Ungeniert reformiert

Vortrag von Prof. Dr. Georg Plasger


über die reformierte Perspektive auf das Reformationsjubiläum auf der ErK-Synode im November 2015

Der Vortrag als pdf zum Nachlesen

Georg Plasger forderte in seinem Vortrag vor der Synode 2017 keine Glorifizierung der Reformationsgeschichte vorzunehmen. Die Menschen im Mittelalter hätten nach einem gnädigen Gott gesucht und befürchtet, nach dem Tode nicht vor Gott bestehen zu können. Diese Sorgen hätten die Menschen heute nicht mehr. Die befreienden Erkenntnisse der Reformation müssten für die heutige Zeit neu übersetzt werden“, sagte der Professor und Synodale. „Theologie ist nur dann gut, wenn sie beim Leben hilft.“

Plasger betonte theologische Unterschiede der Reformationsbewegung. Für Martin Luther habe die Rechtfertigungslehre im Zentrum seiner Theologie gestanden habe. Zentral für die reformierte Theologie Johannes Calvins sei von Anfang an die Besinnung auf das Kommen Gottes in Jesus Christus gewesen.

Der Vortrag als pdf zum Nachlesen

Quelle: reformiert.de

10. Mai in Neu Isenburg: Vortrag von Prof. Dr. Georg Plasger

Plasger schreibt: „500 Jahre Reformation – ein Lutherjahr? Ein Jahr, in dem der Geschichte gedacht wird. Ja. Aber es geht um mehr. Nur ein Blick in die Vergangenheit ist zu wenig – zu fragen ist auch, welche Impulse aus der Reformation uns heute noch wichtig sind – und wenn warum.