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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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28. Mai 2019

Lieber Gott / Ich wünsche mir das es Goldi meiner Maus gut get im himel. / Liebe Grüsse / Nadine, 9 Jahre


Kinder aus dem kirchlichen Unterricht im 3. Schuljahr, Weisslingen, Schweiz
27. Mai 2019

Gott unser Vater, / du wartest auf unser Gebet. / Wir aber wissen oft nicht, was wir beten sollen. / Hilf unserer Schwachheit auf durch deinen Geist / und lehre uns beten.


RefLit
26. Mai 2019

Under your law we live, great God, and by your will we govern ourselves. Help us as good citizens to respect neighbors whose views differ from ours, so that without parti­an anger, we may work out issues that divide us, and elect candidates to serve the common welfare; through Jesus Christ the Lord. Amen.


Presbyterian Church U.S.A 1970
Wochenrückblick

25. Mai 2019

Herr Jesus Christus, / / du bist das Licht der Welt und das Licht für unser Leben. / / Und du hast Lichter in der ganzen Welt, / / denn die Welt ist dir nicht gleichgültig, / / und du lässt sie nicht los. / / Was wären wir in diesen Wochen, / / wenn uns nicht auch Gerechtigkeit, Menschenfreundlichkeit, / / Hilfe und Wahrheit leuchten würden, / / auch dort, wo du nicht erkannt und bekannt wirst? / / Ach Herr, lass es leuchten in diesen Tagen. / / Gerechtigkeit, dass jede und jeder zum Seinen kommt und leben kann, / / gegen schreiende Ungerechtigkeit. / / Menschenfreundlichkeit / / gegen Hass auf andere Gruppen. / / Hilfe gegen ein kaltes und dummes 'wir zuerst'. / / Und Wahrheit / / gegen die Lust an Niederträchtigkeit und Lüge. / / Herr Jesus Christus, du bist das Licht der Welt, / / das Licht, das wir dringend brauchen / / und von dem wir leben. / / Amen.


Stefan Maser, Hoerstgen
24. Mai 2019

Wir bitten dich um Weisheit für die Mächtigen dieser Erde, / die da in deinem Auftrag für Recht und Frieden sorgen sollten - um Nüchternheit / für die, die Tag für Tag unsere Zeitungen schreiben - / um Liebe und Beständigkeit für alle Eltern und Lehrer - um heitere Verträglichkeit in allen Familien und Häusern - um offene, brüderliche Herzen und Hände für die Armen / und Verlassenen - um Erleichterung und Geduld für die Kranken - um die Hoffnung / des ewigen Lebens für die Sterbenden. / Und wir danken dir, daß wir das Alles vor dir ausbreiten dürfen: vor dir, / der du ja viel besser weißt als wir, was wir brauchen und was deiner schwachen Kirche und der armen verwirrten Welt zum Besten dient - vor dir, der du helfen kannst und / willst, weit hinaus über unser Bitten und Verstehen. Wir sind in deiner Hand. / Wir beugen uns unter dein Gericht und wir rühmen deine Gnade. Amen.


Karl Barth (1886-1968)
23. Mai 2019

HERR, mein Fels und mein Erlöser. / Dir wirklich zu vertrauen, gelingt uns selten./ Wir hetzen durch unsere Stunden und Tage und wundern uns, dass uns die Zeit davonrennt. // Wenigstens einmal am Tag wollen wir zur Ruhe kommen bei Dir. / Öffne uns die Augen für das, was wirklich wichtig ist. / Lehre uns deine Stimme von all den anderen zu unterscheiden. / Sprich uns so an, dass wir dich verstehen. // In deiner Kraft, von deinem Geist begleitet gehen wir in diesen Tag. / Bring du selbst zum Blühen, was wir mit Sorgfalt säen. Damit Frucht wächst, die Dir zur Ehre gereicht. / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
22. Mai 2019

Ach Gott – Was soll ich tun, wenn die Angst in mir hochsteigt? // Wird Trump uns alle mit hineinreißen in einen Krieg mit dem Iran? Werden uns Bayer/Monsanto und die betrüge­ri­sche Autoindustrie in eine Wirtschaftskrise treiben? Werden Italiener und Griechen auf die Fehler der Schengen-Regelung mit rechtspopulistischen Wahlentscheidungen reagieren? // Alle eure Sorge werfet auf ihn! predigt man in den Kirchen. // Wieso soll ich erwarten, dass DU alles wieder gut machst, was wir verbockt haben? Wirst DU nicht unsere Gebete an unsere Adresse zurückschicken? // Was soll ich tun, wenn die Angst in mir hochsteigt?
AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
21. Mai 2019

Danke Gott, dass ich lebe. Danke Gott, dass ich gesund bin. Danke Gott, dass ich lachen und weinen kann. Amen. Thomas, Neuß (2. Kl.)


aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
20. Mai 2019

Du wunderbarer Gott, / wir singen dir aus Dank für deine Güte, / aus Freude an diesem Tag / und aus Lust, miteinander in Einklang zu kommen. / Wir singen dein Lob in glücklichen Zeiten, / wir klammern uns an den Trost der Lieder, / wenn unser Herz schwer ist. / Wir protestieren mit dem Lob deiner Barmherzigkeit / gegen die Unbarmherzigkeit in unserer Welt. / Gott, höre unseren Gesang und alles, / was wir mit in die Töne legen. / Gott, sei uns gnädig. Amen.


RefLit
19. Mai 2019

Great God, whose will is peace for all the earth, / Sung forth in joy at Christ our Savior’s birth, / Now we too sing the news with sparkling mirth. // Turn us around to paths of love and peace, / Reshape our minds that petty strife may cease. / And songs will soar and harmony increase. // Destroy our trust in weapon, bomb and sword, / Renew our faith in tools of true accord. / Call us again to Christ, our living Lord. // Peacemakers! Blessed by Christ’s inviting word, / Children of God, let everywhere be heard / The sounds of peace and justice not deferred. // Almighty One, your way is our shalom. / trusting your light, we pilgrim people roam. / Bring us, at last, to our eternal home. / Amen.


Jane Parker Huber, Indiana 1987
Wochenrückblick

18. Mai 2019

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, wir haben das Paradies verloren und finden nicht mehr dahin zurück. Deshalb taugen so viele Glücksversprechen nicht. Deshalb kommen wir immer weiter von dem Ziel. / Wir wissen da keine Lösung. Wir sind nicht klüger als andere. Aber wir wissen um Dich. Und darum klagen wir zu Dir - bestürzt über das, was Leben zerstört und Weiterleben gefährdet. / Warum wirken Gesetze trotz langer Beratung so, als seien sie mit heißer Nadel gestrickt? Schaden mehr als sie nützen? Machen alles nur noch komplizierter? / Warum wird so vieles übers Knie gebrochen? Mit Mehrheit durchgesetzt? Oft gegen Sinn und Verstand. Nur dem eigenen Namen, der eigenen Partei, dem eigenen Volk und dem Ringen um Macht verpflichtet? / Warum reichen oft Schlagwörter, Reizwörter, Begriffe, um die Themen des Tages und der Woche zu bestimmen und die Debatten zu prägen? Das sind doch alles Nebenwelten, die da aufgebaut werden. Beanspruchen. Helfen nicht weiter. Und sind in einem halben Jahr schon nicht mehr aktuell. / Warum gefallen sich so viele darin, mit dem Feuer zu spielen? / So viele herrenlose Gewalten, die uns beherrschen. Und wir sind dabei. Sind darein verstrickt. Und sehen die, die uns brauchen. Und können deren Blicken nicht standhalten. / Wie soll es nur weitergehen? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen um Dich. Und wir bitten Dich, dass wir auch jenseits von Eden Werkzeuge Deines Friedens sind. Dass Du uns gebrauchen mögest trotz allem. Dass Weisheit einzieht in den Irrsinn. Und wir dazu beitragen. Dazu segne uns. / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
17. Mai 2019

Herr, unser Gott! Lieber Vater! Das tut not und danach verlangt uns, / dankbarer zu werden in allem, / besser zu erkennen und freudiger zu gebrauchen, / was du in deiner großen Liebe über uns beschlossen und für uns getan hast / in deinem Sohn Jesus Christus. Hilf uns, daß wir alle Angst, / aus der immer wieder alles Böse kommt, fahren lassen, weil dein Heiliger Geist dazu nein sagt, weil wir durch ihn frei sind, / dich zu loben und uns untereinander ohne Arg lieb zuhaben. / Amen.


Karl Barth (1886-1968)
16. Mai 2019

Gott, heilig ist dein Name, groß ist deine Macht, unbegreiflich ist deine Herrlichkeit. / Du begegnest uns in der Bibel und ihren Erzählungen, am Tag und seinen Aufgaben, in der Nacht und ihren Träumen, in den Menschen und ihren Gesichtern, da, wo wir dich suchen und da, wo wir dich nicht suchen. / Ich bitte dich: Finde nun deinen Weg zu mir, öffne mein Herzen und meine Sinne für dein Wort und erhöre, was ich von dir erbitte, durch Jesus Christus, deinen Sohn. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
15. Mai 2019

Wir beten für den Frieden, Gott, von ganzem Herzen bitten wir dich. / Deinen Frieden schenkst du uns, nach Frieden in der Welt sehnen wir uns. / Und wir klagen: so viele Konflikte, so viel Gewalt, Kriege, Vertreibung und Flucht. / Und wir klagen: Unvernunft und Leichtsinn, Drohungen und Kriegsgeschrei der Mächtigen. / Du siehst das Leid und die Opfer, du siehst die Angst und die Verunsicherung. / Hilf, wie nur du helfen kannst. / Amen


Meike Waechter, Berlin
14. Mai 2019

Lieber Gott im Himmel, ich danke dir für das Brot und den Tee, wo ich jeden Tag von dir bekomme. / Ich weiß, daß du weißt, was ich denke. / Du sagst mir, auf welchem Weg ich gehen soll. Und du sagst mir, was lieb und bös für ein Unterschied ist. / Denn du hast die Kraft und die Macht in den Händen, und du sagst, was auf der Erde geschehen soll. Amen. (Kind aus Adligenswil)


aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
13. Mai 2019

Gott, / wir danken dir für die Zeiten, / in denen wir lachen, frei aufatmen und mutig sein können. / Stärke uns in den Zeiten, / in denen uns das Lachen vergeht, / wenn wir unter der Last des Lebens leiden. / Führe uns dann hinaus aus Trauer zur Freude, / aus Angst zur Hoffnung, aus Tod zum Leben.


RefLit
12. Mai 2019

Creator God, your presence is as the wind, the breath and sustainer of life. We are grateful for being a part of your beautiful creation; rugged mountains, rolling plains, and uncultivated desert. We thank you for the birds of the air, animals, and fish of the sea. For purity of water and air and healing medicines that remind us of the need for holy virtue in life, physical and spiritual. // In your holy mystery, you have revealed that we are God’s children, a wonderful mosaic of humanity with different cultures and heritages. We have a work yet to do, to work for truth and equity. We pry that we might always be found faithful, reflecting in love. // Cause light to overcome the darkness in this world. Be present, O God, through your Son Jesus, in whose name we pray. Amen. 


Cecil Corbett, Arizona
Wochenrückblick

11. Mai 2019

Wir sollen uns um deine Kirche Sorgen machen, Gott, so warnen uns Meinungsumfragen und Artikel in den Zeitungen des Landes. / Doch es sind nur unsere Kirchen, um die wir uns Sorgen machen könnten. Und auch dann nur, wenn du uns durch deine Verheißung nicht beruhigen würdest. Denn selbst wenn wir es nicht vermögen, die Zahl der Mitglieder zu halten oder gar zu vergrößern, ist das nicht das Ende der Kirche, die du jeden Tag in den Herzen der Menschen neu gründest. / Und dann gibt es da einen Konfliktherd in der Welt, der uns noch mehr beunruhigen muss, weil das Leben vieler Menschen im Iran und in den angrenzenden Ländern gefährdet ist. / Kannst Du diese Spirale der Drohungen und des Wettrüstens anhalten und die Agierenden zur Vernunft bringen? Kannst du etwas gegen den Missbrauch deines Namens machen, in dem Kriege zu führen absurd ist? Aber auch alle anderen Motive, die immer wieder angeführt werden, mach doch bitte in unseren Köpfen durch dein Gebot der Nächstenliebe überflüssig. / Darum bitten wir dich inständig und um deinen Frieden auch in unseren Herzen. Amen.


Georg Rieger, Nürnberg
10. Mai 2019

Herr Gott, unser Vater! Du bist das Licht, in dem keine Finsternis ist - und nun / hast du auch uns ein Licht angezündet, das nicht mehr erlöschen kann / und das endlich und zuletzt alle Finsternis vertreiben wird. / Du bist die Liebe ohne Kälte - und nun hast du auch uns geliebt und uns freigemacht, / dich und auch uns untereinander zu lieben. Du bist das Leben, / das des Todes spottet - und den Zugang zu solch ewigem Leben hast du auch uns eröffnet. In Jesus Christus, deinem Sohn, unserem Bruder, hast du das Alles getan. Amen. 


Karl Barth (1886-1968)
9. Mai 2019

unbegreiflicher Gott, Liebhaber des Lebens, / in Christus auch für uns Vater und Mutter im Himmel. / / / wir danken Dir für die vielen jungen Menschen, / die Freitags auf die Straße gehen / und uns daran erinnern, dass wir uns ändern müssen. / die uns die Frage stellen, wie wir in Zukunft leben wollen. / Und bitten dich: / leih uns Mut und Kraft aufzustehen und herauszutreten / um nach dem zu fragen, was Du von uns erwartest. / / wir wollen es aber auch nicht einfach so hinnehmen, / das die Zahl derer steigt, die offen oder heimlich ihren Arm zum Hitlergruß recken, / warum auch immer. / und das sich Juden in Deutschland wieder unkenntlich machen, / macht uns traurig und ratlos. / leih uns Mut und Besonnenheit darauf angemessen und hilfreich zu reagieren. / / wir denken an die Kranken und Sterbenden, / die Einsamen und Verlorenen, die keinen vertrauten Menschen in ihrer Nähe haben / an die, die nicht mehr weiterwissen, die den Weg nicht sehen, / an die, in den Gefängnissen aller Art. / komm Du selbst ihnen entgegen und sei ihnen heilsam nahe, / wir möchten alle so gerne erleben, dass die Stricke des Todes durchtrennt sind. / / Du bist die Auferstehung und das Leben. / Wenn Du sprichst: / „deine Sünden sind dir vergeben. / steh auf, nimm dein Bett und geh.“ / dann können wir darauf vertrauen, dass das stimmt, / dann können wir darauf vertrauen, dass deine Gnade uns aufhilft. / wir heben den Kopf und nehmen wahr, dass dein Reich kommt. / / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
8. Mai 2019

zu Psalm 23

Herr der Welt, / du guter Hirte, / sieh doch den Mangel, / den so viele leiden: / den Mangel an Nahrung, / den Mangel an Liebe, / den Mangel an Hoffnung / und Vertrauen zu dir. / Herr erbarme dich! / / Sieh die Müden, / sieh die Getriebenen, / und die Ausweglosen, / die auf falschen Wegen gehen / immer weiter weg von dir: / Herr erbarme dich über sie. / / Vergiß nicht, / die in Angst leben müssen, / deren Leben Unheil bedroht, / und die nirgendwo einen Trost finden, / auch nicht bei dir: / Herr, erbarme dich über sie! / / Denk an die Zerstrittenen, / an die Ungeliebten, / an die, die keine Bleibe haben, / auch nicht in deinem irdischen Haus: / Herr, erbarme dich über sie. / . / Herr der Welt, / du guter Hirte, / an Nichtiges haben wir uns verloren! / Suche uns, / bring uns zurück zu dir / und erbarme dich über uns!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
7. Mai 2019

Lieber Gott, ich danke dir für den Tag. / Ich danke dir, dass du mich beim Diktat behütet hast. / Ich danke dafür, dass die Wunde am Kopf nicht schlimmer gekommen ist. / Behüte mich im Straßenverkehr. / Amen. (Kind aus Eisenach)


aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
6. Mai 2019

Gott, unser Vater, / du hast uns deinen Sohn gesandt: / Jesus, den guten Hirten, / der uns sammelt, / der uns den Weg weist, / der uns schützt in Gefahr. / Wir bitten dich: / Gib uns deinen Geist, / damit wir die Stimme des Hirten erkennen / und ihm folgen auf dem Weg ins ewige Leben.


RefLit
5. Mai 2019

We come to Thee, O Christ, confessing to Thee the fears that twist our lives and keep us from the inner calm and peace that come from Thee: / The fear of ourselves, that we cannot do what is expected of us; / The fear of being found out for littleness and pride in ourselves; / The fear of being left out when joy and richness come to others; / The fear of not being ready when opportunities present themselves for ser­vice; / The fear of death, that when it comes our time to die, we shall not have done the things we would have done, because we were afraid to venture out. / We find ourselves shrinking back before the unknown, wanting assurance where we must have faith; / We find ourselves hesitating to follow Thee, O Christ afraid the cost may be too great, and life may pass us by. / Give us the strength and peace that only Thou canst give. Amen.


Rachel Henderlite, North Carolina 1954
Wochenrückblick

4. Mai 2019

Barmherziger Gott, / »Dieser Gott ist tot« – / das haben schon so viele Menschen vor uns gedacht: / nach Kriegen, /nach Schicksalsschlägen, / nach Missbrauchsskandalen, / nach Enttäuschungen mit der Kirche. //

»Dieser Gott ist tot« – / das denken viele Menschen in Deutschland, / Jahr um Jahr kehren sie der Kirche den Rücken. / In 40 Jahren sollen nur noch halb so viele Mitglied einer Kirche sein, / so lesen wir in einer Studie in diesen Tagen. //

Was läuft da schief in unserem Land? / Anderswo wachsen die Kirchen, / nur bei uns nicht. //

Unsere Kirchen sind reich, / Ist unsere Verkündigung arm? / Predigen wir den Reichen einen Gott, / den sie billiger haben können? / Predigen wir den Armen einen Gott, / der sich nur im Wohlergehen ertragen lässt? //

»Dieser Gott ist tot« – / ein solcher Satz verunsichert uns / und mahnt zur Umkehr. //

Lebendiger Gott, / wir ahnen, dass Du anders bist / als unsere Vorstellungen zu fassen vermögen: / Weiter weg und doch näher, / ohnmächtiger und doch überzeugend, / göttlicher und doch Mensch. //

Hilf uns, das zu ahnen in unserer Not. / Bleibe bei uns, Herr. / Amen. 


AD
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