Impuls
Kurzer theologischer Impuls
Impuls
Wie folgt weiter?
Kind:
Vergebung der Sünden.
Vater:
Was nimmst du daraus?
Kind:
Dass ich allein in der Gemeinde Christi Vergebung der Sünden erlangen muss.
Vater:
Auf welche Weise?
Kind:
Erstens, indem ich von der Kirche durch die Taufe zum Kind Gottes aufgenommen werde, und nach Bestrafung meiner Sünden durch die Vergebung von Gott getröstet werde.
Vater:
Das gebe dir der Herr recht zu fassen, damit die christliche Strafe und Zucht bei dir immer stattfinde, die dir in Gemeinde und besonders in der Kirche Gottes widerfährt.
Aus: Martin Bucer: Straßburger Catechismus (1534), in neuhochdeutscher Übersetzung
Aus: Bernd Becker, Hans Möhler (Hg.): Zähl nicht die Schafe, sondern sprich mit dem Hirten: 365 inspirierende Zitate und Sprüche
From Unions: Indenture of at least 400 Negro and Latin American apprentices in the craft unions.
(Von den Gewerkschaften: Auszubildende mit mindestens 400 afroamerikanischen und lateinamerikanischen Lehrlingen in den Handwerksgewerkschaften.)
Im Jahr 1966 Jahren heftete der Friedensaktivist Martin Luther King - ähnlich wie Martin Luther - Thesen an die Rathauswand von Chicago. Der zitierte Text gibt zentrale Forderungen der Friedensbewegung von Chicago wieder: Gleichberechtigung für alle und eine Aufhebung der Rassentrennung.
Chicago, 10. Juli 1966
Frieder Furler (1998) aus Lebenskunst - Stücke für jeden Tag
Man befürchtet hier zu Recht einen Einfall der Engländer und bereitet sich auf die Verteidigung vor, wie es jeder gute und treue Untertan unseres rechtmäßigen Fürsten tun muss. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich unser Kommandant mit seiner Garnison in unserem grausamen Gefängnis einschließen wird, und für diesen Fall hat man die Frauen und Kinder aus der Stadt zu vertrieben und uns in einem Haus dieser Stadt eingesperrt. Urteilen Sie selbst, wie traurig unser Schicksal wäre, wenn wir der Grausamkeit des Feindes ausgesetzt wären, der weder Geschlecht noch Stand verschont. Wir wären von allen Seiten gefährdet, wie Sie sich vorstellen können.
An eine Freundin, 29. März 1759

