Gebet
Tagesaktuelles Gebet
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Annegret Lambers, Osterwald
Georg Rieger, Nürnberg
Sylvia Bukowski, Wuppertal
25. März 2023
Barmherziger Gott, / am Montag soll alles still stehen in Deutschland. / Die Gewerkschaften rufen zum Streik. / Beschäftigte gehen auf die Straßen. / Alles soll still stehen, / weil es so nicht weitergeht: / der Krieg, / die Inflation, / die dunklen Bankgeschäfte, / das Gerangel in der Koalition. / Ach, würde es doch einmal still stehen, / dass wir Zeit hätten, Luft zu holen. //
Dein Ruhetag ist uns schon lange genommen, / und an diesem Wochenende fehlt auch noch eine Stunde. / Zeitungen raten, jetzt noch schnell zu tanken, / bevor am Montag alles auf die Straßen drängt. /
Ach, würde dieses Karussell doch wirklich einmal still stehen, / und der Kampf, wer oben bleibt, ein Ende finden. / Wir wissen doch, wo das alles hinführt. / Mehr müssen wir gar nicht sehen. //
Hilf uns da heraus, / barmherziger Gott, / alleine schaffen wir es schon lange nicht mehr. / Amen
Achim Detmers, Hannover
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Gott, Ewiger, von dem wir kommen und zu dem wir gehen, / bleibe bei uns am Anfang und am Ende. Bleibe uns in den Gedanken, in den Worten, in der Seele und in den betenden Händen, wenn wir jung sind, und bleibe dort auch, wenn wir alt geworden sind. / Wir bitten dich für die Jungen: Wecke ihr Interesse an allem, was du uns an Gutem von Dir, großer Gott, hinterlassen hast, an deinem Wort, an der Musik, die von dir singt und dich preist.
Wir beten für die Älteren: nimm die Krankheitsfurcht, nimm die Todesängste, bewahre sie vor der Schwermut, gib frohen Mut und Gelassenheit. / Wir bitten dich für die Alten, die nicht mehr denken können und nicht mehr sprechen können, aber lachen können sie noch und Gesichter lesen: Gib ihnen was zu lachen und lachende Gesichter. / Wir bitten dich für Pflegekräfte in den Heimen: bewahre Sie Überforderung, gib ihnen Mut und Ausdauer, Geduld und Kraft.
Wir bitten dich für die Kranken um Gesundung und für die Sterbenden um Erlösung. Nimm alle, die in dieser Woche zu dir zurückkehren, in Gnaden auf, und geh mit allen, die in dieser Woche geboren werden.
Gott, Ewiger, von dem wir kommen und zu dem wir gehen, gepriesen seist du für die Schöpfung, für das Leben, für die Erlösung, gepriesen für deine Treue und deine Liebe. Danke, dass du uns trägst bis ins hohe und immer höhere Alter. Danke, denn du tust uns gut. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
RefLit
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Sylvia Bukowski, Wuppertal
18. März 2023
Moin Gott! / Vielleicht hast du es schon mitbekommen: Ich übe mich im Beten. Mal wieder. / Mal wieder probiere ich es, suche nach Formen des Gesprächs mit dir und irgendwie ja auch mit mir selbst. / Jeden Morgen starte ich momentan mit einem winzigen Gebet. / Jeden Morgen nur ein paar wenige Worte, ein Stammeln, ein Versuch. / Jeden Morgen ein kleines bisschen DU und ICH. / Aber ist dir das vielleicht nicht doch zu viel? Zu viel Ohr, das ich von dir erwarte? / Ich frag mich manchmal, wie unendlich groß dein Ohr eigentlich ist. Oder hast du so viele Ohren, wie wir Stimmen haben? Vermutlich ist es eh ganz anders, als ich mir vorstellen kann. Und vielleicht braucht es für ein Gebet überhaupt nicht unsere Stimmen, unsere mühsam gestammelten Worte. / Weißt du nicht eh längst Bescheid - Über mich und über all die Anderen? / Weißt du nicht längst Bescheid über all den Schmerz, die Sorgen und auch Freuden? / Und schon wieder stammle ich und rede wohl mehr mit mir als zu dir. / Ach, mir wäre das zu viel. Aber ich habe ja auch nur zwei kleine Ohren.
Carolin Springer, Leer
Kind aus Eisenach
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
Großer Gott, / durch Dein Wort riefst Du die Welt ins Dasein. / Dein Wort tröstet uns / Dein Wort schenkt uns Orientierung / Dein Wort wurde Fleisch und wohnt unter uns / zeigt uns Deine Liebe / deckt unsere Schuld auf / lehrt uns Deine Vergebung / und ruft uns auf Deinen Weg der Gerechtigkeit.
Wir danken Dir, / dass Du kein stummer, / unberechenbarer, / willkürlicher Gott bist, / vor dem wir zittern müssten, / weil wir nicht wissen, / was er will / und wie er zu uns steht.
Sende Deinen Geist, / dass wir Dein Wort recht fassen, / es Kraft entfaltet in unserem Leben / und wir es neu zu lieben beginnen, / weil Du selbst in ihm in unser Leben einziehst. / Amen
Jochen Denker, Ronsdorf
Zur Taufe
Schenk uns / Licht aus deinem Licht / Geborgenheit in deiner Liebe / Mut aus deiner Kraft / Freude an deiner Lust / Atem von deinem Geist / Du unsere Hoffnung / Wir reichen dich weiter von Mensch zu Mensch / Bis dein Reich da ist / Und du in uns aufgehst /
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
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Catherine McMillan, Schweiz
RefLit
11. März 2023
Die Erde bebt zerstörerisch, immer wieder, unter geängstigten Menschen auch in den abgeriegelten und misstrauisch beäugten Gebieten. Und mein Vertrauen auf Hilfe und Aufbau und Heilung erschüttert sie mit. / / Krieg wird weiter geführt, grausam und mörderisch. Und meine Hoffnung auf Frieden und alte Überzeugungen über Wege zum Frieden zerstört er mit. / / Hilflos, wortlos und ratlos stehe ich davor und dazwischen. / / Ewiger, sei du meine Hilfe, das Wort des Lebens für mich, der wegweisende Rat. / / Und mach mich zur kleinen Hilfe, zum klärenden Wort, zum guten Rat für den nächsten / Schritt. / / Das bitte ich durch Jesus Christus. Amen
Stefan Maser, Kamp-Lintfort
Du Gott des Lebens, / wir danken dir, / dass es so viele tapfere Christen in aller Welt gibt, / Menschen, die am Bekenntnis zu dir festhalten, / auch wenn es ihr Leben in Gefahr bringt. / Wir bitten dich für unsere Schwestern und Brüder, / die täglich Bedrohungen ausgesetzt sind, / für die Verschleppten und Gefolterten, / die Vergewaltigten und Verstümmelten: / Lass sie nicht zerbrechen an ihrem Leiden / und errette sie aus der Hand ihrer Peiniger!
Gott, du kennst die Deinen / und du weißt: viele Verfolgte haben Angehörige und Freunde verloren, / ihre Kirchen und Häuser sind zerstört worden / und sie mussten in Eile fliehen / vor der Gewalt einer fanatisierten Menge. / Tröste du sie in ihrer Trauer, / lindere ihren Schmerz an Leib und Seele / und lass sie Zuflucht finden / bei anderen Menschen und bei dir.
Herr, unser Gott, wir bitten dich auch für die Christenhasser, / die Angst und Schrecken um sich verbreiten / und die so viel Leben und Glück zerstören. / Gebiete ihnen Einhalt, / Zieh sie zur Rechenschaft / und ändere ihr Herz! / / Gott, reiß uns aus unserer Gleichgültigkeit fremden Schicksalen gegenüber. / Mache auch uns mutiger im Bekennen unseres Glaubens, / empfindsamer für das Leid unserer verfolgten Schwestern und Brüder / und entschlossener, für deren Rechte einzutreten.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Jürgen Kaiser, Berlin
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Georg Rieger, Nürnberg
Herr Putin / Weinen Sie / Haben Sie noch Tränen in ihrem Herzbunker / Beten Sie / Haben Sie noch Worte Worte von Vladimir an Gott / Herr Putin / Könnten meine Tränen ihr Herzenshärte aufweichen / Könnten meine verzweifelten Rufe ihre Seele erreichen / Bevor sie in Gottes Ohr dringen / Warum zerstören Sie warum lügen Sie warum verderben Sie ihren Namen
Gott Kriegsfeind Gott Frieden / Voller Verzweiflung schreien wir um Vergebung / An der Schändung allen Lebens auf unserer Erde / Das warst du am Kreuz / Nun vergiftet zertrampelt verbrannt zerstört am Boden / Das bist wiederum du / Kein Weg keine Wahrheit kein Leben / Die Auferstehung auf dein Wort / Ruf uns zurück mit deinem Wort / Wir rappeln uns auf für das Leben / Das Zerstören muss ein Ende haben / Noch einmal muss die Liebe beginnen / Immer wieder noch einmal
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Du Gott des Lebens, / wir danken dir, / dass es so viele tapfere Christen in aller Welt gibt, / Menschen, die am Bekenntnis zu dir festhalten, / auch wenn es ihr Leben in Gefahr bringt. / Wir bitten dich für unsere Schwestern und Brüder, / die täglich Bedrohungen ausgesetzt sind, / für die Verschleppten und Gefolterten, / die Vergewaltigten und Verstümmelten: / Lass sie nicht zerbrechen an ihrem Leiden / und errette sie aus der Hand ihrer Peiniger!
Gott, du kennst die Deinen / und du weißt: viele Verfolgte haben Angehörige und Freunde verloren, / ihre Kirchen und Häuser sind zerstört worden / und sie mussten in Eile fliehen / vor der Gewalt einer fanatisierten Menge. / Tröste du sie in ihrer Trauer, / lindere ihren Schmerz an Leib und Seele / und lass sie Zuflucht finden / bei anderen Menschen und bei dir.
Herr, unser Gott, wir bitten dich auch für die Christenhasser, / die Angst und Schrecken um sich verbreiten / und die so viel Leben und Glück zerstören. / Gebiete ihnen Einhalt, / Zieh sie zur Rechenschaft / und ändere ihr Herz!
Gott, reiß uns aus unserer Gleichgültigkeit fremden Schicksalen gegenüber. / Mache auch uns mutiger im Bekennen unseres Glaubens, / empfindsamer für das Leid unserer verfolgten Schwestern und Brüder / und entschlossener, für deren Rechte einzutreten.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
