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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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24. April 2026 Großer Gott! / du hast geredet mit Abraham, mit Isaak und mit Jakob. / Du hast geredet durch Mose und die Propheten und durch Jesus mit uns. / Du gabst dein Wort und du hieltst dein Wort. Halte weiter Wort! // Mein Kopf ist so voll mit Wörtern, von überall dringen sie auf mich ein, / leere, nichtssagende, hohle Wörter, falsche Worte, / halbwahre und verwirrende Worte, so wenig Worte, die stimmen und tragen. // Deine Stimme, Herr, lassen wir untergehen, können sie kaum mehr hören. / Uns fehlt die Kraft und manchmal auch die Lust, deinem Wort zu folgen. // Komm uns zu Hilfe und hilf unserer Unlust auf durch deinen heiligen Geist, / der die Freude und die Lust an deinem Worte ist. // Amen.
Jürgen Kaiser
23. April 2026 Ich bete für dich / Gott / Dass dein Verstummen gehört werde / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
22. April 2026 Du lieber Gott / Kannst du auch böse werden / Ich muss dir beichten / Ich habe mein Selbstbild zeitlebens auf Hochglanz poliert / Die Meinung über mich sollte gut sein und auch du solltest lieb sein // Nun bin ich alt geworden und das Polieren ermüdet mich / Ich mag nicht mehr / Mein Bild hat Risse bekommen / Ich brause auf / Ich schimpfe / Mein Ton ist ungehalten / Wo ist die liebe Liebe hin / Du lieber Gott / Was ist aus mir geworden // Ich bin kein Held ich bin verletzlich / Ich sehe ein dass ich nicht so bin wie ich schien / Ich bin unbarmherzig und sogar böse // Diese Wahrheit schmerzt / Jammern und Klagen bringt wenig / Einsichtiger will ich werden denen gegenüber / deren Geduldfaden brüchig ist / So brüchig wie meiner / Weil wir Menschen sind und es bleiben bis zum Ende // Darum Gott / Ich verzeihe mir / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
21. April 2026 Guter und gerechter Gott, / wir danken dir für die Freiheit, / die du uns schenkst: / die Freiheit im Denken, / das uns von falschen Urteilen befreit / und uns die Augen und Ohren öffnet; / die Freiheit im Handeln, / für das du uns Mut schenkst, / damit wir Grenzen überwinden / und Schritte auf Menschen zugehen können. // Amen
Georg Rieger
20. April 2026 Herr, / wir bitten dich um den Frieden in der Welt, / um Vernunft in den Köpfen derer, / die im Streit alles Maß verlieren, / die keinen Sinn für Menschlichkeit mehr zu haben scheinen. // Nur du, Gott, kannst den Hass überwinden / in den Herzen vieler Menschen, / die sich dem Krieg und der Gewalt verschrieben haben. / Wir bitten dich darum. / Tu es. / Schaffe Versöhnung, wo es uns Menschen nicht mehr zu gelingen scheint. // Amen
Georg Rieger
19. April 2026

Herr der Welt, / du guter Hirte, / sieh doch den Mangel, / den so viele leiden: / den Mangel an Nahrung, / den Mangel an Liebe, / den Mangel an Hoffnung / und Vertrauen zu dir. / Herr erbarme dich! // Sieh die Müden, / sieh die Getriebenen, / und die Ausweglosen, / die auf falschen Wegen gehen / immer weiter weg von dir: / Herr erbarme dich über sie. //

Vergiss nicht, / die in Angst leben müssen, / deren Leben Unheil bedroht, / und die nirgendwo einen Trost finden, / auch nicht bei dir: / Herr, erbarme dich über sie! // Denk an die Zerstrittenen, / an die Ungeliebten, / an die, die keine Bleibe haben, / auch nicht in deinem irdischen Haus: / Herr, erbarme dich über sie. //

Herr der Welt, / du guter Hirte, / an Nichtiges haben wir uns verloren! / Suche uns, / bring uns zurück zu dir / und erbarme dich über uns! // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

EWIGER, Herr meiner Sinne, meines Herzens und Verstandes! / All die Nachrichten und Berichte. / Einige positiv, sie machen mir Hoffnung. / Viele wieder negativ, gefährlich, sie nähren schlimme Befürchtungen. / Andere einfach unglaublich, ich merke Empörung und Zorn. / Und viel zu viele so schrecklich, dass ich sie am liebsten nie gehört hätte. / Dazwischen ich, haltlos, wie ein kleines Blatt im Wind. //

Draußen die Natur und die Jahreszeit. / Die Hänge leuchtend vom Weißdorn. / Reichlich gelbe Blüten dazwischen. / Das schönste Grün des Jahres, das es nur in diesen Wochen gibt. / Und auch hier in dieser Gegend die ersten blühenden Kirschbäume. / Das alles im schönsten Licht. / Lauter Leben aus deiner Hand und Liebe und Treue. //

EWIGER, Herr meiner Sinne, meines Herzens und Verstandes! / Lass das bei mir wirken,blühen und Früchte tragen, / was du da tust und schenkst. / Mit Mut zum Hinschauen und Standhalten. / Zur Wahrheit und zur Konsequenz. / ZurFreude und Hoffnung, die einen Grund haben. //

„Mach in mir deinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum
und lass mich Wurzel treiben!“ (Paul Gerhardt, EG 503)


Stefan Maser
17. April 2026 Ewiger Gott – / du bist Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Dinge, / dir verdanken wir auch Kunst und Musik. / Du sprichst durch Bilder und Töne zu uns. / Du lässt Maler und Musiker zu dir sprechen. / Sie helfen uns, all das auszudrücken, / was sich nur schwer sagen lässt: / was uns überschwänglich glücklich macht, / was uns grauenvoll ängstigt, was uns tröstet. // Ewiger Gott – / wir danken dir, / dass wir in Frieden und Wohlstand leben dürfen, / dass wir uns den Reichtum von Kunst und Musik leisten können, / dass es viele junge Menschen gibt, / die sich für ein Leben als Musikerinnen und Musiker entscheiden / oder sich der Schulmusik widmen, damit unsere Traditionen nicht verloren gehen / und damit wir auch in neuen Liedern loben und danken können. // AMEN
Gudrun Kuhn
16. April 2026 In den Arm nehmen  / Festhalten  / Herzelen   / Wieder lassen  / Ins Leben entlassen  / Vertrauen  / Zuschauen  / Zulassen  / Mit pochendem Herzen   / Das Nein zurückhalten  / Aufatmen  / Zuwinken  / Gott ist da  / Sei da Gott  / Auch für mich  // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
15. April 2026 Gott, / lass leuchten dein Antlitz über uns, / in dieser Stunde, / an diesem Tag, / in dieser Woche. / Unsere eilige Zeit halte fest in deiner Hand, / dass unser Leben nicht ein Flüchten sei / vor dir und vor uns selbst. // Wir suchen etwas. / Den Glauben suchen wir. / Wir suchen die Hoffnung. / Und die Liebe suchen wir. // Gib uns einen größeren Glauben, / eine mutigere Hoffnung / und eine wärmere Liebe, / durch deinen Sohn Jesus Chris­tus, unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser
14. April 2026

Gott / Warum bist du eigentlich in den entscheidenden Momenten so weit weg? / Warum fühle ich mich dir so fern? // Das ist unfair. / Du hast versprochen, da zu sein. / Vor allem wenn es hapert. // Lass mich nicht allein. / Ich will ja auf dich vertrauen. / Ich versuche es. / So wie der Beter des Psalms 42. / Aber komm mir doch auch ein Stück entgegen. // Amen. 
 


Selma Dorn
13. April 2026 Gütiger Gott, / manchmal muss ich meiner Seele gut zureden und sie beruhigen. / Denn manchmal kann ich es nicht ertragen, / dass du mir so fern und weit weg erscheinst. / Manchmal kann ich es nicht ertragen, / dass wir dich, dass wir Jesus Christus oder den heiligen Geist nicht sehen können. // All das Gute, das du getan hast, / wird von dem Bösen, den Ängsten, den vielen Schrecken dieser Welt überlagert. // Gott, wie können wir wieder zu dir finden? / Wie können wir uns beruhigen? / Wie können wir dich wahrnehmen? / Gütiger Gott, komm zu uns mit deinem Segen. // Amen
Meike Waechter
12. April 2026

Ja, Gott - / „Wir wollen alle fröhlich sein / in dieser österlichen Zeit.“ / Doch wie soll uns das gelingen? // Manche blicken voller Sorgen in ihren Geldbeutel, / weil sie vom Auto abhängig sind, um in die Arbeit fahren zu können. / Und weil die Nahrungsmittel immer teurer werden. // Manche bangen um Angehörige im Ausland. / Manche können die Berichte vom Leid der Menschen / in der Ukraine und im Nahen Osten kaum mehr ertragen. / Manche fürchten um den Fortbestand der Demokratie. // Wie können wir da fröhlich sein? / Dabei hatten wir doch früher auf die Osterbotschaft vertraut? / Sieg des Lebens über den Tod. / Hoffnung für Frieden und Gerechtigkeit / im Himmel und auf Erden ... // Ach Gott – reiß uns aus den Ängsten! / Heile unsere Erschöpfung! / Lass uns miteinander und füreinander  Vertrauen und Zuversicht finden! // AMEN


Gudrun Kuhn
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / wir sollen nicht Thermometer sein, sondern Thermostat. / Hat Martin Luther King gesagt. / Aber wir sind nur Thermometer. / Wir reagieren. // Wir erleben, wie die Welt aufgeheizt wird. / Durch Wirrköpfe, Kriegstreiber und Lügner an den Hebeln der Macht. / Durch Kurzsichtigkeiten, Ausbeutung und Gier. / Durch Aufgeregtheiten und Empörungen, / die unsere Seelen mit Nichtigkeiten und Belanglosigkeiten beschäftigen. / Durch das Verschwinden der Ehrfurcht vor dem Leben. //

Wir reagieren. / Wir sind nicht Thermostat, nur Thermometer. / Da helfen keine Analysen und keine Kommentare. / Da scheint auch das Wissen um Dich nichts auszurichten. / Wir beraten, appellieren, tagen, / zeigen uns als Menschen guten Willens. / Aber wir beschäftigen uns in all dem nur mit uns selbst / und erweisen uns als zu schwach für die, / die nach Weisung, Führung und Lösung 
verlangen. //

Schlimm, wie sehr uns die Vollmacht ausgegangen ist. / Als Kirche. Und in der Gesellschaft erst recht. / Schlimm, wie sehr es unsere Politiker nicht schaffen, / längst fällige Entscheidungen zu treffen. / Warum nur diese Ängstlichkeit, / diese Mutlosigkeit und dieses Verquatschen von fast allem? / Man kann es nicht mehr hören. / Es tut den Ohren weh. / Und dem Kopf auch. Was bremst da so sehr? / Warum wird Verantwortung dauernd abgeschoben? / Fehlt da das Vertrauen auf Dich? / Ja, vermutlich fehlt es. / Und der Geist fehlt. / Und auch der Glaube. // 

Wir sind nicht Thermostat, nur Thermometer. / Um den Mond herumfliegen – kein Problem. / Aber einen gestrandeten Wal ins tiefe Meer ziehen – unmöglich. / Eine Weltmeisterschaft in drei Ländern – kein Problem. / Aber die Zuwanderung so regeln, dass sie bereichert - unmöglich. / Hochsicherheits-spiele polizeilich absichern - kein Problem. / Aber Polizisten, Sanitäter, Zugpersonal und Rettungskräfte vor Übergriffen schützen – unmöglich. / Es ist zum Heulen. // 

Warum hat sich alles nur so sehr verschoben? / Zum Bösen hin verschoben? / Zum Unfrieden? / Beten wir die falschen Götter an? / Wir bekennen Dir, Herr, unsere Ohnmacht. // Wir sind nicht Thermostat, nur Thermometer. / Das ist unsere Klage. / Unsere Klage vor Dich bringen, das ist das, was wir können. // Amen. 


Klaus Bröhenhorst
10. April 2026 Gott / Bewahre uns davor, / uns immer nur in Konkurrenz zu anderen zu sehen, / uns mit anderen zu vergleichen / und auf ihre Kosten groß herauszustellen. // Lass uns lernen, / / dass wir einander ergänzen, dass wir uns gegenseitig stark machen / und uns in unseren schwachen Momenten / gegenseitig unterstützen. // Gib uns die Kraft, / miteinander aufrichtig zu sein, / einander zu akzeptieren / und zu stärken. // Amen
Georg Rieger
9. April 2026

Gott, was immer uns bewegt, / im Auf und Ab der Welt - / auf dich vertrauen wir / und bitten dich um alles, was wir brauchen, / für die,
die krank sind und im Sterben liegen, / lass sie Geborgenheit erfahren; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die leiden, wie die Welt / und wie das Leben ist, / lass sie vertrauen, dass du hilfst; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die auf der Flucht sind / vor den Kriegen, / vor den Katastrophen dieser Welt, / lass sie Zuflucht finden; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die zu bestimmen haben / in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, / lenke du ihr Herz und ihren Sinn; / wir bitten dich: erhöre uns! // Gott, wir danken dir, / dass du uns hörst / und gibst, was wir brauchen, / durch Christus Jesus. // Amen.


Walter Wickihalder
8. April 2026

Vater, Mutter, unser, / Gegenwart und himmlische Energie, / in uns und um uns. // Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass wir es für selbstverständlich hielten: / der Strom kommt aus der Steckdose, das Gas strömt aus der Leitung und der Sprit in den Tank. / die Sonne bringt Licht für das Wachstum in Wald und Feld, der Landregen feuchtet den Boden. //
 
Nichts ist selbstverständlich, alles empfangen wir aus deiner Hand. / wenn Du deinen Geist von uns nimmst, tauchen die bösen Geister auf / und es wird dunkel. stockdunkel. / Sturm und Wassermassen nehmen Häuser und Autos mit, / vernichten Existenzen, bringen Menschen ums Leben. // wir bitten dich: / erfülle die Welt mit Heilkraft / lass Liebe in die Herzen sickern. / sättige uns / mit Brot und Sinn. // Amen


Gerhard von der Heyden
7. April 2026

Gerechter Gott – so rühmen dich Psalmen und Lieder, so möchten auch wir dich rühmen. //

Aber noch bist du nicht gekommen, / zwischen Recht und Unrecht zu schlichten, / noch hören wir täglich etwas über Gewalt, über Rechtlosigkeit von politischen Gefangenen, / über Unterdrückung von Schwachen, / noch müssen wir uns täglich sagen, / dass wir selber nicht genug tun, um deine Rechte siegen zu lassen. //

Wunder wirkender Gott – / so rühmen dich Psalmen und Lieder, so möchten auch wir dich rühmen. / Aber noch ist der Kreis der Erde kein Eden geworden. / Nein, das Weltmeer, die Ströme und die Berge haben keinen Grund zum Jubeln. / Sie warten auf das Wunder, dass wir umdenken / und sie nicht länger eigennützig zerstören. / Und viele von uns warten vergeblich auf ein Wunder: / in schwerer Krankheit, nach einer zerbrochenen Beziehung, in Einsamkeit. //

Barmherziger Gott – so rühmen dich Psalmen und Lieder, so möchten auch wir dich rühmen. / Schenke uns die Zuversicht, dass du uns auch dann auf deinen Armen trägst, / wenn wir uns ganz ratlos und verlassen fühlen. / Gib uns Kraft und Mut, dort aufzustehen, wo Unrecht geschieht, / wo Menschen gering geachtet werden, wo Rücksichtslosigkeit herrscht. / AMEN


Gudrun Kuhn
6. April 2026

Im Morgengrauen meiner Gedanken suche ich dich, / aber ich finde dich nicht. /  Ratlos stehe ich am Ort des Versagens, am Ort meiner Ohnmacht und Trauer. / Ich weiss nicht weiter. // Die Vergangenheit haftet an mir, zieht mich hinunter. / Ja, ich selber bin in diesem Grab gefangen. / Mein Verlangen nach Leben ist nicht stark genug. / Es vermag nicht den schweren Stein zu wälzen, der mich vom Leben trennt. //

Doch ohne dass ich selber irgendetwas tue, / beginnt sich der Stein zu lösen. Er wird von aussen zur Seite gerollt. / Das Licht des neuen Tages strömt hinein. / Du lässt mich aus dem Grab steigen und ins neue Leben hineintreten, wie neu geboren. / Ich danke dir, Herr Jesus Christus, dass du meine Schuld und mein Verzagen überwunden hast. / Wie ein älterer Bruder nimmst du mich an der Hand und sagst: / „Ich lebe und du sollst auch leben!“


Catherine MacMillan
5. April 2026

Gott, / schreib uns die Freude dieses Tages / ins Herz, / damit sie nicht verfliegt, / wenn wir zurückkehren in unsern Alltag // Gott, / präge uns ein, / dass du den Tod überwunden hast, / damit wir nicht in Trauer versinken, / wenn wir begraben müssen, / die wir lieben. // Gott, / spiel uns ins Ohr / das Lied vom Leben / das du neu erschließt, / damit wir Hoffnung ausbreiten / wenn wir Verzweifelten begegnen. // O Herr, hilf, lass wohlgelingen, / dass das Licht des Ostermorgens / die Schatten der Sinnlosigkeit vertreibt. / Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
4. April 2026

Gott, unser Retter!
Die Zeit zwischen dem Tod von Jesus und seiner Auferstehung gibt uns Gelegenheit, um uns klarzumachen, wie nötig wir deine Versöhnung haben.
Was wir täglich hören und sehen  macht uns fassungslos und wütend, leider auch immer unversöhnlicher mit Menschen, deren Beweggründe wir nicht nachvollziehen können.
Gib uns Zeichen der Versöhnung! Jesus hat durch seinen Tod deutlich gemacht hat, wie anders wir leben könnten. Lass uns die Momente nicht verpassen, in denen wir das entdecken können.
Und versöhne uns mit dir,  mit unseren Mitmenschen und mit uns selbst so dass wir die Kraft schöpfen, die es braucht, das neue Leben zu leben, das du uns geschenkt hast. Amen


Georg Rieger, Nürnberg
3. April 2026 Unser Vater, heute am Karfreitag denken wir besonders daran, / wie du dich zu uns herabgelassen hast, / wie du dich hast bespucken und quälen lassen, / wie du deinem Sohn die Gottverlassenheit zugemutet hast, / damit wir nie mehr verlassen sein müssen. / Und das alles nur aus Liebe zu uns. Nur darum. / Das macht uns sprachlos und beschämt uns zutiefst. / Aber es hüllt uns auch ein in eine Wärme, sie so unglaublich gut tut. / Es gibt keine menschliche Not, keine Tiefe, kein Verlorensein, das du nicht selber erfahren und durchlebt hast und in dem wir allein gelassen sind. / Nicht einmal der Tod ist dir fremd. / Danke für diese unglaublich tiefe und konsequente Liebe, die uns den Weg in ein befreites Leben möglich macht. / Mancherorts wird der Karfreitag auch der stille Freitag genannt, für die Niederländer ist es der gute Freitag. / Wir bitten dich heute um die nötige Stille, die uns die unglaubliche Dimension dieser deiner Liebestat ein wenig bewusst macht, so dass der heutige Karfreitag für uns zu einem guten Freitag werden möge. Amen
Annegret Lambers
2. April 2026 Als wärst du / Gott+ / Der Regisseur eines Dramas / Das jedes Jahr neu aufgeführt würde / Als hättest du das alles im Voraus geplant / Fusswaschung am Gründonnerstag und Verrat / Kreuzigung am Freitag / Abstieg in die Unterwelt am Samstag / Auferstehung am Sonntag // Wenn du das geplant hättest und durchgeführt / Dann wärst du nicht unser Gott+ / Der uns mit Liebe begegnet / Sondern einer der sich profilieren will // So bist du nicht / Du bist da / In Leid und Freud mit uns / Immanuel / Und wir sind mit dir / Wenn die Sonne untergeht / Und wenn sie aufgeht / Über allen // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. April 2026 Du, Gott, wir preisen und loben dich und danken dir. / Wir danken dir für das Leben, dass du uns schenkst. / Wir danken dir für das Wort, das du zu uns sprichst. / Wir danken dir für die Freude und die Kinder, für die Sonne und das Lachen. / Du, Gott, hilf und erhöre uns, wir bringen vor dich unsere Not. // Wir leiden an Unrecht, Ungerechtigkeit und Gewalt in der Welt. / Wir leiden unter der Einsamkeit, der Trauer und der Angst. / Wir leiden unter der Unsicherheit und unserer Schuld. // Du, Gott, wir sagen danke! und wir sagen hilf! / Erbarme dich unser. // Amen
Meike Waechter
30. März 2026 Gott, gebietender und liebender Herr, / Du hast uns durch Mose deine Gebote gegeben, / damit das Leben auf Erden geschützt wird. / Frucht bringen sollen wir, Frucht bringen wollen wir wie ein ewig grüner Baum. // Darum bitten wir: Pflanze uns an die Wasserbäche deines Wortes, / damit wir getränkt und genährt werden von der Zusage deiner Liebe. // So wollen wir fröhlich sein und tun, / was du forderst und was uns gut tut. / Durch Jesus Christus, deinen Sohn, / der uns das Gebot der Liebe vorgelebt hat. // Amen.
Jürgen Kaiser
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