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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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22. Dezember 2025 Du heilige Geistkraft, wir loben und preisen dich und beten zu dir. / Zu dir beten wir für unsere Familien, für unsere Kinder und Eltern, für die alten Menschen. / Von dir können wir lernen, einerseits auf einander zu achten und uns zu beschützen und andererseits einander Freiheit zu gewähren: einander nicht zu besitzen oder zu bevormunden oder auszunutzen. / Lass deinen guten Geist durch unsere Häuser wehen und schenke uns die richtige Balance. / Amen
Meike Waechter, Berlin
21. Dezember 2025 Gott, / du kommst in unsere Welt / und zeigst dich nicht in Macht und Herrlichkeit. / Du bist zur Welt gekommen unterwegs, / in einem Stall am Rande der Stadt. // Lass uns das nicht vergessen. / Damit wir dich nicht übersehen / wenn du heute zu uns kommst, / hungrig und durstig, / nackt und ohne Obdach, / krank oder im Gefängnis // Hilf uns, dir Gutes zu tun, / indem wir unseren Schwestern und Brüdern / Gutes tun in deinem Namen. / Amen
Kathrin Oxen, Berlin
Wochenrückblick

Ach Gott, vielleicht bin ich zu spät dran, aber ich hab doch noch nen Wunschzettel geschrieben.  / Ich wünsche mir schlicht WENIGER! / Weniger Kriege, weniger Hass, weniger Terroristen und weniger Amokläufer. / Ich wünsche mir schlicht weniger. / Weniger Diktatoren und Machtgierige, weniger Egoismus, weniger Gleichgültigkeit und weniger Besserwisserei. / Ich wünsche mir schlicht weniger. / Weniger hungernde Kinder, weniger unterdrückte Frauen, weniger Diskriminierung, weniger Gewalt und weniger Vorurteile. / Ich wünsche mir schlicht weniger. / Weniger Umweltzerstörung, weniger Tierleid und weniger “Leben auf Kosten anderer”. / Ich wünsche mir schlicht weniger. / Weniger “das hat uns auch nicht geschadet” und weniger “das war schon immer so”. / Ich wünsche mir schlicht weniger. / Sag, kannst du mir den Wunsch erfüllen?


Carolin Springer
19. Dezember 2025 Herr / Du sprichst mit uns. / Du sprichst mit mir. / „Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei!“ / So sprichst du mich heute Morgen an. // Diese Erfahrung tut gut. / Du meinst mich, / diesen Gedanken will ich zulassen, / ich glaube dir, HERR. / Du machst mich stark. / Du bist an meiner Seite. / In allem was mich herausfordert. // Jetzt kann ich dem, / was mich erdrücken will, / was mir die Luft zum Atmen / und die Lust am Leben nimmt, / mutig entgegentreten. // Du lenkst meinen Blick / und meine Schritte / in Richtung deiner Wege für mich. / Wege, die ins Leben führen, / in die Freiheit der Kinder Gottes. // Amen.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
18. Dezember 2025 Gott, / der du uns die Augen öffnest für das Leben: / Lass uns genießen, / was du uns zum Leben schenkst: / die Zeit, die wir miteinander haben, / die Natur, / die uns umgibt / und uns Kraft schenkt; / die Menschen, / die uns Freude machen – / uns auch herausfordern / und bereichern. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
17. Dezember 2025 Guter Gott, / in unserer Welt gilt nur, / was groß ist und mächtig, / stark und einflussreich. / Du aber machst dich klein, / du wirst in Jesus Christus einer von uns - / klein, schutzlos, ausgeliefert. / Indem du einer von uns wirst, / hebst du uns aus dem Staub. // Indem du uns auf Augenhöhe begegnest, / lässt du unsere gesenkten Häupter / auf dich blicken und erkennen, / dass wir gesehen sind, / geliebt und geachtet. // Dafür danken wir dir, Barmherziger! / Lass uns so einander anschauen in Liebe. / Amen
Stephan Schaar
16. Dezember 2025

O Gott – // wie eisig die Erde / wie kristallfern der Himmel / wie schwer die Riegel und Schlösser // wie finster die Welt / wie verschlossen der Himmel / wie jammervoll das Tal unserer Tränen // Krieg mitten in Europa / Krieg in Nahost / und wir / unversehens herausgerissen / aus unserer Sorglosigkeit / in die Verantwortung genommen / mit den Folgen unseres Handelns konfrontiert / hilflos Helfende / ratlos Planende / unschuldig Schuldige // wie eisig unsere Herzen / wie gefroren unser Glaube / wie nebelverhangen die Zukunft. // O Gott – hervor das Blümlein bring! Amen


Gudrun Kuhn, Nürnberg
15. Dezember 2025

Großer und ewiger Gott, / Vater von uns allen in den Himmeln, / wir sehnen uns nach einer gerechten Welt, / nach einem Ende von Krieg und Gewalt, / nach Frieden, der den Namen verdient. // Du hast uns Hoffnung gemacht, großer Gott. / Wie die Jungfrau zum Kind kam diese Hoffnung zu uns. // Dir verdanken wir unsere Sehnsucht. / Du bist es, den wir suchen. // Komm zu uns. / Sende Deinen Geist, / der die Brücke schlägt / von Dir zu uns / von uns zu Dir / und zwischen uns Menschen, / die wir, zerrissen und getrennt voneinander, / einander zu Wölfen werden. // Komm zu uns. / Sprich Dein Wort, / das unsere Herzen erreicht / und unseren Geist belebt, / dass wir Deine Kinder werden / und bleiben. // Amen


Jochen Denker
14. Dezember 2025

Gott, / wie viele Bitten musst du täglich hören, / wie viele Wünsche, wie viele Klagen. / Mit allem, was uns das Herz schwer macht, / kommen wir zu dir / und drängen auf Hilfe. / Aber wann hören wir dich, / deine Bitten an uns, / deinen Schmerz / und deine Sehnsucht! // Gott, / öffne uns Ohren und Herz / für deine Stimme. / Mach uns bereit, / dir Antwort zu geben / mit Worten und Taten. / Lass dich erfreuen durch unser Lob. // Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick Advent heißt Ankunft.// Wieder ist Adventszeit, und ich starre auf das,  w a s  kommen mag./ Wie wird das weitergehen, was ich da höre in Politikeräußerungen, Umfragen und Analysen, Kriegs- und Hunger-, Wirtschafts- und Umwelnachrichten? Kommen da wirklich nur die schlimmen Folgen böser Vergangenheit?// Adventszeit. Ich will ausblicken,  w e r  da auf mich zukommt, mich anspricht, mir bevorsteht./ Der Ewige,der mich sein Geschöpf, seinen Bundesgenossen, sein Kind sein lässt. Und Wege werden sichtbar, bessere, lohnende Wege.// Ewiger, komm du. Zeige mir diese Wege. Bring mich auf deine Wege. Sei du selbst der Weg für mein Leben in deinem Advent. Durch Jesus Christus, Amen. 
Stefan Maser, Marburg
12. Dezember 2025 Gott du Hafen der Geborgenheit / Bei dir will ich anlegen ausruhen und neue Entscheidungen treffen / Ich bin voll Sorgen und meine / ich müsse sie alle auflösen können / Wie Salz in Wasser // Das geht nicht / Es werden doch nur bittere Tränen daraus / Deshalb bin ich hier / um abzuladen / und sie vor dir zu betrachten / Mit deinen Augen von deiner Warte aus / Damit sich der Horizont weite und die Geduld wachse // Hernach wage ich es wieder in See zu stechen / Und dem Sturmwind zu trotzen / Auf Hoffnung hin // Danke Gott für die gute Ruhe für die Erholung / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
11. Dezember 2025

Großer, ewigreicher Gott, / zu Dir kommen wir mit unserer Armut, / an Liebe / an Hoffnung / an Glauben – / und bitten Dich: / schenk uns aus Deiner Fülle. // Barmherziger Gott, voller Gnade und Wahrheit bist Du. / Und wir kommen zu Dir / mit unserer Hartherzigkeit / 
mit unserer Angst, / unseren Lebenslügen – / und bitten um Deinen Geist, / der all diese bösen Gespenster vertreibt. //

Liebender Vater von uns allen, / zu Dir kommen wir mit / unserem kleinen Glück / mit unseren Kindern / mit dem Wunder der Liebe, / die wir schenken und empfangen – / und danken Dir für diese guten Gaben. // Komm Du mit Deinem heiligen Geist nun zu uns. / Segne diese Stunde, / in der wir Dir stille halten / und pflanze Dein Wort in unser Herz, / dass es Frucht bringt / zu Deiner Ehre / und uns allen zum Wohl. // Amen


Jochen Denker
10. Dezember 2025 Gütiger Gott, / du wendest dich uns zu / und bringst Licht in unser Leben. / Aber wir vergessen die vielen, / deren Leben dunkel ist. / Du schenkst dich uns ganz und gar / und machst unser Leben reich und kostbar. / Doch wir sind geizig / mit unserer Aufmerksamkeit / für Andere.
Georg Rieger, Nürnberg
9. Dezember 2025 Guter Gott, dein Wort ist unseres Fußes Leuchte, / macht die Nacht hell, / ist jenes Licht am Ende des Tunnels, nach dem wir uns so sehen. // Darauf lass uns schauen - / und nicht immer nur auf die Kriege und Katastrophen, / die unsere Schlagzeilen beherrschen / und Nachrichtensendungen füllen! // Nachtwache zu halten, / ohne zu wissen, wie lange noch - / das überfordert uns. // Lass uns den Stern sehen, / der dein Nahen ankündigt, / und lass uns daraus neue Hoffnung gewinnen / und Kraft zum Handeln. / Amen
Stephan Schaar
8. Dezember 2025 Ach, wie lange warten wir schon, dass die Tore des Himmels sich öffnen. / Eine gerechte Welt auf Erden wie im Himmel – Wo ist sie zu finden? / Frieden überall – Wo ist er in Sicht?  // Ach, wie lange warten wir schon, dass es Güte vom Himmel regnet. / Eine menschenfreundliche Welt auf Erden wie im Himmel – Wann wird sie alle erreichen? / Solidarität mit allen Benachteiligten – Wann wird sie wirklich werden? // Ach, wie lange warten wir schon, dass uns das Licht aus der Höhe erleuchtet. / Eine vernünftige Welt auf Erden wie im Himmel – Wie kann sie alle überzeugen? / Argumente und gute Gedanken statt Lüge und Gewalt – Wie können sie sich durchsetzen? // Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?
Gudrun Kuhn, Nürnberg
7. Dezember 2025

Gott, / wir machen alles bereit / für das Fest deines Kommens. / Wir möchten es schön haben / mit unseren Familien und mit unseren Freunden / und wollen einander Freude machen. // Kein Schatten soll unsere Stimmung verdunkeln, / die innere Leere sich nicht ausbreiten, / sondern leicht soll das Herz sein, / das wünschen wir uns / und deshalb stimmen wir ein in die Bitte: / Gott, tröste uns wieder / und lass uns leuchten dein Angesicht, / so genesen wir. //

Herr, wir wünschten, die ganze Welt wäre vorbereitet / auf das Fest deines Kommens, / Streit und Gewalt nähmen endlich ein Ende, / alle Tränen könnten trocknen, / und die Wunden würden geheilt. / Mit der ganzen Schöpfung / erwarten wir unsere Erlösung. / Gott tröste uns wieder / und lass leuchten dein Angesicht, / so genesen wir. / Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, // der gesunde Menschenverstand ist Deine Gabe. / Wir brauchen ihn. / Die Politiker brauchen ihn. / Die Schulen. / Die Polizei. / Auch die Kirche. / Wir brauchen ihn als Geist der Ernüchterung. / Als Geist, der Illusionen zerschlägt. / Als Geist, der Mut zur Wahrheit macht. / Und dazu, Grenzen zu ziehen. //

Ab und zu blitzt er auf, dieser Geist. / Dafür sind wir Dir von Herzen dankbar. / Häufig aber fehlt er. / Häufig tarnt sich die Unvernunft unter Schlagwörtern. / Wieso die Lust auf Radau in den Fußballstadien sich Fankultur nennen darf, ist rätselhaft. / Und wieso dann mit öffentlichen Geldern dieser angeblichen Fankultur Geleitschutz gegeben wird, / ist in gleicher Weise unverständlich. / In anderen Ländern ist das besser. / Warum nicht auch bei uns hier? / Ist zu viel Geld im Spiel? //

Warum sich zu Silvester erneut alle, / die dazu Lust haben, / mit Feuerwerkskörpern unkontrolliert in Szene setzen dürfen / und Dritte meinen, / dass das Brauchtum sei, ist ebenso schleierhaft. / Das angebliche Brauchtum füllt die Unfallstationen, / setzt tonnenweise Feinstaub frei und ist objektiv Tierquälerei. / Das wissen fast alle. / Und fast alle wollen das nicht. / Es erfordert keinen Mut, / da eine Grenze zu setzen. / Warum ist dazu der Mut nicht da? / Geht es ums Geschäft, / das nicht kaputt gemacht werden soll? / Oder hat man einen Begriff von Toleranz, / der Rücksichtslosigkeit und Willkür schützt? //

Dass unsere Welt / seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine / eine andere ist, / dürfte den meisten bekannt sein. / Aber allen ist das nicht bekannt. / Wieso ist das verloren gegangen, / dass menschliches Recht des Schutzes / durch menschliche Gewalt braucht? / Wieso können einige meinen, / auf irgendeine Weise nicht dabei sein zu können? / Es heißt: Putins Angriffskrieg und die Reaktionen darauf / passten nicht in die Lebensplanung. / Wieso halten junge Menschen / und sogar einige Politiker / das für ein Argument? / Das ist unfasslich. //

Der gesunde Menschenverstand. / Er fehlt vielfach. / Der Geist der Ernüchterung. / Gib uns, Herr, diesen Geist. / Gib ihn allen, die ich brauchen. / Und lass uns im Warten auf Dich bleiben. //

Und im Seufzen zu Dir: / Kyrie eleison. / Amen. 
Klaus Bröhenhorst
5. Dezember 2025

Gott – / unbegreiflich bist du, / aber nicht unansprechbar / wir können in den Worten unserer Vorfahren mit dir reden. // Tröste uns, wie Eltern ihre Kinder. / Nimm uns in deine Arme. / Blicke freundlich auf uns. / Mach uns Mut. // Vergib uns, was wir falsch gemacht haben / und hilf uns anderen zu vergeben. // Lehre uns, aus der Vergangenheit zu lernen / und die Zukunft mitzugestalten. // Sende uns deinen Geist, / damit wir anderen eine Stütze sein können / durch Schweigen / durch die richtigen Worte / durch anteilnehmendes Handeln. // Bleibe bei uns alle Tage / bis an unser Ende / und dann erst recht! // AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
4. Dezember 2025 Wieder ist Advent. Der Gerechte und der Helfer ist versprochen, und ich soll sein Kommen ansagen. Aber viele Fragezeichen versperren mir den Blick nach vorne.// Was wird mit den Plänen unserer Gemeinde für Weihnachten? Was mit denen, die sich nach Gottesdiensten und Treffen sehnen? Was mit den Kranken und denen, die sie lieb haben? Was mit den erschöpften Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus, bis vor zwei Jahren meine Kolleginnen und Kollegen? Was mit neuen Gefahren? Was mit den Uneinsichtigen und Lauten? Was mit der Gerechtigkeit, auch zwischen armen und reichen Ländern, zwischen Jungen und Alten? Was mit anderen Überlebensfragen, hier und anderswo? Und wie lange geht das alles noch?// Treuer Gott, du siehst, was wir nicht sehen. Du weißt, was wir nicht wissen. Du denkst schon Dinge, an die wir noch nie gedacht haben.// Das zu beten erschüttert und tröstet zugleich. Wie klein und begrenzt ist das, worum ich mich meistens kümmere. Und wie groß die Welt, die deine Gerechtigkeit und deine Hilfe braucht und bekommen soll.// Du allein bist die Hoffnung für unsere aus den Fugen geratende Welt, im Großen und im Kleine. Darum komm und bleib nicht ferne, lass uns nicht ohne Gerechtigkeit und Hilfe!// Das bitten wir durch Jesus Christus. Amen.
Stefan Maser
3. Dezember 2025 Gott, / der du uns die Augen öffnest / für unsere Verantwortung: / Stärke uns als Gemeinde, / als Kirche, / als Christen / und als Menschen in unserer Gesellschaft /und bring uns dazu, / dass wir deinem Bild entsprechen. / Komm du uns entgegen / und mach uns Mut, / dass wir dir entgegengehen. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
2. Dezember 2025 Wo du bist ist Advent / Wenn du bei mir ankommst / Geht mir ein Licht auf / Du bist viel mehr als ich / Du übersteigst alle Ichs / In deinem Licht werden wir Wir / Eine Gemeinschaft / Die warten kann / Weil sie darauf hofft / Von dir erleuchtet zu werden // Du holst alle dazu / Die draßen frieren / Damit wir deine wachsende Liebe / spüren und zu spüren geben / Du meinst auch mich / Ja mich / Danke
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. Dezember 2025

Gott – / du hast das Universum und unsere kleine Erde darin geschaffen / du hast dich in Jesus anschaubar gemacht // Fließ aus den Wolken / Spring aus der Erde / Leucht in die Finsternis // Mach dich sichtbar / Lass uns deine Spuren erkennen / Auf den umstrittenen politischen Wegen. / Mach dich hörbar / Lass uns deine Stimme vernehmen / Unter den Mitmenschen, die nach Hilfe rufen. / Mach dich fühlbar / Lass uns deinen Trost spüren / In unseren Seelen. // Mach unsere müden Hände wieder stark / und unsere weichen Knie wieder fest. / Gib uns die Gewissheit deiner Nähe. / Nimm uns unsere Angst. // So viel fernes Leid macht uns traurig und bestürzt. / So viele eigenen Nöte belasten uns.


Gudrun Kuhn, Nürnberg
30. November 2025

Barmherziger Gott / wir möchten uns öffnen / für dein Kommen, / Wir sehnen uns / nach deiner Nähe / und hoffen, / dass du unsere Erde verwandelst / in einen Ort / des Friedens und der Gerechtigkeit. // Aber gerade in dieser Zeit, / in der wir uns vorbereiten sollen / auf deine Ankunft / sind wir mit so vielem anderen beschäftigt, / dass wir den Hunger unserer Seele betäuben. / Wir erschrecken, / wenn wir merken, / wie leer und ausgebrannt / wir in Wahrheit sind. //

Gott, bahne du dir den Weg zu uns, / über alle Hindernisse. / Öffne du Tor und Tür bei uns / für die Fülle deiner Liebe / und halte in uns / die Erwartung wach / dass mit dem Kommen deines Sohnes / Himmel und Erde erneuert werden. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, wir bitten dich am heutigen Tag für all die Menschen, die sich vor den kommenden Wochen fürchten – nicht nur weil die Adventszeit und Weihnachten keine schönen Aussichten bietet, sondern einfach deswegen, weil Winter ist.
Für viele Menschen bedeutet diese kalte Jahreszeit eine besondere Not. Sie frieren, weil sie kein warmes Quartier haben oder die Heizung zu teuer ist.
Besonders denken wir an die Menschen in der Ukraine, die den vierten Kriegswinter erleben und denen alle voraussagen, dass es der schlimmste werden wird.
Gott, wie werden die Menschen das aushalten? Und wie sie die nächsten vergeblichen Versuche verkraften, zu einem Ende des Krieges zu gelangen?
Wir hören und sehen so viel Leid und doch lassen wir es nicht an uns heran. Es macht uns ein schlechtes Gewissen und gleichzeitig hilflos. Wie können wir solidarisch mit den Menschen sein? Was können wir tun?
Lass uns vor allem nicht zynisch werden, Gott! Lass uns einfühlsam bleiben und für mehr Gerechtigkeit sorgen – da, wo wir es können. Und wir können einiges. Mit deiner Hilfe. Amen


Georg Rieger, Nürnberg
28. November 2025

Gott des Himmels und der Erde, / komm zu uns. Öffne den Himmel, / komm herab, / wie damals / als Jakob die Himmelsleiter / im Traum sah. // Lass uns ein Stückchen deiner Herrlichkeit sehen, / einen Hauch deines Segens spüren, / eine Melodie der Loblieder / deiner Engel hören. / Lass uns erkennen, / wie wir von dir erkannt werden. // Sei und bleibe bei uns / und verlass uns nicht. / Amen


Meike Waechter, Berlin
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