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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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18. November 2022

Im Anfang

War das Ende schon da / Immer nah / Der Augenblick dazwischen aber reich / Voller Anfänge und Enden unendlich reich / Du Gott des Anfanges und des Endes / Du lässt uns Neues beginnen und Altes beenden / Wir lassen uns und alles zurück / In deinen Händen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
17. November 2022 Herr, unser Gott, du guter Hirte! / Du suchst, wenn wir uns verirrt haben. Du suchst uns, wenn wir uns entfernt haben von dir. Viel mehr, als wir dich suchen, suchst du uns. / Und: Du findest uns. Wir gehen nicht verloren. / Wir bitten dich: Suche weiter! Suche uns hier und heute, und morgen und in fernen Zeiten. Wir wollen uns von dir finden lassen, wo immer wir sind. / Und: Nimm uns mit auf der Suche nach den Verlorenen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
16. November 2022 Lieber Vater im Himmel, / manchmal können wir das nicht,  / so offen unsere Schuld eingestehen  / und um Vergebung bitten. / Manchmal versuchen wir, / uns aus allem herauszureden, / manchmal verdrehen wir lieber Unrecht in Recht, / als zuzugeben, dass wir etwas falsch gemacht haben. / So rechthaberisch und unbußfertig sind wir! / Deshalb bleibt die alte Schuld an uns haften, / und wir erleben nicht die befreiende Kraft der Vergebung. / Herr, bring uns zur Einsicht,  / schärfe unser Gewissen / und gib uns Mut, unser Versagen einzugestehen / und um Verzeihung zu bitten. / Herr, erbarme dich über uns. Amen.
RefLit
15. November 2022

Eternal God, in Jesus Christ your light shines in our darkness, bringing  joy to our sorrow and presence to our loneliness. We pray for all who are homesick, missing friends and family. We pray for those who are ill and for those who are grieving a loss. Comfort us during these long nights of winter and lead us into the light of day. 

Ewiger Gott, in Jesus Christus scheint dein Licht in unserer Dunkelheit und bringt unserer Traurigkeit und Gegenwart unserer Einsamkeit Freude. Wir beten für alle, die Heimweh haben, Freunde und Familie vermissen. Wir beten für diejenigen, die krank sind und für diejenigen, die einen Verlust erleiden. Trösten Sie und führen Sie und uns in das Licht des Tages. Amen


Catherine McMillan, Schweiz
14. November 2022

Dass du, Jesus Christus, / unsere Welt richtest, / ist uns ein fremder Gedanke geworden. / Dass du auch uns einmal prüfen wirst, / schürt in uns Unbehagen und Angst. / Wer wird vor dir bestehen können? / Wer deinen Ansprüchen genügen? / Wir sind doch alle verstrickt in Böses, / alle untauglich als deine Zeugen.

Richte uns mit Barmherzigkeit! / Lass uns erkennen, / was wir versäumt und verschuldet haben, / aber vergib uns, / und bring uns in Einklang / mit deinem Willen. / Wir bitten dich: / erbarme dich unser. 


Sylvia Bukowski, Wuppertal
13. November 2022

Heil’ge Einfalt, Gnadenwunder! / Tiefste Weisheit, grösste Kraft! / Schönste Zierde, Liebeszunder! / Werk, das Gott alleine schafft! // Alle Freiheit geht in Banden, / Aller Reichtum ist nur Wind, / Alle Schönheit wird zu Schanden, / Wenn wir ohne Einfalt sind.


Liederschatz 1981,1-2
Wochenrückblick

12. November 2022

Manchmal geht es mir zu schnell, / ist zu viel los in zu kurzer Zeit. / Zu viel zu erinnern, erleben, erspüren. / Zu viel zu erzählen, bedenken und feiern. / Ich schleiche hinterher. Schleiche mit den vergangenen Tagen im Herzen durch die Zeit. /  / Noch mal die Ereignisse des 9. November erinnern. / Noch mal die Martinilieder und das Kinderlachen hören. / Noch mal der Hand der Sterbenden in meiner nachspüren. / Gott, hilfst du mir dabei, mein Tempo zu finden? / Manchmal geht es mit zu schnell, / ist zu viel los in zu kurzer Zeit.


Carolin Springer, Leer
11. November 2022 Ewiger Gott, / Birg uns im Mantel deiner Liebe, / wenn uns kalt wird von innen her, / wenn Trauer und Trostlosigkeit über uns herfallen / und alles nur noch sinnlos erscheint. / Gewähre uns Zuflucht, / wenn wir nur noch darüber grübeln / was wir versäumt / oder falsch gemacht haben, / und wenn uns die Wehmut / über unausgelebte Träume einholt. / Halt uns fest, du starker Gott, / wenn der Boden unter uns wankt / und unsere Lebensentwürfe zerbrechen, / wenn wir erkennen, wie hohl vieles ist, / was wir darstellen und behaupten, / oder wenn uns das Ziel unseres Daseins verschwimmt. / Gott, mit der Verworrenheit unserer Gefühle, / mit Fragen und Zweifeln / flüchten wir uns zu dir. / Herr, erbarme dich über uns! Amen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
10. November 2022

Gott – schöpferisch und zukunftsoffen / Du bist Ursprung der Welt und in ihr am Werk / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was noch nicht vollkommen ist / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil wir so vieles nicht verstehen können.

Gott – in Jesus erkennbar  / Du bist das Reich, das nahe herbeigekommen ist / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was uns im Mitwirken misslingt / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil noch nicht alle Tränen getrocknet sind.

Gott – wirkende Geistkraft / Du durchwehst Zeit und Raum  / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was unveränderbar scheint / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil wir so oft nur Rückschritte in Krieg und Barbarei erleben /  / Werde und bleibe DU unser Trost im Leben und im Sterben.


Gudrun Kuhn, Nürnberg
9. November 2022 Lieber Gott, / ich danke dir, dass du mich auf meiner Wanderung durchs Leben begleitest.  / Dass du mich auf Dinge aufmerksam machst, die schief laufen. / Dass du mir die Gelegenheit gibst, mich selbst zu erkennen. / Dass du mir Auswege zeigst aus Situationen, die mir ausweglos erscheinen.
Georg Rieger, Nürnberg
8. November 2022 Du freie-gerechte-liebende-Göttin / Du sorgender Vatergott-Retter-in Not / Unser Mund kann dich nicht fassen / Unsere Zunge stolpert über deinen Namen / Du bist Die-du-bist Der-du-bist / Wir hoffen / Dass du da bist und bleibst / Licht auf unsere Wege wirfst / Wir finden dich du findest uns / Wir schluchzen auf atmen auf / Es löst sich auf was uns fertig machen will / Unsere Angst / Wir sind angekommen / Bei dir / O Gott
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
7. November 2022

Barmherziger Gott,  / Herr der Heerscharen und Herrscher über alle Mächte und Gewalten  / im Himmel und auf Erden.

Wir hatten uns eingerichtet und fanden das alles total normal:  / der Strom kommt aus der Steckdose,  / das Gas zum Heizen aus der Leitung,  / das Benzin gluckert in den Tank. / Und die Regale im Supermarkt sind sowieso immer gut gefüllt. / Wir hatten den Eindruck: / die Mächte der Finsternis sind gebannt, wenigstens in Europa. / Und jetzt: Apokalypse Now.

Vielleicht willst du ja nur unsere Blindheit heilen,  / den Nebel lüften, / den die Gottvergessenheit unserer Tage über uns gelegt hat? /  / Eile uns zur Hilfe HERR! / Den Frauen im Iran, die den Aufbruch wagen  / und dafür buchstäblich ihr Leben aufs Spiel setzen; / den in Afghanistan vergessenen; / den Menschen in den Regierungen und Ministerien, / die übermenschliche Kräfte brauchen  / auf der Suche nach Antwort auf die Herausforderungen; / den Menschen, die dem Kriegsterror ausgesetzt sind. / in Äthiopien, in der Ukraine, im Jemen.

Wir bitten dich für deine Kirche HERR! / die ist so sehr mit sich selbst beschäftigt. / Licht sollen wir sein, Leuchttürme / und wie Wasserstellen für die Lebensdurstigen, / Lazarett für die, die Heilung suchen.

Wir trauen deinen Verheißungen: / Menschliche Macht und Willkür werden nicht das letzte Wort haben, / du wirst den Gewalttätern ihr morden und zerstören  / nicht einfach durchgehen lassen. / wir glauben HERR, hilf unserem Kleinglauben. / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
6. November 2022 Wie schwer ist’s, auszulernen, / Was hier auf Erden ist / Im Nahen und im Fernen, / Was ihr Gelehrten wisst. / Doch ist nicht auszugründen, / Wie schwer die Schule fällt, / Das edle Nichts zu finden, / Das Nichts, das Gott erwählt.
Liederschatz 1954,1
Wochenrückblick

5. November 2022

Gott meines Lebens, // Novembertage. Wenig Licht. Viele Fragen, Traurigkeiten, Schreckensnachrichten, Erwartungen, Herausforderungen. // Du hast mir dein Wort gegeben, das Wort deiner Liebe und Treue./ Gib es mir immer wieder für mein müdes Herz, meinen kleinen Mut, meine fast verschwundene Hoffnung. Gib es mir auch zum Weitersagen für die anderen nah und fern. / Und am Ende dieser Novembertage lass ich schon jetzt das Adventslicht sehen, das Licht deiner Liebe und Treue. Für Herz und Mut und Hoffnung. / Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
4. November 2022 Allmächtig / Mein Gott / Allmächtig  / Ich erschrecke / Die ganze Verantwortung für alles  / Liegt auf dir / Wenn du nur wolltest du könntest das Leid wegzaubern / Die Ungerechtigkeit ins Lot bringen / Allen gerecht werden / Sonne wo Sonne nötig / Regen wo Wasser das Land netzen soll / Krankheit verhindern / Den Tod besiegen aber richtig / O Gott / Ob so ein Leben Leben wär / Lass ab / Bleib mächtig in der Liebe / Lass uns zusammen Wege finden / Verantwortung teilen / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
3. November 2022 Ewiger Gott, Herr der Zeit, Gott vor allem Anfang, nach jedem Ende, Gott im Hier und Jetzt, Herr von Tod und Leben. / / Halte die Zeit in deiner Hand, halte sie fest, dass sie dir – wenigstens dir - nicht zerrinnt, deine Ewigkeit. / / Wir säen tausend Tränen auf das Feld der Welt. Und du sagst, wir werden Freude ernten, hundertfach? / / Davon lass mich träumen, ewiger Gott, dahin lass mich lachen, lieber Gott, davon lass mich reden, heiliger Gott, durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
2. November 2022 Du treuer Gott, / wir danken dir, / dass du unsere Kirche / trotz ihres Versagens / bis heute erhältst. / In deiner Gnade liegt ihre Zukunft. /  / Wir sind oft bekümmert, / dass selbst Menschen aus der eignen Familie / keinen Zugang zum Glauben finden. / Wir machen uns Sorgen, / was aus unserer kleinen Zahl wird. / Wir fühlen uns ohnmächtig / gegenüber dem Bedeutungsschwund / christlicher Werte. /  / Gott, belebe deine Gemeinden, / stärke unseren Zusammenhalt, / Lass uns aus deinen Zusagen / Zuversicht schöpfen, / und bewahre deiner Kirche die Treue.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
1. November 2022 Gott, du Schöpfer unseres Lebens, du bist der Anfang unseres Daseins und schenkst uns jeden Tag, was wir zum Leben brauchen. Und wenn uns etwas fehlt, dann bist du da, dass wir uns beschweren können.  Wir bitten Dich, dass du die Not von Menschen linderst und dafür sorgst, dass die nötigen Güter gleichmäßiger verteilt sind.
Georg Rieger, Nürnberg
31. Oktober 2022

Gott – so unendlich fern / wir vermissen dich sehr / in unserem kläglichen Glaubensleben / in unserer von Kriegen und Ungerechtigkeit gepeinigten Welt

Gott – so unendlich notwendig / Wir brauchen dich sehr / für die Verbitterten und Depressiven / für die Chancenlosen und Angstgeplagten / für die, die an der Welt zu verzweifeln drohen / für uns alle …

Gott – Zuversicht unserer Mütter und Väter im Glauben / Lass uns nicht aufhören, Unglück zu beklagen und Unrecht anzuklagen. / Lass uns nicht aufhören, die Spuren Jesu in der heillosen Gegenwart zu suchen. / Lass uns nicht aufhören, auf Seine heilvolle Zukunft zu hoffen. Amen


Gudrun Kuhn, Nürnberg
30. Oktober 2022 Solche Leute will der König lehren, / Die ein jedes Kind mit Nutzen hören / Und fröhlich wissen, / Dass sie Schüler sind und lernen müssen.
Liederschatz 1950,4
Wochenrückblick

29. Oktober 2022

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / wir drehen uns im Kreise. / Und wir sind müde. / Von anderen Religionen haben wir gehört, / dass das gehen soll: die Götter ermüden. / Bei Dir geht das nicht. / Vor Dir sind wir selber müde. / Denn wir sehen sie einfach nicht: / die Wende zum Guten; / die Politiker, denen wir Wegweisendes zutrauen; / die Kraft, die die Diktatoren in ihre Schranken weist; / die Weisheit im Zusammenleben; / den Glauben, der Berge versetzt. / Das Klimaziel wird verfehlt werden. / Das wundert uns nicht. / Wir können uns ja noch nicht einmal bei der / Zeitumstellung einigen. / Zu viele, die beteiligt sind.  / Zu wenige, die Verantwortung übernehmen. / Die Welt wird zur Wüste werden. / Aber vielleicht ist das nicht das Ende. / Vielleicht gelingt er ja: der Weg durch die Wüste. / Er ist schon einmal gelungen. / Weil Du dabei warst. / Sei das auch diesmal. / Darum bitten wir Dich. / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
28. Oktober 2022 Gott, du bist grösser / als unser Sorgen und Verstehen, / / darum anvertrauen wir dir, / was war, / und bitten dich für das, was kommt, / / rüste uns / mit deinem Wort / für alles, was wir zu bestehen haben / / durch Jesus Christus. Amen. / 
Walter Wickihalder, Winterthur, Schweiz
27. Oktober 2022

Glück

Ich bin da
Ohne geflügelte Worte
Ohne bunte Gefühle
Ohne Heiligenschein
Ich bin ein Mensch
Ich will nicht viel
Gott
Ich möchte ein wenig Glück
Hie und da
Mich glücklich fühlen
Wo finde ich Glück
Bist du das Glück
Besuche mich
Hie und da


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
26. Oktober 2022 Gnädiger Gott, / wir danken dir für die Erfahrungen / von Vergebung und neuem Anfang. / Oft tun wir uns schwer, / auch nur uns selbst einzugestehen, / dass wir schuldig geworden sind. / Jeder Riss in unserem Selbstbild / macht uns unsicher, / und wir haben Angst, / dass wir durch Fehler und Versagen / in fremden Augen wertlos werden. / Wir schämen uns manchmal auch vor uns selbst! /  / Wie gut tut es da, / wenn wir erleben, / dass wir nicht festgenagelt werden / auf unsere Schuld, / nicht verachtet / für unser Scheitern. / Wie gut tut es, / vertrauen zu dürfen: / Du bist ein Gott, / der vergibt!
Sylvia Bukowski, Wuppertal
25. Oktober 2022 Wo fängt Frieden an? / Wenn der Starke die Kräfte des Schwachen sieht / Wenn der Laute beim Stummen verweilt und begreift was der Stumme meint / Wenn das Leise laut wird, und das Laute still / Wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos und das scheinbar Unwichtige gross / Wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht. / Und du zögerst nicht, sondern gehst darauf zu / dann Ja dann, fängt der Frieden an / 
unbekannt
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