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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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21. Juni 2026

Gott, es gibt so viel ungestillte Sehnsucht, / Sehnsucht nach Beachtung, nach Anerkennung, nach Liebe, / Sehnsucht nach dir. // Es gibt so viele unbeantwortete Fragen, / Fragen nach dem Sinn des Lebens / und nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens, / Fragen nach unserer Zukunft, / Fragen nach dir. // Es gibt so viel Schuld, / Schuld, die wir wissen, / Schuld, die wir verdrängen, / Schuld, die uns verzweifeln lässt, / weil sie uns trennt / von anderen Menschen und von dir. // Gott, wir bitten dich, / sieh uns an, / sieh hinter die Masken, / die wir tragen, / und trenne du dich nicht von uns. // Amen.


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Kindergebet

Großer Gott! // Der kleine Junge in mir fragt sich, / ob Du Dich wohl für Fußball interessierst? / Für Abseits und VAR, / für Tore und Taktik. / Und ob Du wohl Freude hättest, / ein Trikot geschenkt zu bekommen? // Vermutlich kein Nationaltrikot, / sondern eher eines, / auf dem die Farben aller Nationen zu sehen sind. / Sogar die, die nicht bei der WM dabei sind. // Welche Nummer das Trikot wohl haben könnte? / Die „1“, weil Du ja einer bist? / Und all die anderen Selbsternannten nur betrügerische Götzen! // Oder die „3“, weil Du auch Vielzahl bist? / Über uns, um uns, in uns. / Vor uns, mit uns, für uns! // Oder die „67“, weil das gerade „in“ ist? Oder „in“ war. //

Ich finde ja, dass die „7“ gut passen würde. / „7“ für Deinen Schalom, Deinen Frieden. / Dein Frieden, in dem nicht einfach weiter geschossen wird. / Dein Frieden, der mehr ist als ein Deal um die Öffnung von Handelswegen. / Dein Frieden, der Menschen in Not nicht vor der eigenen Tür verhungern lässt. / „7“ für Deinen Schalom, für die Ruhe am Wasser, zu der Du uns führst. // Die Ruhe, in der noch Vögel und Insekten zu hören sind. / Die Ruhe, die mehr ist als eine dreiminütige Trinkpause, um mit Werbung viel Geld zu verdienen. / Die Ruhe, die nicht Schweigen ist, weil Menschen einfach nicht mehr miteinander reden können. / Schalom. Dein Frieden. / Die Ruhe, die Du gibst. / Zumindest erstmal jeden 7. Tag. // 

Das wäre doch schön. / Ein kleiner Anfang. Ein Zeichen. / Wie eine Laola-Welle der Freude. // Amen!


Simon Froben
19. Juni 2026 Hörst du mich, Gott – Manchmal falte ich die Hände, aber ich habe weder Worte noch Gedanken. / Manchmal sehne ich mich nach Hilfe, aber ich finde den Weg zu dir nicht. / Manchmal will ich die Gebete anderer mitbeten, aber die Worte sind mir fremd. / Manchmal möchte ich Fürbitte tun, aber mir fehlt das Vertrauen in deine Hilfe. /  Manchmal bin ich voller Glück, aber ich vergesse dir zu danken. / Manchmal bin ich verbittert, aber wozu dir Vorwürfe machen. / So oft möchte ich wieder beten können wie als Kind. / Hör mich Gott – hör all das Unausgesprochene. AMEN
Gudrun Kuhn
18. Juni 2026 Herr // Richte uns auf, / damit wir verstehen, / dass du es gut mit uns meinst / und gut mit uns machst. // In unserem Alltag halten wir uns für die „Macher“. / Wir müssen so vieles bewältigen / und sehen doch noch so viel, / was unerledigt bleibt. // Der Druck ist manchmal kaum auszuhalten. / Mach uns genügsam, / aufmerksam für die wirklich wichtigen Dinge im Leben / und bewahre uns davor, uns zu wichtig zu nehmen. // Amen
Georg Rieger
17. Juni 2026 Leicht dahinleben / Genuss schnell jetzt / Sich erholen / Weiter leben // Das Ich aufblasen schau her / Nur nicht platzen lassen / Weiter leben // O du mein Gott / Ja wo ist mein Gott / Aufgeblasen geplatzt / Gekübelt / Wegwerfartikel halt / Gott.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
16. Juni 2026 Der Herr ist mein Hirte, beten wir. / Gott, ist das so? Bist du unser Hirte / und führst uns auf Auen und ans frische Wasser? / Erquickst du unsere verwundeten Seelen? // Ja, das ist wohl unsere Sehnsucht – / keinen Mangel leiden und Erfüllung im Leben erfahren. / Aber hören wir deine Stimme? / Folgen wir dir, wenn du uns rufst? / Oder hören wir auf ganz andere, / lautere, betörende Stimmen / voller Versprechungen? // Ich bitte dich, rufe uns, immer wieder, / zeige uns den rechten Weg immer wieder, / werde nicht müde, für uns da zu sein. // Denn wir brauchen dich, / auch wenn wir das manchmal / oder gar oft vergessen. // Amen
Meike Waechter
15. Juni 2026 Ewiger Gott, Herr der Zeit, / Gott vor allem Anfang, / nach jedem Ende, / Gott im Hier und Jetzt, / Herr von Tod und Leben. // Halte die Zeit in deiner Hand, / halte sie fest, / dass sie dir – wenigstens dir - / nicht zerrinnt, deine Ewigkeit. // Wir säen tausend Tränen auf das Feld der Welt. / Und du sagst, wir werden Freude ernten, hundertfach? // Davon lass mich träumen, ewiger Gott, / dahin lass mich lachen, lieber Gott, / davon lass mich reden, heiliger Gott, / durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, / der mit dir und dem Heiligen Geist lebt / und waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit. // Amen.
Jürgen Kaiser
14. Juni 2026 Barmherziger Gott, / du handelst nicht mit uns nach unserer Sünde / sondern überwindest das Böse mit Gutem. / Du vergiltst uns nicht nach unserer Missetat, / sondern schenkst uns einen neuen Anfang. // Mach uns auch barmherzig miteinander, / nachsichtig mit Fehlern, / geduldig mit Schwächen, / großherzig, einander Schuld zu vergeben. // Und, Gott, mach uns barmherzig / auch mit uns selber, / dass wir unsere Grenzen erkennen, / und uns nicht ständig überfordern, / dass wir loskommen, / vom dauernden Grübeln über unsere Mängel / und fremde Hilfe annehmen können. // dass wir unser Glück genießen, / Gelungenes feiern / und uns freuen an unserem Leben. / Gott, unser Vater, erbarme dich. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Barmherziger Gott, / wir kennen diese Sommer: / Fußball-WM, / danach in den Urlaub / und erst mal alles vergessen, / was drückt – in der Familie, am Arbeitsplatz und auch sonst. /
In diesem Jahr fällt das deutlich schwerer. / Am Ende des Sommers – ist die ›Brandmauer‹ da schon gefallen in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern? / Ist Merz da noch Bundeskanzler? / Kommt es zur Rezession? / Geht der Iran-Krieg in eine neue Runde? / Und welche Schatten wirft der verrückt gewordene Präsident auf die Fußball-WM? //
Vor 36 Jahren wurde das Ende der deutsch-deutschen Teilung besiegelt, / unsere Mannschaft wurde in Italien Weltmeister. / Die Hoffnungen waren groß für die Zukunft in Europa. / Und jetzt sind sie so klein geworden. / So viel verändert sich gerade. / Einiges scheint unwiederbringlich verloren, / anderes muss neu erkämpft werden, / auch bei uns in der Kirche. //
Barmherziger Gott, / in einer Zeit, / in der die Hoffnungen so klein geworden sind, / bist Du unser Trost. / Du hältst für uns eine Hoffnung bereit, / jenseits des Spielfeldes, / jenseits politischer Systeme, / jenseits des Größenwahns. //
Egal, wie unsere Welt nach dem Sommer aussieht, / Du hast den Samen Hoffnung schon längst in unsere Welt gelegt: / ein Same, / der in den Schwachen mächtig ist. / Lass uns darauf vertrauen, / dass Dein Reich wachsen kann mit uns. / Lass uns kämpfen für das, / was uns wichtig geworden ist und jetzt bedroht wird. / Denn »nach dem Spiel ist vor dem Spiel« / im Fußball und in der Demokratie. / Amen 
Achim Detmers, Hannover
12. Juni 2026 Im Reich des Stärkeren bestimmt der Stärkere / Lacht die Stärkere den Schwachen aus / Gewinnt immer der Stärkere / und schiebt sich die Dollars lässig in die Tasche / Überholt die Stärkere die Warteschlange / und ergattert das Spenderherz. // Im Reich des Stärkeren ist der Stärkere Gott / Du Gott entziehst dich in die Schwäche / Dein Reich komme / O Jesus.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
11. Juni 2026 Gott, / in letzter Zeit fällt mir das Beten schwer. / Ich habe Angst. // Ich habe Angst, / das reiche Leben, das ich habe, / als zu selbstverständlich anzusehen. / Ich habe Angst,/  nicht genug zu tun, / um zu bewahren, was da ist. // Es ist verzwickt. / Hilf mir, Gott. / Hilf mir, / damit ich zur Hilfe werde. // Amen.
Selma Dorn
10. Juni 2026 Komm, Gott – sei unser Atem, wenn wir beten. // Unsere Gedanken können  dich nicht fassen. Unsere Gefühle treiben uns um: wir schwanken zwischen Hoffnung und Zweifel. Mit unserem Selbstwertgefühl ist es nicht weit her: wir sind nicht immer so, wie wir sein sollen und wollen. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Nimm alles von uns mit und trag es zu dir. // Unsere Traurigkeit und unsere Freude, unsere Angst und unsere Zuversicht, unsere Unausstehlichkeit und unsere Freundlichkeit. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Senke dich in unsere Gedanken, dass sie Resignation und Sorge loslassen. Senke dich in unsere Worte, dass wir andere nicht verletzen, sondern aufbauen. Senke dich in unser Tun, dass wir nach Kräften mitwirken, wo wir gebraucht werden. / Sei unser Atem, wenn wir beten. // Wenn wir überschwänglich reden / Und wenn wir verstummen. AMEN
Gudrun Kuhn
9. Juni 2026 Alles Leben scheint gefährdet / Nichts bleibt verschont // Auch du bist der Lüge geliefert / Sie verschlingt Frucht um Frucht / Blatt um Blatt vom Baum des Lebens // Dein Name vier tote Buchstaben in Kuhaut geritzt / Im Fluch verpackt // Auf meiner Zunge zergehst du / wie gepfefferter Honig / Wie Nektar aus seltenen Blüten / Safran und Vanille // Du bist mir kostbar / Der Duft deines Namens haftet an mir // Du duftest mir voraus / Du fächerst mir zu / Den feinen Duft // Hoffnung / Ich glaube dir.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
8. Juni 2026 Wenn wir dich bitten, Herr, / und zu dir beten, / dann schenke uns das richtige Maß / zwischen dem, was heute nötig ist / und dem, was wir uns am Ende aller Tage von dir erhoffen. // Wir glauben, dass du allem einen Sinn gibst / und müssen doch in der Ungewissheit leben. / Wir brauchen im Alltag deine ganz konkrete Hilfe / und wir bitten dich für die, / die es noch viel nötiger haben als wir. // Amen
Georg Rieger
7. Juni 2026 Gott, / der du die ganze Welt umspannst / mit Gerechtigkeit und Liebe: / Wir wissen, dass deine Schöpfung leidet / unter unserem Lebensstil / und oft beklagen wir ehrlichen Herzens / das Elend der Tiere, / die Zerstörung der Wälder / und den Raubbau an der Natur. // Aber unsere Gewohnheiten / wollen und können wir trotzdem nicht ändern, / und unsere Ansprüche wachsen weiter. / Gott, bei dir suchen wir Zuflucht und Rat / mit den Widersprüchen in unserem Leben: // Wir wollen nichts Böses / und richten doch so viel Unheil an. / Lass du uns doch im Licht deiner Wahrheit / Wege finden aus unserem Zwiespalt / und leben und handeln / im Geist deiner Güte / Du Quelle des Lebens, / schaffe uns neu! // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Ach Gott, / was war das wieder für eine Woche. // Zwischen Sonnenstrahlen und Schauern, / zwischen Aufatmen / und Gewitterstimmung. / Manches hat leicht gemacht, / anderes lag schwer auf der Seele. // Und dann — / mitten zwischen dunklen Wolken — / ein Regenbogen. // Ich staune jedes Mal, / wenn ich einen sehe. / Staune über die Vielfalt, / freue mich an der Buntheit deiner Schöpfung. // Ach Gott, / wie kann es nur sein, / dass sich nicht alle Menschen / an einem Regenbogen freuen?


Carolin Springer, Leer
5. Juni 2026 Treuer Gott, / deine Hilfe ist allen nahe, die dich fürchten. / Wo man auf dein Wort hört, / wo man dir glaubt und vertraut, / wo deine Ehre zu Hause ist, / da werden Friede und Gerechtigkeit sich küssen. / Da werden Friedensstifter sein / und sie werden selig genannt werden. // Überwinde den Hass derer, die hassen, / bring zur Vernunft alle, die rasen. / Das bitte ich dich durch Jesus Christus, deinen Sohn. // Amen.
Jürgen Kaiser
4. Juni 2026 Gütiger Gott, / schärfe unsere Ohren, / dass wir deine Stimme hören, / dass wir sie hören können / zwischen alle den vielen lauten und leisen Stimmen, / die uns umgeben, uns fordern, / uns tadeln, uns umschmeicheln und werben wollen. / Deine Stimme ist einzigartig. / Lass sie uns hören. // Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass wir uns dir zuwenden. / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass sie uns Trost schenke, / wenn uns Furcht und Angst plagen. // Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, / dass wir mit der Gewissheit leben dürfen, / dass du uns nicht verlässt. // Amen
Meike Waechter
3. Juni 2026 Du weisst wie feierlicher Abschied geht. / Deinen Nächsten machst Du nichts vor. / Sie Dir auch nicht. Obwohl ihre Absichten anders sind als Taten werden. / Ob wir heute auch so sind? Dinge behaupten, die wir nicht halten können? / Hilf uns im Abschied! Im Sterben, im Weitergehen. / Lass uns Leben feiern. Auch am Ende. Miteinander. / Amen
Kathrin Rehmat
2. Juni 2026 Die Erde trabantet um die Sonne / Das Leben auf der Erde hängt von ihr ab / Wir trabanten um Christus unsere Sonne / Unsere Menschlichkeit hängt von ihm ab // Wir danken dir Gott für beide Sonnen / Am Sonntag wärmen wir uns an Christus / Wir geniessen unsere Menschlichkeit / Wir leben sie voll aus / Wir werden selber kleine Sonnen / An denen Frierende sich wärmen können // Das möchten wir sein / Das ist unser Vorsatz für die ganze Woche / Selbst wenn sich die Sonne hinter Wolken verbirgt / Selbst wenn wir wieder mal kalt und abweisend sind / Sie kommt wieder / Wir vertrauen auf sie // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. Juni 2026 Oh Gott, // bin ich auch ein Populist? / Mache ich mir die Dinge zu einfach? / Bin ich selbstgerecht? / Sage ich Dinge, weil sie ankommen, / und weil ich mit solchen Aussagen weiterkomme? // Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. / Prüfe mich und erkenne meine Gedanken. / Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, / und leite mich auf ewigem Weg. // Amen.
Catherine MacMillan
31. Mai 2026 Heiliger Gott, / Wir haben viel Grund, / deinen Namen zu loben. / Auf dich ist Verlass. / Du bleibst uns treu / und du gehst gnädig mit uns um. // So Vieles andere ist ins Wanken geraten, / dass wir unsicher geworden sind; / so oft haben uns Menschen enttäuscht, / dass wir kaum noch einem trauen; / so gnadenlos geht es oft unter uns zu, / dass wir schon mit Angst aufwachen. // Gott, du weißt, wie es um uns steht, / wieviele Verletzungen wir mit uns tragen / und wieviel Scham und Wut wir verbergen / hinter der Maske unserer Coolness. // Herr, hilf uns, wenn wir zu fallen drohen, / richte uns auf, wenn wir niedergeschlagen sind / und behüte uns vor allem, / was unser Leben zerstört und vergiftet. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

EWIGER, mein Gott, / du weißt das ja alles, aber ich brauche und suche die Klarheit.// Ich habe eine neue, ganz andere Aufgabe, und ich tue sie gerne. Und ziemlich unerwartet beginnen da jetzt schon Menschen, kleine und große, mir ihre Sorgen und Lasten zu erzählen.// „Ich kann jetzt auch schreiben, aber ich kann nur meinen Namen.“/ „Sie schmeißen unseren Großen praktisch von der Schule. Jetzt gibt es für ihn nur noch die S****-M****, aber die ist viel zu teuer.“/ „Wir haben gedacht, wir haben alles gut zusammen. Aber jetzt musste meine Schwiegermutter doch ins Pflegeheim. Und wir haben das Haus doch zusammen mit den Schwiegereltern gekauft.“//

Lauter Sorgen. Und andere noch drumherum und drohend und dunkel dahinter. Existenzangst und Sorge um die Zukunft für sich selbst und andere.// Was ist mein Auftrag, was tue ich mit alledem und für diese Menschen? Sie sollen wissen, dass ich an sie denke, das alles nicht vergesse und so ein klein wenig mittragen will.// EWIGER, mein Gott, gib mir die Klarheit, ein bisschen Weisheit und die Kraft dazu./ Durch Jesus Christus, den Lastenträger. Amen.


Stefan Maser, Marburg
29. Mai 2026

Du Gott in der Zeit // so vieles ist unheil in unserer Welt / so vieles, was wir ändern könnten / aber auch so vieles, was wir nicht ändern können / Lehre uns das eine vom anderen zu unterscheiden / zeige uns den Ort, wo wir gebraucht werden und zu brauchen sind / mache uns fähig und bereit, das nahe Himmelreich in Wort und Tat zu bezeugen // 

Du Gott in der Ewigkeit / so vieles ist unheil in unserer Welt / so vieles, was uns Angst macht / so vieles, was unseren Glauben erschüttert / höre unsere Klage / über Unvernunft und Herrschsucht / über Gewalt und Folter / über Krieg und Unterdrückung / über Hass und Streit / über unheilbare Krankheit / über unser Verfallensein an den Tod //  Lass uns nicht verzweifeln / wo wir machtlos sind uns selbst oder anderen zu helfen / bleib nicht so ferne, wo das Leid zum Himmel schreit / mach uns gewiss, dass du am Ende der Zeit auf uns wartest. //  AMEN


Gudrun Kuhn
28. Mai 2026 Gott, das Leben ist vielfältig. / Das wird jeden Tag aufs Neue deutlich. / Mal geht es gut, mal weniger. / Wir danken dir für die Menschen, / die um uns sind; / Menschen, die uns vertrauen, / und auf die wir uns verlassen können; / die sich mit uns freuen / und die mit uns traurig sind; / die uns ermutigen und trösten. // Amen.
Selma Dorn
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