SWR2 Glauben: Johannes Calvin - Wegbereiter der Moderne?

Sendung am Sonntag, 05.07.2009, 12.05 bis 12.30 Uhr

''Wichtig erscheint im Rückblick vor allem Calvins ausgeprägte Fähigkeit, christliche Frömmigkeit mit gesellschaftlichem Engagement zu verbinden.''

500 Jahre Johannes Calvin

Von Holger Gohla

Schon von seiner Physiognomie her wirkt Johannes Calvin (1509 – 1564) als strenger Protestant. Die Reformationsgeschichte und 500 Jahre Calvinismus scheinen diese Variante eines reformierten Protestantismus zu bestätigen. Nicht zuletzt der Heidelberger Soziologe Max Weber (1864 – 1920) beschrieb den Calvinismus wegen seines Verzichts als eine entscheidende Triebfeder für den modernen Kapitalismus. Doch bei allen historischen Fakten – Calvin musste zur Reformation in Genf „überredet“ werden – oder gar traditionellen Vorurteilen gilt der leidenschaftliche Theologe und streitbare Gestalter als Wegbereiter der Moderne. Wichtig erscheint im Rückblick vor allem Calvins ausgeprägte Fähigkeit, christliche Frömmigkeit mit gesellschaftlichem Engagement zu verbinden. Die Sendung begibt sich auf eine Spurensuche des wohl wichtigsten evangelischen Reformators nach Martin Luther (1483 – 1546).

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Barbara Schenck
 

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