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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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25. Januar 2024 Gott, Ewiger! / Mose hat Dich gesehen. Wir sehen dich nicht. Aber wir hören dich. Deine Weisungen legst Du uns ans Herz. / Und wenn das Herz hart geworden ist und verschlossen oder ängstlich und blass, wenn es kalt geworden ist und blutleer oder vergiftet und böse - dann, barmherziger, gütiger Gott - dann verzeih uns und gib uns ein neuen Herz, ein besseres, ein weicheres, ein reines, das dir gehört. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
24. Januar 2024 Herr, / eine weitere Woche ist vergangen, / in der die Welt uns in Atem gehalten hat: / die vielen Eindrücke aus der Stadt oder unserer Umgebung; / die unterschiedlichen Gedanken, / ob in einem Gewirr von Stimmen / oder allein und zurückgezogen. / Jetzt bin ich hier und kann Luft holen, / kann meine Gedanken bündeln, / kann zu mir kommen. / Bei dir bleibt die Zeit für einen Augenblick stehen. / Begleite mich auch in diesem zeitlosen Augenblick. / Amen.
Selma Dorn, Stuttgart
23. Januar 2024

Mühselig und beladen kommen wir zu dir, Jesus. In der Hoffnung, dass du uns geben kannst, dass du uns gibst, was wir brauchen. Ausruhen, zur Ruhe kommen in deiner Nähe. Nicht wieder sofort in die Geschäftigkeit flüchten. Einfach mal still werden und auf dich hören. Die vielen Fragen, die uns bedrängen, in die Ecke stellen. In deiner Nähe erkennen, was wirklich wichtig ist, was notwendig ist. In Partnerschaft und Familie, in Beruf und Nachbarschaft.

Wir wollen raus aus dieser Geisterbahn, in der hinter jeder Kurve garantiert ein neues Gespenst lauert. Müde sind wir und leid das Kriegsgeschrei, die Bosheit, die Hoffnungslosigkeit.

Ströme lebendigen Wassers hast du versprochen. Gib uns davon. Und vom Brot des Lebens. Richte uns auf, gib uns neue Kraft und immer wieder deinen Geist, damit wir zu kleinen Leuchttürmen werden und zum Salz in der Suppe. Damit wir alle wieder Geschmack finden am Leben, an all der Schönheit in deiner Schöpfung. Segne uns dieses neue Jahr. Amen 


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
22. Januar 2024 Albtraum  / Immer wieder   / Es öffnen sich nachts die Schleusen  / Der Dreck spült mich fort  / Füllt meine Ohren   / Wickelt mich in Schlamm  / Ich bin wehrlos  / In Todes Gefahr  / Ich verliere mich in grenzenloser Angst  / Mein Mund gestopft mit Kot  / Mein tonloser Schrei  / Ich schrecke auf   / Die Nacht döst vor sich hin  / Ich soll schlafen  / In deiner Obhut  / Gott  / Sei mein Nahebeimir mein Untermir mein Inmir  / Meine Macht bist du  / Schliess die Schleusen der Unterwelt  / Lass es ruhig werden  / Gib mir den Atem des Tiefschlafs  / Ich erhole mich  / Amen / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
21. Januar 2024

Gott, Freund des Lebens, / wir wenden uns an dich / mit unserem ohnmächtigen Entsetzen über die Lage in Gaza. / Wir sehen die Bilder maßloser Zerstörung. / Hungernde Kinder warten auf Brot. / Frauen mit leeren Augen blicken aus ihrem zerstörten Zuhause. / Und überall kleine und große Bündel von Toten, / in weiße Leichentücher gehüllt. / Kein Ort ist mehr sicher. / Überall lauert der Tod. / Gott, wie unendlich traurig ist die Lage in Gaza!

Wir wollen aber auch das Leid nicht vergessen, / das der Terror in Israel verursacht hat. / Auch dort trauern Menschen um ihre Liebsten, / die bestialisch ermordet wurden. / Immer noch bangen sie um das Schicksal der Geiseln / in der Hand der gnadenlosen Hamas. / Und jeden Tag beklagen sie den Tod ihrer jungen Soldaten, / die lieber feiern als töten würden. / Nichts ist mehr sicher, / auch in Israel. /  / Gott, du siehst doch auf beiden Seiten: / Der Preis des Terrors ist so hoch! / So viele Opfer! / So viele Wunden! / So viele Traumata! / Wir wollen uns nicht damit abfinden, / dass dieses Leid immer so weitergeht. / Wir wollen dem Terror nicht den Triumph lassen, / auch uns mit Hass anzustecken. / Zeige doch Wege, / die Feindschaft zwischen beiden Völkern zu heilen / und Frieden zu finden / für Israel und Palästina.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

20. Januar 2024

Lebendiger Gott! / / Es tut gut, / dass Tausende an vielen Orten sich versammeln, / und gegen den menschenverachtenden Ungeist unserer Tage / ein Zeichen des Zusammenhalts setzen. / / Verbinde uns! / Stärke uns! / Ermutige uns! / Lass uns wachsam sein! / / Schenke dem Samen des Miteinanders Früchte / gegen Angst und Unzufriedenheit, / gegen Gleichgültigkeit und Rassismus, / die unsere Gesellschaft auseinanderzureißen drohen. / / Amen!


Simon Froben, Bayreuth
19. Januar 2024 Gott, du weißt um die Ungerechtigkeiten – auch die, die wir gar nicht sehen. Gib uns das richtige Verständnis von deiner Gerechtigkeit, die mehr ist als man mit Geld ausgleichen kann. / Lass uns die Welt mit anderen Augen sehen, als eine Gemeinschaft und nicht als konkurrierende Länder und Kulturen.
Georg Rieger, Nürnberg
18. Januar 2024 Gott – wie schwer ist es doch, das rechte Maß zu finden. Zu viel Genuss und Vergnügen macht uns ein schlechtes Gewissen, wenn wir an Arme und Einsame denken. Zu wenig Genuss und Vergnügen macht uns bitter und selbstgerecht. Zeige uns den richtigen Weg, wie wir für andere und für uns selbst sorgen können. Lass uns deine Gaben genießen, ohne gierig und rücksichtslos zu sein. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
17. Januar 2024

Morgengebet

Du Gott des Lichts, wir preisen dich, / der du der Morgen bist und der Abend, / der Anfang und das Ende der Welt.

Wir danken dir für die Ruhe der Nacht / und das Licht eines neuen Tages. / Von dir kommt alles, was geschieht.

Du lebendige Kraft, / gib deine Kraft uns, damit wir erwachen. / Du alles umfassende Weisheit, / lehre uns verstehen, wohin unser Weg führen soll.

Du schaffst Freude in den Traurigen, / Trost in den Schwermütigen, / Klarheit in den Verwirrten, / Lebenskraft in den Schwachen. / Schaffe Licht auch in uns / in der Frühe deines Tages. Amen.


RefLit
16. Januar 2024

Kind, dreimal süßes Kind! in was bedrängten Nöten / Bricht dein Geburts-Tag ein! Der Engel-Scharen Macht / Bejauchzet deine Kripp und singt bei stiller Nacht; / Die Hirten preisen dich mit hellgestimmten / Flöten. Ach, um mich klingt der Hall der rasenden Trompeten, / der rauhe Pauken-Klang, der Büchsen Donner kracht. / Du schläfst; der tolle Grimm der schnellen Zwietracht wacht / Und dräut mit Stahl und Schwert und Flamm und Haß und Töten. / O Friede-Fürst! Lach uns aus deinen Windeln an! / Daß mein bestürztes Herz, das nichts als seufzen kann, / Dir auch ein Freuden-Lied, o Sohn der Jungfrau! bringe. / Doch wenn ich, Gott! Durch dich mit Gott in Frieden steh, / So kann ich fröhlich sein, ob auch die Welt vergeh, / Indem du in mir ruhst. O Kind! mein Wunsch gelinge!  (Andreas Gryphius)

Kind / Dreimal süsses Kind / In was bedrängten Nöten bricht dein Geburtstag ein / O Gott / Im 30 jährigen Krieg (1618 – 1648) von Gryphius ausgerufen / Und immer noch rufen wir / Die Nöte wachsen in den Himmel / Wir reden davon und beklagen uns / Was tun wir  / Wir erkennen, dass wir uns hilflos fühlen / Ohnmächtig / Entwaffnet / Wir erschrecken ob der Drohungen der hoch gerüsteten Mächte / O Friedefürst  / Lach uns aus deinen Windeln an / Dass mein bestürztes Herz / Das nichts als seufzen kann / Kind  / Dir auch ein Freudenlied singe / O Kind / Mein Wunsch gelinge mein Wusch gelinge mein Wunsch gelinge


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
15. Januar 2024 Gott, an diesem dunkeln Januarmorgen mach mich dankbar. / Hilf mir, im Herzen und im Kopf, alles aufzulisten, was mir Freude macht, was Farbe ins Leben bringt, was das Herz erwärmt. / Führe mir vor Augen die vielen Zeiten in meinem Leben, / in denen etwas gerade noch gut ging. / Der Unfall wurde abgewendet. / Die Krankheit führte nicht zum Tod. / Der andere hat mir vergeben. / Ich konnte mich versöhnen. / Danke für jeden Menschen, der etwas in mein Leben hineingegeben hat, / der an mich geglaubt hat. / Gott, an diesem dunklen Januarmorgen mach mich dankbar. / Amen / 
Catherine McMillan, Schweiz
14. Januar 2024

Du treuer Gott, / wir danken dir, / dass du durch Jesus noch einmal bekräftigst, / was du Abraham verheißen hast. / Wir zweifeln manchmal an deiner Treue, / haben Angst, du könntest uns vielleicht übersehen / oder schon längst vergessen haben / mit unseren Sorgen. / Gott, hilf uns im Gedenken an Abraham hoffen zu lernen / auch da, wo nach menschlichem Ermessen / kein Grund zur Hoffnung mehr besteht. / Präge uns deine Verlässlichkeit ein, / wenn wir uns verlassen glauben. / Mach uns mit allen Nachkommen Abrahams / zu Zeugen deiner Barmherzigkeit und Güte / und lass Gerechtigkeit und Frieden wachsen auf der ganzen Erde.

Gott, Freundin des Lebens, / wir danken dir für alles Glück, / das du uns geschenkt hast. / Viele von uns können sagen: / Du hast uns von Kindheit an umgeben mit Menschen, / die uns mit Liebe begegnet sind, / die uns Raum gaben / uns zu entfalten, / Zeit, unsere Sorgen anzuhören, / und die ein Herz hatten / auch für unsere Fehler und Schwächen. / Bis heute genießen wir Freundschaft und Liebe / und viele sind dankbar, eine Familie zu haben. / Gott lass uns in allem Glück, das uns widerfährt, / Spuren deiner Güte erkennen / und daraus in Zeiten von Verlust und Trauer / die Hoffnung schöpfen, / dass du weiter Gutes mit uns vorhast.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

13. Januar 2024

Herr des Himmels und der Erden / um Jesu willen auch für uns Vater und Mutter im Himmel.

Feuersäule und Wolke, damit wir wissen,  / in welche Richtung wir unsere Schritte lenken sollen / - das hätten wir auch gerne! /  / Wo sind die neuen Wege, auf die du uns weist? / wie und an was erkennen wir deine Stimme unter den vielen?  / Wie lernen wir unterscheiden, zwischen dem was du uns sagen willst / und dem, was unsere Ängste und Wünsche uns einflüstern?

Kein Weg ist zu erkennen, Herr der Welten! / Wie soll das gehen: Frieden in der Ukraine? / Wie lange darf der kleine Mann aus dem Kreml noch Bomben werfen? / Wie soll das gehen: Frieden in Israel? / Wie soll das gehen!? / Wie soll das ausgehen: mit den Umfragewerten für die AfD? / Hörst du das Flehen deiner Kinder, siehst die Tränen / der Geiseln in den Tunneln der Hamas, / der Palästinenser, die von der Hamas in Geiselhaft genommen werden, / der Mutter von dem toten Soldat?

Wenn Du nicht versprochen hättest,  / dass du deine Erde nicht noch einmal im Wasser versinken lässt, / dann würden wir jetzt besser eine Arche bauen. / Die Wasser bedrohen nicht nur die Wohnungen an den überlaufenden Flüssen, / auch die Fluten der Bosheit und der Gewalt lassen Welten untergehen.

Eile uns zur Hilfe Herr! / Schau nicht länger weg! / Tu nicht länger so, als wenn dich das alles nichts anginge! / Sieh nicht auf unsere Schuld, sondern komm mit deinem heiligen Geist, / der uns die Augen öffnet für das, was wir tun können, / jeder an seinem Platz. / Komm mit deinem heiligen Geist, / der uns die Augen öffnet für deine Möglichkeiten / und mach uns Lust noch mal neu aufzubrechen: / in das Land, in dem DU das Sagen hast / in das Land, in dem Gerechtigkeit und Frieden sich küssen. / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
12. Januar 2024 Heiliger, ewiger Gott, / Du bist der Schöpfer der Welt, der Retter der Menschheit, der Richter des Bösen. / Du kennst unsere Taten, aber auch unsere Gedanken und unsere Gefühle. / Erleuchte unsere Gedanken, ordne unser Leben, bewahre unsere Seelen. Vergib uns unsere Sünden, die so groß sind. Gedenke, Herr, deiner Barmherzigkeit und deiner Güte, die noch größer sind. Um deines Sohnes Jesu Christi willen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
11. Januar 2024

Barmherziger Gott, / wir sehen, was in unserer Welt geschieht  / und drohen alle Hoffnung zu verlieren. / Wir bekommen mit, wie viel Lug und Trug herrscht, / wie viel Verantwortungslosigkeit und Kälte  / und unsere Hoffnung schwindet, dass es besser werden wird.

Wir kommen zu Dir,  / sehen uns selber ehrlich an  / und sehen wenig, was uns Hoffnung macht. / Du bist der Gott der Hoffnung, / Du verlierst die Hoffnung mit uns nicht / und hast in der Auferweckung Jesu Christi / den Grund für eine lebendige Hoffnung gelegt – / für jeden von uns und für Deine Erde.

Wir wollen hören, was Du erhoffst / Und weil Du es erhoffst, / darauf vertrauen, / dass diese Hoffnung nicht trügt / und Du wahrmachst, was Du versprichst. / Sende Deinen Geist. / Erwecke unser Singen, Beten, Reden und Hören, / dass sie zu einer Saat werden, / aus der eine lebendige Hoffnung wächst, / die uns verändert. / Amen.


Jochen Denker, Ronsdorf
10. Januar 2024 Guten Morgen  / Gott  / Was soll ich sagen  / Wie mit dir reden  / Du antwortest ja nicht  / Nicht direkt  / Ich sage mal nichts  / Vielleicht höre ich von dir in deiner Sprache  / Ich warte
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
9. Januar 2024 HERR, mein Gott und Vater. Mit dir an meiner Seite wage ich einen neuen Anfang. Altes loszulassen, zu unterscheiden was Halt gibt und was bindet ist schwer. Seit Generationen bist du bezeugt, als der gute Hirte. Wenn andere vor mir diese Erfahrung gemacht, kann ich mich auch darauf verlassen. Deine Kraft entfaltet ihre Wirkung, wenn meine aufgebraucht ist. Darauf vertraue ich, wenn ich jetzt aufbreche. Noch fehlen mir Kraft und Mut, noch versucht das Alte mich immer wieder zurück zu halten. DU aber bist stärker. Ich glaube HERR, hilf meinem Kleinglauben.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
8. Januar 2024 Gott, im Licht deiner Herrlichkeit / tritt auch das Dunkel hervor. / Lass uns die dunklen Seiten / in unserem Leben und in unserer Welt / vor dir aussprechen und benennen, / damit sie sich wandeln können in deinem Licht: / unsere Ungeduld und Rechthaberei, / die Unfähigkeit, zur eigenen Schuld zu stehen / und sie vor anderen zuzugeben, / die Angst vor dem Urteil anderer, / die uns hindert, nach unserem Gewissen zu handeln, / den Mangel an Mut, an Liebe, an Willen zum Frieden. / Wir bitten dich: / Lass das Dunkle nicht überhand nehmen. / Befreie uns von der Last unserer Schuld. / Gib, dass die Menschen uns verzeihen, / denen wir wehgetan haben. / Und vergib du uns um Jesu Christi willen. Amen.
RefLit
7. Januar 2024

Gnädiger Gott, / was du David versprochen hast, / hast du gehalten: / Aus seinem Haus stammt Jesus, dein Sohn. / Wir können manchmal nicht begreifen, / wie eng du dich an Menschen bindest / die so widersprüchlich sind: / Großherzig und boshaft, / liebevoll und eigennützig, / mutig und feige.

Halte auch an uns fest, Gott, / und bewahre uns deine Treue! / Vereine uns mit Israel / und mit Christen aller Nationen / im Lob deiner großen Güte.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

6. Januar 2024

Das neue Jahr kommt mit einer Flut. / Und ich japse schon jetzt nach Luft, Gott. / So vieles strömt auf mein Herz ein: / Überschwemmungen, anhaltende Kriege, Antisemitismus, Hass. / Ich japse nach Luft, Gott, denn zu viel strömt auf mich zu: / Jahresplanungen, Vorsätze, Aufgaben, Erwartungen. / Ich japse nach Luft, Gott, japse nach dir.  / Brauche deinen Lebensatem, deinen Geist der Freiheit, der mir ins Herz weht, mich frei pustet, mich atmen lässt und mir Raum schenkt.  / Ach, lass wehen, Gott, und puste mich frei!


Carolin Springer, Leer
5. Januar 2024

Komm 
Steh auf 
Mach dich auf 
Beten ist besser als Schlafen 
Sei mit mir am Morgen 
Ich bin bei dir am Abend


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
4. Januar 2024

Herr und Vater, / am Beginn dieses Jahres, / und das ganze Jahr über, / entfalte in mir durch deinen Geist das Wort, / das du mir durch deinen Sohn sagst. / Pflanze mir dieses Wort fest ein, / das ein „Ja“ ist, das Liebe ist.

Und so gib mir / Mut zur Freiheit, / Mut zur Entscheidung, / Mut zur Aufrichtigkeit, / Mut ich selbst zu sein, / wie du willst, dass ich es sei / mit deinem Sohn Jesus Christus.

(« Le courage des choix »“ aus: Alain Arnoux: Passages, Réveil Publications, Lyon 1998, S. 62) 


Christoph Landré, Berlin
3. Januar 2024 Lieber Gott, lass mich nie allein, ich möchte auf deiner Hand sein. Mit vielen anderen. Amen.
Nadine, Altenfeldsdeich (9 J.)
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
2. Januar 2024

Du unser Stern, Licht der Welt – Die Weihnachtsbeleuchtung und die Silvesterraketen haben das Dunkel um uns nicht zu erhellen vermocht. Der Friede auf Erden hat die Kriegszonen nicht er¬reicht. Die Zukunftsangst der Rentnerinnen hat die Christmasshows und Silverstergalas über¬dauert. Und schon vor Weihnachten haben im reichen Europa Obdachlose gefroren.

Du unser Stern, Licht der Welt – Die Lieder und Predigten der vergangenen Wochen haben unsere Herzen erreicht, aber unsere Fragen und Zweifel werden wiederkommen, wenn erst die Christbäume entsorgt sind. Noch stehen wir an der Krippe, aber wir haben oft nichts zu bringen oder gar zu schenken. Und die Angst steigt in uns hoch: vor dem Eingeständnis unserer Versäumnisse, vor der Ratlosigkeit für die Zukunft, vor dem Verlust unserer Glaubenssicherheit.

Du unser Stern, Licht der Welt – Bleibe bei uns, jetzt wo die Feiertage vorüber sind. / AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
1. Januar 2024 Guter Gott! / Wir halten inne, / blicken zurück auf das, was gewesen ist, / was wir gelebt und nicht gelebt haben, / was wir mit unserem Tun erarbeitet und erreicht haben, / was aber auch liegen geblieben ist, unvollendet, nicht zu schaffen. / Wir sehen unsere Wege, unsere Umwege, unsere Irrwege. / Vieles ist dabei, was wir nicht verstehen. / Und dennoch wollen wir es nun so annehmen, / wie es geworden ist. / Bei Dir, dem Schöpfer aller Dinge, können die Dinge ruhen wie sie sind / und können auch wir selbst Ruhe finden. / Innehalten. / Wir blicken auch voraus. / Vieles ist da, was uns besorgt. / In der Welt, in unserem Leben. / Vieles, was uns umtreibt und hetzt. / Gib unseren Plänen und Zielsetzungen Maß, / Schenke uns Gelassenheit gegenüber allen Forderungen, / die andere – oder wir selbst – an uns stellen / und lass uns in allem Deiner Liebe vertrauen, / die höher ist als unsere Vernunft / und in der unsere Herzen und Sinne / auch in dieser Stunde bewahrt sein mögen. / Amen
Simon Froben, Bayreuth
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