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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick Guter Gott,
wir leben in einer Welt, / in der sich viele nach politischer Führung sehnen, / nach Ordnung, nach Sicherheit und nach Menschen, / die wissen, wo es langgeht. / Doch dein Wort erinnert uns an die Gefahr, / wenn wir Menschen die Krone aufsetzen, / die allein dir gebührt. / Wir bringen vor dich unser Misstrauen gegenüber der Macht: / Wir sehen, wie schnell Menschen hochmütig werden, / wenn sie über andere bestimmen können. / Wir sehen die Versuchung, / den eigenen Vorteil über das Wohl aller zu stellen. / Wir sehen, / wie leicht Gerechtigkeit der Gier nach Besitz und Prestige weicht. //
Gott, wir fragen dich: / Wie sieht eine Herrschaft aus, / die dir gefällt? / Wo ist der Platz für die Schwachen, / wenn sich die Mächtigen verabreden? / Wo bleibt die Freiheit, / wenn wir uns in Abhängigkeiten begeben, / die uns schleichend zu Knechten machen? //
Bewahre uns davor, / Heil von Menschen zu erwarten, / die sich wie Götter gebärden. / Erinnere uns daran, / dass jede Macht auf Erden nur geliehen ist und sich vor dir verantworten muss. / Schenke uns den Mut, / dort zu widersprechen, / wo Menschen unterdrückt werden. / Schenke uns die Weisheit, / Strukturen zu schaffen, / die dem Leben dienen und nicht dem Ego der Herrschenden. / Und lass hin und wieder einen König aufstehen, / der seine Lektion gelernt hat, und der dem selbsternannten Gold-Held, Ewig-Regent und Friedefürst mit Witz und Ironie die Leviten liest. //
Denn wir blicken auf Jesus, den König ohne Thron und ohne Schwert. / Er zeigt uns: / Wahre Größe liegt im Dienen, / und wahre Macht erweist sich in der Liebe. / Lass sein Reich unter uns wachsen – / ein Reich der Gerechtigkeit, / des Friedens und der Würde für jeden Menschen.
Amen
Achim Detmers, Hannover
1. Mai 2026

Gott // Singen mag ja noch gehen. / Aber wie soll ich mit dir sprechen? / Und wie kann ich Antwort erwarten? / „Lust“ soll ich „haben an deinem Wort“. / Glauben, dass du durch die Heilige Schrift zu uns sprichst. / Aber wie finde ich dein Wort / zwischen den vielen Wörtern? // So schwer zu übersetzen ist die Sprache / der biblischen Autoren. / So selten passt sie auf unsere Fragen und Ängste. // 

Singen mag ja noch gehen. / Aber wie soll ich mit anderen von dir sprechen? / Und wie kann ich ihnen deine Antwort versprechen? / „Lust“ sollen sie kriegen „an deinem Wort“. // Glauben und Weisung und Trost bekommen. / Aber wie finden sie dein Wort / zwischen den vielen Deutungen? / So schwer zu übertragen sind die Bilder / der biblischen Autoren. / So oft fordern sie unseren Widerspruch heraus. //

„Fröhlich“ und „fruchtbar im Geist“ soll ich sein. / Aber mein „finstres Herz“ / fühlt sich leer und ausgetrocknet. / Ach lass doch deinen Mai aufblühen in unser aller Herzen!  AMEN

30. April 2026 Bild von Gott / Was immer ich mir auch einbilde / Du passt nicht / Du willst nicht passen / Wie gut / Dass du nicht willst / Das gibt mir den Mut / Auch mein Bild aus dem Rahmen zu lösen / Mich von meiner Einbildung zu erlösen / Ich will Mensch werden / Nach deinem Bild / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
29. April 2026

Natur / Gott / Deine Schöpfung / Handarbeit / Mit grosser Kelle geschöpft aus dem Nichts / Oder hast du nur gerade die Zelle des Lebens erfunden / Und wunderst dich selber / Wie es sich entwickelt vom Wasser aufs Land // Wir sind Teil davon / Zugeordnet zu den Säugetieren / Wir erforschen und reflektieren die Natur und uns / Nehmen sie auseinander und setzen sie neu zusammen // 

Wir staunen / Milliarden von Jahren lebt und webt sie schon / Entfaltet sich frisst und kotet / Blüht auf und verwelkt / Wächst und verrottet / Duftet und stinkt / Lebt leidet vergeht und sprosst //

Und in allem drin wesen wir und fragen nach dir / Wir tragen deine Gene in uns / Die Leidenschaft für das Leben / Wir suchen dich / Und fragen: Wie weiter mit uns allen / Gott


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
28. April 2026 Liber Gott, / du tust uns ser gut beschützen, / alle anderen Menschen bitte auch. / Amen
Lea, 9 Jahre
27. April 2026 Du lebendiger Gott – / deine Jüngerinnen und Jünger sind in die Nachfolge aufgebrochen. / Uns aber fällt das schwer. Hilf uns, aufzustehen. // Gegen die eigene Trägheit und Mutlosigkeit. / Gegen die Angst und Resignation. / Gegen die öffentlichen Beschönigungen. / Gegen die allgemeinen Vorurteile. / Gegen die Blindheit angesichts von ungerechten Verhältnissen. / Gegen die Neigung von uns allen zu Verschwendung und Besitzgier. // Hilf uns, aufzustehen. / AMEN
Gudrun Kuhn
26. April 2026 Gott, / wir sind hier, / um uns an dich und deine Taten / erinnern zu lassen. / Was wir heute hören / soll uns tragen / über die Abgründe unserer Sorgen, / soll uns Halt geben / im Strudel unsrer trüben Gedanken, / soll uns bewahren, / in unserm Selbstmitleid zu versinken. // Du, unser Gott, / hast schon früher / die tiefen Kerker der Trauer geöffnet, / hast die Meere der Angst geteilt / und Menschen in die Weite / neuen Freiheit geführt. / Gott, was du früher getan hast, / das tu auch an uns, / damit das Jubellied von früher / auch zu unsrem Jubellied wird. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick Puh – ist das schon ein Gebet, Gott? / Ein lautes "Puh" stoße ich gen Himmel, wenn mir die Worte fehlen für das, was ich sehe. / Für das, was ich nicht verstehe. / Puh – wenn Schicksale gegeneinander ausgespielt werden. / Puh – wenn Angst lauter wird als Mitgefühl. / Puh – wenn Menschen sich selbst größer machen und andere kleiner. / Und mit jedem Puh geht mir mehr die Puste aus. / Gib mir deinen Atem, Gott. / Dass ich nicht nur ausstoße, was mich beschwert, sondern auch empfange, was mich stärkt. // Amen
Carolin Springer, Leer
24. April 2026 Großer Gott! / du hast geredet mit Abraham, mit Isaak und mit Jakob. / Du hast geredet durch Mose und die Propheten und durch Jesus mit uns. / Du gabst dein Wort und du hieltst dein Wort. Halte weiter Wort! // Mein Kopf ist so voll mit Wörtern, von überall dringen sie auf mich ein, / leere, nichtssagende, hohle Wörter, falsche Worte, / halbwahre und verwirrende Worte, so wenig Worte, die stimmen und tragen. // Deine Stimme, Herr, lassen wir untergehen, können sie kaum mehr hören. / Uns fehlt die Kraft und manchmal auch die Lust, deinem Wort zu folgen. // Komm uns zu Hilfe und hilf unserer Unlust auf durch deinen heiligen Geist, / der die Freude und die Lust an deinem Worte ist. // Amen.
Jürgen Kaiser
23. April 2026 Ich bete für dich / Gott / Dass dein Verstummen gehört werde / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
22. April 2026 Du lieber Gott / Kannst du auch böse werden / Ich muss dir beichten / Ich habe mein Selbstbild zeitlebens auf Hochglanz poliert / Die Meinung über mich sollte gut sein und auch du solltest lieb sein // Nun bin ich alt geworden und das Polieren ermüdet mich / Ich mag nicht mehr / Mein Bild hat Risse bekommen / Ich brause auf / Ich schimpfe / Mein Ton ist ungehalten / Wo ist die liebe Liebe hin / Du lieber Gott / Was ist aus mir geworden // Ich bin kein Held ich bin verletzlich / Ich sehe ein dass ich nicht so bin wie ich schien / Ich bin unbarmherzig und sogar böse // Diese Wahrheit schmerzt / Jammern und Klagen bringt wenig / Einsichtiger will ich werden denen gegenüber / deren Geduldfaden brüchig ist / So brüchig wie meiner / Weil wir Menschen sind und es bleiben bis zum Ende // Darum Gott / Ich verzeihe mir / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
21. April 2026 Guter und gerechter Gott, / wir danken dir für die Freiheit, / die du uns schenkst: / die Freiheit im Denken, / das uns von falschen Urteilen befreit / und uns die Augen und Ohren öffnet; / die Freiheit im Handeln, / für das du uns Mut schenkst, / damit wir Grenzen überwinden / und Schritte auf Menschen zugehen können. // Amen
Georg Rieger
20. April 2026 Herr, / wir bitten dich um den Frieden in der Welt, / um Vernunft in den Köpfen derer, / die im Streit alles Maß verlieren, / die keinen Sinn für Menschlichkeit mehr zu haben scheinen. // Nur du, Gott, kannst den Hass überwinden / in den Herzen vieler Menschen, / die sich dem Krieg und der Gewalt verschrieben haben. / Wir bitten dich darum. / Tu es. / Schaffe Versöhnung, wo es uns Menschen nicht mehr zu gelingen scheint. // Amen
Georg Rieger
19. April 2026

Herr der Welt, / du guter Hirte, / sieh doch den Mangel, / den so viele leiden: / den Mangel an Nahrung, / den Mangel an Liebe, / den Mangel an Hoffnung / und Vertrauen zu dir. / Herr erbarme dich! // Sieh die Müden, / sieh die Getriebenen, / und die Ausweglosen, / die auf falschen Wegen gehen / immer weiter weg von dir: / Herr erbarme dich über sie. //

Vergiss nicht, / die in Angst leben müssen, / deren Leben Unheil bedroht, / und die nirgendwo einen Trost finden, / auch nicht bei dir: / Herr, erbarme dich über sie! // Denk an die Zerstrittenen, / an die Ungeliebten, / an die, die keine Bleibe haben, / auch nicht in deinem irdischen Haus: / Herr, erbarme dich über sie. //

Herr der Welt, / du guter Hirte, / an Nichtiges haben wir uns verloren! / Suche uns, / bring uns zurück zu dir / und erbarme dich über uns! // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

EWIGER, Herr meiner Sinne, meines Herzens und Verstandes! / All die Nachrichten und Berichte. / Einige positiv, sie machen mir Hoffnung. / Viele wieder negativ, gefährlich, sie nähren schlimme Befürchtungen. / Andere einfach unglaublich, ich merke Empörung und Zorn. / Und viel zu viele so schrecklich, dass ich sie am liebsten nie gehört hätte. / Dazwischen ich, haltlos, wie ein kleines Blatt im Wind. //

Draußen die Natur und die Jahreszeit. / Die Hänge leuchtend vom Weißdorn. / Reichlich gelbe Blüten dazwischen. / Das schönste Grün des Jahres, das es nur in diesen Wochen gibt. / Und auch hier in dieser Gegend die ersten blühenden Kirschbäume. / Das alles im schönsten Licht. / Lauter Leben aus deiner Hand und Liebe und Treue. //

EWIGER, Herr meiner Sinne, meines Herzens und Verstandes! / Lass das bei mir wirken,blühen und Früchte tragen, / was du da tust und schenkst. / Mit Mut zum Hinschauen und Standhalten. / Zur Wahrheit und zur Konsequenz. / ZurFreude und Hoffnung, die einen Grund haben. //

„Mach in mir deinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum
und lass mich Wurzel treiben!“ (Paul Gerhardt, EG 503)


Stefan Maser
17. April 2026 Ewiger Gott – / du bist Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Dinge, / dir verdanken wir auch Kunst und Musik. / Du sprichst durch Bilder und Töne zu uns. / Du lässt Maler und Musiker zu dir sprechen. / Sie helfen uns, all das auszudrücken, / was sich nur schwer sagen lässt: / was uns überschwänglich glücklich macht, / was uns grauenvoll ängstigt, was uns tröstet. // Ewiger Gott – / wir danken dir, / dass wir in Frieden und Wohlstand leben dürfen, / dass wir uns den Reichtum von Kunst und Musik leisten können, / dass es viele junge Menschen gibt, / die sich für ein Leben als Musikerinnen und Musiker entscheiden / oder sich der Schulmusik widmen, damit unsere Traditionen nicht verloren gehen / und damit wir auch in neuen Liedern loben und danken können. // AMEN
Gudrun Kuhn
16. April 2026 In den Arm nehmen  / Festhalten  / Herzelen   / Wieder lassen  / Ins Leben entlassen  / Vertrauen  / Zuschauen  / Zulassen  / Mit pochendem Herzen   / Das Nein zurückhalten  / Aufatmen  / Zuwinken  / Gott ist da  / Sei da Gott  / Auch für mich  // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
15. April 2026 Gott, / lass leuchten dein Antlitz über uns, / in dieser Stunde, / an diesem Tag, / in dieser Woche. / Unsere eilige Zeit halte fest in deiner Hand, / dass unser Leben nicht ein Flüchten sei / vor dir und vor uns selbst. // Wir suchen etwas. / Den Glauben suchen wir. / Wir suchen die Hoffnung. / Und die Liebe suchen wir. // Gib uns einen größeren Glauben, / eine mutigere Hoffnung / und eine wärmere Liebe, / durch deinen Sohn Jesus Chris­tus, unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser
14. April 2026

Gott / Warum bist du eigentlich in den entscheidenden Momenten so weit weg? / Warum fühle ich mich dir so fern? // Das ist unfair. / Du hast versprochen, da zu sein. / Vor allem wenn es hapert. // Lass mich nicht allein. / Ich will ja auf dich vertrauen. / Ich versuche es. / So wie der Beter des Psalms 42. / Aber komm mir doch auch ein Stück entgegen. // Amen. 
 


Selma Dorn
13. April 2026 Gütiger Gott, / manchmal muss ich meiner Seele gut zureden und sie beruhigen. / Denn manchmal kann ich es nicht ertragen, / dass du mir so fern und weit weg erscheinst. / Manchmal kann ich es nicht ertragen, / dass wir dich, dass wir Jesus Christus oder den heiligen Geist nicht sehen können. // All das Gute, das du getan hast, / wird von dem Bösen, den Ängsten, den vielen Schrecken dieser Welt überlagert. // Gott, wie können wir wieder zu dir finden? / Wie können wir uns beruhigen? / Wie können wir dich wahrnehmen? / Gütiger Gott, komm zu uns mit deinem Segen. // Amen
Meike Waechter
12. April 2026

Ja, Gott - / „Wir wollen alle fröhlich sein / in dieser österlichen Zeit.“ / Doch wie soll uns das gelingen? // Manche blicken voller Sorgen in ihren Geldbeutel, / weil sie vom Auto abhängig sind, um in die Arbeit fahren zu können. / Und weil die Nahrungsmittel immer teurer werden. // Manche bangen um Angehörige im Ausland. / Manche können die Berichte vom Leid der Menschen / in der Ukraine und im Nahen Osten kaum mehr ertragen. / Manche fürchten um den Fortbestand der Demokratie. // Wie können wir da fröhlich sein? / Dabei hatten wir doch früher auf die Osterbotschaft vertraut? / Sieg des Lebens über den Tod. / Hoffnung für Frieden und Gerechtigkeit / im Himmel und auf Erden ... // Ach Gott – reiß uns aus den Ängsten! / Heile unsere Erschöpfung! / Lass uns miteinander und füreinander  Vertrauen und Zuversicht finden! // AMEN


Gudrun Kuhn
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / wir sollen nicht Thermometer sein, sondern Thermostat. / Hat Martin Luther King gesagt. / Aber wir sind nur Thermometer. / Wir reagieren. // Wir erleben, wie die Welt aufgeheizt wird. / Durch Wirrköpfe, Kriegstreiber und Lügner an den Hebeln der Macht. / Durch Kurzsichtigkeiten, Ausbeutung und Gier. / Durch Aufgeregtheiten und Empörungen, / die unsere Seelen mit Nichtigkeiten und Belanglosigkeiten beschäftigen. / Durch das Verschwinden der Ehrfurcht vor dem Leben. //

Wir reagieren. / Wir sind nicht Thermostat, nur Thermometer. / Da helfen keine Analysen und keine Kommentare. / Da scheint auch das Wissen um Dich nichts auszurichten. / Wir beraten, appellieren, tagen, / zeigen uns als Menschen guten Willens. / Aber wir beschäftigen uns in all dem nur mit uns selbst / und erweisen uns als zu schwach für die, / die nach Weisung, Führung und Lösung 
verlangen. //

Schlimm, wie sehr uns die Vollmacht ausgegangen ist. / Als Kirche. Und in der Gesellschaft erst recht. / Schlimm, wie sehr es unsere Politiker nicht schaffen, / längst fällige Entscheidungen zu treffen. / Warum nur diese Ängstlichkeit, / diese Mutlosigkeit und dieses Verquatschen von fast allem? / Man kann es nicht mehr hören. / Es tut den Ohren weh. / Und dem Kopf auch. Was bremst da so sehr? / Warum wird Verantwortung dauernd abgeschoben? / Fehlt da das Vertrauen auf Dich? / Ja, vermutlich fehlt es. / Und der Geist fehlt. / Und auch der Glaube. // 

Wir sind nicht Thermostat, nur Thermometer. / Um den Mond herumfliegen – kein Problem. / Aber einen gestrandeten Wal ins tiefe Meer ziehen – unmöglich. / Eine Weltmeisterschaft in drei Ländern – kein Problem. / Aber die Zuwanderung so regeln, dass sie bereichert - unmöglich. / Hochsicherheits-spiele polizeilich absichern - kein Problem. / Aber Polizisten, Sanitäter, Zugpersonal und Rettungskräfte vor Übergriffen schützen – unmöglich. / Es ist zum Heulen. // 

Warum hat sich alles nur so sehr verschoben? / Zum Bösen hin verschoben? / Zum Unfrieden? / Beten wir die falschen Götter an? / Wir bekennen Dir, Herr, unsere Ohnmacht. // Wir sind nicht Thermostat, nur Thermometer. / Das ist unsere Klage. / Unsere Klage vor Dich bringen, das ist das, was wir können. // Amen. 


Klaus Bröhenhorst
10. April 2026 Gott / Bewahre uns davor, / uns immer nur in Konkurrenz zu anderen zu sehen, / uns mit anderen zu vergleichen / und auf ihre Kosten groß herauszustellen. // Lass uns lernen, / / dass wir einander ergänzen, dass wir uns gegenseitig stark machen / und uns in unseren schwachen Momenten / gegenseitig unterstützen. // Gib uns die Kraft, / miteinander aufrichtig zu sein, / einander zu akzeptieren / und zu stärken. // Amen
Georg Rieger
9. April 2026

Gott, was immer uns bewegt, / im Auf und Ab der Welt - / auf dich vertrauen wir / und bitten dich um alles, was wir brauchen, / für die,
die krank sind und im Sterben liegen, / lass sie Geborgenheit erfahren; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die leiden, wie die Welt / und wie das Leben ist, / lass sie vertrauen, dass du hilfst; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die auf der Flucht sind / vor den Kriegen, / vor den Katastrophen dieser Welt, / lass sie Zuflucht finden; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die zu bestimmen haben / in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, / lenke du ihr Herz und ihren Sinn; / wir bitten dich: erhöre uns! // Gott, wir danken dir, / dass du uns hörst / und gibst, was wir brauchen, / durch Christus Jesus. // Amen.


Walter Wickihalder
8. April 2026

Vater, Mutter, unser, / Gegenwart und himmlische Energie, / in uns und um uns. // Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass wir es für selbstverständlich hielten: / der Strom kommt aus der Steckdose, das Gas strömt aus der Leitung und der Sprit in den Tank. / die Sonne bringt Licht für das Wachstum in Wald und Feld, der Landregen feuchtet den Boden. //
 
Nichts ist selbstverständlich, alles empfangen wir aus deiner Hand. / wenn Du deinen Geist von uns nimmst, tauchen die bösen Geister auf / und es wird dunkel. stockdunkel. / Sturm und Wassermassen nehmen Häuser und Autos mit, / vernichten Existenzen, bringen Menschen ums Leben. // wir bitten dich: / erfülle die Welt mit Heilkraft / lass Liebe in die Herzen sickern. / sättige uns / mit Brot und Sinn. // Amen


Gerhard von der Heyden
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