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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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2. Februar 2026 Gott // Du siehst mich. / Wie gern ich das glauben möchte. / Ich spüre es nicht immer. / Wie sehr ich Dich erkennen, / Dich sehen möchte - / besonders im Ebenbild, / das Du in Menschen gelegt hast. // Es gelingt nicht immer. / Selig sein ohne zu sehen, / das ist kein einfacher Weg. / Ich übe. / Viele üben. / Es ist schön - // Es gibt Momente, / da spüre ich deinen Blick. / Manchmal sehe ich / wie Du mich mit den Augen der Nächsten siehst. / Es ist nach innen und nach aussen / interessant zu schauen. / Du weisst das. / Möge es heute gelingen. // Amen
Kathrin Rehmat
1. Februar 2026 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen und in deiner Kraft will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, Vorurteil für Vorurteil. / Ich bekenne dir, dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war / und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. / Du bist aber da bei mir, um mich in der Liebe anzuleiten, auch heute. / Öffne mich für dich. / Amen. 
Catherine MacMillan
Wochenrückblick Ach Gott, / wir bringen dir die Tränen der Kinder. / Sie erzählen Geschichten. / Geschichten von verletzten Herzen. // Sie erzählen von Angst und Gewalt, / von Flucht und Hunger, / von Krieg und Trennung. // Sie erzählen von der Sehnsucht / nach Geborgenheit, / nach Sicherheit, / nach Liebe. // Sie erzählen auch von der Angst, / falsch zu sein, / nicht gut genug, / nicht gesehen. // Ach Gott, so sollte es nicht sein. / Jede dieser Tränen ist eine zu viel. / Wo ist dein Trost?!
Carolin Springer, Leer
30. Januar 2026 Einen Krieg kann niemand gewinnen, / er kann nur beendet werden. / Wer sich Krieg wünscht, / wer wünscht, / er möge in den Krieg ziehen dürfen, / glaubt, er könne ein Held werden. / Blut wird an ihm kleben, / Tod wird ihn verfolgen. // Wer Instrumente und Maschinen für den Krieg ausdenkt und herstellt, / stiehlt der Zukunft den Atem, / noch bevor sie da ist. // Was für ein Geist herrscht in einer Wirtschaft, / die immer perfidere Arten des Tötens und Verreckens austüftelt? // Wer glaubt, / er könne mit einem Krieg seine Vergangenheit wieder aufleben lassen, / glaubt nicht an Gott. // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
29. Januar 2026 Heiliger, ewiger Gott, / Du bist der Schöpfer der Welt, / der Retter der Menschheit, / der Richter des Bösen. // Du kennst unsere Taten, / aber auch unsere Gedanken und unsere Gefühle. // Erleuchte unsere Gedanken, / ordne unser Leben, / bewahre unsere Seelen. // Vergib uns unsere Sünden, / die so groß sind. / Gedenke, Herr, / deiner Barmherzigkeit und deiner Güte, / die noch größer sind. / Um deines Sohnes Jesu Christi willen. // Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
28. Januar 2026 Lebendiger Gott, / Du nimmst unserem Sorgen die Mutlosigkeit / und mischt in unsere Trauer Spuren der Hoffnung. // Du enttäuscht uns nicht. // Wir bitten Dich, / nimm uns hinein / in Deine neue Schöpfung, / in Dein Reich der Hoffnung. Amen. 
Achim Detmers
27. Januar 2026

Ewiger Gott, Richter der Welt, / wir hören die Klage deines Volkes / und müssen erkennen, / wie oft wir Christen zum Anlass wurden, / sie aufs Neue anzustimmen. / Nicht nur einmal mussten jüdische Menschen / die Zerstörung ihrer Gotteshäuser beweinen. / Nicht nur einmal hat die Angst / vor der Gewalttätigkeit der Feinde / ihr Leben zerstört. / Nicht nur einmal mussten sie in die Fremde gehen / und den Verlust alles betrauern, / was ihnen Heimat gewesen ist. / Nicht nur einmal wurden viele von ihnen ermordet, / und ganz Israel von Vernichtung bedroht. // 

Du, Heiliger Israels, vergisst das Leiden deines Volkes nicht. / Du hast alle seine Tränen gesammelt / und wirst seine Peiniger zur Rechenschaft ziehen. / Gott, vor dir können wir die Schuld unserer Kirche nicht verbergen / und nicht die Gleichgültigkeit gegenüber Israels Schicksal, / die manchmal auch unsere Herzen vergiftet. / Wir bitten dich, gerechter Gott: / Vergib uns um deiner Barmherzigkeit willen / und stell uns deinem Volk / in neuer Achtsamkeit zur Seite. // Amen.


Sylvia Bukowski
26. Januar 2026 Gnädiger Gott, / wir danken dir für deine Gerechtigkeit, / die du uns schenkst. // Manchmal vergessen wir das / und bemühen uns immer besser zu werden, / immer mehr zu tun, / immer mehr zu erreichen, / um dir zu gefallen. // Erinnere uns, / dass der Gerechte aus Glauben leben wird. // Amen
Meike Waechter, Berlin
25. Januar 2026 Barmherziger Gott, / wir sehen, was in unserer Welt geschieht / und drohen alle Hoffnung zu verlieren. / Wir bekommen mit, wieviel Lug und Trug herrscht, / wieviel Verantwortungslosigkeit und Kälte / und unsere Hoffnung schwindet, / dass es besser werden wird. // Wir kommen zu Dir, / sehen uns selber ehrlich an / und sehen wenig, was uns Hoffnung macht. / Du bist der Gott der Hoffnung, / Du verlierst die Hoffnung mit uns nicht / und hast in der Auferweckung Jesu Christi / den Grund für eine lebendige Hoffnung gelegt – / für jeden von uns und für Deine Erde. / Wir wollen hören, was Du erhoffst / Und weil Du es erhoffst, / darauf vertrauen, / dass diese Hoffnung nicht trügt / und Du wahrmachst, was Du versprichst. // Sende Deinen Geist. / Erwecke unser Singen, Beten, Reden und Hören, / dass sie zu einer Saat werden, / aus der eine lebendige Hoffnung wächst, / die uns verändert. / Amen.
Jochen Denker
Wochenrückblick Seit Wochen jeden Morgen der erste Blick auf die Nachrichtenseite und die erste Frage: Was hat dieser Mann gesagt?/ Welcher Riss wird tiefer? Welche Gefahr größer? Welche Lage bedrückender? Was einfach nur noch entsetzlicher?// Jeden Morgen fragen und darauf blicken: Was hat ER gesagt? Was sagst DU, mein Herr?/ Dass Hungrige versorgt werden sollen, Fremde aufgenommen, kranke Menschen und die in den Gefängnissen besucht./ Die Kinder vornean gestellt./ Dass Trauernde getröstet werden, nach Gerechtigkeit Hungernde satt. Und dass die Freundlichen das Land erben. Wirklich total anderes.// Lass doch dies andere in mein bedrücktes Herz leuchten, noch durch die Risse und Gefahren. Und wenn es sein kann und du es willst, auch aus meinem Herz und Leben heraus. An jedem Tag. Amen.
Stefan Maser
23. Januar 2026

Wach auf meine Seele und spüre / die zärtliche Nähe Gottes. // Wach auf meine Seele und höre / auf die unendliche Stille der Schöpfung. // Wach auf meine Seele und singe / trotz des Missklangs unserer Zeit. // Wach auf meine Seele und lebe / in der Gewissheit, dass deine Melodie / einzigartig und unverzichtbar ist. // Amen


Brigitte Wedderburn
22. Januar 2026 Gepriesen seist Du, Ewiger, Barmherziger, / um deiner Gnade willen. / Du sammelst dir Menschen aus allen Völkern, / die dein Lob mehren / und von deiner Wohltat erzählen. // Lege uns nun dein Wort ins Ohr, / rühr uns an mit deinem Geist, / dass auch wir uns einreihen / in die Schar derer, die dich preisen, / weil sie deine Herrlichkeit gesehen / und deine helfende Hand gespürt haben. // Gepriesen seist Du, Ewiger, Barmherziger / im Himmel und auf Erden, / durch Christus, unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
21. Januar 2026

Barmherziger Gott, / im Alltag sind wir umgeben von Menschen, / die uns bereichern aber manchmal auch anstrengen. / Du machst uns Menschen unterschiedlich / und wir müssen uns nicht alle gleich interessant finden. / Mach uns dankbar und gnädig im Umgang miteinander. / Deine Barmherzigkeit soll es uns leichter machen. / Amen


Georg Rieger
20. Januar 2026 Wie ein guter Vater oder wie eine gute Mutter / stehst Du hinter mir / und schenkst mir Halt. / Ermutigst mich / aus zu atmen / aus zu sprechen / aus zu tragen und aus zu stehen / wohin du mich mit deiner Verheissung ziehst. // Amen
Kathrin Rehmat
19. Januar 2026

Gott – wie schwer ist es doch, das rechte Maß zu finden. / Zu viel Genuss und Vergnügen / macht uns ein schlechtes Gewissen, / wenn wir an Arme und Einsame denken. // Zu wenig Genuss und Vergnügen / macht uns bitter und selbstgerecht. // Zeige uns den richtigen Weg, / wie wir für andere / und für uns selbst sorgen können. / Lass uns deine Gaben genießen, / ohne gierig und rücksichtslos zu sein. // AMEN


Gudrun Kuhn
18. Januar 2026

Gott, / manchmal fällt es uns schwer, / in das Lob der Psalmen miteinzustimmen. / Immer wieder reden sie / von deiner Treue zu Israel, / immer wieder von den Wundern, / mit denen du dein Volk gerettet hast, / und immer wieder rufen sie auf / zur Hoffnung auf dich. // Aber vielleicht, weil uns Israel so fern ist / oder weil wir so wenig Anteil nehmen / an seinem Schicksal / bleiben uns auch diese Psalmworte fern / und berühren uns nicht. // Vielleicht aber auch, / weil wir deine Treue / selbstverständlich hinnehmen, / und meinen, sogar ein Recht zu haben / auf deine Nähe, / können wir nicht mehr mit den Psalmen staunen / und uns mit ihnen freuen an dir. // Gott, wir bitten dich: Durchbrich du unsere Lethargie / und weck in uns neue Dankbarkeit / für deine Barmherzigkeit. // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / ein neues Jahr. / Es ist erst zwei Wochen alt. / Aber es ist keine neue Zeit angebrochen. / Gewiss: Es gibt Neuerungen. //

Bei jeder Industriemesse gibt es die. / Wir werden geradezu überschüttet mit Ideen, die neu sind. / Und gewiss, wer würde sich nicht freuen über Fortschritte - / etwa auf dem Gebiet der Medizin? / Oder auch der Technik? / Der alte Waschtag – wer wollte den wiederhaben? / Und ist ein Computer nicht eine wunderbare Sache, / wenn man daran denkt, / wieviel Arbeit es machte, / Texte im Zeitalter der Schreibmaschine zu vervielfältigen und zu korrigieren? / Und mal schnell eine SMS zu schicken, / ist doch auch ganz gut, oder? // Ja, es ist vieles leichter geworden durch Neuerungen. //

Aber es ist keine neue Zeit angebrochen. Der alte Irrsinn ist immer noch da. / Und die vormals Irrsinnigen sind es auch. / Die Fratze des Bösen zeigt sich ohne Scham und versucht kaum noch, sich zu tarnen. //

Wir haben das Gefühl: Es sind die Falschen stark. / Und die Menschen guten Willens sind schwach. / Es sind die Falschen, / die sich über Regeln des Anstandes hinwegsetzen. / Und die Menschen guten Willens treten auf der Stelle. / Es sind die Falschen, denen es gelingt, Menschen zu verführen. / Und den Menschen guten Willens fällt es schwer, / Herzen zu gewinnen. //

Und doch glauben wir, / dass das Ziel dieser Welt im Lobpreis Deines Namens besteht. / In Deinem Reich, das kommt. / In Deinem Neumachen, / das nicht wieder alt werden kann. / Erhalte in uns diese Zuversicht. / Und lass Gleichnisses Deines Himmelreiches da sein. / Dass allen, die Dich suchen, / das Herz auflebt. / Und dass die Elenden sich freuen. // Amen


Klaus Bröhenhorst
16. Januar 2026 Herr Jesus Christus, / wir bitten dich für die Hungernden und die Durstigen, / die Fremden und die Unbekleideten, / die Kranken und die Gefangenen. / Wir bitten dich für alle deine geringsten Brüder und Schwestern. // Lass uns erkennen, / dass sie alle dein Antlitz tragen / und wir dir in ihnen tagtäglich begegnen. // Gib uns die Kraft, / uns von dir nicht abzuwenden, / sondern das zu tun, was nötig ist. // Amen
Meike Waechter, Berlin
15. Januar 2026

Gott, / immer wieder sendest du uns aus, / im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken. // Wir danken dir, dass wir dabei, / auf dich vertrauen dürfen, / wie Schafe ihren guten Hirten. / Sei bei uns, auch wenn du uns unter Wölfe schickst - / und hilf uns, zu erkennen, / welche Aufträge du uns anvertraust. // Klug wie die Schlangen sollen wir sein. / Und wir bekennen: / Manchmal halten wir uns selbst für klüger,  als wir sind. / Hilf uns zu erkennen, / was klug ist und was nicht - / und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen / und kluge Entscheidungen zu treffen. // Gott, verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: / anderen und vor allem uns selbst gegenüber. / Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, / dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - / also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben. // Amen


Jochen Denker
14. Januar 2026 Dein ist die Zeit  / O Gott / Was vergangen lebt in dir / Und ordnet sich neu // Was weh tat verebbt und ordnet sich unter / Was böse war muss verblassen / Was gut tat vermehrt die Freude und nährt den Boden / Für die Gegenwart. // Wir Menschen stehen da / und sehnen uns mit dir / Nach Zukunft. // Wir planen wir entwerfen wir lernen aus dem Alten für morgen / Es wird alles neu werden es wird vieles anders werden / Du wirst einmal sagen was gut war / Siehe es war sehr gut oder es war nicht gut // Dann richte du Gott alles zum Guten / Damit das Leben in seiner Schönheit und Kraft vor dir aufersteht / Zum Guten. // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
13. Januar 2026 Guter Vater, / es tut so gut, / sich im Gebet alles von der Seele reden zu dürfen. // Manchmal aber bleibt das ungute Gefühl, / dass das Gebet an der Zimmerdecke hängen bleibt, / weil sich scheinbar nichts an der Situation ändert, / weil wir dich nicht spüren. // Hilf uns, auch in solchen Situationen / an dich dranzubleiben – / oder anders formuliert: // Bleibe du in solchen Situationen an uns dran / und dann lass uns spüren und wissen, / dass die Zimmerdecke für dich keine Grenze darstellt. // Du bist da – / auch unter der Zimmerdecke. / Amen
Annegret Lambers
12. Januar 2026 Gott, / es ist nicht immer einfach das Leben zu meistern. / Häufig geraten wir an Grenzen. / Unsere Eigenen, / aber auch Grenzen, / die von außen um uns gesetzt werden. // Hilf uns, Wege zu finden, / damit wir uns nicht im Kreis bewegen. // Amen. 
Selma Dorn
11. Januar 2026 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen und in deiner Kraft will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, Vorurteil für Vorurteil. / Ich bekenne dir, dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. / Du bist aber da bei mir, um mich in der Liebe anzuleiten, auch heute. / Öffne mich für dich. / Amen. 
Catherine MacMillan
Wochenrückblick Gott, du weißt um die Ungerechtigkeiten – / auch die, die wir gar nicht sehen. / Gib uns das richtige Verständnis von deiner Gerechtigkeit, / die mehr ist als man mit Geld ausgleichen kann. / Lass uns die Welt mit anderen Augen sehen, / als eine Gemeinschaft und nicht als konkurrierende Länder und Kulturen. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
9. Januar 2026 Ewiger, / wir preisen dich mit unsren Gedanken, / wir loben dich mit unsren Worten, / wir singen dir mit unsern Versen. // Auch mit unseren Taten / wollen wir dich loben. / Wenn es aber zählt, / dann sind wir wie gelähmt. // Löse uns die Hände, / lockere uns die Füße, / damit auch, was wir tun, / dich preist und dem Nächsten guttut. / Amen. 
Jürgen Kaiser
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