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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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10. Juni 2026 Komm, Gott – sei unser Atem, wenn wir beten. // Unsere Gedanken können  dich nicht fassen. Unsere Gefühle treiben uns um: wir schwanken zwischen Hoffnung und Zweifel. Mit unserem Selbstwertgefühl ist es nicht weit her: wir sind nicht immer so, wie wir sein sollen und wollen. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Nimm alles von uns mit und trag es zu dir. // Unsere Traurigkeit und unsere Freude, unsere Angst und unsere Zuversicht, unsere Unausstehlichkeit und unsere Freundlichkeit. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Senke dich in unsere Gedanken, dass sie Resignation und Sorge loslassen. Senke dich in unsere Worte, dass wir andere nicht verletzen, sondern aufbauen. Senke dich in unser Tun, dass wir nach Kräften mitwirken, wo wir gebraucht werden. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Wenn wir überschwänglich reden / Und wenn wir verstummen. AMEN
Gudrun Kuhn
9. Juni 2026 Alles Leben scheint gefährdet / Nichts bleibt verschont // Auch du bist der Lüge geliefert / Sie verschlingt Frucht um Frucht / Blatt um Blatt vom Baum des Lebens // Dein Name vier tote Buchstaben in Kuhaut geritzt / Im Fluch verpackt // Auf meiner Zunge zergehst du / wie gepfefferter Honig / Wie Nektar aus seltenen Blüten / Safran und Vanille // Du bist mir kostbar / Der Duft deines Namens haftet an mir // Du duftest mir voraus / Du fächerst mir zu / Den feinen Duft // Hoffnung / Ich glaube dir.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
8. Juni 2026 Wenn wir dich bitten, Herr, / und zu dir beten, / dann schenke uns das richtige Maß / zwischen dem, was heute nötig ist / und dem, was wir uns am Ende aller Tage von dir erhoffen. // Wir glauben, dass du allem einen Sinn gibst / und müssen doch in der Ungewissheit leben. / Wir brauchen im Alltag deine ganz konkrete Hilfe / und wir bitten dich für die, / die es noch viel nötiger haben als wir. // Amen
Georg Rieger
7. Juni 2026 Gott, / der du die ganze Welt umspannst / mit Gerechtigkeit und Liebe: / Wir wissen, dass deine Schöpfung leidet / unter unserem Lebensstil / und oft beklagen wir ehrlichen Herzens / das Elend der Tiere, / die Zerstörung der Wälder / und den Raubbau an der Natur. // Aber unsere Gewohnheiten / wollen und können wir trotzdem nicht ändern, / und unsere Ansprüche wachsen weiter. / Gott, bei dir suchen wir Zuflucht und Rat / mit den Widersprüchen in unserem Leben: // Wir wollen nichts Böses / und richten doch so viel Unheil an. / Lass du uns doch im Licht deiner Wahrheit / Wege finden aus unserem Zwiespalt / und leben und handeln / im Geist deiner Güte / Du Quelle des Lebens, / schaffe uns neu! // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Ach Gott, / was war das wieder für eine Woche. // Zwischen Sonnenstrahlen und Schauern, / zwischen Aufatmen / und Gewitterstimmung. / Manches hat leicht gemacht, / anderes lag schwer auf der Seele. // Und dann — / mitten zwischen dunklen Wolken — / ein Regenbogen. // Ich staune jedes Mal, / wenn ich einen sehe. / Staune über die Vielfalt, / freue mich an der Buntheit deiner Schöpfung. // Ach Gott, / wie kann es nur sein, / dass sich nicht alle Menschen / an einem Regenbogen freuen?


Carolin Springer, Leer
5. Juni 2026 Treuer Gott, / deine Hilfe ist allen nahe, die dich fürchten. / Wo man auf dein Wort hört, / wo man dir glaubt und vertraut, / wo deine Ehre zu Hause ist, / da werden Friede und Gerechtigkeit sich küssen. / Da werden Friedensstifter sein / und sie werden selig genannt werden. // Überwinde den Hass derer, die hassen, / bring zur Vernunft alle, die rasen. / Das bitte ich dich durch Jesus Christus, deinen Sohn. // Amen.
Jürgen Kaiser
4. Juni 2026 Gütiger Gott, / schärfe unsere Ohren, / dass wir deine Stimme hören, / dass wir sie hören können / zwischen alle den vielen lauten und leisen Stimmen, / die uns umgeben, uns fordern, / uns tadeln, uns umschmeicheln und werben wollen. / Deine Stimme ist einzigartig. / Lass sie uns hören. // Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass wir uns dir zuwenden. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass sie uns Trost schenke, / wenn uns Furcht und Angst plagen. // Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass wir mit der Gewissheit leben dürfen, / dass du uns nicht verlässt. // Amen
Meike Waechter
3. Juni 2026 Du weisst wie feierlicher Abschied geht. / Deinen Nächsten machst Du nichts vor. / Sie Dir auch nicht. Obwohl ihre Absichten anders sind als Taten werden. / Ob wir heute auch so sind? Dinge behaupten, die wir nicht halten können? / Hilf uns im Abschied! Im Sterben, im Weitergehen. / Lass uns Leben feiern. Auch am Ende. Miteinander. / Amen
Kathrin Rehmat
2. Juni 2026 Die Erde trabantet um die Sonne / Das Leben auf der Erde hängt von ihr ab / Wir trabanten um Christus unsere Sonne / Unsere Menschlichkeit hängt von ihm ab // Wir danken dir Gott für beide Sonnen / Am Sonntag wärmen wir uns an Christus / Wir geniessen unsere Menschlichkeit / Wir leben sie voll aus / Wir werden selber kleine Sonnen / An denen Frierende sich wärmen können // Das möchten wir sein / Das ist unser Vorsatz für die ganze Woche / Selbst wenn sich die Sonne hinter Wolken verbirgt / Selbst wenn wir wieder mal kalt und abweisend sind / Sie kommt wieder / Wir vertrauen auf sie // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. Juni 2026 Oh Gott, // bin ich auch ein Populist? / Mache ich mir die Dinge zu einfach? / Bin ich selbstgerecht? / Sage ich Dinge, weil sie ankommen, / und weil ich mit solchen Aussagen weiterkomme? // Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. / Prüfe mich und erkenne meine Gedanken. / Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, / und leite mich auf ewigem Weg. // Amen.
Catherine MacMillan
31. Mai 2026 Heiliger Gott, / Wir haben viel Grund, / deinen Namen zu loben. / Auf dich ist Verlass. / Du bleibst uns treu / und du gehst gnädig mit uns um. // So Vieles andere ist ins Wanken geraten, / dass wir unsicher geworden sind; / so oft haben uns Menschen enttäuscht, / dass wir kaum noch einem trauen; / so gnadenlos geht es oft unter uns zu, / dass wir schon mit Angst aufwachen. // Gott, du weißt, wie es um uns steht, / wieviele Verletzungen wir mit uns tragen / und wieviel Scham und Wut wir verbergen / hinter der Maske unserer Coolness. // Herr, hilf uns, wenn wir zu fallen drohen, / richte uns auf, wenn wir niedergeschlagen sind / und behüte uns vor allem, / was unser Leben zerstört und vergiftet. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

EWIGER, mein Gott, / du weißt das ja alles, aber ich brauche und suche die Klarheit.// Ich habe eine neue, ganz andere Aufgabe, und ich tue sie gerne. Und ziemlich unerwartet beginnen da jetzt schon Menschen, kleine und große, mir ihre Sorgen und Lasten zu erzählen.// „Ich kann jetzt auch schreiben, aber ich kann nur meinen Namen.“/ „Sie schmeißen unseren Großen praktisch von der Schule. Jetzt gibt es für ihn nur noch die S****-M****, aber die ist viel zu teuer.“/ „Wir haben gedacht, wir haben alles gut zusammen. Aber jetzt musste meine Schwiegermutter doch ins Pflegeheim. Und wir haben das Haus doch zusammen mit den Schwiegereltern gekauft.“//

Lauter Sorgen. Und andere noch drumherum und drohend und dunkel dahinter. Existenzangst und Sorge um die Zukunft für sich selbst und andere.// Was ist mein Auftrag, was tue ich mit alledem und für diese Menschen? Sie sollen wissen, dass ich an sie denke, das alles nicht vergesse und so ein klein wenig mittragen will.// EWIGER, mein Gott, gib mir die Klarheit, ein bisschen Weisheit und die Kraft dazu./ Durch Jesus Christus, den Lastenträger. Amen.


Stefan Maser, Marburg
29. Mai 2026

Du Gott in der Zeit // so vieles ist unheil in unserer Welt / so vieles, was wir ändern könnten / aber auch so vieles, was wir nicht ändern können / Lehre uns das eine vom anderen zu unterscheiden / zeige uns den Ort, wo wir gebraucht werden und zu brauchen sind / mache uns fähig und bereit, das nahe Himmelreich in Wort und Tat zu bezeugen // 

Du Gott in der Ewigkeit / so vieles ist unheil in unserer Welt / so vieles, was uns Angst macht / so vieles, was unseren Glauben erschüttert / höre unsere Klage / über Unvernunft und Herrschsucht / über Gewalt und Folter / über Krieg und Unterdrückung / über Hass und Streit / über unheilbare Krankheit / über unser Verfallensein an den Tod //  Lass uns nicht verzweifeln / wo wir machtlos sind uns selbst oder anderen zu helfen / bleib nicht so ferne, wo das Leid zum Himmel schreit / mach uns gewiss, dass du am Ende der Zeit auf uns wartest. //  AMEN


Gudrun Kuhn
28. Mai 2026 Gott, das Leben ist vielfältig. / Das wird jeden Tag aufs Neue deutlich. / Mal geht es gut, mal weniger. / Wir danken dir für die Menschen, / die um uns sind; / Menschen, die uns vertrauen, / und auf die wir uns verlassen können; / die sich mit uns freuen / und die mit uns traurig sind; / die uns ermutigen und trösten. // Amen.
Selma Dorn
27. Mai 2026

Komm, Heiliger Geist, / es wird Zeit, das du kommst und uns milde stimmst, / und versöhnlich und nachgiebig und hoffnungsfroh. / Es wird Zeit das du kommst / und uns den Glauben stärkst / und auch die Liebe, / denn ohne die Liebe ist doch auch der Glaube nichts. / Komm, Heiliger Geist, / und bete du in uns. / Dein unaussprechliches Seufzen / wird von Gott erhört. //

Rücke uns die ins Blickfeld, die wir übersehen, / bring uns ins Gedächtnis die, die wir vergessen haben, / entwirre unsere verworrenen Gedanken, / korrigiere unsere unbeholfenen Ausdrücke, / ergänze unsere unvollständigen Sätze, / weite unsere engen Wünsche.//

Komm, Heiliger Geist, / lehre uns, deine Worte zu weiterzusagen, / so, dass sie verstanden werden, / so, dass sie geachtet werden, / so, dass sie beherzigt werden, / so, dass sie neue Wege eröffnen, / dass sie versöhnen, wo man hasst, / und Vertrauen geben, wo man zweifelt. //

Komm, Heiliger Geist, / es wird Zeit, / die Seelenfenster stehen offen / für ein bisschen frischen Wind. Amen.


Jürgen Kaiser
26. Mai 2026 Gott, / deine Stimme reist von einem Ende der Erde zum anderen. / Unhörbar ist deine Stimme, / deren Schall sich überall verbreitet. / Dein Wort ist ein Geheimnis. // Wir versuchen, auf dich zu hören, / dich zu verstehen, dir zu folgen. / Aber oft sind unsere Ohren verschlossen, / unsere Herzen träge und unsere Blicke anderen Dingen zugewandt. // Unsicherheit und Sorgen sind unsere lauten Begleiter. / Öffne unsere Ohren, öffne unsere Herzen, schärfe unseren Blick. / Dass wir dich wahrnehmen und hören / wie der Himmel von deiner Herrlichkeit erzählt / und das Werk deiner Hände verkündet. // Amen
Meike Waechter
25. Mai 2026 Sie stehen draussen leben draussen / Sie haben schon vergessen wie es drinnen ist / Als Einzelne sind sie vereinsamt / Sie passen nicht hinein in die gute Stube / Schon wie sie reden passt nicht / Nicht gepflegt nicht gebildet // Du rufst alle an deinen Tisch / Bei dir haben sie einen Stuhl und ein Gedeck mit bunter Serviette / In deinem Haus ist kein Mangel an Heimat // Du bist Heimat / Der heilige Geist bedient unterhält und versteht / Er trocknet selbst die Tränen die nach innen fliessen / und er tröstet  bringt sie zum Lächeln /
Frieden wird wenn auch die draussen / die Türe nach drinnen gefunden haben / weil sie willkommen sind in den Stuben // Du bist der gute Türöffner / Jesus / Danke
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
24. Mai 2026 Gott, / dies ist der Tag, den du gemacht hast, / damit alle Menschen sich freuen können. / Alle Völker sollen von deiner Freundlichkeit hören, / überall soll der Geist deiner Güte einkehren / und deine Kirche soll Segen wirken / mit Wort und Tat. // Gott, weck uns auf an diesem Tag / aus unserer Trägheit / und aus unserer Resignation, / damit auch wir uns wieder freuen an dir, / und in deinem Geist miteinander leben. // Herr hilf, laß wohlgelingen, / auch das,was unsere Gemeinde tut, / um Segen zu wirken in unserer Gesellschaft. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / es fällt uns schwer, den Mut zu bewahren. / Die Arroganz der Macht regiert die Welt. / Und wo Macht ist und sie sich ungebremst austobt, / da ist auch viel Dummheit. // Dass wir in einer unerlösten Welt leben, / haben wir seit zwei Generationen nicht geglaubt. / Wir glaubten, dass es mit gutem Willen und Aufeinander-Hören ginge. / Wir hatten ein sehr positives Menschenbild. / Das Böse war nur ein Missverständnis. / Und es ging ja auch manches. / Dir sei Dank! //
Aber das hat uns anfällig gemacht. / Und naiv. Wir sind wehrlos gegenüber der Gier von oben und von unten. / Wir sind hilflos, wenn Gefühle und Stimmungen in der Politik mehrheitsfähig sind. / Wir sind ratlos, wie der Krieg in der Ukraine zu einem guten Ende gebracht werden kann. / Und ob die Energiewende jemals gelingt? //
Kein Wunder, dass kleine Themen populärer sind. / Timmy natürlich, der dann doch ein Weibchen war. / Der Abstiegskampf in der Bundesliga. / Julian Nagelmanns Auswahl für die Nationalmannschaft. / Der vorvorletzte Platz im ESC. / All das regt uns auf. / Dabei müsste uns anderes aufregen. / Und im Grunde unseres Herzens wissen wir das auch. / Aber unser Herz ist ratlos. //
Darum rufen zu Dir als dem Tröster. / Komm, Schöpfer Geist. / Lass uns teilhaben an der Wahrheit, die frei macht. / Lass die Seufzer dieser Welt Erhörung finden. / Gib Zusammenhalt in den Gemeinden. / Und lass in unserer Welt der Schlagzeilen / Deine gute Botschaft vernehmbar sein und zu Herzen gehen. // Amen. 
Klaus Bröhenhorst
22. Mai 2026

Gott, wir vertrauen darauf, / dass du in deiner grossen Güte und ewigen Treue / uns nicht vergisst. // Darum kommen wir vor dich / und bitten dich für die, / die trauern / um Menschen, mit denen sie ihr Leben geteilt haben / und die ihnen weggestorben sind, / richte du sie wieder auf mit deinem Trost; / wir bitten dich: erhöre uns! // 

die erschöpft und müde sind / von der Arbeit und von den Zumutungen des Lebens, / gib ihnen neue Kraft, / dass sie der Kraft des Lebens wieder trauen können; wir bitten dich: erhöre uns! //

die nicht wissen, / woher sie zu essen und zu trinken / und ein Dach über dem Kopf bekommen sollen, / gib, was sie nötig haben; / wir bitten dich: erhöre uns! //

deren Denken gefangen ist / von ihnen selbst, / weil andere die Gedanken kontrollieren und bestimmen wollen, / sei du die Freiheit, die wir brauchen; / wir bitten dich: erhöre uns! //

die oben sind und das Geschick der Welt / zu lenken und bestimmen haben, / sei du ihr Herz und ihre Seele, / dass es zum Wohle aller wird, was sie entscheiden; / wir bitten dich: erhöre uns! //

Gott, wir danken dir, / dass du uns hörst / und gibst, was wir brauchen, / durch Christus Jesus. Amen.


Walter Wickihalder
21. Mai 2026 Lebendiger Gott // Du hast dich uns in Jesus zugewandt / Hilf uns, ihn vor allem anderen anzuerkennen / Hilf uns, deine Liebe zu uns zu spüren / Hilf uns, deine Vergebung anzunehmen // Du hast uns zu deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Welt bestimmt / Wir brauchen deinen Geist, um das Richtige vom Falschen zu unterscheiden / Wir brauchen deine Weisungen, um das zu tun, was gut ist vor dir / Wir brauchen Mitmenschen, denen wir vertrauen können // Gib uns Kraft, nicht zu resignieren / Gib uns Mut, für die Wahrheit zu streiten / Gib uns Fantasie, Krisen zu meistern. Lebendiger Gott // mach uns lebendig! / AMEN
Gudrun Kuhn
20. Mai 2026 Gott / Du hast alles geschaffen. / Ich bete in Ehrfurcht und im Vertrauen zu Dir. / Träume davon, dass der Krieg und die tragischen Missverständnisse vergehen. // Lass zu, dass wir Menschen einander im Bewusstsein der Vergangenheit begegnen. / Gewähre, dass wir trotz allem ehrliche Absichten, / Mut und die Bereitschaft einander zu vertrauen einbringen, / in Liebe und Zuversicht. Heute und jeden Tag. / Amen
Kathrin Rehmat
19. Mai 2026 Gott, du siehst mich./Du siehst mich an./ Du schenkst mir Ansehen./ Ich bin angesehen./ Ich laufe durch die Straßen und sehe angesehene Menschen – das kleine Kind, die schnelle Frau, der alte Mann./ Du verleihst uns Ansehen. Amen
Meike Waechter
18. Mai 2026 Ich hege Gebete / Wie lebendiges Wasser im Herzbeutel / Rufe ich nach Gott / Schwappen sie über den Rand // Gott kommt / Ich bebe / weine / teile das Wasser des Lebens / Trinkt trinkt die Süsse // Seht / Ein Fisch ist gesprungen / Hoch hinaus / Glitzernde Schuppen im Licht // Und wieder immer wieder taucht er ein ins Wasser / Salzige Süsse des Lebens.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
17. Mai 2025 Gott, / wir können nicht sagen: / wir fürchten uns nicht / und vor nichts kann uns grauen. / Oft ist es mehr als alles andere / das Chaos in unserer eigenen Seele, / das uns zu verschlingen droht, / oft lagern sich düstere Gedanken / in uns wie ein Heer, / und in unsren Gefühlen herrscht Krieg. // Wir wissen manchmal nicht mehr, / wohin mit uns selber. / Es ist als halte ein böser Geist / uns gefangen / und wir kommen aus eigener Kraft nicht mehr los. // Gott entwinde uns diesem Würgegriff, / der uns abschnürt von allem, / was fröhlich und schön ist. / Vertreibe mit deinem Licht die Finsternis in uns / und sei du uns die Quelle neuer Lebenskraft! // Amen
Sylvia Bukowski
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