Aktuelle Termine


Mit Kindern nach Goldenstedt und Jugendlichen nach Kroatien
Freizeiten und Bildungsmaßnahmen für 2018 im Überblick
Die Evangelisch-reformierte Kirche hat ihr Freizeitprogramm für das Jahr 2018 veröffentlicht. In dem Programmheft finden sich mehr als 50 Freizeiten und Seminare für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.


'Ach was?': Kirche mit 400 Veranstaltungen
28. April - 7. Oktober 2018, Landesgartenschau Bad Schwalbach
Mit einem mobilen Gotteshaus präsentieren sich die Kirchen auf der Hessischen Landesgartenschau in Bad Schwalbach ab dem 28. April. Rund um die LichtKirche können Gäste über 400 kirchliche Veranstaltungen erleben. Unter anderem stehen Lesungen, Konzerte, Mitmach-Aktionen und ein Pilgerweg 'Querbeet auf Gottes Spuren' auf dem Programm.


Nachbarschaftstreffen 'Was ist der Mensch?': neuer Ort
Herford, 23. September 2018
46. Nachbarschaftstreffen Reformierter Gemeinden Ostwestfalen und Südwestniedersachsen


Theaterworkshops Menschenrechte - kreative und theaterpraktische Methoden
1.-2. September 2018, Hofgeismar // 6.-7. Oktober 2018, Eckersdorf
Was haben die Menschenrechte mit mir zu tun? Hat jeder Mensch das Recht, Rechte zu haben? Was prägt mich und meinen Blick?
Wo stehe ich in dieser Welt – und wie anderen Menschen gegenüber? Wie selbstverständlich sind mir meine Rechte?


Perlen des Glaubens
12.-14.10.2018, Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde
'Perlen des Glaubens' heißt ein Seminar, zu dem das Bildungsreferat der Lippischen Landeskirche im Oktober in das Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde einlädt.


Der Reformierte Schleiermacher - Symposion anlässlich seines 250. Geburtstages
16. und 17. November 2018, Schleiermacherhaus (Halle)
Eine Kooperation
der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
und der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität, der Internationalen Schleiermacher-Gesellschaft, dem Reformierten Kirchenkreis und dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie


Verschwundene Orte der Reformation
Ausstellung in Zürich, Haus zum Rech, 8.6.-23.9.2018
Sakrale Orte der grossen reformatorischen Aufbruchszeit, längst verschwunden, feiern ihre digitale Auferstehung im heutigen Zürich. Bizarre Szenarien sind vorstellbar: ein schwebendes Kloster, ein Siechenhaus an der Tramhaltestelle oder eine Kapelle im Supermarkt.


Ich bin fremd gewesen. 500 Jahre Reformation - 500 Jahre Migration
13.8.-28.9.2018, Hannover
Schepken-Christi-Ausstellung


Elternstart NRW
Detmold, 27.09.2018
Neue Kurse der Ev. Familienbildung starten nach den Sommerferien


Zweites Forum Asylpolitik in Lippe
Lippe, 28.09.2018
Anmeldung bis zum 14. September


1 - 10 (19) > >>

Heimbucher: Gewaltlosigkeit ist klarste Form des Protests

Diskussionspapier 'Um Gottes Willen: Frieden fördern. Gewalt unterbinden'

Martin Heimbucher (Archivbild)

Kirchenpräsident Martin Heimbucher hat zur Gewaltlosigkeit und zur Feindesliebe aufgerufen, um Krisen und Konflikte zu überwinden.

Kirchenpräsident Martin Heimbucher hat zur Gewaltlosigkeit und zur Feindesliebe aufgerufen, um Krisen und Konflikte zu überwinden. "Einer muss das Risiko der Wehrlosigkeit eingehen, wenn der Frieden eine Chance haben soll", sagte Heimbucher am Sonntag in einem Friedensgottesdienst in der Osnabrücker Bergkirche. Der souveräne Verzicht auf Gewalt sei die klarste Form des Protestes gegen Gewalt und Ungerechtigkeit, sagte Heimbucher in seiner Predigt.

"Die zu lieben, die mich lieben, das ist keine Kunst", sagte er. Nur der Verzicht auf Gewalt und die von Gott geforderte aktive Feindesliebe führe heraus aus dem Teufelskreis von Gewalt und Vergeltung. "Indem man nicht ausweicht, sondern einander konfrontiert. Indem man nicht schweigt, sondern redet. Nur so kann Frieden werden und Versöhnung gelingen."

Heimbucher betonte, dass man sich Jesus´ Rede zur Feindesliebe auch vor dem Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz vorstellen könne. Feindesliebe sei kein politisches Programm und kein ethisches Gesetz, sondern mehr. "Sie ist Gottes Ruf an jeden Mann, an jede Frau, an jedem Tag." Er räumte aber auch ein, er sei nicht sicher, ob er die Haltung von Wehrlosigkeit und Gewaltfreiheit persönlich und politisch durchhalten könne. Doch Feindesliebe und Gewaltlosigkeit sei keine Haltung der Schwäche, sondern Ausdruck einer überlegenen Kraft. Und: "Es ist nicht meine, sondern Gottes Kraft, die in den Schwachen mächtig ist."

Der Gottesdienst bezog sich auf das kirchliche Diskussionspapier "Um Gottes Willen: Frieden fördern. Gewalt unterbinden". Entstanden ist das Dokument im Ausschuss für Friedensarbeit der Evangelisch-reformierten Kirche. Ende April hatten 13 Theologen und Ehrenamtliche theologische Antworten zu aktuellen Friedensfragen formuliert. Auch der Ort des Gottesdienstes war nicht zufällig gewählt: Vor 400 Jahren brach der 30-jährige Krieg aus, der im Jahr 1648 mit dem Westfälischen Frieden in Osnabrück und in Münster beendet wurde.

Zu dem Gottesdienst entstanden ein Gottesdienstentwurf und verschiedene Materialien, die allen Kirchengemeinden online zu Verfügung: Diese sind eingeladen, in diesem Herbst ebenfalls einen Friedensgottesdienst zu feiern. Ein Ziel des Diskussionspapiers "Um Gottes Willen: Frieden fördern. Gewalt unterbinden" sei es, möglichst breit eine Debatte zum kirchlichen Engagement für den Frieden anzustoßen.

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Bookmarks
 

Nach oben   -   E-Mail  -   Impressum   -   Datenschutz