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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick

23. Juli 2022

Schöpferischer Gott!

Die Erde brennt. / Was Du gut gemacht hast, / wird in Hitze und Hass / zerstört und verbrannt / durch die Gier und die Achtlosigkeit von Menschen. / Was Du gut gemacht hast, / wissen wir nicht gut zu erhalten.

So bewahre uns davor, / die Schuld bei Dir zu suchen / und schütze uns / vor Mutlosigkeit und Resignation. / Es ist an uns, / Unmenschlichkeit und Terror / beim Namen zu nennen / und unablässig den Frieden zu suchen. / Es ist an uns, / unser Leben zu erneuern / für mehr Gerechtigkeit in unserer Zeit / und über die Generationen hinweg.

Dafür hast Du uns Lebenskraft gegeben, / darin wirst Du uns immer neu stärken, / damit die brennenden Schmerzen gelindert werden / und gut erhalten bleiben kann, / was Du gut geschaffen hast. / Amen!


Simon Froben, Bayreuth
22. Juli 2022

Barmherziger Gott, / wechselvoll ist unser Leben, / unser Glück können wir nicht für immer festhalten, / der Schmerz reißt uns manchmal den Boden weg; / aber es gibt auch die Erfahrung von Trost und Hilfe, / von menschlicher Solidarität und Freundschaft / und von deiner Treue, Gott.

Lass uns das nicht vergessen, / damit wir nicht verzweifeln in schweren Zeiten / und damit wir nicht versäumen, anderen beizustehen / und ihnen von dir zu erzählen,  / wenn sie darauf warten.

In Freude und unter Tränen vertrauen wir deiner Gegenwart / und hoffen auf deine heilsame Zukunft. / Herr, erbarme dich über uns. Amen.


RefLit
21. Juli 2022 Du Gott / Du sitzt oben wo alle Männer sitzen / Habe ich geglaubt / Der Himmel sei oben und deine Engel fliegen von oben zu mir herunter / Du thronst oben du hast immer Recht / Ich muss gehorchen wenn ich dir wohlgefallen will / Ich muss dir dienen wie alle Frauen den Männern dienen  / Wie Mutter dem Vater gedient hat / Ich bin nicht würdig dass du eintrittst unter mein Dach / Denn ich bin nur eine welke Blum / Aber immerhin gut genug dich zu loben / Genug / Ich tische diesen Song nicht mehr auf ungeniessbar wie er geworden ist / Du bist unten bei uns du siehst uns du verstehst uns  / Du dienst uns und leidest mit / Du bist Gott  / Weder Mann noch Frau / Sondern Geist / Du begeisterst uns auf deiner Reise in den Himmel  / Wir kommen mit und freuen uns / Dass wir unten auf dieser Erde etwas zum Guten bewegen können / Bevor wir ankommen in der Liebe nicht oben nicht unten:  / Bei dir
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
20. Juli 2022 Gott, es gibt so viel ungestillte Sehnsucht, / Sehnsucht nach Beachtung, / nach Anerkennung, nach Liebe, / Sehnsucht nach dir. / / Es gibt so viele unbeantwortete Fragen, / Fragen nach dem Sinn des Lebens / und nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens, / Fragen nach unserer Zukunft, / Fragen nach dir. / / Es gibt so viel Schuld, / Schuld, die wir kennen, / Schuld, die wir verdrängen, / Schuld, die uns verzweifeln lässt, / weil sie uns trennt / von anderen Menschen / und von dir. / / Gott, wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, / so schreit unsere Seele zu dir. / Still unsere Sehnsucht. / Lass uns nicht ohne Antwort / und vergib uns unsere Schuld.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
19. Juli 2022 Lieber Gott, / Stärke uns den Glauben und die Hoffnung, die Liebe aber mach‘ noch stärker. / Wir bitten um die Kraft deiner Liebe für all die, denen es schwer fällt zu lieben. / Für die, die alleine sind, dass sie sich nicht vergrämen. / Die Liebe eifert nicht. / Für die Ehepaare, die einander täuschen oder einander enttäuschen, dass sie sich im andern wiederfinden. / Die Liebe sucht nicht das Ihre. / Für die, die für sich keine Zukunft mehr sehen, dass sie nicht aggressiv gegen sich oder andere handeln. / Die Liebe treibt nicht Mutwillen. / Für die, die sich ihrer selbst unsicher sind, dass sie nicht sich und anderen imponieren müssen. / Die Liebe bläht sich nicht auf. / Für die Kranken, dass sie Hoffnung bekommen. / Die Liebe lässt sich nicht erbittern. / Für die, denen Unrecht getan wurde, dass sie das Vertrauen in die Menschen nicht verlieren. / Die Liebe rechnet das Böse nicht zu. / Für die Politiker, dass sie der Ungerechtigkeit und der Lüge widerstehen. / Die Liebe freut sich nicht über die Ungerechtigkeit. / Für die Kirche, dass sie sich des Evangeliums nicht schämt sondern seinen Anspruch groß macht. / Die Liebe freut sich an der Wahrheit. / Für uns alle, dass wir freundliche Menschen bleiben. / Die Liebe ist langmütig und freundlich. / Mach uns den Glauben fest, mach uns die Hoffnung stark, gib uns Teil an deiner Liebe und lass das das größte sein. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
18. Juli 2022

Barmherziger Gott, Vater und Mutter im Himmel auch für uns, / durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder.

In deiner Nähe werden die Menschen gesund, / wo dein Geist weht, leben wir auf. / Dein heilsames Wort stellt unsere Welt auf den Kopf, / und alle Mächte und Gewalten, die Herrschaft über unser Leben haben wollen / und viel zu oft auch haben, / müssen sich geschlagen geben.

Woher sollte Hoffnung für unsere Welt kommen,  / wenn wir dir das nicht auch heute noch so zutrauen? / Die Mächte und Gewalten unserer Tage sind verkeilt ineinander. / Kein Ausweg ist zu erkennen. / Wie von Dämonen besessen jagen mächtige Männer die Welt auf den Abgrund zu.

Eile uns zur Hilfe, HERR / öffne uns Ohren, Augen und Herz für dein heilsames Wort. / Die vom Tod bedrohten sollen wieder aufatmen, / das Leben soll wieder blühen, / die Trümmer verräumt und neuer Lebensraum geschaffen werden.

Trümmer beseitigen damit neuer Lebensraum entstehen kann, / ist an so vielen Orten notwendig, dass uns ganz schwindelig ist: / In Norditalien wird das Wasser rationiert, / im Ahrtal sind die Verwüstungen durch Wasserfluten  vor einem Jahr noch lange nicht beseitigt, / in Teilen Afrikas drohen Hungersnöte und  / wir fürchten einen Winter, in dem unsere Wohnung nur noch spärlich geheizt werden, / ansteckende Krankheiten machen ein Leben in Gemeinschaft schwierig, / oder verhindern es ganz, / wir ringen um die Zukunft deiner Kirche, / hier am Ort, in unserer Stadt, in unserem Land.

Wenn es wahr ist, dass in deiner Gegenwart Lahme gehen, Blinde sehen, / dass alles das, was uns am Leben in Fülle hindert, überwunden wird, / dann komm in unsere Nähe HERR / vertreib die Resignation, lass Hoffnung wachsen. / Führe uns auf die Wege, die ins Leben führen. / Bitte.

Wir trauen Dir alles zu, / Du bist der Gott der rettet, / bei Dir suchen wir unser Heil. / Nirgendwo sonst. / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
17. Juli 2022

Des Lebens abgestecktes Ziel / Mag kurz sein oder lang: / So ist es an sich selbst nicht viel / Und nur ein Uebergang. // Wer aber jeden Lebenstag, / Solang’ es heute heisst, / Dem Herrn der Tage opfern mag, / Der ist ein sel’ger Geist.


Liederschatz 1565,8-9
15. Juli 2022

Bitten

Du Gott / Wir dürfen dich um alles bitten / Lieber Gott bitte / Du hast ein Ohr für uns / Du hast ein Auge auf uns / Du tust deine milde Hand auf / Und sättigst alles was da lebt / Aber du verwöhnst uns nicht / Du nimmst uns das Leben nicht ab / Du nimmst uns das Lernen nicht ab / Du wohnst im Allerheiligen / Wir haben keine Ahnung weshalb du gibst oder nimmst / Uns bleibt das Vertrauen in dich / Und die Freude am Gelingen der Liebe wenn wir sie wagen trotz aller Zweifel und Zweiflern / Wir schaffen das mit dir


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
14. Juli 2022 Blüten, blaue Glöckchen, leuchtende Tagsterne / silberne Härchen auf allen Blättern / und Mohnblumen in Weizenfeldern, / ganze Streifen mit Tausenden. / Am Wegrand, kleine gelbe, weisse, orangene, rosarote Blumenwiesen, / dazu grüne Gräschen, Kringel, Blättchen / in so unendlich vielen Formen, Düften und Farben. / Was willst Du damit sagen? Dass wir die Lilien im Feld sehen sollen, / wie schön sie sind. Können Menschen Deine Sprache verstehen? Konnte es König Salomo? Ich möchte es lernen und auch wenn ich es vielleicht nicht lernen kann: es wenigstens ahnen oder erinnern. Und mich richtig sorgen. Nicht zu wenig – nicht zu viel. Amen 
Kathrin Rehmat, Zürich
13. Juli 2022 Wir beten zu dir, weil wir uns für die schönen Dinge bedanken wollen, die wir erleben durften; / weil wir unsere Sorgen teilen wollen und uns Klarheit erhoffen; / weil wir uns Entlastung erhoffen für Entscheidungen, die wir falsch getroffen haben; / und weil wir dich um Kraft dafür bitten wollen, zu unseren Fehlern zu stehen.
Georg Rieger, Nürnberg
12. Juli 2022 Lieber Gott, ich danke dir für die lieben Eltern, für die Rinder und Kühe auf dem Feld, für die schönen Blumen. Für Essen und Trinken danke ich schon lange. Alexander, Erbach (3. Kl.)
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
11. Juli 2022 Unser Gott, du hast unserem Leben Zeiten gesetzt. / Anfang und Ende liegen in deiner Hand. / Arbeit und Muße haben ihre Zeit. / Die freie Zeit nehmen wir als Geschenk aus deiner Hand, / und wir suchen, was uns gut tut. / Wir möchten Lasten abschütteln und das Leben genießen. / Bewahre uns aber davor, zu viel zu erwarten / und enttäuscht zu werden. / Lass uns gut auskommen mit den Menschen, / mit denen wir zusammen sind. / Öffne uns den Blick für die Schönheit deiner Schöpfung / und lass in uns neue Kräfte wachsen / für die Rückkehr in den Alltag. Amen.
RefLit
10. Juli 2022 Und was ich für mich bitte, / Das bitt’ ich für die Hütte, / Für Seele und für Geist / Der andern, die es wagen / Zu gen in unsern Tagen, / Wohin uns dein Erwählen heisst.
Liederschatz 1543,11
Wochenrückblick Wechselhaft / das Wetter, / Herausforderungen, / Meinungen. / Wechselhaft / die Strukturen, / Regierende, / Zeiten. / Wechselhaft  / der Blick auf das, was war und das, was kommt. / Und in all dem auch unsere Gefühle:  / Wechselhaft. / Gott, bei dir ist Beständigkeit. / Du bist beständig.  / Du stehst uns bei, gibst Halt und Orientierung.  / Das tut gut. / Du tust gut. / Danke.
Carolin Springer, Leer
8. Juli 2022

Barmherziger Gott, / du handelst nicht mit uns nach unserer Sünde / sondern überwindest das Böse mit Gutem. / Du vergiltst uns nicht nach unserer Missetat, / sondern schenkst uns neue Anfänge. / Mach uns auch miteinander barmherzig, / nachsichtig mit Fehlern, / geduldig mit Schwerfälligen, / großherzig, einander Schuld zu vergeben.

Lehre uns, / auch mit uns selbst barmherzig zu werden, / dass wir unsere Grenzen erkennen, / und uns nicht überfordern; / dass wir loskommen / vom ständigen Grübeln über unsere Mängel. / Befreie uns dazu, / glücklich zu sein über Erfolge, / und um Hilfe zu bitten, / für unsere Schwächen. / Schenk uns Freude an unserem Leben, / auch wenn darin vieles nicht perfekt ist. / Gott, unser Vater, / umgib uns mit deiner Liebe.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
7. Juli 2022

Nichts

Ich will nichts von dir Gott
Ich bin da
Du musst nichts für mich
Ich muss nichts für dich
Wir sind da
Es tut gut einfach zu sein
Durchsichtig still
Einfach da zu sein
Ich atme
Die Luft kommt von dir
Danke 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
6. Juli 2022 Weil kleinste Pflänzchen Asphalt von unten her sanft und geduldig aufbrechen, / darum bin ich zuversichtlich. Weil die Schöpfung im Sommer so wunderbar blüht, lebt, sich wandelt, darum staune ich. Eines Tages werden die Wunden der Völker mit heilsamen Blättern geheilt werden. Das glaube ich. Lass uns Bäume pflanzen und am Du zum Ich werden. Lass uns wir werden, komm bald wieder. Tröste uns, es ist nötig.
Kathrin Rehmat, Zürich
5. Juli 2022 Ewiger, der du der Erde den Himmel gespannt hast und den Mose das Gesetz schreiben ließest, der du die Schönheit geschenkt hast und der Welt eine Ordnung gesetzt hast, du großer Gott, danke dafür. Es soll uns doch alles gefallen, was du gemacht hast. Für uns hast du es gemacht. / Und doch wissen wir nicht, wohin es gehen soll, so oft wissen wir es nicht, eigentlich nie. So vieles ist unklar. / Meine Augen sehnen sich. Nach deinem Wort, nach der Schönheit von Himmel und Erde, nach Trost, nach Klarheit. Gib mir Klarheit. Und mach mir Lust an deinem Gesetz, öffne meine Augen für seine Wunder. / Das bitte ich dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, der mir die Angst davor genommen hat, alles falsch zu machen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
4. Juli 2022

Gott, unsere Hoffnung - / Wir wollen nichts schönreden. / Wir sind nicht für alles Unrecht, das um uns herum geschieht, verantwortlich, / aber es bleibt genug, was unser Gewissen bewegen muss.

Gott, unsere Hoffnung – / Wir wollen nichts schönreden. / Wir müssen nicht an die Hölle glauben, / aber wir spüren doch genau,  / dass wir unsere Verantwortung  / nicht zusammen mit den alten Bildern abstreifen können.

Gott, unsere Hoffnung – / Wir wollen nichts schönreden. / Wir müssen uns nicht ängstigen und wir müssen niemandem Angst machen, / aber wir dürfen den Ernst deiner Weisungen deswegen nicht missachten.

Sei uns ein gnädiger Richter, / wenn wir in Selbstvorwürfe oder in Selbstmitleid verfallen, / wenn wir selbstgerecht sind gegenüber anderen, / wenn wir hinter unseren Gaben und Möglichkeiten zurückbleiben, / wenn wir an deiner Gerechtigkeit zweifeln oder an deiner Strenge verzweifeln.

Schenke uns deinen Trost  / Und hilf uns, andere zu trösten, ohne sie zu vertrösten. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
3. Juli 2022

Selig sind die geistlich Armen! / Sie finden leichtlich dein Erbarmen: / Das Land der Himmel bleibet ihr, / Wenn die Satten und die Reichen / Und Selbstgerechten ferne weichen / Von deines Königreiches Zier. / Ach mach uns Arme reich, / Doch deiner Armut gleich. / Gieb uns, Jesu, / Den reichen Mut, / Dem irdisch Gut / Recht weh, und Armut sanfte thut.


Liederschatz 1538,3
Wochenrückblick

Ewiger, treuer und langmütiger Gott, ich bin's so satt und so müde davon:/ die niederdrückenden Nachrichten aus Kriegs-,  und Hungergebieten und Armutslagen, die nicht abreißen,/ die winzig kleinen Fortschritte der Politik bei den drängendsten Problemen,/ die Traurigkeit meiner ukrainischen Hausgenossinnen, für die wir keine Worte haben, allein weil die Kenntnis der Sprache des anderen fehlt.// Gott, Vater, Sohn, Trösterin, belebe mich wieder zu neuem Glauben, Hoffen und Lieben durch einen wohltuenden Gottesdienst am Sonntag, in dem mir deine Gnade leuchtet,/ durch dein Wort in vielerlei Gestalt während der Woche,/ durch deine guten Gaben in Freundschaft und Lachen, mutigem Handeln und unbekümmerter Hilfe und Nähe.// Du bist doch der Eine und Ewige, der helfen kann und will und wird!// Amen. 


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
1. Juli 2022 Du großer Heiland, / wir nehmen dich gern für uns in Anspruch, / wenn uns das Leben Mühe macht, / wenn wir den täglichen Druck nicht aushalten, / wenn wir am Ende sind / mit unserer Weisheit. / Aber wir wissen, / da sind auch noch andere, / die noch größere Lasten tragen, / und deren Leben viel mühsamer ist. / Gemeinsam mit ihnen / und an ihrer Stelle / hoffen wir, / dass du dein Wort wahr machst / und uns erquickst / mit neuer Kraft / und mit neuen Perspektiven.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
30. Juni 2022 Gott / Du siehst mich. Wie gern ich das glauben möchte. Ich spüre es nicht immer. Wie sehr ich Dich erkennen, Dich sehen möchte - besonders im Ebenbild, das Du in Menschen gelegt hast. Es gelingt nicht immer. Selig sein ohne zu sehen, das ist kein einfacher Weg. Ich übe. Viele üben. Es ist schön - / Es gibt Momente, da spüre ich deinen Blick. Manchmal sehe ich wie Du mich mit den Augen der Nächsten siehst. Es ist nach innen und nach aussen interessant zu schauen. Du weisst das. Möge es heute gelingen. 
Kathrin Rehmat, Zürich
29. Juni 2022

Einen Krieg kann niemand gewinnen, er kann nur beendet werden. / Wer sich Krieg wünscht, wer wünscht, er möge in den Krieg ziehen dürfen, glaubt, er könne ein Held werden. Blut wird an ihm kleben, Tod wird ihn verfolgen. / Wer Instrumente und Maschinen für den Krieg ausdenkt und herstellt, stiehlt der Zukunft den Atem, noch bevor sie da ist.  / Was für ein Geist herrscht in einer Wirtschaft, die immer perfidere Arten des Tötens und Verreckens austüftelt? / Wer glaubt, er könne mit einem Krieg seine Vergangenheit wieder aufleben lassen, glaubt nicht an Gott.

Gott / Wir legen dir die Kriege der Welt vor / Die Menschen gemachte Not / Das Leid / Die erlittenen Verbrechen / Die abgetrennten Glieder von versehrten Körpern / Die verletzten Nerven / Die traumatisierten Seelen / Die geschundenen Gewässer Äcker Wälder  / Die sinnlos verendeten Tiere / Missbrauchte Kinder / Das vorzeitige Ende von werdendem Leben / Die alten Menschen und ihre zerbombten Tage / Das Zerstörte was einst so wertvoll schien in Kultur und Wissen / Wir legen uns selber an dein Herz wie schutzlose Vögel welche die Orientierung verloren haben / Dieses Kriegen muss ein Ende finden / Du Gott und wir Menschen müssen einen Anfang finden dem Leben zu liebe / Amen 


Marianne Reifers, Luxor
28. Juni 2022 Gott, heute schaffe ich es nur mit deiner Hilfe. / Ich bitte dich um Kraft und Klarsicht. / Zeige mir, was wichtig ist. / Schenke mir Geduld, damit ich andere nicht überfordere. / Mach meine Füsse leicht und meinen Blick offen. / Erfülle mich mit der Freude eines Kindes, das sich geborgen weiss.
Catherine McMillan, Schweiz
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