Impuls
Impressionen von Claude Monet (1840-1926)
Houses of Parliament in London bei Sonnenuntergang (zwischen 1900 und 1903)
Martin Luther King: Forderungen der Friedensbewegung
From the People: Selective buying from firms that do not practice racial discrimination in hiring and upgrading of employees.
(Von den Menschen: Selektiver Einkauf bei Unternehmen, die bei der Einstellung und Beförderung von Mitarbeitern keine Rassendiskriminierung praktizieren.)
Im Jahr 1966 Jahren heftete der Friedensaktivist Martin Luther King - ähnlich wie Martin Luther - Thesen an die Rathauswand von Chicago. Der zitierte Text gibt zentrale Forderungen der Friedensbewegung von Chicago wieder: Gleichberechtigung für alle und eine Aufhebung der Rassentrennung.
Chicago, 10. Juli 1966
Lebenskunst - Fragen zum Nachdenken
Gleichheit - Toleranz
Wenn Sie sich ein Restaurant und seine verschiedenen Sitzmöglichkeiten vor Augen führen: Welchen Platz steuern Sie an, wenn Sie das Restaurant betreten? - Suchen Sie Kontakt, oder gehen Sie Kontakten eher aus dem Weg? - Ziehen Sie es vor, den Kontakt mit gleichgesinnten, Ihnen schon vertrauten Menschen zu fördern? - Oder nehmen Sie mit Ihnen unbekannten Menschen Kontakt auf? - Ist die gegenteilige Meinung einer Person für Sie ein Grund, mit dieser Person das Gespräch zu suchen? - Oder ein Grund, dem Gespräch mit ihr aus dem Weg zu gehen? - Gibt es in Ihrem Freundeskreis Personen, mit denen Sie immer wieder mal in Streit geraten, ohne dass der freundschaftliche Respekt darunter leidet?
Isabel Barragán
Briefe von Marie Durand (1711-1776)
Wird Ihr mein erbärmlicher Zustand nicht berühren? Ich weiß, dass Sie zu mitfühlend sind, um kein Mitleid mit meinem Elend zu haben. Meine Nichte hat mir gerade geschrieben, dass ein ganzer Teil meines Hauses auf seinen Fundamenten zusammenbrechen würde, dass die letzten Winde es zu zerstören drohten, dass ein Zimmer nach dem anderen verloren ging, dass das gesamte Besteck völlig verrottet war, dass die Dielen entfernt worden waren, dass neuesten Stürme es fast umgeworfen hätten, dass ein Zimmer nach dem anderen wegbröckelte, dass alle Dachbalken völlig verfault waren, dass die Dielen aus den Fußböden entfernt worden waren, dass man dort keinen sicheren Unterschlupf finden konnte und dass sie keine Mittel und keinen Pfennig hatte. Sie wissen, Herr Pfarrer, dass das wenige Geld, das sie aus ihrem mütterlichen Erbe erhalten hat, dazu diente, mich aus den Händen grausamer Verwandter zu befreien, und nun finden wir uns beide in einer ausweglosen Lage wieder.
An Pastor Paul, 15. April 1762
850 Jahre Waldenserbewegung
Waldenserkirche in Kleinvillars (Foto W. Meffle)
Martin Bucer (1491-1551): Straßburger Katechismus - Für die Jungen
Vater:
Welches ist das sechste Gebot?
Kind:
Du sollst nicht töten.
Vater:
Was ist hier verboten?
Kind:
Das Töten und alles, was damit zusammenhängt und was immer dazu beitragen könnte.
Vater:
Was ist das genau?
Kind:
Aller Zorn, Unwille, Neid, Hass, verletzende Worte und Werke gegen den Nächsten.
Aus: Martin Bucer: Straßburger Catechismus (1534), in neuhochdeutscher Übersetzung
Zitat zum Sonntag
Das höchste Glück des Lebens besteht in der Überzeugung, geliebt zu werden. (Victor Hugo, 1802–1885, französischer Schriftsteller)
Aus: Bernd Becker, Hans Möhler (Hg.): Zähl nicht die Schafe, sondern sprich mit dem Hirten: 365 inspirierende Zitate und Sprüche