Kolumne

Jede Woche eine klare Meinung. Hier die bisherigen Ausgaben zum Nachlesen.

Die Beiträge aus der Redaktion und von externen Autor*innen über aktuelles Zeitgeschehen, philosophische oder theologische Fragen.

Will uns Gott durch Corona etwas sagen?

Video-Andacht von Georg Rieger
Wenn im Mittelalter Seuchen durch die Lande zogen, bedeutete das eine Strafe Gottes. Als aufgeklärte Christen würden das heute natürlich von uns weisen. Suchen wir aber in diesen Tagen nicht trotzdem immer wieder nach jemandem, dem wir die Schuld geben können? Sollten wir sie nicht sogar (auch) bei uns selbst suchen? Wie uns die Pandemie Anlass gibt, über unser eigenes Leben nachzudenken.

'Des solln wir alle froh sein'

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
In diesen Zeiten der Pandemie treibt mich immer wieder die Frage um, wer eines Tages alles besser gewusst haben wollen wird. Grammatikalisch bewege ich mich also in der vollendeten Zukunft, aber existentiell bewegt mich die Osterbotschaft vom Sieg des Lebens über den Tod.

AWM auf dem Vormarsch

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Die Abkürzung AWM steht für Vieles. Es ist das Kürzel für die Akademie für Weltmission, für den Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt München und für ein Präzisionsgewehr für Scharfschützen. Immer häufiger stehen die drei Buchstaben für „Alter Weißer Mann“, insbesondere im Zusammenhang mit dem Präsidentschaftswahlkampf in den USA.

Keine Angst vor dem Tod

Einspruch! Mittwochs-Kolumne von Georg Rieger
Ich habe mich über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe gefreut. Nicht, weil ich die geschäftsmäßige Sterbehilfe notwendig finde, sondern weil das oberste deutsche Gericht grundsätzlich etwas geklärt hat, was mir persönlich wichtig ist: „Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben.“ So sagt es das Gericht in seiner Urteilsbegründung.

Auf einen Kaffee mit...Tabea Esch

Zwei Kirchengemeinden, eine Pfarrerin: Geht das so einfach?
Für Tabea Esch aus Hohenlimburg ist das Alltag: Sie ist reformierte Pfarrerin in zwei Kirchengemeinden. Bald arbeitet sie zusätzlich noch am Wuppertaler Predigerseminar. Klappt so eine Dreiteilung? Tabea Esch sagt: Ja - für sie ist die Arbeit in verschiedenen Gemeinden sogar eine Bereicherung. Warum, dazu sprach mit ihr Bernd Becker in seiner neuen Video-Kolumne.

Thema verfehlt

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Die Erwartungen an die letzte EKD-Synode waren groß. Das Schwerpunktthema sollte Frieden sein und man war vor allem gespannt, wie sie sich im Blick auf militärische Auslandseinsätze positionieren würde.

Podcast: Kirche mit Solaranlage

Unterm Himmel von Berlin - Folge 5
Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben seit Fridays for Future in öffentlichen Debatten immer mehr an Bedeutung gewonnen. In der Auferstehungskirche am Alexanderplatz ist das schon seit 2003 auf der Agenda: Das Gebäude wird seitdem nicht nur für Gottesdienste genutzt. Als Umweltforum dient es heute auch als Ort für Tagungen und Konferenzen - mit einem Schwerpunkt auf Umwelt und Natur. "Besondere Orte"-Geschäftsführerin Anke Stopperich kümmert sich um die Organisation. Sie führte mich an so einem Tag durch die Kirche.

Nie mehr tue ich mir das an!

Einspruch! Mittwochskolumne von Georg Rieger
Was bringt Menschen dazu, wegen einmaliger Enttäuschungen oder einer unerfreulichen Erfahrung mit einer Person so endgültig zu urteilen?

Was ist legal?

Mittwochskolumne von Paul Oppenheim
Ceuta und Melilla sind spanische Städte, jenseits des Mittelmeeres auf nordafrikanischem Boden. Ein sechs Meter hoher Zaun gespickt mit messerscharfem Nato-Stacheldraht trennt die EU-Enklaven vom marokkanischen Staatsgebiet. Sie symbolisieren die „Festung Europa“, die sich mit allen Mitteln gegen illegale Einwanderung zur Wehr setzt.

Neue Folge: Podcast 'Unterm Himmel von Berlin'

4 Nächste Raststätte: Autobahnkirche
Über die Autobahnen brummt der Verkehr. Ob Pendler, Touristen, LKW-Fahrer: Für sie gibt es oft nur den Zwischenstop an der nächsten Raststätte. Oder: die Autobahnkirche. Ein Beispiel ist die Dorfkirche Zeestow. Rund 40 Jahre lang stand das Gebäude leer. Heute kommen dort regelmäßig Besucher auf einen Zwischenstop vorbei. Auch das Gemeindeleben hat sich seitdem verändert.
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