Aktuelle Termine


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen zum 200. Jubiläum im Jahr 2017
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Anders als du glaubst
Tournee der Berliner Compagnie, deutschlandweit, bis zum 17. Mäz 2018
Ein Theaterstück über Juden, Muslime, Christen und den Riss durch die Welt


Mit Kindern nach Goldenstedt und Jugendlichen nach Kroatien
Freizeiten und Bildungsmaßnahmen für 2018 im Überblick
Die Evangelisch-reformierte Kirche hat ihr Freizeitprogramm für das Jahr 2018 veröffentlicht. In dem Programmheft finden sich mehr als 50 Freizeiten und Seminare für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.


Theologie - wie geht das?
Leuenberg (Basel, Schweiz), 16.-19. Juli 2018
49. Internationale Tagung der Karl Barth-Gesellschaft


Position beziehen: Was nützen Bekenntnisse?
9.-10. März 2018, Protestantisches Bildungszentrum Butenschoen - Haus, Landau
Was bedeutet es, evangelisch zu sein? Wie soll der Protestantismus Profil zeigen – und welches? Theologische Tagung zu Fragen des protestantischen Bekenntnisses heute


Gott und die Bilder
Ausstellung Landesmuseum Zürich, 3.2.-15.4.2018
Streitfragen der Reformation


Neue Konzertreihe der Johannes a Lasco Bibliothek
ab 25. Februar, 11.30 Uhr
Im ersten Konzert der neuen Konzertreihe erklingt Vokal- und Instrumentalmusik der Romantik von Robert Schumann, Franz Schubert, Conradin Kreutzer


Kirchen laden zur ökumenischen Woche für das Leben 2018 ein
14.-21. April 2018
Vom 14. bis 21. April findet die diesjährige ökumenische Woche für das Leben statt. Sie steht unter dem Motto „Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!“ und lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Methoden der Pränataldiagnostik ein.


Ausstellung 'Überall Luthers Worte ... - Martin Luther im Nationalsozialismus'
25. Februar - 15. März 2018, Ludwigskirche, Saarbrücken
Luthers dunkle Seite – und wie die Nazis sie für ihre Ideologie missbrauchten


Israel erleben – Menschen begegnen
Reise vom 3. – 13. Mai 2018


„Streiten für den Frieden!“

Ökumenische Friedensdekade startet am 12. November 2017

© Ökumenische FriedensDekade e.V.

In bundesweiten Gottesdiensten, Friedensgebeten und
Veranstaltungen steht das Friedensthema im Vordergrund

Vom 12. bis zum 22. November werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Ökumenischen FriedensDekade auch in diesem Jahr bundesweit tausende Veranstaltungen durchgeführt. Unter dem Jahresmotto „STREIT!“ greifen Kirchengemeinden und Friedensgruppen in Gottesdiensten, Friedensgebeten und auf Veranstaltungen das Friedensthema auf. Die Schirmherrschaft für die diesjährige FriedensDekade hat Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, übernommen. In ihrem Grußwort schreibt sie: „Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernehmen und ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben setzen kann.“

Thematisch steht in diesem Jahr der Appell im Vordergrund, sich engagiert gegen rechtspopulistische Tendenzen zur Wehr zu setzen. Jan Gildemeister, Vorsitzender des Ökumenischen FriedensDekade e. V., schreibt: „Es gilt klar Position zu beziehen, Partei zu ergreifen für die Opfer, die Schwächeren und die Menschenrechte. Und zugleich sollten wir uns fragen, was wir selbst dazu beitragen, dass Rechtspopulismus und Gewalt solchen Einfluss in Deutschland gewinnen konnten“. Wer angesichts der gesellschaftlichen Lage wegoder zuschaue, so die Verantwortlichen der Ökumenischen FriedensDekade, mache sich auch schuldig. Das Motto „STREIT!“ fordert heraus, nicht passiv zu sein, sondern für Demokratie und Menschenwürde konstruktiv, entschieden und gewaltfrei zu streiten.

Auch in diesem Jahr haben Kirchengemeinden und Gruppen von dem umfangreichen Arbeitsmaterial, das von Gottesdienstentwürfen über Plakate bis zu Aktionsanregungen reicht, Gebrauch gemacht. „Fast 2.000 Materialbestellungen haben wir erhalten“, freut sich Jan Gildemeister und sieht darin ein Signal, dass das Interesse am Thema sehr hoch ist. Im Zentrum des Materialangebotes steht die Frage, was es in der heutigen Zeit für Christen bedeutet, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. „Manchmal hört man, dass Frieden die Abwesenheit von Konflikten sei. Das stimmt nicht. Friede ist dort, wo Menschen lernen, auf richtige Weise zu streiten und Konflikte angemessen auszutragen – gewaltfrei, im Hören auf die anderen, im Wahrnehmen der berechtigten Anliegen des anderen, im wechselseitigen Respekt. Das Evangelium von Jesus Christus ist in seinem Kern eine Praxis der Gewaltfreiheit.“, heißt es in einem Impulstext der Ökumenischen FriedensDekade.

Als ein konkretes Handlungsangebot wird in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag an vielen Veranstaltungsorten die Unterschriftenliste „Mehr fürs Militär? Nicht mit uns!“ ausliegen. Darin werden die zunehmend steigenden Rüstungsausgaben auch in Deutschland kritisiert. An die Bundesregierung richtet sich der Appell, stattdessen das Geld für die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung einzusetzen.


Quelle: Ökumenische Friedensdekade e.V.

Weitere Informationen und Programm

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