Westfalen: Zweifacher Wechsel der Schulleitung

Kurschus: An einer evangelischen Schule ist von Gott die Rede – das bleibt nicht ohne Folgen

Gottes Segen für die neuen Schulleiterinnen Anja Buhrmann (vorne) und Marie-Luise Schellong © EKvW

„Es ist wie die Übergabe eines Staffelstabs: Die Personen wechseln, und der Lauf geht weiter“, sagte Präses Dr. h. c. Annette Kurschus am Dienstag (29.1.) in Espelkamp. Dieser Wechsel hat sich an den beiden Schulen der Evangelischen Kirche von Westfalen vollzogen.

Das Söderblom-Gymnasium erhielt mit Marie-Luise Schellong zum 1. Februar eine neue Leiterin. Sie folgt auf Ernst-Friedrich Brandt, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die Leitung der Birger-Forell-Sekundarschule übernahm Anja Buhrmann als Nachfolgerin von Ursula Beinlich, die ebenfalls in den Ruhestand geht. Zu Abschied und Einführung wurde ein festlicher Gottesdienst gefeiert.

An einer evangelischen Schule ist von Gott die Rede - für Präses Kurschus zeigt sich darin das Besondere: „Wer davon redet oder hört, dass Gott ausnahmslos jedem Menschen sein Leben geschenkt hat und dass Gott ausnahmslos jeden Menschen liebt und achtet, der kann andere nicht mehr so einfach ausgrenzen und verachten, klein machen und geringschätzen, nur weil sie anders sind.“ Das bleibe nicht ohne Folgen: „Wer davon redet oder hört, dass Gott die Welt mit Liebe geschaffen hat und dass sein Ziel mit uns eine gute Welt ist, der bleibt nicht unberührt von Krieg und Hass und Klimawandel und Vermüllung der Meere.“

An einer evangelischen Schule, so die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen, lehren und lernen zwar durchaus keine besseren Menschen. „Aber dass Gott hier ausdrücklich vorkommt: Das wirkt sich aus. Bis in die Lehrpläne und Diskussionsweisen, bis in die Unterrichtsformen und schulischen Strukturen hinein.“ Und wer mit der Überzeugung lebt, jemanden zu brauchen, der einen hält und trägt, der werde in seinem Leitungshandeln besonders überzeugend. „Wer auf Gott seine Hoffnung setzt, gewinnt ungeahnte Kräfte aus einer Quelle, die außerhalb der menschlichen Möglichkeiten liegt.“


Quelle: EKvW
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