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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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31. Oktober 2024

Gott, / immer wieder sendest du uns aus, / im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken. //

Wir danken dir, / dass wir dabei auf dich vertrauen dürfen, / wie Schafe ihren guten Hirten. / Sei bei uns, / auch wenn du uns unter Wölfe schickst - / und hilf uns, zu erkennen, / welche Aufträge du uns anvertraust. //

Klug wie die Schlangen sollen wir sein. / Und wir bekennen: Manchmal halten wir uns selbst für klüger, als wir sind. / Hilf uns zu erkennen, was klug ist und was nicht - / und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen und kluge Entscheidungen zu treffen. //

Gott, / verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: / anderen und vor allem uns selbst gegenüber. / Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, / dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - / also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben. // Amen

 


Friederike Ursprung
30. Oktober 2024 Herr unser Gott / Wir zählen auf dich / Du bist unser Partner / Garant für das Leben / Was schulden wir dir / Kannst du auf uns zählen / Sind wir loyal / Weder Steuern noch Opfer verlangst du von uns / Dass wir dich nicht aufgeben / Gott / Das ist es / Weil wir dir am Herzen liegen / Das ist der Bund / Amen
Marianne Reifers, Luxor
29. Oktober 2024 Du, Lebendige/r bist beziehungsreich. / Dein Mut Gott und Mensch zu vereinen ist unvergleichlich. / Die Spannungen zwischen armen und reichen Menschen sind aber nicht nur schön oder kreativ. / Arme hoffen auf Dich und Reiche fürchten Dich. / Würde, wenn wir auf das Leben mehr geben würden als auf das Haben, der Friede wachsen? // Danke, dass Du Reichen Mut machst ihre Habe los zu lassen. / Gelobt bist du für deine Kraft Reichtum in Solidarität zu verwandeln. // Amen
Kathrin Rehmat, Zürich
28. Oktober 2024

Gott des Lebens, / rüste mich für diesen Tag. / Der Schlaf war kurz. / Der Zeitdruck macht mir zu schaffen. / Bitte, lass gelingen, was heute dran ist. //

Hilf mir zu geben, was andere von mir erwarten. / Mir fehlt die Kraft, mir fehlen die Worte. / Du aber wirkst in mir. / Ich gebe dir diesen Tag / und mein Leben von neuem. / Mache daraus, was dir gefällt. / Solo Deo gloria. //

Amen


Catherine McMillan, Zürich
27. Oktober 2024

Gott, / manchmal kommen wir nicht mehr zurecht / mit dem Leben, / manchmal erscheint uns alles sinnlos. / Dann liegen wir nachts oft lange wach / und grübeln, warum alles so kommen musste, / so anders, als wir es uns erhofften. //

Warum sind enge Beziehungen, / in die Brüche gegangen? / Warum sind wir gescheitert mit Plänen, / die einmal so verheißungsvoll schienen? / Warum haben wir keine Kraft, / loszukommen von unsren Problemen? //

Gott, immer wieder kreisen unsere Gedanken / um solche Fragen. / Liefere uns ihnen nicht hilflos aus! / Richte unseren Blick auf dich, / Zeig uns, was unser Leben trotz allem / kostbar und sinnvoll bleiben lässt / und schenk uns daran wieder Freude. // Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Ach Gott, / ich habe mich die Woche / mal wieder in Banalitäten gestürzt.

Ich habe geradezu gebadet / in der “goldener-Oktober-Stimmung”. / Stell dir vor, ich habe bunte Blätter und Kastanien gesammelt - / einfach nur so. / Und ich habe Kürbiskuchenrezepte durchforstet - / ohne einen einzigen zu backen.

Ja, Gott, / es war eine gute Woche / für meine Flucht ins Banale: / Das Wetter war ein dankbares Thema, / der Supermond beschäftigte weiterhin viele, mit denen ich sprach / und dann wurden auch noch die Schlümpfe 66 Jahre alt. / Ein guter Anlass, / mein Wissen über die blauen Wesen aufzufrischen / und in diese Fantasiewelt einzutauchen.

Ja, Gott, / diese Woche habe ich viel Einfaches eingesaugt, / weil so viel Kompliziertes mich aktuell aussagt, / an mir nagt, mich erschöpft und schmerzt. / Ich fühle mich überfordert / angesichts der nicht enden wollenden Gewalt in der Welt / und dem Hass in den Herzen viel zu vieler.

Wenn es doch möglich wäre, / dass Frieden herrschte. / Zu jeder Zeit, an jedem Ort. / Ob es dann Kürbiskuchen für alle gäbe? / Ich hätte jedenfalls schon ein Rezept.


Carolin Springer, Leer
25. Oktober 2024 Gott, unser Freund, / es ist schrecklich, täglich zu sehen, wie Kinder in unseren Schulen gemobbt werden. / Man sieht wie Kindern Gewalt angetan wird, wie sie ausgegrenzt werden und über sie gelacht wird. / Wir bitten dich, beschütze sie und gib ihnen Kraft. / Und führe uns nicht in Versuchung, dass wir anderen dieses Leid zufügen. / Amen
Konfirmanden der Französischen Kirche, Berlin
24. Oktober 2024 Gott, // wir fühlen uns oft schuldig für Dinge, die wir getan haben. / Gib uns die Möglichkeit, das eine oder andere wieder gut zu machen. / Vergib uns, was wir nicht wieder gut machen können / und unterstütze uns, wenn wir unser Leben ändern wollen. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
23. Oktober 2024

Unser Vater! / Wir wollen glauben, aber das ist nicht leicht. / Wir wollen vertrauen, das aber fällt uns unglaublich schwer. / Wir möchten im Glauben zuversichtliche Schritte gehen, / aber unsere Beine sind manchmal bleischwer. //

Ob es an dem „WIR“ liegt? / WIR wollen, WIR möchten… / Hilf uns, uns beschenken zu lassen. / Nicht WIR, sondern DU! //

DU schenkst und DU gibst umsonst! / DU gehst so wunderbar behutsam auch mit unserem Unglauben, / mit unserem Unvermögen und mit unserem Zweifel um – / fast zärtlich. //

Danke. Wir stehen leer vor dir und bitten dich: / Fülle du uns neu! //

Amen


Annegret Lambers
22. Oktober 2024 Gott / Fühle mich matt / Die Tage wertlos / Ich mit ihnen / Bitte / Schick deinen Geist / Zu allen die verzweifeln / Hol sie heim in deinen Schoss / Sie werden Wasser des Lebens schlürfen / Sinn finden / Sie werden leise lachen / Ich mit ihnen
Marianne Reifers, Luxor
21. Oktober 2024 Gott, Mutter und Vater, wir bitten dich für die Kinder in der Welt, / dass sie in Frieden aufwachsen, / dass sie nicht entführt oder missbraucht werden. / Wir bitten dich, dass jedes Kind seinen eigenen Weg gehen darf. / Amen
Meike Waechter, Berlin
20. Oktober 2024 Barmherziger Gott, / die Freude an deinem Wort / lässt Menschen in der Synagoge tanzen / und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken / allen Sorgen des Alltags zum Trotz. / Wir wünschten, wir könnten dieses Glück / selber auch so stark empfinden, / könnten über unseren Schatten springen / und dich genauso ausgelassen feiern. / Denn dein Wort ist doch wahrhaftig eine Quelle / überschäumender Lebendigkeit! / Gott, segne die Torafreude unserer jüdischen Geschwister / und lass sie ansteckend auf uns wirken; / Mach uns / gemeinsam mit Israel / zu Zeugen deiner großen Güte. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Ewiger / durch Jesus Christus auch für uns / Vater und Mutter im Himmel.

Wir müssen Dir nicht aus der Zeitung vorlesen, / aber das, was uns umtreibt dürfen wir dir sagen. / All das, was uns die Zukunft verstellt oder verstellen will, / was uns die Hoffnung raubt, und die Kraft uns auf den Weg zu machen.

Wir beten für die Menschen in den Ausländerbehörden, / die jetzt Zeichen setzen wollen oder müssen. / und wir beten für alle, die dieses Zeichensetzen zurücktreibt in die Vorhölle, / zurück in die Hände ihrer Verfolger.

Wir beten um Raum, um Möglichkeiten, um Gelegenheit und Mut / mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die unsere Einstellungen nicht teilen. / Mit denen, die sich zurücksehnen in die gute, alte Zeit; / aber auch mit denen aus den eher arabisch geprägten Gesellschaften, / die Werte mitbringen, die mit dem was wir hier leben, hoffen / und oft genug gegen Widerstände durchgesetzt haben / in Konkurrenz treten.

Wenn Du mit deinem Geist dabei bist, / der versöhnen will und nicht spalten, / dann kann heilsames entstehen. / Alleine, mit unserer kleinen Kraft sind wir überfordert, / aber wenn Du uns beauftragst, wird Raum und Weite entstehen. / Lebensraum für alle, die guten Willens sind.

Wir beten für die Menschen in Gaza und im Libanon, / verraten und geopfert von den eigenen Anführern, / für die Menschen in Israel, die ununterbrochen / und aus allen Richtungen mit Raketen beschossen werden. / Für die Mütter und Väter, für die Frauen und Kindern derer, / die in der Ukraine einer Armee standhalten, die skrupellos Lebensraum zerstört.

Wir beten für dein Volk Israel, für die Menschen, / die auch hier in Deutschland, mitten unter uns, nicht mehr sicher leben können.

Für unsere orientierungslose Kirche beten wir.

Um Zukunft für uns und unsere Kinder und Kindeskinder beten wir. / Die Wärme und Dankbarkeit, die einen flutet, / wenn die kleine Hand der Dreijährigen nach der Eigenen greift, / die unverstellte Lebensfreude der kleinen Kinder, / deren ungetrübtes Vertrauen auf ihren Entdeckerpfaden / lehren uns einen anderen Blick, / holen uns zurück in die Welt, die die Hoffnung noch kennt. / Du kannst, Du willst, Du wirst uns durch alle Not zum Leben führen.

Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
18. Oktober 2024

Gold rot gelbe Hänge zeichnen sichtbare Horizonte, / die sich sich mit der Jahreszeit sichtbar verwandeln. / Auch Menschen verwandeln sich mit den Jahren, die sie leben, / mit den Erfahrungen, die sie machen. //

So bin auch ich geprägt von meiner Geschichte in Deiner Geschichte. /  Lehre mich mit dem Herzen gut zu sehen, mit den Ohren gut zu hören, meine Sinne zu schärfen / und dem Augenschmaus der Werbungen ein bisschen zu misstrauen //

- Schönheit ist wandelbar und du wohnst nicht nur im Schönen. / Lass mich auch zuversichtlich bleiben, / wenn ich den weniger schönen Wandel sehe. / Und dankbar für die Weite der bleibenden Horizonte.  / Glücklich für die geschenkte Zeit. //

Amen


Kathrin Rehmat, Zürich
17. Oktober 2024

For the greening of trees / and the gentling of friends / we thank you, God. //

For the birthness of field / and the warmth of the sun / we thank you, O God. //

For work to be done / and laughter to share / we thank you, O God. //

We thank you, and know / that through struggle and pain / in the slippery path of new birth / hope will be born / and all shall be well.


The Iona Community
16. Oktober 2024

Das geht mich nichts an / So weit entfernt zu weit entfernt / Oder doch etwa doch //

Das geht mich an / Meinst du / Gott / Weil es dich angeht / Was dich angeht geht auch mich an / Ich werde kleinlaut //

Du bist schon kleinlaut / Du drängst dich nicht auf / Du drängst mir den Hunger nicht auf / Dass Kinder hungers sterben in den Armen ihrer Mutter

Wo immer es sei auf dem Erdball / Was immer der Grund sei auf dem Erdball / Dagegen willst du etwas tun / Mit meiner Hilfe //

Amen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
15. Oktober 2024 Gott im Himmel! / Sei uns nah, wenn wir nach dir rufen, / sieh uns an, wenn wir Angst haben, / stärke uns, wenn wir schwach sind, / halte uns, wenn andere uns bedrängen, / mach die Seelen satt mit deiner Güte, die so tröstlich ist. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
14. Oktober 2024 Du ferner und naher Gott – / du willst dich auch finden lassen in der Kunst. // Ich danke dir für die Musik, / die unsere Fantasie beflügelt / und uns aus dem Alltag erhebt. // Ich danke dir für die Kunst, / die uns hinter Bildern / eine ganz andere Wirklichkeit ahnen lässt. // Ich danke dir für die Architektur, / die das Nützliche mit dem Schönen verbindet. // Lass mich überall deine Spuren erkennen. / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
13. Oktober 2024

Vater im Himmel. / Verwandle meine Angst in Vertrauen. / Und Zuversicht. / Du bist doch bei mir. / Dein Stecken und Stab trösten mich, / auch wenn ich im finsteren Tal wandern muss. //

Es wird nicht immer so dunkel bleiben. / Dein Licht leuchtet mir den Pfad aus. / Du bist mein Begleiter, / in meiner Nähe. / Schenke mir ein hörendes Herz. //

Du sprichst zu mir. / Heute. / Worte, die erlösen und befreien. / Du kennst den Weg und du lenkst meine Schritte ins Leben. / In die Freiheit der Kinder Gottes. / Meine Hoffnung setze ich auf dich. / Du meinst es gut mit mir. / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / Dein Reich komme! / Es komme zu uns, denen eine gute Zukunft / nicht mehr zu gelingen scheint. / Zu uns, die wir die Geister, / die wir riefen, nicht mehr los werden.

Diese Verdichtung zum Bösen – / wohin soll sie noch führen? / Offene Lügen nicht nur jenseits des Atlantiks, / sondern auch diesseits. / Und viele Menschen, die diese Lügner wählen. / Und ganz übel: Das Verwischen der Unterschiede zwischen / denen, die Terror und Krieg für legitime Mittel halten, / und denen, die sich wehren.

Und mitten in all dem: das Zauberkabinett der einfachen Lösungen, / des Gutgemeinten und Prinzipiellen.

Verwirrend und verworren das alles. / Du aber kannst helfen.

Nein, wir bitten Dich nicht um ein Wunder.  / Das wagen wir nicht. / Dazu sind wir selbst zu verstrickt. / Aber wir bitten Dich um gesunden Menschenverstand. / Denn das Normale ist uns verloren gegangen. / Und damit auch der Segen von Grenzen.

Gib Grenzen, die guttun. / Und Menschen, die denen zuhören, / die sagen:  Wir haben Angst. / Und Menschen, die Unterschiede nicht verwischen, / sondern sie aushalten.

Nimm uns in die Schule der Hoffnung, / die nicht zuschanden werden lässt.

Das bitten wir Dich.

Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
11. Oktober 2024

Gott, / wir versuchen in anderen Kategorien zu denken / und den Begriff der Nation neu zu deuten. / Hinter den Grenzen unseres Landes wohnen doch nicht Menschen, / die uns fremd bleiben müssen oder die weniger würdig und wert sind?! / Doch wie setzen wir diesen guten Willen um? / Wie bewahren wir dennoch Sicherheit und dürfen uns als Volk fühlen? //

Gib uns gute Ideen, wie wir Deinem Willen zur Nächstenliebe gerecht werden können / und uns dennoch nicht selbst verlieren. / Beschütze uns als Nation genauso wie als Gemeinschaft aller Menschen weltweit. / Wir brauchen Deine Liebe so und so, / damit wir gut miteinander umgehen. // Amen


Georg Rieger, Nürnberg
10. Oktober 2024 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen und in deiner Kraft will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, Vorurteil für Vorurteil. / Ich bekenne dir, dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. / Du bist aber da bei mir, um mich in der Liebe anzuleiten, auch heute. / Öffne mich für dich. Amen.
Catherine McMillan, Zürich
9. Oktober 2024

HERR der Welten / und um Jesu willen auch uns Vater und Mutter im Himmel. / Ratlos und nach Orientierung suchend, sind wir hier. //

Selig sind die Friedenstifter, / und die Sanftmütigen hast du gesagt. / selig die Armen, die alles von Dir erwarten. //

Trauen wir deinen Worten noch? / Erwarten wir noch etwas von Dir? / Suchen wir deine heilsame Nähe? Fragen wir nach deinem Willen? / Für unser Leben, für unsere Welt? //

Wir beten für die Verantwortlichen in Stadt und Land: / dass sie Mut und Kraft finden, dem Sturm der Entrüstung standzuhalten; / dass sie unterscheiden können zwischen Gut und Böse; / dass sie Urteile finden, die heilsam sind. //

Für dein Volk Israel beten wir: / Da gehen uns schon lange die Worte aus, / aber dein Geist wird unser Sehnen übersetzen. //

Wir beten für die Verantwortlichen in unserer, in deiner Kirche: / Licht und Salz sollen wir sein, / mutig und unerschrocken von Dir erzählen. //

Für unser kleines Leben beten wir: / dass wir uns von nichts und niemand davon abbringen lassen, / dass allein Du unser Trost im Leben und im  Sterben bist, / dass wir so zu glaubwürdigen Zeugen deines heilsamen Handelns / an uns und an unserer Welt werden. //

Aufbrechen, auf den Weg machen wollen wir uns, das notwendige tun; / in dem Wissen, dass Du unterwegs zu finden bist, / nicht erst am Ziel unseres Weges; / in der Armut unseres Alltags wirst Du da sein. / An deiner Hand gehen wir getrost auf den Wegen, die Du uns weist. //

Amen


Gerhard von der Heyden
8. Oktober 2024

Du liebe Gesundheit / Du hast uns im Griff / Wehe / Du überlässt uns den kranken Tagen voller Unwohlseins / Wir zittern wir sorgen uns / Haben wir dir zu wenig geopfert / Zu wenig verzichtet / Das  Falsche gegessen / Zu wenig trainiert //

Du lieber Gott / Wir setzen auf die Gesundheit / Haben Angst sie zu verlieren / Angst vor dem Sterben / So sind wir Kleingläubigen / In unserer Angst gehst du unter / Und wir mit dir //

Ich will aber nicht untergehen / Mit dir will ich im Leben sein / Wo immer es hinführt / Will auch die kranken Tage mit dir sein / Ich halte mich fest an dir / Bleibe bei mir // Amen


Marianne Reifers, Luxor
7. Oktober 2024

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden / Sind vergangen seit dem Tag des Massakers der Hamas / an wehrlosen Frauen, Männern und Kindern, / dem Tag, der alles verändert hat / in Israel und in Gaza. //

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden / sind die noch lebenden Geiseln gefangen, / in den Häusern ihrer Feinde, / in Tunneln des Terrors, / haben die Sonne nicht gesehen, / keine frische Luft geatmet, / mussten täglich rechnen mit ihrem Tod. / Ihre Familien und Freunde kämpfen für ihre Befreiung, / mit gebrochenem Herzen, / mit unerträglicher Wut / und mit einer verlöschenden Hoffnung. / Gott, vergiss nicht die Qual dieser Menschen / und der anderen, die um die Toten trauern. / Hör ihr Wehklagen. / und erbarme dich. //

1 Jahr, / 365 Tage / 8760 Stunden / bangen die Menschen in Gaza / um ihr Leben / und um das Leben ihrer Liebsten, / fliehen vor den Bomben ihrer Feinde, / verstecken sich vor den Soldaten, / und wissen nicht mehr wohin. / Ihre Häuser sind zerstört, / ihre Träume zerbrochen, / ihr Herz ist voller Trauer und voller Wut. / Gott, du kennst die vielen verlorenen Leben. / Hör auch das Wehklagen in Gaza / und erbarme dich. //

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden, / ist unser Leben weitergegangen / seit jenem 7.Oktober. / Wir sind verschont / von der täglichen Angst, / von den Albträumen der Nächte, / von dem unsäglichen Schmerz / der Menschen in Israel und in Gaza, / und in unserem Alltag vergessen wir, / was sie niemals vergessen können. / Gott, wir fühlen uns hilflos / angesichts der nicht endenden Gewalt im Nahen Osten, / und fürchten, was daraus noch werden kann. / Gegen alle realistischen Bedrohungen / bitten wir dich, den / lebensmächtigen Gott und Erbarmer / um ein Ende des Hassens, / um ein Ende des Leidens. / Wir bitten dich um das Wunder von Frieden im Nahen Osten. / Wir bitten dich um Schalom für die Welt. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
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