin ich dir // Sag mir Gott was bin ich dir / Du bist für mich mein Da / Für mich da / Da bin ich froh / Du bist mein Brot / Du riechst wie Brot / Du nährst mich // Ich esse dich im Stillen / Und teile dich / Ich teile dich aus  / Ich teile dich mit / Wir feiern dich / Wir beten / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
24. Juni 2026 Herr // Die Zertretenen treten auf / Die Gemobbten mobilisieren ihre Kraft / Die Ausgelachten lachen aus Lust am Leben / Das Abgestandene wird geniessbar / Und Jesus bleibt nicht wo sie ihn versorgt haben // Er ist da / Jesus bleibt nicht, wo ich ihn versorgt habe / Er kommt // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
23. Juni 2026 Gott, deine Liebe, unsere Liebe – / wie weit reicht sie? / Bleibt sie bis zum Ende? / Und welches Ende? // Bleib da, wenn Menschen uns verlassen, / bleib bei uns bis zum Ende / und noch darüber hinaus. // Amen.
Jürgen Kaiser
22. Juni 2026 Du überraschender Gott // Lass mein suchendes Herz Freude finden / in dieser schönen Sommerszeit // Ich steh mir selber im Weg / bau du eine Brücke // Mein Alltag blockiert mich / bau du eine Brücke // Meine Mitmenschen entfernen sich  / bau du eine Brücke // Mein Sommer geht bald zuende / schenke du mir einen guten Herbst // AMEN
Gudrun Kuhn
21. Juni 2026

Gott, es gibt so viel ungestillte Sehnsucht, / Sehnsucht nach Beachtung, nach Anerkennung, nach Liebe, / Sehnsucht nach dir. // Es gibt so viele unbeantwortete Fragen, / Fragen nach dem Sinn des Lebens / und nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens, / Fragen nach unserer Zukunft, / Fragen nach dir. // Es gibt so viel Schuld, / Schuld, die wir wissen, / Schuld, die wir verdrängen, / Schuld, die uns verzweifeln lässt, / weil sie uns trennt / von anderen Menschen und von dir. // Gott, wir bitten dich, / sieh uns an, / sieh hinter die Masken, / die wir tragen, / und trenne du dich nicht von uns. // Amen.


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Kindergebet

Großer Gott! // Der kleine Junge in mir fragt sich, / ob Du Dich wohl für Fußball interessierst? / Für Abseits und VAR, / für Tore und Taktik. / Und ob Du wohl Freude hättest, / ein Trikot geschenkt zu bekommen? // Vermutlich kein Nationaltrikot, / sondern eher eines, / auf dem die Farben aller Nationen zu sehen sind. / Sogar die, die nicht bei der WM dabei sind. // Welche Nummer das Trikot wohl haben könnte? / Die „1“, weil Du ja einer bist? / Und all die anderen Selbsternannten nur betrügerische Götzen! // Oder die „3“, weil Du auch Vielzahl bist? / Über uns, um uns, in uns. / Vor uns, mit uns, für uns! // Oder die „67“, weil das gerade „in“ ist? Oder „in“ war. //

Ich finde ja, dass die „7“ gut passen würde. / „7“ für Deinen Schalom, Deinen Frieden. / Dein Frieden, in dem nicht einfach weiter geschossen wird. / Dein Frieden, der mehr ist als ein Deal um die Öffnung von Handelswegen. / Dein Frieden, der Menschen in Not nicht vor der eigenen Tür verhungern lässt. / „7“ für Deinen Schalom, für die Ruhe am Wasser, zu der Du uns führst. // Die Ruhe, in der noch Vögel und Insekten zu hören sind. / Die Ruhe, die mehr ist als eine dreiminütige Trinkpause, um mit Werbung viel Geld zu verdienen. / Die Ruhe, die nicht Schweigen ist, weil Menschen einfach nicht mehr miteinander reden können. / Schalom. Dein Frieden. / Die Ruhe, die Du gibst. / Zumindest erstmal jeden 7. Tag. // 

Das wäre doch schön. / Ein kleiner Anfang. Ein Zeichen. / Wie eine Laola-Welle der Freude. // Amen!


Simon Froben
19. Juni 2026 Hörst du mich, Gott – Manchmal falte ich die Hände, aber ich habe weder Worte noch Gedanken. / Manchmal sehne ich mich nach Hilfe, aber ich finde den Weg zu dir nicht. / Manchmal will ich die Gebete anderer mitbeten, aber die Worte sind mir fremd. / Manchmal möchte ich Fürbitte tun, aber mir fehlt das Vertrauen in deine Hilfe. /  Manchmal bin ich voller Glück, aber ich vergesse dir zu danken. / Manchmal bin ich verbittert, aber wozu dir Vorwürfe machen. / So oft möchte ich wieder beten können wie als Kind. / Hör mich Gott – hör all das Unausgesprochene. AMEN
Gudrun Kuhn
18. Juni 2026 Herr // Richte uns auf, / damit wir verstehen, / dass du es gut mit uns meinst / und gut mit uns machst. // In unserem Alltag halten wir uns für die „Macher“. / Wir müssen so vieles bewältigen / und sehen doch noch so viel, / was unerledigt bleibt. // Der Druck ist manchmal kaum auszuhalten. / Mach uns genügsam, / aufmerksam für die wirklich wichtigen Dinge im Leben / und bewahre uns davor, uns zu wichtig zu nehmen. // Amen
Georg Rieger
17. Juni 2026 Leicht dahinleben / Genuss schnell jetzt / Sich erholen / Weiter leben // Das Ich aufblasen schau her / Nur nicht platzen lassen / Weiter leben // O du mein Gott / Ja wo ist mein Gott / Aufgeblasen geplatzt / Gekübelt / Wegwerfartikel halt / Gott.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
16. Juni 2026 Der Herr ist mein Hirte, beten wir. / Gott, ist das so? Bist du unser Hirte / und führst uns auf Auen und ans frische Wasser? / Erquickst du unsere verwundeten Seelen? // Ja, das ist wohl unsere Sehnsucht – / keinen Mangel leiden und Erfüllung im Leben erfahren. / Aber hören wir deine Stimme? / Folgen wir dir, wenn du uns rufst? / Oder hören wir auf ganz andere, / lautere, betörende Stimmen / voller Versprechungen? // Ich bitte dich, rufe uns, immer wieder, / zeige uns den rechten Weg immer wieder, / werde nicht müde, für uns da zu sein. // Denn wir brauchen dich, / auch wenn wir das manchmal / oder gar oft vergessen. // Amen
Meike Waechter
15. Juni 2026 Ewiger Gott, Herr der Zeit, / Gott vor allem Anfang, / nach jedem Ende, / Gott im Hier und Jetzt, / Herr von Tod und Leben. // Halte die Zeit in deiner Hand, / halte sie fest, / dass sie dir – wenigstens dir - / nicht zerrinnt, deine Ewigkeit. // Wir säen tausend Tränen auf das Feld der Welt. / Und du sagst, wir werden Freude ernten, hundertfach? // Davon lass mich träumen, ewiger Gott, / dahin lass mich lachen, lieber Gott, / davon lass mich reden, heiliger Gott, / durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, / der mit dir und dem Heiligen Geist lebt / und waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit. // Amen.
Jürgen Kaiser
14. Juni 2026 Barmherziger Gott, / du handelst nicht mit uns nach unserer Sünde / sondern überwindest das Böse mit Gutem. / Du vergiltst uns nicht nach unserer Missetat, / sondern schenkst uns einen neuen Anfang. // Mach uns auch barmherzig miteinander, / nachsichtig mit Fehlern, / geduldig mit Schwächen, / großherzig, einander Schuld zu vergeben. // Und, Gott, mach uns barmherzig / auch mit uns selber, / dass wir unsere Grenzen erkennen, / und uns nicht ständig überfordern, / dass wir loskommen, / vom dauernden Grübeln über unsere Mängel / und fremde Hilfe annehmen können. // dass wir unser Glück genießen, / Gelungenes feiern / und uns freuen an unserem Leben. / Gott, unser Vater, erbarme dich. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Barmherziger Gott, / wir kennen diese Sommer: / Fußball-WM, / danach in den Urlaub / und erst mal alles vergessen, / was drückt – in der Familie, am Arbeitsplatz und auch sonst. /
In diesem Jahr fällt das deutlich schwerer. / Am Ende des Sommers – ist die ›Brandmauer‹ da schon gefallen in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern? / Ist Merz da noch Bundeskanzler? / Kommt es zur Rezession? / Geht der Iran-Krieg in eine neue Runde? / Und welche Schatten wirft der verrückt gewordene Präsident auf die Fußball-WM? //
Vor 36 Jahren wurde das Ende der deutsch-deutschen Teilung besiegelt, / unsere Mannschaft wurde in Italien Weltmeister. / Die Hoffnungen waren groß für die Zukunft in Europa. / Und jetzt sind sie so klein geworden. / So viel verändert sich gerade. / Einiges scheint unwiederbringlich verloren, / anderes muss neu erkämpft werden, / auch bei uns in der Kirche. //
Barmherziger Gott, / in einer Zeit, / in der die Hoffnungen so klein geworden sind, / bist Du unser Trost. / Du hältst für uns eine Hoffnung bereit, / jenseits des Spielfeldes, / jenseits politischer Systeme, / jenseits des Größenwahns. //
Egal, wie unsere Welt nach dem Sommer aussieht, / Du hast den Samen Hoffnung schon längst in unsere Welt gelegt: / ein Same, / der in den Schwachen mächtig ist. / Lass uns darauf vertrauen, / dass Dein Reich wachsen kann mit uns. / Lass uns kämpfen für das, / was uns wichtig geworden ist und jetzt bedroht wird. / Denn »nach dem Spiel ist vor dem Spiel« / im Fußball und in der Demokratie. / Amen 
Achim Detmers, Hannover
12. Juni 2026 Im Reich des Stärkeren bestimmt der Stärkere / Lacht die Stärkere den Schwachen aus / Gewinnt immer der Stärkere / und schiebt sich die Dollars lässig in die Tasche / Überholt die Stärkere die Warteschlange / und ergattert das Spenderherz. // Im Reich des Stärkeren ist der Stärkere Gott / Du Gott entziehst dich in die Schwäche / Dein Reich komme / O Jesus.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
11. Juni 2026 Gott, / in letzter Zeit fällt mir das Beten schwer. / Ich habe Angst. // Ich habe Angst, / das reiche Leben, das ich habe, / als zu selbstverständlich anzusehen. / Ich habe Angst,/  nicht genug zu tun, / um zu bewahren, was da ist. // Es ist verzwickt. / Hilf mir, Gott. / Hilf mir, / damit ich zur Hilfe werde. // Amen.
Selma Dorn
10. Juni 2026 Komm, Gott – sei unser Atem, wenn wir beten. // Unsere Gedanken können  dich nicht fassen. Unsere Gefühle treiben uns um: wir schwanken zwischen Hoffnung und Zweifel. Mit unserem Selbstwertgefühl ist es nicht weit her: wir sind nicht immer so, wie wir sein sollen und wollen. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Nimm alles von uns mit und trag es zu dir. // Unsere Traurigkeit und unsere Freude, unsere Angst und unsere Zuversicht, unsere Unausstehlichkeit und unsere Freundlichkeit. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Senke dich in unsere Gedanken, dass sie Resignation und Sorge loslassen. Senke dich in unsere Worte, dass wir andere nicht verletzen, sondern aufbauen. Senke dich in unser Tun, dass wir nach Kräften mitwirken, wo wir gebraucht werden. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Wenn wir überschwänglich reden / Und wenn wir verstummen. AMEN
Gudrun Kuhn
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