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Dekoloniale Theologie lebt von weltweiter Zusammenarbeit
WGRK dankt EMW für Unterstützung

In einem Grußwort an die EMW-Generalversammlung hat die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) dem EMW für die Unterstützung theologischer Projekte und regionaler Organisationen in Lateinamerika und Afrika gedankt. Die Förderung stärke die Zusammenarbeit der Mitgliedskirchen und helfe ihnen, eigene theologische Positionen zu entwickeln.
Die Vollversammlung stand unter dem Thema Dekolonialisierung. Das EMW unterstütze Kirchen und theologische Einrichtungen dabei, ihre eigenen Stimmen zu entwickeln und Gehör zu finden, betonte die WGRK. Dekolonialisierung bedeute mehr als einen Wechsel in Führungspositionen: Es gehe auch darum, wessen Wissen, Kultur und Erfahrungen das Verständnis christlicher Mission prägten.
Als Beispiel nannte die WGRK ein Buch zum 1700. Jahrestag des Konzils von Nicäa im Jahr 2024. Dafür setzten sich fast 40 Autorinnen und Autoren aus aller Welt kritisch mit dem Glaubensbekenntnis auseinander. Sie beleuchteten unter anderem die Erfahrungen verfolgter Christen in Ägypten, den Widerstand gegen christlichen Nationalismus in Samoa und die Perspektiven indigener Christen in Kanada.
Quelle: WCRC


