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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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8. Juli 2026 Gott / Du hast geschöpft  / Daraus ist Leben entstanden  / Wir haben übernommen / Dir nachgeschöpft / Wir haben uns übernommen // Gott / Daraus ist Chaos entstanden / Im Chaos ist Vieles zu Grunde gegangen / Es tut uns leid / Anderes ist schön geworden  / Nach deinem Vorbild // Wir geben nicht auf / Wir bilden weiter dir nach  / Wir denken dir nach / Und hoffen auf Leben // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
7. Juli 2026 Herr / Wir brauchen in allem, was wir tun, das richtige Maß. / Darum bitten wir dich: / Wenn wir helfen wollen, / dann schenke uns das richtige Maß, / dass wir uns nicht verausgaben / oder den Empfängern der Hilfe auf die Nerven gehen. / Wir brauchen Engagement und Begeisterung, / müssen aber auch unsere und die Grenzen Anderer wahren. // Amen
Georg Rieger
6. Juli 2026 Gott, richte uns auf! / Richte uns auf, / dass wir nicht verzagt sitzen bleiben. / Richte uns auf, / dass wir aufrecht stehen können / und sich unsere Blicke weiten. // Hilf uns, / mit dir und durch dich einander anzusehen, / auf Augenhöhe, / in gegenseitigem Respekt, / mit wachen Sinnen. / Hilf uns, / wahrzunehmen, / wer was braucht, / ein offenes Ohr, / ein gutes Wort, / Zuwendung, / Ansporn, / Rat oder Tat – / es gibt so viele Möglichkeiten füreinander da zu sein - / lass uns erkennen, was nötig ist. // Amen
Meike Waechter
5. Juli 2026 Gott, das fällt mir schwer nachzusprechen, / wenn mir das Leben wie ein Rätsel erscheint, / wenn eigenes oder fremdes Leid / alles in Frage stellt, / was einmal Halt bot, / wenn andere mir schnelle Lösungen / für alle Probleme versprechen. // Dennoch bei dir bleiben / gegen den Zeitgeist, / gegen die Zweifel, / gegen die Ungeduld, / Gott, das möchte ich versuchen. // Aber wenn ich damit scheitere, / dann bleibe du dennoch bei mir! / Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / wir rufen zu Dir aus dem vielen, das uns bewegt. / Unsere Eindrücke, sind nur Bruchstücke. / Das wissen wir. / Aber gerade deshalb wir bringen sie vor Dich. //

In Niedersachsen haben die Kinder ihre Zeugnisse erhalten / und freuen sich über die ersten Ferientage. / Möge ihnen Unbeschwertheit und Lebensfreude lange erhalten bleiben! / In den Nachrichten werden Bilder von jubelnden Kindern gezeigt. / Aber das ist nur die eine Seite. //

Viele Kinder haben Angst. Angst vor der Zukunft. / Angst, obwohl es ihnen äußerlich gutgeht / und sie im Wohlstand aufwachsen. / Sie haben dennoch Angst. / Sie spüren, dass etwas nicht stimmt. / Und sie haben recht. Es stimmt etwas nicht. //

Das Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft im Sechzehntelfinale / und die Ermordung von sechs Menschen in Stade / geschahen fast gleichzeitig. / Und wir ahnen: beides hat miteinander zu tun. / Ist die Niederlage der Nationalelf nicht das Spiegelbild einer Gesellschaft, / die, wenn es drauf ankommt, versagt? / In der Selbstverständlichkeiten nicht mehr gelten? / Die kein Bild für Geschlossenheit abgibt und die zu kämpfen verlernt hat? //

Und sind die sechs Ermordeten in Stade nicht der Beweis für eben dies? / Für Zuständigkeitsgerangel? / Für Naivität? / Für die Unfähigkeit zu einem klaren Profil für das, was gilt und was nicht gilt? / Für das Hinnehmen gesellschaftlicher Spannungen und Brüche? / Für das mangelnde Gespür für Gefahr? //

Es stimmt etwas nicht. / Die Kinder spüren das. / Wie ihnen Mut machen? / Nicht mit Worten. / Nein. Geredet wurde schon zu viel und / wird es weiterhin landauf, landab. / Und auch „überkomplex“ ist nur ein Wort, das nicht weiterhilft. //

Es braucht etwas Einfaches. / Es braucht Glauben. / Es braucht Menschen, die in Dir gegründet sind. / Menschen, die vorzuleben verstehen, / dass Du Weg allerwegen weißt. / Dass Hoffnung nicht zuschanden werden lässt. / Dass ein anständiges Leben besser ist als ein erfolgreiches. / Und dass es gut ist, mit dem Anfang anzufangen, / solange Du dieser Anfang bist. //

Schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen. / Menschen, die in Ängsten stark zu machen verstehen. / Lass die Kinder solche Menschen finden. / Und lass uns auch selbst solche Menschen sein. / Amen.


Klaus Bröhenhorst
3. Juli 2026 Unser Vater! / Danke für die Bibel / mit den vielen, manchmal auch ganz schrägen Geschichten. / Wir lesen von Menschen, / die wie wir so ganz und gar nicht perfekt sind / und in denen wir uns oft wiederfinden. // Und das macht Mut. / Denn es geht dir nicht um Perfektion, / es geht dir um Vertrauen, um Beziehung. / Es geht dir um uns. / Wie wunderbar befreiend! // Amen 
Annegret Lambers
2. Juli 2026 Blüten, blaue Glöckchen, leuchtende Tagsterne / silberne Härchen auf allen Blättern / und Mohnblumen in Weizenfeldern, / ganze Streifen mit Tausenden. / Am Wegrand, kleine gelbe, weisse, orangene, rosarote Blumenwiesen, / dazu grüne Gräschen, Kringel, Blättchen / in so unendlich vielen Formen, Düften und Farben. // Was willst Du damit sagen? / Dass wir die Lilien im Feld sehen sollen,
/ wie schön sie sind. / Können Menschen Deine Sprache verstehen? / Konnte es König Salomo? // Ich möchte es lernen / und auch wenn ich es vielleicht nicht lernen kann: / es wenigstens ahnen oder erinnern. / Und mich richtig sorgen. / Nicht zu wenig – nicht zu viel. // Amen
Kathrin Rehmat
1. Juli 2026 Ewiger Gott – Denk positiv sagen meine Freunde / Reiß dich zusammen sage ich mir selber / Fürchte dich nicht heißt es in der Schrift // Aber all das kann ich nicht. // Da gibt es so viel im Leben, das nur schwer zu ertragen ist. // Mutest du mir das zu? / Habe ich nichts Besseres verdient? / Ist das Schicksal? // Ewiger Gott – Auch wenn ich von mir absehe, / blicke ich in Abgründe / von Not und Krankheit und Krieg und Gewalt. // Kannst du mir helfen, das alles zu ertragen? // Aus der Tiefe rufe ich, Herr zu dir, Herr höre meine Stimme. AMEN
Gudrun Kuhn
30. Juni 2026 Wo sind deine Wohnungen, / die lieblichen, / Herr Zebaoth, / mein König und mein Gott. / Können wir sie heute besichtigen? // Deine Bleibe, wo auch wir gerne blieben. / Am Licht, am Leben, / am Baum, am Wasser, in der Wärme, / wo wir essen und trinken / im Antlitz deines Gesalbten. // Wo sind deine lieblichen Wohnungen? / Mach uns Lust, dorthin zu ziehen. / Und lass kein Gutes mangeln denen, / die sich auf dich verlassen. // Amen.
Jürgen Kaiser
29. Juni 2026 Wir preisen dich, Gott, / in allen Sprachen dieser Welt, / laut oder leise. // Wir preisen dich, / aber wir bitten dich auch / und flehen zu dir. / Wir fragen und wir klagen. // Wir brauchen dich an unserer Seite / gerade dann, wenn uns das Preisen im Halse stecken bleibt, / wenn uns nichts gelingt, / wenn wir deinen Weg nicht finden / und wir weder ein noch aus wissen. // Denn so sind wir ja auch: / verunsichert, wem wir vertrauen können / und verschämt, weil wir das Falsche getan haben. // Gott, höre unser Preisen / und höre unser Fragen / und unsere Klagen. / Komm zu uns / und bleibe an unserer Seite. // Amen
Meike Waechter
28. Juni 2026

"Ich bin doch täglich geplagt, und meine Züchtigung ist alle Morgen da." (Ps73,14)

Gott, das fällt mir schwer nachzusprechen, / wenn mir das Leben wie ein Rätsel erscheint, / wenn eigenes oder fremdes Leid / alles in Frage stellt, / was einmal Halt bot, / wenn andere mir schnelle Lösungen / für alle Probleme versprechen. // Dennoch bei dir bleiben / gegen den Zeitgeist, / gegen die Zweifel, / gegen die Ungeduld, / Gott, das möchte ich versuchen. // Aber wenn ich damit scheitere, / dann bleibe du dennoch bei mir! // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Gott, / wir bitten dich in dieser heißen und bebenden Zeit, / dass wir zuerst an die denken, / die am meisten leiden. / Wir nehmen uns vor solidarisch zu sein und zu helfen. // Unsere Empörung über die Untätigkeit / und Rücksichtslosigkeit der Regierenden / ist nun nicht das wichtigste. // Das gilt für die Hitzewelle in Europa / und das Erdbeben in Venezuela. / Was dort passiert, / stellt alles in den Schatten, was uns hier plagt. / Die Bilder, die wir zu sehen bekommen, / sind bestürzend. Die Trauer und das Leid vieler Menschen / sind unermesslich. // Sei du bei diesen Menschen! / Lass sie die weltweite Solidarität spüren. / Sei gnädig mit der Welt und deinen Geschöpfen! / Amen
Georg Rieger
26. Juni 2026 Herr // Wenn wir uns mit den Problemen dieser Welt befassen, / dann gib uns das richtige Verständnis. // Wir brauchen Menschen, / die uns richtig informieren. / Und wir brauchen das richtige Maß an Vertrauen und Vorsicht, / wenn wir die Nachrichten sortieren / und uns ein Bild machen wollen. // Wir brauchen in allem, was wir tun, / das richtige Maß. / Darum bitten wir dich: / Wenn wir die Zusammenhänge durchleuchten, / dann schenke uns das richtige Maß an Selbstkritik. / Wir sind nicht an allem schuld, / aber es gibt viele Verbindungen / zwischen Problemen in fernen Ländern / und unserer Lebensweise. // Amen
Georg Rieger
25. Juni 2026 Wie ich bete / Wie man beten soll / Beten ist wie essen / Ich bete wie ich Lust habe / Ich bin mit dir auf du / Ich nehme an das sei dir recht / Du bist wie ich von mir aus / Ich bin für dich / Was bin ich dir // Sag mir Gott was bin ich dir / Du bist für mich mein Da / Für mich da / Da bin ich froh / Du bist mein Brot / Du riechst wie Brot / Du nährst mich // Ich esse dich im Stillen / Und teile dich / Ich teile dich aus  / Ich teile dich mit / Wir feiern dich / Wir beten / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
24. Juni 2026 Herr // Die Zertretenen treten auf / Die Gemobbten mobilisieren ihre Kraft / Die Ausgelachten lachen aus Lust am Leben / Das Abgestandene wird geniessbar / Und Jesus bleibt nicht wo sie ihn versorgt haben // Er ist da / Jesus bleibt nicht, wo ich ihn versorgt habe / Er kommt // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
23. Juni 2026 Gott, deine Liebe, unsere Liebe – / wie weit reicht sie? / Bleibt sie bis zum Ende? / Und welches Ende? // Bleib da, wenn Menschen uns verlassen, / bleib bei uns bis zum Ende / und noch darüber hinaus. // Amen.
Jürgen Kaiser
22. Juni 2026 Du überraschender Gott // Lass mein suchendes Herz Freude finden / in dieser schönen Sommerszeit // Ich steh mir selber im Weg / bau du eine Brücke // Mein Alltag blockiert mich / bau du eine Brücke // Meine Mitmenschen entfernen sich  / bau du eine Brücke // Mein Sommer geht bald zuende / schenke du mir einen guten Herbst // AMEN
Gudrun Kuhn
21. Juni 2026

Gott, es gibt so viel ungestillte Sehnsucht, / Sehnsucht nach Beachtung, nach Anerkennung, nach Liebe, / Sehnsucht nach dir. // Es gibt so viele unbeantwortete Fragen, / Fragen nach dem Sinn des Lebens / und nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens, / Fragen nach unserer Zukunft, / Fragen nach dir. // Es gibt so viel Schuld, / Schuld, die wir wissen, / Schuld, die wir verdrängen, / Schuld, die uns verzweifeln lässt, / weil sie uns trennt / von anderen Menschen und von dir. // Gott, wir bitten dich, / sieh uns an, / sieh hinter die Masken, / die wir tragen, / und trenne du dich nicht von uns. // Amen.


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Kindergebet

Großer Gott! // Der kleine Junge in mir fragt sich, / ob Du Dich wohl für Fußball interessierst? / Für Abseits und VAR, / für Tore und Taktik. / Und ob Du wohl Freude hättest, / ein Trikot geschenkt zu bekommen? // Vermutlich kein Nationaltrikot, / sondern eher eines, / auf dem die Farben aller Nationen zu sehen sind. / Sogar die, die nicht bei der WM dabei sind. // Welche Nummer das Trikot wohl haben könnte? / Die „1“, weil Du ja einer bist? / Und all die anderen Selbsternannten nur betrügerische Götzen! // Oder die „3“, weil Du auch Vielzahl bist? / Über uns, um uns, in uns. / Vor uns, mit uns, für uns! // Oder die „67“, weil das gerade „in“ ist? Oder „in“ war. //

Ich finde ja, dass die „7“ gut passen würde. / „7“ für Deinen Schalom, Deinen Frieden. / Dein Frieden, in dem nicht einfach weiter geschossen wird. / Dein Frieden, der mehr ist als ein Deal um die Öffnung von Handelswegen. / Dein Frieden, der Menschen in Not nicht vor der eigenen Tür verhungern lässt. / „7“ für Deinen Schalom, für die Ruhe am Wasser, zu der Du uns führst. // Die Ruhe, in der noch Vögel und Insekten zu hören sind. / Die Ruhe, die mehr ist als eine dreiminütige Trinkpause, um mit Werbung viel Geld zu verdienen. / Die Ruhe, die nicht Schweigen ist, weil Menschen einfach nicht mehr miteinander reden können. / Schalom. Dein Frieden. / Die Ruhe, die Du gibst. / Zumindest erstmal jeden 7. Tag. // 

Das wäre doch schön. / Ein kleiner Anfang. Ein Zeichen. / Wie eine Laola-Welle der Freude. // Amen!


Simon Froben
19. Juni 2026 Hörst du mich, Gott – Manchmal falte ich die Hände, aber ich habe weder Worte noch Gedanken. / Manchmal sehne ich mich nach Hilfe, aber ich finde den Weg zu dir nicht. / Manchmal will ich die Gebete anderer mitbeten, aber die Worte sind mir fremd. / Manchmal möchte ich Fürbitte tun, aber mir fehlt das Vertrauen in deine Hilfe. /  Manchmal bin ich voller Glück, aber ich vergesse dir zu danken. / Manchmal bin ich verbittert, aber wozu dir Vorwürfe machen. / So oft möchte ich wieder beten können wie als Kind. / Hör mich Gott – hör all das Unausgesprochene. AMEN
Gudrun Kuhn
18. Juni 2026 Herr // Richte uns auf, / damit wir verstehen, / dass du es gut mit uns meinst / und gut mit uns machst. // In unserem Alltag halten wir uns für die „Macher“. / Wir müssen so vieles bewältigen / und sehen doch noch so viel, / was unerledigt bleibt. // Der Druck ist manchmal kaum auszuhalten. / Mach uns genügsam, / aufmerksam für die wirklich wichtigen Dinge im Leben / und bewahre uns davor, uns zu wichtig zu nehmen. // Amen
Georg Rieger
17. Juni 2026 Leicht dahinleben / Genuss schnell jetzt / Sich erholen / Weiter leben // Das Ich aufblasen schau her / Nur nicht platzen lassen / Weiter leben // O du mein Gott / Ja wo ist mein Gott / Aufgeblasen geplatzt / Gekübelt / Wegwerfartikel halt / Gott.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
16. Juni 2026 Der Herr ist mein Hirte, beten wir. / Gott, ist das so? Bist du unser Hirte / und führst uns auf Auen und ans frische Wasser? / Erquickst du unsere verwundeten Seelen? // Ja, das ist wohl unsere Sehnsucht – / keinen Mangel leiden und Erfüllung im Leben erfahren. / Aber hören wir deine Stimme? / Folgen wir dir, wenn du uns rufst? / Oder hören wir auf ganz andere, / lautere, betörende Stimmen / voller Versprechungen? // Ich bitte dich, rufe uns, immer wieder, / zeige uns den rechten Weg immer wieder, / werde nicht müde, für uns da zu sein. // Denn wir brauchen dich, / auch wenn wir das manchmal / oder gar oft vergessen. // Amen
Meike Waechter
15. Juni 2026 Ewiger Gott, Herr der Zeit, / Gott vor allem Anfang, / nach jedem Ende, / Gott im Hier und Jetzt, / Herr von Tod und Leben. // Halte die Zeit in deiner Hand, / halte sie fest, / dass sie dir – wenigstens dir - / nicht zerrinnt, deine Ewigkeit. // Wir säen tausend Tränen auf das Feld der Welt. / Und du sagst, wir werden Freude ernten, hundertfach? // Davon lass mich träumen, ewiger Gott, / dahin lass mich lachen, lieber Gott, / davon lass mich reden, heiliger Gott, / durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, / der mit dir und dem Heiligen Geist lebt / und waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit. // Amen.
Jürgen Kaiser
14. Juni 2026 Barmherziger Gott, / du handelst nicht mit uns nach unserer Sünde / sondern überwindest das Böse mit Gutem. / Du vergiltst uns nicht nach unserer Missetat, / sondern schenkst uns einen neuen Anfang. // Mach uns auch barmherzig miteinander, / nachsichtig mit Fehlern, / geduldig mit Schwächen, / großherzig, einander Schuld zu vergeben. // Und, Gott, mach uns barmherzig / auch mit uns selber, / dass wir unsere Grenzen erkennen, / und uns nicht ständig überfordern, / dass wir loskommen, / vom dauernden Grübeln über unsere Mängel / und fremde Hilfe annehmen können. // dass wir unser Glück genießen, / Gelungenes feiern / und uns freuen an unserem Leben. / Gott, unser Vater, erbarme dich. // Amen
Sylvia Bukowski
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