Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Hier finden Sie täglich einen biblischen oder deuterokanonischen Text in nur einem Satz: Es handelt sich um eine weisheitliche Gattung, die hebräisch mashál, griechisch apóphthegma, lateinisch senténtia und deutsch Sinnspruch heisst. Wie weltweit in Sprichwörtern konzentriert sich in solchen Sätzen Lebenserfahrung als Weisheit, die man, wenn sie überzeugt, auswendig weiss und mündlich weitersagt. Weisheit verweist auf die göttliche Weltordnung in allem und jedem. Biblisch findet sie sich natürlich in Weisheitsbüchern wie Sprüche, Qohelet und Hiob, deuterokanonisch bei Sirach und Weisheit. Spruchweisheit kommt aber zitiert überall vor, auch im Neuen Testament.
Wir danken dem Theologischen Verlag TVZ für die Texte.Lizenz: CC-BY-SA 4.0
Bibel
Jesaja 41,4-7
4 Wer hat dies getan und vollbracht? Der von Anfang an die Generationen gerufen hat: Ich, der HERR, bin der Erste, und ich bin es noch bei den Letzten. 5 Die Inseln haben es gesehen und fürchten sich, die Enden der Erde zittern, sie haben sich genähert und sind herangekommen. 6 Einer steht dem anderen bei und sagt zu seinem Bruder: Sei stark! 7 Und so hat der Handwerker den Schmied ermutigt, der mit dem Hammer glättet, den, der mit dem Klöppel schlägt. Von der Nahtstelle sagt er: Das ist gut so! Hat er es doch mit Nägeln befestigt, es soll ja nicht wackeln.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
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Jesaja 41,2-3
2 Wer hat ihn vom Aufgang der Sonne her erweckt? Gerechtigkeit begegnet ihm auf Schritt und Tritt, Nationen wirft er vor sich nieder, und Könige unterwirft er. Sein Schwert macht sie wie Staub, wie verwehte Stoppeln sein Bogen. 3 Er verfolgt sie, zieht siegreich dahin, den Boden berührt er nicht mit seinen Füssen.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
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Johannes 2,13-22
13 Das Passa der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. 14 Und im Tempel traf er auf die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und auf die Wechsler, die dasassen. 15 Da machte er eine Peitsche aus Stricken und trieb alle aus dem Tempel hinaus, auch die Schafe und die Rinder, und das Geld der Wechsler schüttete er aus, die Tische stiess er um; 16 und zu den Taubenverkäufern sprach er: Schafft das fort von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zur Markthalle! 17 Da dachten seine Jünger daran, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren. 18 Da entgegneten ihm die Juden: Was für ein Zeichen kannst du uns vorweisen, dass du dies tun darfst? 19 Jesus entgegnete ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten. 20 Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber sprach von seinem Leib als dem Tempel. 22 Als er dann von den Toten auferweckt worden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
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Jesaja 41,1
41 1 Hört mir zu, und schweigt, ihr Inseln, und die Völker werden neue Kraft empfangen! Sie sollen kommen, dann können sie reden! Miteinander wollen wir vor Gericht treten.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
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Johannes 2,1-12
2 1 Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort. 2 Aber auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit geladen. 3 Und als der Wein ausging, sagt die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. 4 Und Jesus sagt zu ihr: Was hat das mit dir und mir zu tun, Frau? Meine Stunde ist noch nicht da. 5 Seine Mutter sagt zu den Dienern: Was immer er euch sagt, das tut. 6 Es standen dort aber sechs steinerne Wasserkrüge, wie es die Reinigungsvorschriften der Juden verlangen, die fassten je zwei bis drei Mass. 7 Jesus sagt zu ihnen: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis oben. 8 Und er sagt zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt dem Speisemeister davon. Und sie brachten es. 9 Als aber der Speisemeister das Wasser kostete, das zu Wein geworden war, und nicht wusste, woher es war - die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es -, da ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und sagt zu ihm: Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor, und wenn sie betrunken sind, den schlechteren. Du hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten. 11 Das tat Jesus als Anfang der Zeichen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn. 12 Danach zog er nach Kafarnaum hinab, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger. Und sie blieben dort einige Tage.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
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Jesaja 40,30-31
30 Und junge Männer ermatten und werden müde, Männer straucheln unvermeidlich. 31 Die aber, die auf den HERRN hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Schwingen, sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und ermatten nicht.
Züricher Bibel (TVZ-Verlag)
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