''IDELETTE... kommt nicht vor''

28. Oktober, 20 Uhr, Premiere des Schauspiel des ''Theaters an der Süsterkirche'', Bielefeld, Süsterplatz 2

Plakat zum Theaterstück (Ausschnitt)

Das Theater an der Süsterkirche spielt als Uraufführung:
"IDELETTE... kommt nicht vor"
Ein Schauspiel des Theaters an der Süsterkirche.
Ein Stück über die tragische Begegnung zwischen CALVIN und seinem Gegenspieler SERVET
Dauer: 1 1/2 Std.

Weitere Aufführungen: 

31. Oktober, 5. / 6. / 7. November
Tel.: 05202 / 159938

30.10. Wetter - 01.11. Bückeburg – 03. 11. Lemgo

Vorbemerkung
Idelette kommt nicht vor. Seltsamerweise wurde immer wieder gefragt, wer Idellette, Calvins Frau, spiele. Wir konnten nur sagen: Sie paßte nie ins Spiel: bei uns nicht... und bei Calvin (wohl) nicht.
Die häufig gestellte Frage nach Idelette führte zum Titel des Stückes.

Inhalt
Genf in den Jahren der Reformation
(I.1) Eine Frau ist wegen Hexerei denunziert und sucht vergeblich Hilfe bei einem Priester.
(I.2) Der Priester besucht die Frau im Kerker und überläßt sie dem Henker. Calvin ist versteckter Zeuge.
(I.3) Unter dem Eindruck der Inquisition sucht Calvin die Abkehr vom (katholischen) Irrglauben. Sein Schreiber Nicolas provoziert aber Calvins innere Unsicherheit.

(II.1) Calvins Situation in Genf ist schwierig: Benoite, eine Vogelfreie, macht Calvins Moral uneindeutig. Eine zufällige Begegnung mit dem „Irrlehrer“ Servet weist bedrohlich in die Zukunft. Ein Ratsherr sucht Servet für calvinfeindliche Ziele zu gewinnen.
(II.2) Benoites Anzüglichkeiten treffen Calvins gemischten Sinn.
(II.3) Ein volksfesthaftes Geschehen zeigt den libertinen Zustand Genfs. Calvin kommt in Gefahr.

(III.1) In dem Moment, als sich die Lage in Genf zugespitzt hat, treffen Calvin und Servet aufeinander. Calvin hat die „Restitutio“, Servets Irrlehre, in der Hand, als dieser hinzukommt. Absichtsvolles Interesse aneinander und unüberbrückbar Trennendes prägen diese Begegnung verhängsnisvoll.
(III.2) Die Abweisung Calvins durch Servet treibt die Konfrontation auf den Höhepunkt.

(IV.1) Das Treffen der beiden Kontrahenten wird durch Volkstrubel und Libertinage gestört. Die von den Genfer geforderte Gottesverehrung ist nicht mehr erkennbar.
(IV.2) Selbst Calvin wird zum Ziel irrwitziger Denuntiation.

(V.1) Genfs Libertinage fordert Kirchenzuchtmaßnahmen. Aburteilungen der „Irrlehrer“ werden von Calvins Schreiber eingefordert.
(V.2) Servet wird ebenfalls Opfer der Zuchtmaßnahmen: In seiner Not kehrt Calvin zu den Schrecken der Inquisition zurück.

Mitwirkende des THEATERS an der Süsterkirche:
Theodor Eils, Marwa EL Sayed, Thomas Genetzky, Petra Gorholt, Georg Glußko, Heinrich Jürgenbehring, Karl Kreickenbaum, Herbert Niemeier, Petra Plake, Ulrich Säger, Dirk Wehmeier, Ilona Weißflog.
Text und Regie: Dr. Fritz U. Krause

Eine Produktion für die Ev.-reformierte Gemeinde Bielefeld, Süsterplatz 2, Süsterkirche
Dank an: Dr. Friedrich Bratvogel (Lemgo), Dr. Dr. Dieter Blümchen (Bielefeld), Horst Haase (Bielefeld), Dr. Andreas Kosek (Wien), Die Pyromantiker (Berlin), teaterverlag elgg (Belp), Theaterstückverlag Wimmer (München), Reclam-Verlag (Stuttgart), Druckerei Zentner (Bielefeld)

www.fritzudokrause.de


Dr. Fritz U. Krause, Bielefeld