from...BildBibelPsalmWortklaubereiChronikGebetImpulsAbgedrehtProvokationImpressum und Archiv
weiter ...

Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

Täglich finden Sie in dieser Rubrik ein Gebet, das auch in der from... App zu finden ist.

Wochenrückblick

Auch in dieser Woche verfolge ich die Nachrichten um den neuen Papst.// Was kommt nach seinen Friedensworten?/ Wird er weiter mit der Wahrheit und dem Liebesgebot der Bibel konfrontieren?/ Bleiben die Armen und Entrechteten das Maß für sein Denken und Reden und Handeln?// Ewiger, gib ihm Herz und Mut und Kraft dazu!// Ich blicke auf mich, nicht von ferne Papst und auch nicht neu an meinem Platz.// Was kommt nach meinen gelegentlichen Friedensworten?/ Merkt, wer mir begegnet, etwas von der Wahrheit und dem Liebesgebot der Bibel?/ Sind die Armen und Entrechteten auch das Maß für mein Denken und Reden und Handeln?// Ewiger, gib auch mir Herz und Mut und Kraft dazu!// Das bitte ich durch Jesus Christus. Amen.


Stefan Maser, Hoerstgen
16. Mai 2025 Gott – du schaffst Leben / deine Jüngerinnen und Jünger haben Christus als Lebendigen erfahren und sind in seine Nachfolge aufgebrochen. / Hilf auch uns, aufzustehen. / Gegen Selbstsucht und Vorurteile. / Gegen die eigene Trägheit und Mutlosigkeit. / Gegen die verbreitete Angst und Resignation. / Gegen öffentliche Beschönigungen. / Gegen Blindheit angesichts von ungerechten Verhältnissen. / Gegen Verschwendung und Besitzgier. / Gegen die vielen Tode durch falsche Weltwirtschaft und kriegerische Gewalt. / Hilf uns, aufzustehen und österlich zu leben / Fröhlich und verantwortungsbewusst. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
15. Mai 2025 Wie ein guter Vater / stehst Du hinter mir / und schenkst mir Halt. / Ermutigst mich / aus zu atmen / aus zu sprechen / aus zu tragen / und aus zu stehen / wohin du mich mit deiner Verheissung ziehst.
Kathrin Rehmat, Zürich
15. Juni 2025 Heiliger Gott, / Wir haben viel Grund, / deinen Namen zu loben. / Auf dich ist Verlass. / Du bleibst uns treu / und du gehst gnädig mit uns um. // So Vieles andere ist ins Wanken geraten, / dass wir unsicher geworden sind; / so oft haben uns Menschen enttäuscht, / dass wir kaum noch einem trauen; / so gnadenlos geht es oft unter uns zu, / dass wir schon mit Angst aufwachen. // Gott, du weißt, wie es um uns steht, / wieviele Verletzungen wir mit uns tragen / und wieviel Scham und Wut wir verbergen / hinter der Maske unserer Coolness. // Herr, hilf uns, wenn wir zu fallen drohen, / richte uns auf, wenn wir niedergeschlagen sind / und behüte uns vor allem, / was unser Leben zerstört und vergiftet. // Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
14. Mai 2025

Wem gehört die Erde / Wer darf sie ihr eigen nennen / Wem gehören ihre Schätze im Boden im Wasser in der Luft / Wir denken: Sie gehören selbstverständlich dem, / der sie für sich beansprucht und verbucht hat / Könnten wir es anders denken / Wir Menschen sind flüchtige Gäste auf Erden wir werden selber wieder Erde werden / Dürfen wir sie als solche für uns nutzen / ausnutzen auslaugen und nutzlos liegen lassen / Dürfen wir die Erde verderben //

Die Antwort geben wir uns selbst / Menschen wir sind schuldig / weil wir nehmen nicht zurückgeben / uns selber überschätzen / Wir sehen uns als rechtmässige Besitzer / die keiner haftbar machen kann / wir sehen uns im Recht / Weil alle denken es sei Recht /

Doch: Wir sind Installierte in Ehrenämtern / Verwalter Gärtnerinnen Wildhüter Schützerinnen der Natur / Eingesetzt vom Creator mundi / der uns diese Würde überantwortet hat / der uns seinen Schatz anvertraut hat //

Gott möge unsere Augen öffnen damit wir uns selber richtig einschätzen lernen / Lasst uns ihm dienen und darauf stolz sein / Wir sind Dienerinnen der Lurche der Insekten der Korallenriffe / Diener der Wildschweine der Wölfe der Wälder der Meere der Wüsten / Wir dienen der Zukunft / Wir hegen und pflegen und lieben / Wir machen die Erde schön / Unser Lohn ist Sinn / ja so macht das Leben Sinn.


Marianne Reifers, Luxor (Egypt)
13. Mai 2025 Gott, / deine Liebe, unsere Liebe – / wie weit reicht sie? / Bleibt sie bis zum Ende? / Und welches Ende? / Bleib da, wenn Menschen uns verlassen, / bleib bei uns bis zum Ende / und noch darüber hinaus. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
12. Mai 2025 Gott, du Begleiter, / du bist immer für uns da / und mischt dich in unser Leben ein. / Wir bitten dich, / dass du Nöte siehst, / die wir nicht wahrnehmen. / Hilf uns, wenn wir einsam und vernachlässigt sind. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
11. Mai 2025 Du Hort unseres Heils, / manchmal führst du unser Leben in große Höhen: / Lass uns nicht hochmütig werden. / Du bist da, / wenn wir abstürzen / in tiefste Verzweiflung: / Lass uns nicht in ihr verharren. // Deine Macht reicht bis in die Sphären / des Unheimlichen: / Bewahre uns / vor seiner gefährlichen Anziehungskraft. / Halte uns fest bei dir / und bei deinem Wort. / Begleite uns durch Höhen und Tiefen / und alle Gefahr. / Erbarme dich unser.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
10. Mai 2025

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / Danke für den blauen Himmel, / für den Tau morgens auf dem Gras, / für das Zwitschern der Vögel und das Blühen der Blumen. / So viel Grün überall, so viel Verheißung von Leben. //

Danke für den Kirchentag / und für alle, die zu seinem Gelingen beigetragen haben. / Mutig, stark, beherzt – möge das noch lange unter uns sein; / sehr lange noch. / Denn uns ist bange. //

Dünn ist das Eis, auf dem wir stehen. Sehr dünn. / Im Zuge der Kanzlerwahl sprach jemand von Weimar. / Da drohte Schlimmes. / Es wurde abgewendet. / Weil es dann doch noch genug Besonnene gab. / Hab Dank für die. //

Zwischen Indien und Pakistan droht ein Atomkrieg. / Wo sind da die Besonnenen? / Wenn es sie gibt – lass sie Einfluss gewinnen, dass die Vernunft siegt / über den Hass. Wo Hass ist, lacht die Hölle. /

Und im Nahen Osten? Sind da noch Besonnene? / Oder ist das Gegeneinander schon total? / Der Wille zur Vernichtung ist groß hier wie da. / Und es sind die Ohnmächtigen, die den Preis zahlen.  //

Wie schlimm ist das. Wie bestürzend – achtzig Jahre nach Kriegsende. / Ist die Menschheit ein hoffnungsloser Fall? / Nach Karfreitag und Ostern können wir das nicht glauben. / Aber wir machen diesen Glauben nicht an uns selbst fest, sondern an Dir. //

Erbarme Dich! / Erbarme Dich der Elenden. / Erbarme Dich unser. / Erbarme Dich Deiner armen Erde, / dass sie nicht noch mehr zum Vorplatz der Hölle wird, / sondern gleichnisfähig bleibt für Dein Reich, das kommt. // Amen.


Klaus Bröhenhorst
9. Mai 2025

Unser Vater, / danke für die wunderbare Schöpfung, die uns immer wieder zur grünen Kanzel werden kann. / Da ist zum Beispiel der Mammutbaum, der Rekordhalter unter den Bäumen. / Riesig groß kann er werden und uralt. / Damit er den Stürmen standhält, wurzelt er zwar nicht besonders tief, dafür aber weit ausladend, / bis seine Wurzeln die Wurzeln anderer Bäume erreichen, sich miteinander verankern / und sich gegenseitig festhalten.

Lass uns das von ihnen lernen. / Mach uns zu echter Gemeinschaft fähig. / Lass uns einander die Hände reichen, / uns gegenseitig stützen und einander Stabilität geben. / Gemeinsam statt einsam und mit dir ein echtes wir. / Amen


Annegret Lambers
8. Mai 2025 Gott, / manchmal ist es überwältigend, / was man alles bewegen kann. / Danke, für die Möglichkeiten, / die wir haben, / unser Leben zu gestalten. / Für unsere Gesundheit, / für Arbeit und Auskommen, / für unsere Unabhängigkeit und Freiheit. / Es kommt alles von dir. / Und es ist nicht selbstverständlich.
Selma Dorn
7. Mai 2025 Ewiger Gott, lehre uns zählen. / Lehre uns, Menschen in Not zu zählen. / Und hilf uns, niemanden zu vergessen, / denn jeder Mensch ist ein Geschenk, / von dir wunderbar gebildet im Mutterleib. / Hilf uns, dir zu leben und leite uns auf ewigem Wege. / Amen
Meike Waechter, Berlin
6. Mai 2025 Wir trabanten um Christus unsere Sonne / Unsere Menschlichkeit hängt von ihm ab / Wir danken dir Gott für beide Sonnen // Am Sonntag wärmen wir uns an Christus / Wir geniessen unsere Menschlichkeit / Wir leben sie voll aus // Wir werden selber kleine Sonnen / An denen Frierende sich wärmen können / Das möchten wir sein / Das ist unser Vorsatz für die ganze Woche // Selbst wenn sich die Sonne hinter Wolken verbirgt / Selbst wenn wir wieder mal kalt und abweisend sind / Sie kommt wieder / Wir vertrauen auf sie // Amen
Marianne Reifers, Luxor (Egypt)
5. Mai 2025 Du väterlicher und mütterlicher Gott – / dir will ich unsere Kinder anvertrauen. / Die getauften und die ungetauften. / Alle, die in christlichen Häusern aufwachsen / und alle, die ohne Bekenntnis erzogen werden. / Alle, die sich mit ihrer Religion bei uns fremd fühlen / und alle, die mit ihren Fragen alleingelassen werden. // Geh du still und unerkannt an ihrer Seite, / wenn wir als Pfarrerinnen und Lehrer, / als Eltern und Großeltern, / als Gesellschaft versagen. / Leite sie an deiner lieben Hand. / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
4. Mai 2025

Gott, der du die ganze Welt umspannst / mit Gerechtigkeit und Liebe: / Wir wissen, dass deine Schöpfung leidet / unter unserem Lebensstil / Aber unsere Gewohnheiten / wollen und können wir trotzdem nicht ändern, / und unsere Ansprüche wachsen weiter. //

Gott, bei dir suchen wir Zuflucht / und Rat mit den Widersprüchen in unserem Leben: / Wir wollen nichts Böses / und richten doch so viel Unheil an. //

Lass du uns doch im Licht deiner Wahrheit / Wege finden aus unserem Zwiespalt / und leben und handeln / im Geist deiner Güte / Du Quelle des Lebens, / schaffe uns neu! / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
2. Mai 2025 Mein Trauergewand lösen - / mich mit Freude gürten - / Klage in Lob verwandeln - / Zorn durch Güte mildern / Du kannst das. / Du hilfst mir dabei. / Heute und Morgen. / Danke dafür.
Kathrin Rehmat, Zürich
1. Mai 2025

Mein Schöpfer, Erlöser und Quelle der Lebensfreude, / mit jedem Atemzug empfange ich das Leben von dir. / Mit jedem Seufzer gebe ich dir von meiner Last ab. / Öffne mich für diesen Tag. / Öffne mich für dein belebendes Wort. / Öffne mich für deine Berührung, auch in den Menschen, dir mir heute begegnen. / Danke für deine Gegenwart. / Amen.


Catherine MacMillan
30. April 2025 Jesus Christus, guter Hirte! / Zum frischen Wasser führst du mich, / weidest mich auf grü­nen Auen. /  Mit Bildern der Geborgenheit / erquickst du die Herde. / Balsam für verletzte Seelen sind deine Worte. / Und in den finsteren Tälern, / wenn ich die schönen Bilder nicht mehr sehe – / lass mich auch dort deine Stimme hören. / Das bitte ich dich, / der du mir mit Gutem und Barmher­zigkeit auf der Spur bist, / ein Leben lang. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
29. April 2025

Achje, ach Jesus – seufzt es in uns, / wenn unser Herz doch ab und an auch so brennen würde / vor Begeisterung, weil Du selbst mit uns redest, / als der Auferstandene. // Die Mächte und Gewalten, die gerade miteinander ringen, / schnüren uns die Luft ab, drängen uns zum Rückzug ins Private. // Wir sind auf dem Weg zurück nach Emmaus, / unsere Hoffnung auf eine Welt, die dem Frieden nachjagt, haben wir begraben. / brich dein Schweigen, Herr – Bitte! / oder liegt es an uns? / dann öffne uns Ohr und Herz, damit wir deine Gegenwart wahrnehmen / und dann wachgerüttelt, gestärkt und getröstet aufbrechen. //

Wir legen Dir vor die Füße, was uns bedrückt, / all das Leid, an dem wir nichts ändern können: / weit weg in Myanmar oder im Sudan, / das Leid derer, die noch in den Händen der Hamas-Jünger sind, / die Geiseln und deren Mama und Papa, oder der oder die Liebste, / und all die hilflosen Menschen im Gazastreifen. // das Elend des Kriegs in der Ukraine, legen wir dir vor die Füße, / die Menschen dort werden zermalmt von zwei Männern, / die auch dich verhöhnen. //

Tu nach deinem Willen HERR, aber tu was. / Darum bitten wir dich von Herzen. / Du hast immer wieder rettend eingegriffen, / davon erzählen die heiligen Schriften, / davon haben unsere Eltern und Großeltern uns erzählt / und wir haben es auch selbst erlebt. / Deshalb stehen wir hier betend vor Dir,  / weil wir deinen Verheißungen glauben und wissen, dass Du es gut mit uns meinst. //

Deshalb bitten wir auch für die Regierenden in unserem Land, / darum, dass sie sich Johannes Rau zum Vorbild nehmen / und auf Versöhnung aus sind und das rechte Maß finden. / An deiner Hand gehen wir in die kommende Woche, / in guter Hoffnung, dass Du dein Schweigen brichst / und so mit uns redest, dass uns das Herz brennt. //

Du bist mein Gott, dich will ich loben, erheben deine Majestät. / Dein Ruhm, mein Gott, werd hoch erhoben, der über alle Himmel geht. / Rühmt, rühmt den Herrn! Schaut, sein Erbarmen bestrahlet uns in trüber Zeit, / und seine Gnade trägt uns Arme von Ewigkeit zu Ewigkeit. / Amen


Gerhard von der Heyden
28. April 2025

Ewiger, wir preisen dich mit unsren Gedanken, / wir loben dich mit unsren Worten, / wir singen dir mit unsern Versen. / Auch mit unseren Taten wollen wir dich loben. / Wenn es aber zählt, dann sind wir wie gelähmt. / Löse uns die Hände, lockere uns die Füße, / damit auch, was wir tun, / dich preist und dem Nächsten guttut. / Amen. 


Jürgen Kaiser
27. April 2025 Barmherziger Gott, / wir wenden uns an dich mit allem, was uns am Herzen liegt. / Wenn es uns schlecht geht, / denken wir oft an dich und flehen um Hilfe. / In guten Zeiten vergessen wir leicht, / dir für alles zu danken. / Wir zweifeln auch manchmal, / ob du wirklich zuhörst, / ob du dich bewegen lässt von unserem Gebet. / Gott, verachte uns nicht / für unseren schwachen Glauben und das klägliche Beten. / Bewahre uns davor, vor dir zu verstummen. / Du kennst unsere Gedanken, / du weißt, was wir brauchen. / Erbarme dich unser! / Amen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick Allmächtiger Gott! // Aus dem Erschrecken des Ostermorgens / kann Verstehen werden, / aus der Angst Vertrauen, / aus der Trauer Freude. // Die Zeit nach Ostern ist mit Verwandlung gefüllt, / für die es Deinen Segen, Gott, braucht. / Urbi et orbi. // Ach, wäre das schön, / wenn der Segenszuspruch / des Ostermorgens Kraft gewinnt, / damit der Frieden im Kleinen / und der Frieden der ganzen Welt / ineinander wachsen / und gemeinsam mächtig werden / gegen den Hunger der Unersättlichen, die den Hals vor Gier nicht voll kriegen können, / gegen die Taubheit der Hörenden, die die Hilferufe der Notleidenden nicht vernehmen, / gegen die Blindheit der Sehenden, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen, / gegen die Erstarrung der Lebendigen, die sich nicht gegen Alternativlosigkeiten erheben / und gegen den Tod auferstehen. // Lass Gott, / Deinen Frieden blühen / im Verstehen, im Vertrauen, in der Freude / - urbi et orbi - / im weiten Erdkreis für alle Menschen. // Im Kleinen fängt es an. / Auch bei mir. // Amen!
Simon Froben, Bayreuth
25. April 2025

Mein Gott, wie endlos ist deine Liebe! / Deine Gaben sind neu; / Und Morgen Barmherzigkeit von oben / Sanft destillieren wie frühen Tau //

Du hast die Vorhänge der Nacht verbreitet, / Großer Wächter meiner Schlafstunden; / Dein souveränes Wort stellt das Licht wieder her, / Und beschleunigt alle meine wachen Kräfte. //

Ich gebe meine Befehle zu deinem Befehl, / Zu dir weihe ich meine Tage; / Ewiger Segen von deiner Hand / Fordere ewige Lieder des Lobes.


Isaak Watts (1674-1748)
24. April 2025 Ewiger Gott – / du bist Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Dinge, / dir verdanken wir auch Kunst und Musik. / Du sprichst durch Bilder und Töne zu uns. / Du lässt Maler und Musiker zu dir sprechen. / Sie helfen uns, all das auszudrücken, / was sich nur schwer sagen lässt: / was uns überschwänglich glücklich macht, / was uns grauenvoll ängstigt, was uns tröstet. // Ewiger Gott – / wir danken dir, / dass wir in Frieden und Wohlstand leben dürfen, / dass wir uns den Reichtum von Kunst und Musik leisten können, / dass es viele junge Menschen gibt, / die sich für ein Leben als Musikerinnen und Musiker entscheiden / oder sich der Schulmusik widmen, / damit unsere Traditionen nicht verloren gehen / und damit wir auch in neuen Liedern / loben und danken können. / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
23. April 2025

Frühling, Sonne, Knospen, frisches Grün, erste Früchte. / Das tut so gut nach all den Wochen und Monaten, / die von Sorgen, großen Gefahren / und negativen Nachrichten geprägt waren. //

Nein, du gibst deine Welt und deine Menschen nicht auf. / Unser Kopf weiß das, / aber das Herz fühlt manchmal anders. / Da regen sich Zweifel und Fragen. / Ja, wir kommen von Ostern her und kennen die Osterbotschaft - umwerfend. / Dennoch ist nach Ostern nicht einfach alles einfach. //

Danke, dass du auch mit unseren Zweifeln gnädig, fast zärtlich umgehst / und uns immer wieder so wunderbare Zeichen deiner Macht vor die Füße legst. / Hilf uns, sie wahrzunehmen, diese Zeichen, / die uns momentan in der erwachenden Natur förmlich ins Auge springen. / Amen


Annegret Lambers, Osterwald
< 526 - 550 (3526) > >>