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Oekumenischer Ratschlag
22. Juni 2019, Dortmund




Gemeinsamer Besuch beim Kirchentag in Dortmund
19.-23. Juni 2019, Dortmund
Fahrt von Lippe aus


Von Gott reden!
15.-18. Juli 2019, Leuenberg/CH
Leuenberger Barth-Tagung


»Glauben bekennen«
26.-29. September 2019, Paris, Foyer le Pont
Ein Seminar der Ev. Studierendengemeinden Köln und Saarbrücken zu Karl Barth.


»Der Christ in der Gesellschaft«
27.-29. September 2019, Tambach-Dietharz
Einsichten aus Karl Barths Tambacher Vortrag von 1919.


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen in den Jahren 2017, 2018 und 2021
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


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'Rettet das Friedensprojekt Europa!'

AGDF: 74 Organisationen rufen zur Rettung des Friedensprojekts Europa auf

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ruft gemeinsam mit einem breiten Bündnis von 74 Organisationen und Institutionen aus neun europäischen Ländern im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 zur Rettung des Friedensprojekts Europa auf.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs an das Europäische Parlament „Rettet das Friedensprojekt Europa! Für Frieden. Für Menschenrechte. Für Europa“ gehören viele Verbände aus der Friedensbewegung, die Kirchen, kirchliche Organisationen, die Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt sowie die Umweltorganisation Greenpeace.

„Europa brachte nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung zwischen Feinden. Die Europäische Union wurde so weltweit zum Friedensprojekt mit Vorbildcharakter“, unterstreicht Jan Gildemeister, der Geschäftsführer der AGDF. Darum sei es wichtig, dass die EU Friedensmacht bleibe und in zivile Projekte investiere, nicht aber in den Aufbau einer europäischen Militärmacht, so Gildemeister.

Das Bündnis, dem sich die AGDF angeschlossen hat und dem auch mehrere Mitgliedsorganisationen der AGDF angehören, kritisiert dabei geplante Milliardeninvestitionen der Europäischen Union in Rüstungsforschung und die Militärkooperationen mit Drittstaaten. Die EU dürfe keine Staaten aufrüsten, die Krieg führen oder Menschenrechte verletzen. Die Förderung des Friedens und der Menschenrechte dürfe nicht der Abwehr von Flucht und Migration zum Opfer fallen. Angesichts der großen Zahl gewaltsamer Konflikte fordern die Unterzeichner, die EU müsse mehr in die gewaltfreie Konfliktbearbeitung investieren.

Bis zur Wahl des Europäischen Parlaments am 23. bis 26. Mai 2019 sind alle Menschen in der Europäischen Union aufgerufen, den Aufruf unter www.rettetdasfriedensprojekt.eu zu unterzeichnen, betont das Bündnis. „Wir sind überzeugt, dass die Europäische Union die Herzen ihrer Bürgerinnen und Bürger nur als Friedensprojekt und nicht als Militärmacht gewinnen wird“, zitiert AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister aus dem Aufruf.


Quelle: AGDF
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