Aktuelle Termine


Bekenntnis im Konflikt. Streitgeschichten im reformierten Protestantismus
Emden, 17.-19. März 2019, A Lasco Bibliothek
12. Internationale Emder Tagung zur Geschichte des Reformierten Protestantismus


»... und damit Gott die Ehre geben« - Karl Barth und der christlich-islamische Dialog
21. und 22. März 2019 in Köln
Gemeinsames und Irritierendes im Gespräch zwischen Christen und Muslimen heute.


'Auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens'
22.-23. März, Bad Salzuflen
Öffentliche Konsultation der Lippischen Landeskirche zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr


Barth und die Ökumene - Tagung
3.-5. April 2019, Universität Münster, Universitätsstraße 13-17
Die Ev.-Theol. Fakultät der Universität Münster führt diese mehrtägige Tagung durch.


100 Jahre Bauhaus – Auf den Spuren der Moderne
12.-15. April 2019, Weimar / Dessau
Bildungsreise zu den historischen Bauhaus-Wirkstätten in Weimar und Dessau


Karl Barth in Göttingen
25. April 2019 - Eröffnung der Vortragsreihe SoSe 2019 an der Uni Göttingen
Prof. em. Dr. Eberhard Busch hält den Festvortrag zu Eröffnung der Vortragsreihe im Gemeindehaus der Ev.-Ref. Gemeinde in Göttingen, Untere Karspüle 11, Beginn 17.45 Uhr.


Kirchenmusikalische Fortbildung 2019
3.-5. Mai, Kloster Frenswegen (Nordholm)
Die Kirchenmusiker der Evangelisch-reformierten Kirche laden zu ihrer nächsten Fortbildung für ehrenamtliche MusikerInnen ein.


»Gotteserschütterung – Gottesvergewisserung«
9.-12. Mai 2019 in Emden - Die Gegenwartsrelevanz der Gotteslehre Karl Barths.
Internationales Karl-Barth-Symposium


Karl Barth heute - Relecture und Kritik
15. Mai 2019 - Universität Bonn
Dies academicus der Ev.Theologischen Fakultät.


Karl Barths Römerbriefkommentar - 100 Jahre später
5.-7. Juni 2019, Universität Genf


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'Vieles erinnert hier leider an den Kalten Krieg'

EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms bedauert US-Ausstieg aus dem INF-Vertrag

© Pixabay

Der EKD-Friedensbeauftragte fordert die USA und Russland dazu auf, sich an den Vertrag zu halten und möglichst rasch an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat die Ankündigung der US-Regierung, sich aus dem INF-Vertrag, der landgestützte atomare Mittelstreckenraketen verbietet, zurückzuziehen und sich nicht mehr an das Abkommen gebunden zu fühlen, bedauert und die USA und Russland aufgefordert, sich an den Vertrag zu halten und möglichst rasch an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um ein neues atomares Wettrüsten zu verhindern.

„Statt Verträge zu kündigen, ist es besser, sich an einen Tisch zu setzen und konkrete Schritte zur Ächtung von Nuklearwaffen anzustreben“, mahnte der EKD-Friedensbeauftragte. Und weiter: „Gerade der INF-Vertrag hätte hier als ein Vorbild dienen können, denn mit diesem Vertragswerk, das auch durch die Proteste der Friedensbewegung in Ost und West zustande kam, wurde erstmals statt einer Rüstungsbegrenzung die Verschrottung von Atomwaffen vereinbart.“

Sollte der INF-Vertrag nun beendet werden, befürchtet Renke Brahms ein erneutes atomares Wettrüsten. „Die USA haben bereits die Stationierung von neuen Mittelstreckenraketen angekündigt, Russland wird dem folgen. Vieles erinnert hier leider an den Kalten Krieg“, mahnt der EKDFriedensbeauftragte. Darum sei es wichtig, dass die Atommächte möglichst schnell wieder Gespräche aufnehmen würden. „Mit der Kündigung von Abrüstungsverträgen wird der Frieden jedenfalls nicht sicherer“, so Renke Brahms, der auch der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche ist.


Quelle: EKD
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