Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
3 Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? 4 Wir wurden also mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, auch wir in der Wirklichkeit eines neuen Lebens unseren Weg gehen. 5 Wenn wir nämlich mit dem Abbild seines Todes aufs Engste verbunden sind, dann werden wir es gewiss auch mit dem seiner Auferstehung sein. 6 Das gilt es zu erkennen: Unser alter Mensch wurde mit ihm gekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde und wir nicht mehr Sklaven der Sünde seien. 7 Denn wer gestorben ist, ist von allen Ansprüchen der Sünde befreit. 8 Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir fest, dass wir mit ihm auch leben werden. 9 Denn wir wissen, dass Christus, einmal von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. 10 Sofern er starb, starb er der Sünde ein für alle Mal; sofern er aber lebt, lebt er für Gott. 11 Das gilt auch für euch: Betrachtet euch als solche, die für die Sünde tot, für Gott aber lebendig sind, in Christus Jesus.
1 Ein Wallfahrtslied. Von David. HERR, mein Herz will nicht hoch hinaus, und meine Augen blicken nicht hochmütig, ich gehe nicht mit grossen Dingen um, mit Dingen, die mir zu wunderbar sind. 2 Fürwahr, ich habe meine Seele besänftigt und beruhigt; wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie das entwöhnte Kind ist meine Seele ruhig in mir. 3 Harre, Israel, auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit.
1 Und nun, so spricht der HERR, dein Schöpfer, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst,
ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir.
16 Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, auf den Berg, wohin Jesus sie befohlen hatte. 17 Und als sie ihn sahen, warfen sie sich nieder; einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat zu ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. 19 Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. 2 Ich will dich zu einem grossen Volk machen und will dich segnen und deinen Namen gross machen, und du wirst ein Segen sein. 3 Segnen will ich, die dich segnen, wer dich aber schmäht, den will ich verfluchen, und Segen sollen durch dich erlangen alle Sippen der Erde. 4 Da ging Abram, wie der HERR es ihm gesagt hatte, und Lot ging mit ihm.
12 Die Weisheit aber, wo ist sie zu finden, und wo ist der Ort der Erkenntnis? 13 Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Land der Lebenden ist sie nicht zu finden. 14 Die Urflut spricht: In mir ist sie nicht, und das Meer spricht: Bei mir ist sie nicht. 20 Und die Weisheit, woher kommt sie, und wo hat die Erkenntnis ihren Ort? 21 Den Augen aller Lebenden ist sie verborgen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie versteckt. 22 Abgrund und Tod sprechen: Die Kunde von ihr kam uns zu Ohren. 23 Gott weiss den Weg zu ihr, und er kennt ihren Ort. 24 Denn er schaut bis zu den Enden der Erde, er sieht alles, was unter dem Himmel ist. 25 Als er dem Wind sein Gewicht gab und das Mass des Wassers bestimmte, 26 als er dem Regen eine Grenze schuf und Blitz und Donner einen Weg, 27 da hat er sie gesehen und ermessen, er hat sie gefestigt und ergründet. 28 Zum Menschen aber sprach er: Sieh, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und Böses meiden ist Erkenntnis.
1 Und Josua versammelte alle Stämme Israels in Schechem und rief die Ältesten Israels, seine Häupter, Richter und Amtleute. Und sie traten vor Gott, 2 und Josua sprach zum ganzen Volk: So spricht der HERR, der Gott Israels: Eure Vorfahren, Terach, der Vater von Abraham und Nachor, wohnten vor Zeiten jenseits des Stroms, und sie dienten anderen Göttern. 3 Da nahm ich euren Vater, Abraham, von jenseits des Stroms und liess ihn durch das ganze Land Kanaan wandern, und ich machte seine Nachkommen zahlreich und gab ihm Isaak. 4 Und Isaak gab ich Jakob und Esau. Und Esau gab ich das Gebirge Seir zum Besitz, Jakob aber und seine Söhne zogen hinab nach Ägypten. 5 Und ich sandte Mose und Aaron, und ich schlug Ägypten, wie ich es dort getan habe, und danach habe ich euch herausgeführt. 6 Und ich führte eure Vorfahren aus Ägypten. Und ihr kamt ans Meer, und die Ägypter verfolgten eure Vorfahren mit Wagen und Reitern bis zum Schilfmeer. 7 Und sie schrien zum HERRN, und er setzte Finsternis zwischen euch und die Ägypter und liess das Meer über sie kommen, und es bedeckte sie. Und eure Augen haben gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe. Und lange Zeit seid ihr in der Wüste geblieben. 13 Und ich gab euch ein Land, um das du dich nicht abgemüht hattest, und Städte, die ihr nicht gebaut hattet und in denen ihr euch doch niedergelassen habt; ihr esst von Weinbergen und Ölbäumen, die ihr nicht gepflanzt habt. 14 So fürchtet nun den HERRN und dient ihm in Vollkommenheit und Treue, und entfernt die Götter, denen eure Vorfahren jenseits des Stroms und in Ägypten gedient haben, und dient dem HERRN. 15 Scheint es euch aber nicht gut, dem HERRN zu dienen, wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Vorfahren jenseits des Stroms gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir werden dem HERRN dienen. 16 Da antwortete das Volk und sprach: Fern von uns sei es, den HERRN zu verlassen und anderen Göttern zu dienen. 22 Und Josua sprach zum Volk: Ihr wärt Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch den HERRN erwählt habt, um ihm zu dienen. - Und sie sprachen: Wir wären Zeugen! - 23 Und nun entfernt die fremden Götter, die bei euch sind, und wendet euer Herz dem HERRN zu, dem Gott Israels. 24 Und das Volk sprach zu Josua: Dem HERRN, unserem Gott, werden wir dienen, und auf seine Stimme werden wir hören.
18 Denn das Wort vom Kreuz ist Torheit für die, die verloren gehen, für die aber, die gerettet werden, für uns, ist es Gottes Kraft. 19 Es steht nämlich geschrieben: Zunichte machen werde ich die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen. 20 Wo bleibt da ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer dieser Weltzeit? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da die Welt, umgeben von Gottes Weisheit, auf dem Weg der Weisheit Gott nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung jene zu retten, die glauben. 22 Während die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit suchen, 23 verkündigen wir Christus den Gekreuzigten - für die Juden ein Ärgernis, für die Heiden eine Torheit, 24 für die aber, die berufen sind, Juden wie Griechen, Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.
1 Ein Psalm Asafs. Lauter Güte ist Gott gegen Israel, gegen die, die reinen Herzens sind. 2 Ich aber wäre beinahe ausgeglitten mit meinen Füssen, um ein Haar wären meine Schritte ins Wanken geraten. 3 Denn ich ereiferte mich über die Prahler, als ich sah, dass es den Frevlern gut geht. 4 Sie leiden keine Qualen bis zu ihrem Tod, und fett ist ihr Leib. 5 Von der Mühsal der Sterblichen sind sie frei, sie werden nicht geplagt wie andere Menschen. 6 Darum ist Hochmut ihr Halsgeschmeide, Gewalttat das Gewand, das sie umhüllt. 7 Sie sehen kaum aus den Augen vor Fett, ihr Herz quillt über von bösen Plänen. 8 Bösartig höhnen und reden sie, gewalttätig reden sie von oben herab. 9 Sie reissen ihr Maul auf bis an den Himmel, und ihre Zunge hat auf Erden freien Lauf. 10 Darum wendet sich sein Volk ihnen zu, in vollen Zügen schlürfen sie Wasser. 11 Sie sagen: Wie sollte Gott es wissen, gibt es ein Wissen beim Höchsten? 12 Sieh, das sind die Frevler, immer im Glück häufen sie Reichtum. 13 Ganz umsonst hielt ich mein Herz rein, wusch ich meine Hände in Unschuld. 14 Ich war geplagt jeden Tag, Morgen für Morgen traf mich Züchtigung. 15 Hätte ich gesagt: So will auch ich reden, dann hätte ich die Generation deiner Söhne verraten. 16 Da sann ich nach, es zu verstehen, Qual war es in meinen Augen, 17 bis ich zum Heiligtum Gottes kam und achthatte auf ihr Ende. 18 Du stellst sie auf schlüpfrigen Boden, du lässt sie ins Leere fallen. 19 Wie werden sie zum Entsetzen im Nu! Sie verschwinden, nehmen ein Ende mit Schrecken. 20 Wie einen Traum nach dem Erwachen, Herr, so verachtest du, wenn du aufwachst, ihr Bild. 21 Als mein Herz verbittert war und ich stechenden Schmerz in den Nieren spürte, 22 da war ich ein Narr und hatte keine Einsicht, dumm wie ein Vieh war ich vor dir. 23 Nun aber bleibe ich stets bei dir, du hältst mich an meiner rechten Hand. 24 Nach deinem Ratschluss leitest du mich, und hernach nimmst du mich auf in Herrlichkeit. 25 Wen hätte ich im Himmel! Bin ich bei dir, so begehre ich nichts auf Erden. 26 Mögen mein Leib und mein Herz verschmachten, der Fels meines Herzens und mein Teil ist Gott auf ewig. 27 Denn sieh, die dir fern sind, kommen um, du vernichtest jeden, der treulos dich verlässt. 28 Mein Glück aber ist es, Gott nahe zu sein; bei Gott dem HERRN habe ich meine Zuflucht. Alle deine Werke will ich verkünden.
12 Ein andermal sagte Jesus zu ihnen: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben.
