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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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11. November 2017

Gott! Das Unfassbare an terroristischen Taten verstellt uns den Blick darauf, was unsere Gesellschaft, aber auch wir persönlich dazu tun können, um solchen Hass gar nicht erst aufkeimen zu lassen. Oder wollen wir es auch nicht wissen? Weil es sicherlich Mühe und Geld kostet, Menschen bessere Lebensperspektiven zu eröffnen? Wenn wir Deine Barmherzigkeit ernst nehmen, sollte uns am Glück aller Menschen gelegen sein. Doch was können wir tun, um wenigstens solche Katastrophen zu verhindern. Wir sind so sehr auf Deine Hilfe angewiesen – lass uns nicht alleine!


Georg Rieger, Nürnberg
10. November 2017

Du, Lebendige/r bist beziehungsreich. Dein Mut Gott und Mensch zu vereinen ist unvergleichlich. Die Spannungen zwischen armen und reichen Menschen sind aber nicht nur schön oder kreativ. Arme hoffen auf Dich und Reiche fürchten Dich. Würde, wenn wir auf das Leben mehr geben würden als auf das Haben, der Friede wachsen? Danke, dass Du Reichen Mut machst ihre Habe los zu lassen. Gelobt bist du für deine Kraft Reichtum in Solidarität zu verwandeln. Amen


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
9. November 2017

Barmherziger Gott, / dein Volk Israel blickt zurück / auf viele Erfahrungen von Zerstörung, / Demütigung und Vertreibung, / und trauert vor dir. / Die Kirche hat diese Trauer lange nicht geteilt, / sondern oft genug vergrößert; / viele von uns haben noch gelernt, / die Katastrophen Israels / als verdientes Gericht für seine Verstocktheit zu deuten. / Nun sehen wir ein, dass wir es sind, / die deinen Zorn verdient haben, / weil uns nicht zusteht, uns über dein Volk zu erheben / und es in seinem Leid allein zu lassen. / Gott, wir bitten dich, vergib uns, / und hilf, dass wir heute nicht nur mit Lippenbekenntnissen / Umkehr und Veränderung beteuern, / sondern uns berühren lassen von der Klage deines Volkes. / Lass aus Gleichgültigkeit Teilnahme werden, / aus Kälte Herzlichkeit / und aus Selbstgerechtigkeit tätige Buße. Amen.


RefLit
8. November 2017

Gott, lass leuchten dein Antlitz über uns, in dieser Stunde, an diesem Tag, in dieser Woche. Unsere eilige Zeit halte fest in deiner Hand, dass unser Leben nicht ein Flüchten sei vor dir und vor uns selbst. / Wir suchen etwas. Den Glauben suchen wir. Wir suchen die Hoffnung. Und die Liebe suchen wir. / Gib uns einen größeren Glauben, eine mutigere Hoffnung und eine wärmere Liebe, durch deinen Sohn Jesus Chris­tus, unsern Herrn. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
7. November 2017

Aus der Tiefe rufe ich / Hört mich jemand? / Oder ist mein Schreien umsonst? / Aus der Tiefe rufe ich, / Wo bist du, Gott? / Aus der Tiefe rufe ich, hast du Ohren, mich zu hören? // Aus der Tiefe rufe ich / Aus den Abgründen meines Lebens/ Es ist nicht alles gut, was ich getan habe / Es ist nicht alles gut / Was mir zugestoßen ist. // Bist du es Gott, der dieses krumme Leben gerade macht? / Bist du es, der mir einst alle Fragen beantworten wird? / Bist du die Güte selbst? // Aus der Tiefe rufe ich / Ich warte so sehr auf eine Antwort / Wie jemand, der die ganze Nacht durchwacht hat / Und ich höre von ferne die Stimmen meiner Vorfahren aus Abrahams und Saras Schoß // Ja, mit ihnen allen werde ich aus der Tiefe aufgehoben werden und bei Dir, Gott, aufgehoben sein. AMEN

nach Psalm 130


Gudrun Kuhn, Nürnberg
6. November 2017

Bewahre uns davor, uns immer nur in Konkurrenz zu anderen zu sehen, uns mit anderen zu vergleichen und auf ihre Kosten groß herauszustellen. Lass uns lernen, dass wir einander ergänzen, dass wir uns gegenseitig stark machen und uns in unseren schwachen Momenten gegenseitig unterstützen. Gib uns die Kraft, miteinander aufrichtig zu sein, einander zu akzeptieren und zu stärken.


Georg Rieger, Nürnberg
5. November 2017

Du freundlicher und freundschaftlicher Gott – ich danke dir für meine Freundinnen und Freunde. / Sie sind ein wunderbarer Teil meines Lebens. / Hilf mir, meine Freundschaften zu pflegen / durch Aufmerksamkeit und Mitgefühl, / durch Geduld und Nachsicht, / durch Offenheit und Anteilnahme. / Zeige mir auch, wo jemand alleine ist und vielleicht gerade auf mich wartet. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
4. November 2017

Heiliger, ewiger Gott, / Du bist der Schöpfer der Welt, der Retter der Menschheit, der Richter des Bösen. / Du kennst unsere Taten, aber auch unsere Gedanken und unsere Gefühle. / Erleuchte unsere Gedanken, ordne unser Leben, bewahre unsere Seelen. Vergib uns unsere Sünden, die so groß sind. Gedenke, Herr, deiner Barmherzigkeit und deiner Güte, die noch größer sind. Um deines Sohnes Jesu Christi willen. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
3. November 2017

Wenn du ihnen nicht gesagt hättest, dass sie ihre Sandalen abklopfen können und weiterziehen von dort, wo die Freundlichkeit nicht wohnt, dann hätte sich der Evangelist vielleicht auf einen anderen Grundsatz der Gastfreundschaft und der Lust an der Besitzlosigkeit erinnert. Du erinnerst mich daran, dass Besitz keine Seligkeit verspricht. / Es befreit.


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
2. November 2017

Wir brauchen in allem, was wir tun, das richtige Maß. Darum bitten wir dich: / Wenn wir uns mit den Problemen dieser Welt befassen, dann gib uns das richtige Verständnis. Wir brauchen Menschen, die uns richtig informieren. Und wir brauchen das richtige Maß an Vertrauen und Vorsicht, wenn wir die Nachrichten sortieren und uns ein Bild machen wollen. / / Wir brauchen in allem, was wir tun, das richtige Maß. Darum bitten wir dich: / Wenn wir die Zusammenhänge durchleuchten, dann schenke uns das richtige Maß an Selbstkritik. Wir sind nicht an allem schuld, aber es gibt viele Verbindungen zwischen Problemen in fernen Ländern und unserer Lebensweise. Amen


Georg Rieger, Nürnberg
1. November 2017

Du Gott der Wahrheit / so offen würden wir niemals behaupten, / wir seien so sicher, was richtig ist / und was falsch im Glauben. / Als Suchende möchten wir uns sehen, / als Menschen, die offen sind zu lernen. / Aber oft lassen auch wir / nur unseren eigenen Glaubensweg gelten / und ohne zu merken werden wir, / was wir anderen unterstellen: / selbstgerecht und intolerant. / Gott, dein Wort leuchte uns heraus / aus allen frommen Lebenslügen / und leite uns in Wahrheit / zu dir.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
31. Oktober 2017

Geist Gottes, leiser, zärtlicher Atem / und starker kräftiger Sturmwind, / komm und belebe uns neu. / Geist Gottes, fege hinein in unser Leben und unsere Kirche, / fege hinweg, was darin falsch und verlogen ist. / Geist Gottes, kehre in uns ein, / damit wir einsehen, wo wir umkehren und neu anfangen müssen. / Geist Gottes, leuchte uns, / damit wir klar sehen, wo unser Licht und unser Dunkel ist. / Geist Gottes, entzünde uns neu, / damit das Feuer in uns wieder brennen kann / und der Funke überspringt, auf den es ankommt. / Geist Gottes, berate uns gut, / damit wir erkennen, was zu tun und zu lassen ist. / Geist Gottes, treib uns an, / damit wir neuen Antrieb in uns haben. / Geist Gottes, beflügele uns, / damit wir es wagen zu träumen / und uns trauen zu kämpfen. Amen.


RefLit
30. Oktober 2017

Gott des Himmels und der Erde, / komm zu uns. Öffne den Himmel, komm herab, wie damals als Jakob die Himmelsleiter im Traum sah. / Lass uns ein Stückchen deiner Herrlichkeit sehen, einen Hauch deines Segens spüren, eine Melodie der Loblieder deiner Engel hören. Lass uns erkennen wie wir von dir erkannt werden. / Sei und bleibe bei uns und verlass uns nicht. / Amen


Meike Waechter, Berlin
29. Oktober 2017

Gold rot gelbe Hänge zeichnen sichtbare Horizonte, die sich sich mit der Jahreszeit sichtbar verwandeln. Auch Menschen verwandeln sich mit den Jahren, die sie leben, mit den Erfahrungen, die sie machen. So bin auch ich geprägt von meiner Geschichte in Deiner Geschichte. Lehre mich mit dem Herzen gut zu sehen, mit den Ohren gut zu hören, meine Sinne zu schärfen und dem Augenschmaus der Werbungen ein bisschen zu misstrauen - Schönheit ist wandelbar und du wohnst nicht nur im Schönen. Lass mich auch zuversichtlich bleiben, wenn ich den weniger schönen Wandel sehe. Und dankbar für die Weite der bleibenden Horizonte. Glücklich für die geschenkte Zeit. Amen


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
28. Oktober 2017

Du Gott der Liebe, wir danken dir, dass du uns mit unseren persönlichen Sorgen und Nöten so ernst nimmst; dass du für uns da bist, obwohl unsere Probleme an anderen gemessen so klein sind. Du machst keine Unterschiede wie wir. Daraus lass uns lernen und schenke uns, dass es uns im Miteinander gelingt, die Unterschiede zwischen uns kleiner werden zu lassen.


Georg Rieger, Nürnberg
27. Oktober 2017

Barmherziger Gott, / Du liebst das Leben. Du schenkst uns das Leben. / Dafür danken wir. / Doch wir bekennen auch, dass wir das manchmal vergessen. / Wir vergessen, wem wir unser Leben zu verdanken haben. / Wir vergessen, wer uns bewahrt und erhält. / Wir vergessen, woher wir kommen. / Wir versuchen, uns selbst am Leben zu erhalten. / Wir versuchen, unsere eigenen Wege zu gehen und verlieren uns selbst und gehen in die Irre. / Wir wissen nicht mehr, wohin oder zu wem wir gehören. / Barmherziger Gott, rufe uns, erinnere uns, sei bei uns. / Amen


Meike Waechter, Berlin
26. Oktober 2017

Ach, dass DU den Himmel zerrissest und führest herab!1 /
Mit Deinem Licht, / dass uns die Augen aufgehen, /
dass wir über unseren Horizont sehen können, /
über das hinaus, was uns Angst macht. / 

Dass wir lernen, / mit dem Tod von J. zu leben. /
Der nicht so recht glauben konnte, /
aber seinen Friedhof / (und Deinen Friedhof) /
Hütete wie einen Augapfel. /
Der einmal ganz allein im Meer schwimmen wollte /
Und dem der Sog des Meeres den Atem nahm. / 

Bist Du der Gott, /
dem aus der Entfernung alles gleichgültig ist? /
Aus dem Abstand erscheint die Welt blau und grün, /
die schneebedeckten Berge weiß. /
Aus dem Abstand treffen sich Meer und Fluss, /
und der Adler fliegt hoch und weit.2 / 

Oder wie leben mit dem Tod von F.? /
Der erst knapp über 20 war /
So aufrecht, / wie nur einer mit einer Behinderung leben kann. /
Hast Du gesehen, Gott, /
wie seine Fußball-Familie in den großen Stadien / um ihn trauerte? /
Oder kennst Du die nicht, /
die Dich so wenig kennen wollen? / 

Aus dem Abstand sind wir Instrumente /
In einer gemeinsamen Band. /
Spielen Hoffnungslieder / Friedenslieder /
Es sind Lieder von uns allen. /  

Ach, dass Du den Himmel zerrissest und führest herab! /
Sei uns nahe /
Richte uns auf mit Deinem Trost. /  

Gott hat sein Auge auf uns, /
hat sein Auge auf uns. /
Aus dem Abstand.

(1Jes 64,1 und 2 From a Distance. Von Julie Gold • Copyright © Universal Music Publishing Group, A Side Music LLC D/B/A Modern Works Music Publishing)


Albrecht Thiel, Castrop-Rauxel
25. Oktober 2017

Gott, Ewiger, / aus den Träumen der Nacht komme ich zu dir und will sehen, ob du nicht bessere Träume für mich hast. Enttäusche mich nicht. / Tue heute an mir und an vielen anderen, was du kannst und versprochen hast: / Trockne Tränen, heile Wunden, mache Münder voll Lachens. Lass die Saat deines Wortes aufgehen und gib uns Freude zur Ernte, Trost zur Nahrung, Hoffnung zur Stärkung. / Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
24. Oktober 2017

Gott, / wir danken dir für alle Erfahrungen / von Vergebung und neuem Anfang. / Oft tun wir uns schwer. / auch nur uns selber einzugestehen, / dass wir schuldig geworden sind, / weil wir uns selber nichts nachsehen können, / weil jeder Riss in unserem Selbstbild / uns aus der Bahn wirft, / und wir Angst haben, durch unser Versagen / nichts mehr wert zu sein. / Wie gut tut es da, / wenn wir erleben, / dass ein anderer uns nicht / auf unsere Schuld festnagelt, / uns nicht verachtet für unser Scheitern, / sondern uns trotzdem noch Neues zutraut. / Wie gut tut es, / vertrauen zu dürfen: / Du bist ein Gott, / der uns vergibt!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
23. Oktober 2017

Du mein Heiland // wie dankbar bin ich nach jedem Arztbesuch für die Fortschritte der Medizin und für meine Krankenversicherung / Aber im Wartezimmer erlebe ich eine Zweiklassengesellschaft / Aber auf dem Nachhauseweg sehe ich Menschen, die sich keine Zahnbehandlung leisten können / Aber in den Nachrichten höre ich von Frauen, die im Kindbett sterben, und Kindern, die ohne Medizin nicht überleben können // Störe mein Gewissen / damit ich solidarisch werde // Öffne meine Hand / damit ich großzügig helfe. AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
22. Oktober 2017

Du Heiland der Welt, / wir machen uns und andere oft kaputt / mit überzogenen Erwartungen. / Wir tragen möglichst viel Stärke zur Schau, / um uns nur ja keine Blöße zu geben. / Durch heillose Zustände in der Gesellschaft / werden wir krank an Leib und Seele. / Gott, lehre uns, / unsere Grenzen zu akzeptieren, / und einzugestehen, / dass wir verletzlich sind. / Ermutige uns, / nicht hinzunehmen, / was unser Leben und die Zukunft zerstört. / Heile du uns durch dein gnädiges Wort. / Hilf uns durch deine mächtige Hand.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
21. Oktober 2017

Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da hatte ich immer weniger und weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde, was womöglich ein grösserer Gegensatz zum Reden ist, ich wurde ein Hörer. Ich meinte erst, beten ist Rede. Ich lernte aber, dass Beten nicht nur Schweigen ist, sondern Hören. So ist es: Beten heisst nicht, sich selbst reden hören, beten heisst, still werden und still sein und warten, bis der Betende Gott hört.


Sören Kierkegaard, (1813-1855)
20. Oktober 2017

Lobe den Herrn meine Seele, Halleluja. / Ja, barmherziger Gott, dich loben und preisen wollen wir. / Zu dir können wir kommen, immer wieder aufs Neue mit all unseren Sorgen und Nöten, beladen mit Schuld und mit Beklommenheit im Herzen. / Du bist ein Gott, der die Niedergeschlagenen aufrichtet und die Belasteten erquickt. / Dafür wollen wir dir danken. / Amen


Meike Waechter, Berlin
19. Oktober 2017

God of light and warmth / / O God, star kindler / kindle a flame of love within us / to light our path in days of darkness / / O God , sun warmer / warm us with your love / to melt the frozen hand of guilt / / O God, moon burnisher / burnish the shield of faith / that we may seek justice / and follow the ways of peace


The Iona Community
18. Oktober 2017

Ewiger, / wir preisen dich mit unsren Gedanken, wir loben dich mit unsren Worten, wir singen dir mit unsern Versen. / Auch mit unseren Taten wollen wir dich loben. Wenn es aber zählt, dann sind wir wie gelähmt. Löse uns die Hände, lockere uns die Füße, damit auch, was wir tun, dich preist und dem Nächsten guttut. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
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