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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick

Ewiger,// bei uns wurden Menschen gewählt in Ämter auf Zeit, in den Dienst unserer Städte, Gemeinden und Kreise./ Gib du den Gewählten Kraft und Mut, dass sie sich Einsetzen für Recht und Gerechtigkeit, für die Allgemeinheit, für alle, die hier leben./ Gib ihnen Weisheit und Gelassenheit, auch im Umgang mit ihren eigenen Grenzen, die sie vielleicht im Wahlkampf verborgen haben./ Schütze sie vor Angriffen und Gefahr, die sie wegen ihres Engagements treffen./ Stärke sie gegen die Versuchung der einfachen, aber unrechten Antworten, die so laut geworden sind und so viel Zustimmung fnden./ Schütze sie auch vor der Versuchung, ihre Macht für den eigenen Vorteil oder nur für wenige zu gebrauchen.//

Ewiger,// wir haben Grund genug, dich immer wieder zu bitten: Erbarme dich über uns und unser Zusammenleben./ Wir bitten das auch für unsere Politikerinnen und Politiker.// Durch Jesus Christus, Amen. 


Stefan Maser
19. September 2025 Lieber Gott! / Die armen Menschen haben nicht genug zum essen, / darum wünsche ich, dass es mehr Früchte gibt. / Amen
 
Emilia, 9 Jahre
18. September 2025 Gott, wir haben allen Grund, / dich dafür zu loben / und dir zu danken, / dass es diese Erde / und uns Menschen noch gibt. // Niemand weiß es, / aber wir ahnen, / dass es nicht gut um uns stünde, / wenn du nicht immer wieder in die Abläufe eingreifen / und einiges zurechtrücken würdest. // Gott, wir danken dir, / dass du uns nicht / unserem Schicksal überlässt. / Wir danken dir, / dass du manchmal / unsere Pläne durchkreuzt, / die, obwohl gut gemeint, / doch oft genug Unheil anrichten. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
17. September 2025

Du unser Schöpfer und Erlöser, / du bist geduldig, du mahnst und rufst zur Umkehr, / du tröstest uns und rettest deine Schöpfung. / Du unser Schöpfer und Erlöser, / du bist geduldig, / aber wir warten ungeduldig darauf, / das Schmerzen und Not enden.

Wir bitten dich für die Hungernden / in den Elendsgebieten und Lagern, / in unserer Nachbarschaft und verborgen vor Öffentlichkeit. / Du bist geduldig, / aber antworte auf unsere Bitten und beende die Not. //

Du unser Schöpfer und Erlöser, / du mahnst und rufst zu Umkehr, / aber wir hören nicht dir zu, / sondern achten auf die Stimmen, die von dir weg führen. / Wir bitten dich für die Mächtigen und ihre Entscheidungen, / Wir bitten dich für alle, die einflussreich sind, / die Stimmungen machen und Meinungen prägen. //

Du mahnst und rufst zu Umkehr, / öffne unsere Herzen für deine Gebote. / Du unser Schöpfer und Erlöser, / du tröstest uns und rettest deine Schöpfung. / Wir danken dir für die Hoffnung, die du in uns setzt. //

Wir bitten dich für alle, die glauben und an dir festhalten. / Bewahre deine Schöpfung, wie du es verheißen hast. / Segne uns und alle die zu uns gehören. / Amen


Kathrin Oxen, Berlin
16. September 2025 Barmherziger Gott, / Du liebst das Leben. Du schenkst uns das Leben. / Dafür danken wir. / Doch wir bekennen auch, dass wir das manchmal vergessen. / Wir vergessen, wem wir unser Leben zu verdanken haben. / Wir vergessen, wer uns bewahrt und erhält. / Wir vergessen, woher wir kommen. / Wir versuchen, uns selbst am Leben zu erhalten. / Wir versuchen, unsere eigenen Wege zu gehen und verlieren uns selbst und gehen in die Irre. / Wir wissen nicht mehr, wohin oder zu wem wir gehören. / Barmherziger Gott, rufe uns, erinnere uns, sei bei uns. / Amen
Meike Waechter, Berlin
15. September 2025 Gott – wir dürfen deine Jüngerinnen und Jünger sein // Ein schwerer Auftrag // Nicht immer wissen wir den richtigen Weg / Nicht immer gehen wir den richtigen Weg / Nicht immer gelangen wir ans Ziel // Bitte rufe uns erneut, wenn wir den Aufbruch versäumt haben / Bitte schick uns nicht wieder weg, wenn wir Fehler machen / Bitte gib uns neuen Mut für den nächsten Schritt // Führe uns, o Herr, und leite unsern Gang nach deinem Wort. Amen
Gudrun Kuhn, Nürnberg
14. September 2025

Wach auf meine Seele und spüre / die zärtliche Nähe Gottes. / Wach auf meine Seele und höre / auf die unendliche Stille der Schöpfung. // Wach auf meine Seele und singe / trotz des Missklangs unserer Zeit. / Wach auf meine Seele und lebe / in der Gewissheit, dass deine Melodie / einzigartig und unverzichtbar ist.


Brigitte Wedderburn
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / noch haben wir Zeit. / Danke dafür. / Der Feind steht nicht in unserem Land. / Drohnen zerstören unsere Rathäuser nicht. / Sie töten auch keine Menschen. / Wir müssen nicht in Bunkern Zuflucht suchen. //

Noch haben wir Zeit. / Wir sehen böse Vorzeichen: / schmelzende Gletscher, / schmelzende Eisberge gar. / Temperaturen im Durchschnitt zu hoch. / Aber die Apfelernte in diesem Jahr: überreich. / Und die Birnenernte ebenso. / Und dass das Getreide nur wenig Gewinn abwirft, / liegt nicht am Getreide selbst. //

Noch haben wir Zeit. / Die gesellschaftlichen Verwerfungen, / die zu hitzigen Diskussionen führen, / übersehen wir nicht. / Wir sehen, dass Integration kein Zauberwort ist, / sondern eine Aufgabe. / Eine schwere Aufgabe, / die Ehrlichkeit verlangt. / Darum ärgern wir uns über die, / die nicht sehen wollen, / was vor Augen ist. / Ärgern uns über die, / die prinzipiell werden, / wo sie konkret sein müssten. / Aber es gibt auch Beispiele von Gelingen. / Und über die freuen wir uns. //

Noch haben wir Zeit. / Du gibst uns Zeit. / Unsere Zeit steht in Deinen Händen. / Darum verlieren wir den Mut nicht. / Darum wollen wir geduldig sein: / Mit uns selbst. / Mit unseren Mitmenschen. / Mit denen, die Verantwortung tragen. //

Wir sind nicht an Deiner statt. / Wir sitzen nicht im Regimente / und führen alles gut. / Oft wissen wir nicht, / was richtig ist. / Oft finden wir nicht hinaus / aus dem Hin und Her von Resignation und Empörung. / Aber wir vertrauen darauf, / dass die Unterteufel dieser Welt / an sich selbst scheitern. / Wir vertrauen darauf, / dass Du Weg allerwegen weißt – / für uns selbst und für die, / für die wir seufzen. //

Noch haben wir Zeit. / Lass sie uns auskaufen. / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
12. September 2025

Nicht genug / Nicht groß genug / Nicht schön genug / Nicht intelligent genug / Nicht schnell genug / Nicht mutig genug / Nicht stark genug / Nicht attraktiv genug / Nicht sexy genug / Nicht braun genug / Nicht integriert genug / Nicht sauber genug / Nicht gesund genug / Nicht gebildet genug / Nicht reich genug / Nicht passend //

Für dich Gott / Bin ich Mensch genug / Für deine Liebe genug / Zu Lieben genug / In deinen Augen passend / Wie ich bin / Danke


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
11. September 2025

lebendiger Gott, / um deines Sohnes Jesus Christus willen / auch für uns Vater und Mutter im Himmel. // wir danken dir für die Menschen, / die erkennbar aus deiner Vergebung leben, / die erfahren haben, / das Du retten kannst / aus Lebensgefahr / und völlig verfahrenen Lebenswegen, / und uns Vorbild sind / im Vertrauen darauf, / dass Du es gut mit uns meinst, / auch wenn das, / was vor Augen steht, / eine andere Geschichte erzählen will. //

Wir bitten dich, / dass Du uns in Menschen verwandelst, / die Wegweiser zur dir hin sind, / zu glaubwürdigen Zeugen / deiner Liebe zu allen Menschen, / aber vor allem zu denen , / die mühselig und beladen sind. / Wir bitten dich für die Machtlosen, / die den Aufstand wagen, / und wir bitten dich, / dass du die Mächtigen rechtzeitig / an die Gefahren der Macht erinnerst. //

Zeig, dass du da bist, Herr der Welt, / und schaffen kannst, was dir gefällt. / Du bist nicht, wie die toten Götzen / aus Gold und Silber Menschenwerk. / Du bist die Zuflucht im Entsetzen / und richtest treu dein Augenmerk / auf Lob und Bitte, Qual und Schrei / und stehst uns hundertfältig bei.* //

Lobe den HERRN, meine Seele / und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. / Amen


Fürbittengebet von Gerhard vd Heyden mit Versen von Detlev Block


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
10. September 2025

Gott, du Schöpfer unseres Lebens, / du bist der Anfang unseres Daseins / und schenkst uns jeden Tag, / was wir zum Leben brauchen. // Und wenn uns etwas fehlt, / dann bist du da, / dass wir uns beschweren können. / Wir bitten Dich, / dass du die Not von Menschen linderst / und dafür sorgst, / dass die nötigen Güter / gleichmäßiger verteilt sind. // Amen


Georg Rieger, Nürnberg
9. September 2025

Gott, was immer uns bewegt, / im Auf und Ab der Welt - / auf dich vertrauen wir / und bitten dich um alles, was wir brauchen: //

Für die, / die krank sind und im Sterben liegen, / lass sie Geborgenheit erfahren; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die leiden, wie die Welt und wie das Leben ist, / lass sie vertrauen, dass du hilfst; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die auf der Flucht sind / vor den Kriegen, / vor den Katastrophen dieser Welt, / lass sie Zuflucht finden; / wir bitten dich: erhöre uns! // für die, / die zu bestimmen haben / in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, / lenke du ihr Herz und ihren Sinn; / wir bitten dich: erhöre uns! //

Gott, wir danken dir, / dass du uns hörst / und gibst, was wir brauchen, / durch Christus Jesus. / Amen


Walter Wickihalder
8. September 2025 Gott ich denke an Menschen, / die benachteiligt werden. / Die schlecht bezahlte Arbeit / ohne geregelte Freizeit machen müssen. / Die von Klimakatastrophen betroffen sind. / Die von Krieg betroffen sind / oder die ihre Kinder nicht in die Schulen schicken können. // Schenke ihnen Kraft und Hoffnung, / tröste sie in ihrer Verzweiflung und Schwäche / und ermutige mich, / dass ich großzügig, klar und aufrecht dafür einstehe, / dass alle Menschen entsprechende Rechte / zu ihren Pflichten bekommen. / Damit Hunger und Durst, / Angst und Not nachlassen, / damit wir den Namen Mensch so tragen lernen, / dass niemand von deinen Gütern abgeschnitten wird / und wir miteinander, / heute und dort, wo wir sind, / teilen lernen, was unser Leben gut und möglich macht. // Du hast es gut gemacht. / Hilf mir, dass ich das meine beitrage. / Amen
Kathrin Rehmat, Zürich
7. September 2025 Gott, / wie schön hast du unsere Welt gemacht / mit wieviel Liebe alles gestaltet! / Überall können wir / die Wunder deiner Schöpfung entdecken. / Im unermesslichen Weltall / genau wie im kleinsten Mikrokosmos / finden wir eine geheimnisvolle Ordnung, / die von deiner Weisheit zeugt. // Aber oft leben wir völlig gedankenlos / und übersehen die Schönheit, / die uns umgibt / und in uns wohnt. // Oft halten Sorgen und Missgunst / unseren Blick gefangen / und wir starren auf alles, / was nicht so ist, / wie wir es gern hätten. // Und wenn wir erfahren, / was Menschen und Tieren / und was der Erde / Böses getan wird, / überwiegen Empörung und Trauer / alle anderen Empfindungen. / Mit allem, was uns gerade beschäftigt, / mit unseren Problemen, mit unserer Wut / aber auch mit unserer Freude und unserer Hoffnung / kommen wir vor dich und bitten dich: // Lass uns immer wieder / deine schöpferische Kraft erleben, / die alles verändert / und alles bewahrt / in der Weite deiner Liebe. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, ich bin ratlos über die Dummheit der Menschen, die ganz offensichtlich ihr eigenes Unglück wählen. Die Stimmen werden immer lauter, die Beschränkungen von Freiheit fordern, Armut vergrößern und die Zerstörung der Umwelt bewusst in Kauf nehmen. Und die Zustimmung wächst. Gegen jede Vernunft. Selbstzerstörerisch.
Dietrich Bonhoeffer nannte die Dummheit die größere Gefahr als die Bosheit. Und aus seiner Erfahrung des Dritten Reichs war das gut beobachtet. Aber mir kommt es arrogant vor, so zu denken.
Es muss doch einen Ausweg aus diesem Dilemma geben! Kannst du uns den zeigen, gnädiger Gott?! Wir müssen wieder zusammenkommen und zur Vernunft; Entscheidungen treffen zum Wohl der Menschen und der Welt.
Hilf uns die Eskalation vermeiden, auf die alles hinausläuft. Mach uns mutig, aber nicht überheblich! Schenke uns deinen Frieden und die Liebe zu dir, zu uns und zu den anderen.


Georg Rieger, Nürnberg
5. September 2025

Unbegreiflicher, unerforschlicher Gott, / wir wissen nicht, wohin uns die Worte tragen, / wenn sie dich suchen: / Du, Gott Vater, Grund von allem, / was ist und was lebt, / du, Gott Sohn, Hoffnung der Welt, / du, Gott Heiliger Geist, / Trost derer,die auf dich warten, / lass unser Gebet zu dir gelangen. //

Wir bringen vor dich unsere brüchige Welt, / die Opfer von Krieg und Gewalt, / die Ofer der Ungerechtigkeit, / die Opfer der zerstörten Schöpfung. //

Wir fragen nach unserer Verantwortung und nach dir: / Wer hat des Herrn Sinn erkannt? / Wir werden still vor dir: / Wir bringen vor dich uns zerbrechliche Menschen, / Dein Sohn, Jesus, ist unser Bruder geworden, / der Bruder der Armen, der Leidenden, / der Traurigen und der Ohnmächtigen. / Wir fragen, wie wir ihm in unserem Leben entsprechen, / nach der Wahrheit unseres Lebens und nach dir: / Wer hat des Herrn Sinn erkannt? //

Wir werden still vor dir: / Wir fragen, wo dein Geist unter uns wirkt, / wie er uns zusammenbringt und versöhnt. / wem wir die Verantwortung überlassen, / wo wir Verantwortung übernehmen. / Wir fragen nach dem Geist, / der uns treibt und nach dir: / Wer hat des Herrn Sinn erkannt? //

Wir werden still vor dir: / Unbegreiflicher, unerforschlicher Gott, / Grund von allem, was ist, Hoffnung der Welt, / du, Trost derer, die auf dich warten, / höre unser Gebet. / Du allein bist unsere Wahrheit, / unsere Kraft und unser Erkennen. / Dir sei Ehre in Ewigkeit. / Amen


Kathrin Oxen, Berlin
4. September 2025

Herr, / über den Himmeln thronst Du hoch / und siehest doch die Tiefgebeugten. / Deine Größe hindert Dich nicht, / das Kleine wahrzunehmen / zu schätzen / zu achten / und groß zu machen. // Ehrfürchtig stehen wir vor Dir, / weil wir eine Ahnung davon haben, / dass Dein Weg zu uns / allein Gnade ist / und nicht unser Verdienst. / Dass Du Dich mit uns einlässt / hat mit Deiner Sehnsucht / und mit Deiner Liebe zu uns Menschen zu tun. / Es war Deine Entscheidung zu uns zu kommen. / Es ist Dein Wille, dass wir Leben haben. // Dein heiliger Name, / ist der Grund unserer Hoffnung. / „Ich bin mit Dir“ rufst Du uns zu / und wir hören Dein machtvolles Wort / mitten hinein in unsere Angst, / in unsere Schuld, / in unsere Unsicherheiten. // Sende Deinen Geist, / der uns Dein Wort groß macht, / der ihm Gewicht gibt, / damit es uns befreit / von allem, was uns hindert, / Deinem Sohn Jesus Christus / ins Leben zu folgen. / Amen


Jochen Denker
3. September 2025

Allmächtiger Gott! / Dieweil wir in dieser Welt / solchergestalt unsere Pilgerschaft haben müssen... // ... dass wir täglich der Lehre und Leitung deines Geistes bedürfen, //

so bitten wir dich, / du wollest uns verleihen, / dass wir uns in rechter Bescheidenheit v/ on deinem Worte und deinem verborgenen Antrieb / abhängig halten, / auf dass wir ja nicht zuviel / für uns selbst in Anspruch nehmen, / sondern uns unserer Unwissenheit und Blindheit, / ja, unserer Stumpfheit / bewusst bleiben / und darum allezeit / zu dir unsere Zuflucht nehmen, //

auch nicht von des Satans / und der gottlosen Menschen List / uns hierhin und dorthin reißen lassen, / sondern also in deiner Wahrheit befestigt bleiben, / dass wir nimmermehr von ihr weichen, / bis du uns durch den ganzen Lauf / unserer Berufung hindurchleitest / und wir solchergestalt / zu der Herrlichkeit deines Reiches gelangen, / die uns erworben ist / durch das Blut deines eingeborenen Sohnes. / Amen


Johannes Calvin
2. September 2025 Ohne dich / Wäre ich nicht die ich bin / Gott / Du hast mich geformt / Durch dich bin ich geworden / Ohne dich hätte mich ein Zufall gemacht / Mutter Natur / Der Trieb zu leben / Als ich aus der Mutter kam / Warst du bei mir und ganz nah / Mensch da bist du ja / Endlich bist du da // Seither formt mich Liebe / Wer will mich verformen / Weder Hohes noch Tiefes / Engel noch Gewalten / Weil du Gott bist / Gehöre ich zu dir / Und bin die ich bin / Dank dir
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. September 2025 Du strenger und gütiger Gott // jedem und jeder von uns traust du zu, nach deinem Willen zu handeln / Aber es gelingt uns nicht / weil wir in unserem Wissen beschränkt sind / weil wir zu sehr an unseren eigenen Wünschen hängen / weil uns so viele Verpflichtungen gleichzeitig beanspruchen / weil wir zu bequem geworden sind / weil, ach weil wir keine Helden und Heldinnen des Glaubens sind // Wir bitten dich / die Jungen – um Phantasie und Tatkraft, dass du an ein gutes Ende bringst, was wir anfangen / die Alten – um Gelassenheit und Vertrauen, dass du zurechtrückst, was wir versäumt haben // Gönne uns immer wieder deine Nähe // Wir brauchen dich, um dieses Leben zu bestehen. Amen
Gudrun Kuhn, Nürnberg
31. August 2025 Gott, / wir alle leben von deiner Vergebung / und von deiner Großherzigkeit. / Aber wie kleinlich rechnen wir anderen oft auf, / was sie alles falsch gemacht haben! / Und wie lange tragen wir ihnen ihre Schuld nach / und sind nicht bereit, / ihnen eine neue Chance zu geben. // Unsere Urteile sind oft so grausam, / und unser Verhalten so unversöhnlich! / Gott, ändere uns / um deiner großen Barmherzigkeit willen! / Nimm uns die Angst, / durch Nachsicht und Entgegenkommen / unser Gesicht zu verlieren, / und lass uns mehr / als unsere Prinzipien / das Glück der Versöhnung schätzen lernen. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / Toleranz, / so lernen wir es in der Schule und in der Gemeinde, / sei ein hohes Gut. / Ohne Toleranz könne das Zusammenleben der Menschen nicht gelingen - / nicht im Kleinen und nicht im Großen. / Und doch lesen und hören wir fast jeden Tag, / jetzt sei es genug mit der Toleranz. / Statt bunter Farben nur noch schwarz-weiß oder schwarz-rot-gold. //

Dabei wissen wir, / dass Du uns alle geschaffen hast, / so wie wir sind, / und mit allem, / was uns prägt und was wir daraus machen. / Nicht nur die Farben unseres Körpers gehören zur Vielfalt Deiner Schöpfung, / auch die Erfahrungen, / die wir machen, / tragen zur Vielfalt unserer Welt bei. / Es gibt Ängste und Hoffnungen, / Träume und Visionen, / fast so viele wie wir Menschen sind. / Nicht alles dient Deiner Ehre, / aber in allem steckt die Sehnsucht nach Anerkennung und Geborgenheit. //

Barmherziger Gott, / Toleranz, so lernen wir, / ist mehr als herablassende Duldung. / Denn die Vielfalt Deiner Schöpfung befreit uns von der Blindheit, / die nur einen Weg für alle sieht. / Die Vielfalt Deiner Schöpfung lehrt uns Anerkennung und Annahme des Anderen. / Darum befreie uns von dem Denken in schwarz-weiß. / Schenke uns den Geist der Neugier und Solidarität. / Nimm uns die Angst, / etwas zu verlieren, wenn wir die selbst gezogenen Grenzen hinterfragen. / Lass uns aufeinander zugehen in Respekt und Freiheit, / lass uns arbeiten an der Versöhnung, / damit die Früchte Deines Reiches wachsen können in Vielfalt und im Übermaß. / Amen.


Achim Detmers
29. August 2025

Gott – du bist streng / Gott – du bist gütig // Uns ist gesagt, dass du / jedem und jeder von uns zutraust, / nach deinem Willen zu handeln. / Aber es gelingt uns nicht, // weil wir eingebunden sind in geopolitische Entwicklungen, / die wir nicht beeinflussen können, / weil wir in unserem Wissen beschränkt sind, / weil uns so viele Verpflichtungen gleichzeitig beanspruchen, / weil wir keine Helden und Heldinnen des Glaubens sind. //

Wir bitten dich: / die Jungen – / um Phantasie und Tatkraft, / dass du an ein gutes Ende bringst, / was wir anfangen / die Alten – / um Gelassenheit und Vertrauen, / dass du zurechtrückst, / was wir versäumen. // Gönne uns immer wieder / deine inspirierende Nähe. / Wir brauchen dich, / um dieses Leben in Jesu Sinn zu bestehen. // AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
28. August 2025

Gott, du Sorgender, / du überlässt uns nicht uns selbst, / sondern gibst uns jeden Tag / das Gefühl gebraucht zu sein. / Weil das so ist, / müssen wir uns nichts selbst beweisen. / Und auch nicht den Anderen. / Wir bitten dich, / dass du unseren Ehrgeiz dahin lenkst, / dass wir aus Dankbarkeit handeln / und nicht, / um uns das Himmelreich zu verdienen. / Amen


Georg Rieger, Nürnberg
27. August 2025

Guter Gott, / alles, was du tust, / ist Lieben, ist Schenken, ist: / deine Hände auftun / und uns mit Gutem versorgen. / Alles, was wir zu tun haben, / ist Annehmen, Danken und Teilen. // Wir sind ganz und gar in deiner Hand, / das erkennen und bekennen wir. //

Wir falten unsere Hände zum Gebet / und preisen deine Güte. / Wir greifen nach deiner ausgestreckten Hand / und lassen uns von dir leiten. / Wir reichen einander die Hände zur Versöhnung; / denn du bist unser Friede, / du bist unser Vater / und wir deine Kinder, Menschengeschwister. //

Wir erheben die Hände zum Schwur / und versprechen, / uns nicht länger an der Schöpfung zu vergreifen. / Wir öffnen unsere Hände / und geben weiter von dem, / was wir empfangen haben, / an jene, / die ebenso bedürftig sind wie wir / und ohne unsere Solidarität nicht leben können. //

Halte deine Hand über uns: / - Über deine Kirche: / Dass sie nicht mut- und kraftlos werde, / sondern entschlossen und beherzt / das Kommen deines Reiches bezeugt. // - Über unsere Stadt und unser Land: / Dass Verständnis und Frieden wachse / und Spaltung und
Has überwunden werde. // - Über unseren Kontinent und den gesamten Globus: Dass wir sorgsam / mit den endlichen Ressourcen / umzugehen lernen / und alle Menschen / sich wechselseitig als deine Ebenbilder betrachten. //

Stärke unsere Hände, / zu tun, was in unseren Kräften steht, / um deinen Willen auf Erden / in die Tat umzusetzen. / Wir rufen dich gemeinsam an mit den Worten, / die uns Jesus Christus, dein Sohn, unser Herr, / unser Bruder, gelehrt hat: //

Unser Vater ...


Stephan Schaar
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