Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Jeremia 9,10-11
10 Und Jerusalem werde ich zu Steinhaufen machen, zur Behausung für Schakale, und die Städte Judas werde ich verwüsten, sie werden ohne Bewohner sein. 11 Wer ist der Mann, so weise, dass er dies versteht, und zu dem der Mund des HERRN gesprochen hat, damit er kundtut, warum das Land zugrunde gegangen, verwüstet worden ist wie die Wüste, und niemand zieht hindurch. tvz
Jeremia 9,9
9 Über die Berge stimme ich Weinen an und Wehklagen und über die Weiden in der Steppe ein Klagelied, denn sie sind verwüstet und niemand zieht hindurch, und keinen Laut hört man von Herden. Von den Vögeln des Himmels bis zum Vieh: Geflohen sind sie, fortgezogen. tvz
Jeremia 9,6-8
6 Darum, so spricht der HERR der Heerscharen: Sieh, ich werde sie läutern und sie prüfen. Was bleibt mir zu tun, wenn ich die Tochter meines Volks ansehe? 7 Ihre Zunge ist ein spitzer Pfeil, man redet betrügerisch, mit seinem Mund redet man friedfertig zum anderen, im Innern aber legt man ihm einen Hinterhalt. 8 Sollte ich dies nicht ahnden an ihnen, Spruch des HERRN, mich nicht rächen an einer Nation wie dieser? tvz
Jeremia 9,3-5
3 Jeder hüte sich vor seinem Nächsten! Und keinem Bruder solltet ihr trauen. Denn jeder Bruder ist hinterhältig, und als Verleumder ist jeder Nächste unterwegs. 4 Und alle betrügen einander, und was wahr ist, sagen sie nicht, sie haben ihre Zunge das Lügen gelehrt, haben sich bemüht, falsch zu handeln. 5 Du lebst im Betrug! Sie sind betrügerisch, haben sich geweigert, mich zu erkennen. tvz
Jeremia 9,1-2
9 1 Gäbe man mir ein Nachtquartier für Reisende in der Wüste, so wollte ich mein Volk verlassen und fortgehen von ihnen. Denn sie alle sind Ehebrecher, eine Gesellschaft von Betrügern! 2 Und wie ihren Bogen haben sie ihre Zunge gespannt: Mit Lüge und nicht in Treue sind sie stark geworden im Land. Von einer Bosheit kommen sie zur nächsten Bosheit! Mich aber kennen sie nicht! tvz
Jeremia 8,18-23
18 Erheiterung anstelle meines Kummers! Mein Herz in mir ist krank. 19 Sieh, horch, der Hilferuf der Tochter meines Volks aus dem hintersten Winkel des Landes: Ist denn der HERR nicht in Zion? Ist ihr König nicht in ihr? Warum haben sie mich gereizt mit ihren Götzenbildern, mit den Nichtsen aus der Fremde? 20 Die Ernte ist vorbei, die Sommerernte zu Ende, und wir sind nicht gerettet worden. 21 Über dem Zusammenbruch der Tochter meines Volks bin ich zerbrochen. Ich trauere, Entsetzen hat mich ergriffen. 22 Gibt es im Gilead keinen Balsam? Und gibt es dort keinen Arzt? Warum ist die Heilung der Tochter meines Volks nicht vorangeschritten? 23 Dass doch mein Haupt zerflösse und mein Auge zur Tränenquelle würde, dann wollte ich Tag und Nacht weinen um die Erschlagenen der Tochter meines Volks! tvz
Jeremia 8,17
17 Denn sieh, ich werde Schlangen gegen euch loslassen, Giftschlangen, gegen die keine Beschwörung hilft, und sie werden euch beissen! tvz
Jeremia 8,15-16
15 Auf Wohlergehen hat man gehofft, doch da ist nichts Gutes, auf eine Zeit der Heilung, doch sieh: Schrecken! 16 Von Dan her ist das Schnauben seiner Pferde zu hören, vom lauten Wiehern seiner starken Hengste erbebt das ganze Land, und sie sind gekommen und haben das Land gefressen und was darin ist, die Stadt und die darin wohnen. tvz
Jeremia 8,14
14 Wozu bleiben wir sitzen? Versammelt euch, und lasst uns in die befestigten Städte ziehen und uns dort still verhalten! Der HERR, unser Gott, hat uns untergehen lassen und uns giftiges Wasser zu trinken gegeben, denn wir haben gesündigt gegen den HERRN! tvz
Jeremia 8,13b-d
13 Am Weinstock sind keine Trauben mehr und am Feigenbaum keine Feigen, und die Blätter sind verwelkt. So habe ich es für sie bestimmt, man wird über sie herfallen! tvz
