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Dialog über Tod und Hoffnung
Lippe: Religionen im Gespräch

Rund 70 Interessierte kamen im katholischen Gemeindehaus Heilig Kreuz zum interreligiösen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt standen der Umgang mit Verstorbenen, Trauer sowie die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Der Termin war bewusst in eine Zeit gelegt, in der wichtige religiöse Feste verschiedener Traditionen nahe beieinanderliegen.
Vertreter des Ezidentums, Judentums, Islams und Christentums gaben Einblicke in ihre Glaubensvorstellungen. Im Ezidentum gilt die Seele als unsterblich und durchläuft verschiedene Wiedergeburten. Rituale wie die Ausrichtung des Grabes und eine 40-tägige Trauerphase spielen dabei eine wichtige Rolle.
Im Judentum stehen Respekt vor den Toten und eine schnelle Bestattung im Vordergrund. Die Hoffnung richtet sich auf den Messias und ein ewiges Leben. Auch im Islam erfolgt die Beisetzung zeitnah, begleitet von ritueller Waschung, Gebeten und dem Glauben an Auferstehung und Gericht.
Christliche Vertreter betonten die Auferstehung Jesu als Grundlage der Hoffnung. Trauerfeiern dienen dabei auch der Begleitung der Hinterbliebenen.
Der „Talk der Religionen“ wird seit 2018 in Lippe organisiert und bringt regelmäßig unterschiedliche Glaubensgemeinschaften ins Gespräch.
Quelle: Lippe


