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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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18. Februar 2026

Nicht nur 

Wir schreiben nicht nur Gebete / Auch wenn sie schön gelesen werden / Wir meinen die Gebete / Wir beten sie / Und du Gott / Wir meinen dich / Wir verbinden das Leben mit dir / Verbinde dich mit uns 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
17. Februar 2026

Gott // Viele Menschen interessieren sich leider nicht oder nicht mehr für dich. / Die Gottesdienste sind zunehmend schlecht besucht. / Vielleicht ist das ein Nebenprodukt unseres Wohlstand / und der vielen anderen Alternativen, die sich uns bieten. // Dennoch haben die Menschen auch Hunger nach Sinn, / nach Angenommensein, nach Halt. // Hilf uns als deine Botschafter so zu leben, / dass wir genau das ausstrahlen. / Hilf uns, unsere Gottesdienste so zu feiern, / dass sie einladend wirken / und die Menschen dort Antworten finden auf ihre Fragen, / Sicherheiten finden in allen Unsicherheiten, / Ruhe finden in aller Unruhe. // Mögen die Menschen erfahren, / dass du unser Hirte bist / und uns bei dir nichts mangeln wird. // Amen


Annegret Lambers
16. Februar 2026

Mein Schöpfer, / Erlöser und Quelle der Lebensfreude, / mit jedem Atemzug empfange ich das Leben von dir. / Mit jedem Seufzer gebe ich dir von meiner Last ab. // Öffne mich für diesen Tag. / Öffne mich für dein belebendes Wort. / Öffne mich für deine Berührung, / auch in den Menschen, dir mir heute begegnen. / Danke für deine Gegenwart. // Amen.


Catherine MacMillan
15. Februar 2026

Barmherziger Gott, / Nicht nur Feinde von außen bedrohen uns, / der schlimmste Feind / verbirgt sich manchmal in unserem Innern, / flüstert uns Angst ein, / untergräbt unser Selbstbewußtsein, / und verbietet uns die Sehnsucht nach Glück. // Du bist nichts wert, / macht er uns glauben, / du kannst nichts, / du taugst nichts, / du hast kein Recht, / stolz zu sein auf deine Erfolge. // Mit vielen Stimmen / redet er uns unsere Lebensfreude kaputt, / und fromme Sprüche benutzt er gerne, / um unsere Seele niederzuhalten. / Gott, wir sind diesem Feind so wenig gewachsen! / Wir schaffen oft nicht einmal, / ihn zu enttarnen, / geschweige denn, / ihn zu besiegen. // Bis in die Träume verfolgt er uns, / und selbst in Augenblicken des Glücks / gelingt es ihm manchmal, / uns zu überfallen. //

Gnädiger Gott, wir bitten dich: / befrei uns aus seinem Würgegriff. / Lass unsere Seele aufatmen / unter deinem Zuspruch. / Denn du sagst doch ja zu uns. / Dir sind wir recht / auch mit unseren Schwächen, / du vergibst uns unsere Schuld, / damit wir leben können / aufrecht und frei. / Gott, stärke uns / durch dein Erbarmen. // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Innehalten. / Wenn das Leben ins Stocken gerät, / Pläne zerfallen / und neue Wege gefunden werden müssen. // Witterung oder Streik können mich ärgern oder verunsichern, / doch schenken mir Ruhepausen auch unverhofft Kraft. / Um wie viel mehr die Sonntage, / ein einziger Gottesdienst, / manchmal nur ein Wort oder Lied. // Kraft schöpfen. / Neue Gedanken ausprobieren. / Zuspruch erfahren. // Inmitten des Chaos / eine Zeit der Ruhe. / Mitgehen auch im Leid. / Beistand geben und erfahren. / Dich suchen, Gott, / der Du doch auch im Dunkel wohnen willst. / Deinen Schalom finden / in dieser Welt, / in meinem Leben. // Erfülle meinen Weg / zur Passionszeit. // Amen!


Simon Froben
13. Februar 2026 Ich danke dir, Herr, / denn freundlich bist du / und ewiglich währet deine Güte. / Ich danke dir mit allen Erlösten, / mit allen, die zu dir riefen / und die du erhört hast. / Ich danke dir mit allen, / die durch vieler Herren Länder irrten / und die einen Ort gefunden haben, / wo sie sicher wohnen können. // Ich danke dir mit allen, / deren Seele du gesättigt hast mit Wort und Trost, / mit Glauben und Hoffnung. / Ich danke dir mit allen, / die du aus der Angst genommen hast, / und mit den Menschenkindern, / für die du ein Wunder getan hast. // Freundlich und gütig bist du. / Sei und bleibe es weiter. / Amen.
Jürgen Kaiser
12. Februar 2026 Gott, wir suchen nach dem Glück –/  wohlwissend, dass wir das große Glück nicht finden werden, / Danke für die vielen schönen Momente / und dass Du uns gelassen machst / im Umgang mit der Zerbrechlichkeit des Glücks. / Amen
Georg Rieger
11. Februar 2026 Barmherziger Gott, / so wie du für alle Menschen da bist –  / die Kinder und die Erwachsenen, die Alten, / die Fröhlichen, die Einsamen, die Kranken, / die Übermütigen, die Schüchternen – / so wollen wir füreinander da sein. // So wie du Frieden und Gerechtigkeit schenkst, / wollen wir uns für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. // So wie du Vergebung und Versöhnung bewirkst, / wollen wir einander vergeben und uns versöhnen. // Und wir bitten dich um deine Kraft, / wo wir alleine dazu zu schwach sind. // Amen
Meike Waechter, Berlin
10. Feburar 2026

Ach Gott – / wie schnell hat uns der Alltag wieder im Griff. / Wo sind all die guten Vorsätze für das Neue Jahr geblieben? / Wohin sind meine Hoffnungen auf Veränderung verschwunden? // Bitte lass die Sehnsucht in mir nicht aufhören! / Bitte hilf mir, nicht alles hinzunehmen, / was so ist und bleibt wie immer! / Bitte sei du mein ständiger Neuanfang! // AMEN


Gudrun Kuhn
9. Februar 2026

Hilfe / Ich gehe verloren / Verliere Wörter / Vergesse mich / Suche ohne Ende // Hilfe / Sehe Gesichter verschwommen grau / Namen sind Fähnchen für nichts / Stuhl ist Stuhl sei Stuhl wofür / Stoff ist Stoff sei was // Und du / Wer wo bist du / Lass mich nicht / Da da bin ich / Halt mich fest // Hilfe / Wir gehen unter / Jesus Gott / Hilf, Herr Gott, hilf in dieser Not! // Amen

(Nach H. Zwingli, 1525)


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
8. Februar 2026 Gott, wir danken dir / für den Reichtum an Trost und Orientierung, / der sich uns aus deinem Wort erschließt. / Hilf, dass wir mit Freuden lernen, / deinen Willen zu verstehen, / und die Erfahrungen zu nutzen, / die vor uns Menschen mit dir machen konnten. // Bewahre uns davor, / biblische Sätze als Waffe zu missbrauchen, / mit der wir einschüchtern und verletzen. / Dein Heiliger Geist leite uns / im Lesen, im Begreifen und im Bezeugen / deiner Geschichte mit unserer Welt. // Amen.
Sylvia Bukowski
7. Februar 2026

Barmherziger Gott, / bei den täglichen Nachrichten wird uns schwindelig. / Heute greift 'König Goldfinger' nach Venezuela, / morgen gelüstet ihm nach Kuba, Kolumbien, Grönland. / Nato-Staaten fangen an, sich zu misstrauen. / Der blutbadende Zar reibt sich derweil die Finger, / während jeden Tag eine neue Enthüllung aus der Epstein-Hölle die Komplizen des Bösen enthüllt. / Wie weit sind wir gekommen in diesem irrsinnigen Spiel, / dem wir jetzt in der Verlängerung zuschauen müssen? / Der Ostflügel des Weißen Hauses liegt in Trümmern, / er ist den Plänen einer Prunkhalle gewichen, / und auch ein Trumplügenbogen ist jetzt im Plan. / Wir können es kaum noch ertragen, / wie Goldfinger und seine Schergen Kapital schlagen aus dem Feldzug gegen die Vernunft und Gerechtigkeit. //

Barmherziger Gott, / lass uns standhaft bleiben, / wenn uns die Macht des Stärkeren gepredigt wird, / wenn Gewalt auf den Straßen zur Normalität zu werden droht, / wenn Algorithmen das Schlechte im Menschen nach oben spülen
und Wendehälse zu spät erkennen, / wem sie ihre Medaillen um den Hals hängen. //

Barmherziger Gott, / wir denken an die Menschen, die es nicht verdient haben, / immer weiter unter dem zu leiden, / was die Komplizen der Macht angerichtet haben. / Wir denken / an hungernde Menschen in aller Welt, /denen die Nahrungsmittelhilfen gestrichen wurden, / an Händler, / die unter immer neuen Zolldrohungen verzweifeln, / an junge Menschen, / die beim Kampf gegen den Klimawandel keine Hoffnung mehr sehen / an Männer, Frauen, Kinder in der Ukraine, / die nach fast 4 Jahren Krieg erschöpft sind, / an Menschen auf den Straßen, / die wegen ihrer Hautfarbe aufgegriffen und verbracht werden. //

Barmherziger Gott, / wisch Du ihre Tränen ab, / lass sie wieder Hoffnung schöpfen, / wenn Du verheißt: / »Siehe ich mache alles neu!« (Jahreslosung 2026). / Amen.


Achim Detmers
6. Februar 2026 Barmherziger Gott, / deine Nähe suche ich, / wenn die Angst mich packt. / Du bist da. / Du bist mein Trost im Leben und im Sterben. / Jetzt, in diesem Moment bin ich bei Dir. / Geborgen in deiner Nähe. / Ich lasse alles los, / lege meine Sorgen und Ängste ab bei Dir. I/ ch glaube Dir, / dass Du es gut mit mir meinst / und frage nach deinem Willen für diesen Tag. / Nimm mich jetzt an deine Hand, / und führe mich auf die Wege, m/ die ins Leben und in die Freiheit führen. / Amen.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
5. Februar 2026

Gott, du bist grösser / als unser Sorgen und Verstehen, // darum anvertrauen wir dir, / was war, / und bitten dich für das, was kommt, // rüste uns / mit deinem Wort / für alles, was wir zu bestehen haben // durch Jesus Christus. / Amen.


Walter Wickihalder
4. Februar 2026 Gott, / immer wieder sendest du uns aus, / im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken. / Wir danken dir, dass wir dabei auf dich vertrauen dürfen, / wie Schafe ihren guten Hirten. / Sei bei uns, auch wenn du uns unter Wölfe schickst - / und hilf uns, zu erkennen, welche Aufträge du uns anvertraust. // Klug wie die Schlangen sollen wir sein. / Und wir bekennen: / Manchmal halten wir uns selbst für klüger, als wir sind. / Hilf uns zu erkennen, was klug ist und was nicht - / und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen und kluge Entscheidungen zu treffen. // Gott, verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: / anderen und vor allem uns selbst gegenüber. / Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, / dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - / also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben. // Amen
Friederike Ursprung
3. Februar 2026 Gott, wir hören deine Stimme, / aber so viele Menschen hören sie nicht. / Oder wir meinen, / dass sie sie nicht hören. // Hilf uns, die richtigen Worte zu finden, / wenn wir mit Menschen im Gespräch sind. // Hilf uns zuzuhören und Verständnis für einander zu entwickeln. //  Bewahre deine Kirche und die Menschen in ihr, / aber auch diejenigen, / die in ihr keine Heimat finden. // Sei du für alle da / und schenke Leben. // Amen
Meike Waechter
3. Februar 2026 Gott / Zu anderen, / und zu anderem / fällt mir häufig was Gescheites ein. / Mir selbst bleib ich ein Rätsel. // Kannst du dieses Rätsel lösen? / Mein Vater im Himmel! / Mir wenigstens einen Hinweis geben, / wie dieses Rätsel zu lösen ist, / bevor es zu spät ist, / bevor meine Seele Schaden nimmt? // Denen, die zerbrochen sind, / denjenigen, die sich nicht mehr verstehn, / denen, die keinen Ausweg mehr sehen, / gerade denen bist du nah. Ganz nah. / Ich glaube Herr, / hilf meinem Kleinglauben. // Amen.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
2. Februar 2026 Gott // Du siehst mich. / Wie gern ich das glauben möchte. / Ich spüre es nicht immer. / Wie sehr ich Dich erkennen, / Dich sehen möchte - / besonders im Ebenbild, / das Du in Menschen gelegt hast. // Es gelingt nicht immer. / Selig sein ohne zu sehen, / das ist kein einfacher Weg. / Ich übe. / Viele üben. / Es ist schön - // Es gibt Momente, / da spüre ich deinen Blick. / Manchmal sehe ich / wie Du mich mit den Augen der Nächsten siehst. / Es ist nach innen und nach aussen / interessant zu schauen. / Du weisst das. / Möge es heute gelingen. // Amen
Kathrin Rehmat
1. Februar 2026 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen und in deiner Kraft will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, Vorurteil für Vorurteil. / Ich bekenne dir, dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war / und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. / Du bist aber da bei mir, um mich in der Liebe anzuleiten, auch heute. / Öffne mich für dich. / Amen. 
Catherine MacMillan
Wochenrückblick Ach Gott, / wir bringen dir die Tränen der Kinder. / Sie erzählen Geschichten. / Geschichten von verletzten Herzen. // Sie erzählen von Angst und Gewalt, / von Flucht und Hunger, / von Krieg und Trennung. // Sie erzählen von der Sehnsucht / nach Geborgenheit, / nach Sicherheit, / nach Liebe. // Sie erzählen auch von der Angst, / falsch zu sein, / nicht gut genug, / nicht gesehen. // Ach Gott, so sollte es nicht sein. / Jede dieser Tränen ist eine zu viel. / Wo ist dein Trost?!
Carolin Springer, Leer
30. Januar 2026 Einen Krieg kann niemand gewinnen, / er kann nur beendet werden. / Wer sich Krieg wünscht, / wer wünscht, / er möge in den Krieg ziehen dürfen, / glaubt, er könne ein Held werden. / Blut wird an ihm kleben, / Tod wird ihn verfolgen. // Wer Instrumente und Maschinen für den Krieg ausdenkt und herstellt, / stiehlt der Zukunft den Atem, / noch bevor sie da ist. // Was für ein Geist herrscht in einer Wirtschaft, / die immer perfidere Arten des Tötens und Verreckens austüftelt? // Wer glaubt, / er könne mit einem Krieg seine Vergangenheit wieder aufleben lassen, / glaubt nicht an Gott. // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
29. Januar 2026 Heiliger, ewiger Gott, / Du bist der Schöpfer der Welt, / der Retter der Menschheit, / der Richter des Bösen. // Du kennst unsere Taten, / aber auch unsere Gedanken und unsere Gefühle. // Erleuchte unsere Gedanken, / ordne unser Leben, / bewahre unsere Seelen. // Vergib uns unsere Sünden, / die so groß sind. / Gedenke, Herr, / deiner Barmherzigkeit und deiner Güte, / die noch größer sind. / Um deines Sohnes Jesu Christi willen. // Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
28. Januar 2026 Lebendiger Gott, / Du nimmst unserem Sorgen die Mutlosigkeit / und mischt in unsere Trauer Spuren der Hoffnung. // Du enttäuscht uns nicht. // Wir bitten Dich, / nimm uns hinein / in Deine neue Schöpfung, / in Dein Reich der Hoffnung. Amen. 
Achim Detmers
27. Januar 2026

Ewiger Gott, Richter der Welt, / wir hören die Klage deines Volkes / und müssen erkennen, / wie oft wir Christen zum Anlass wurden, / sie aufs Neue anzustimmen. / Nicht nur einmal mussten jüdische Menschen / die Zerstörung ihrer Gotteshäuser beweinen. / Nicht nur einmal hat die Angst / vor der Gewalttätigkeit der Feinde / ihr Leben zerstört. / Nicht nur einmal mussten sie in die Fremde gehen / und den Verlust alles betrauern, / was ihnen Heimat gewesen ist. / Nicht nur einmal wurden viele von ihnen ermordet, / und ganz Israel von Vernichtung bedroht. // 

Du, Heiliger Israels, vergisst das Leiden deines Volkes nicht. / Du hast alle seine Tränen gesammelt / und wirst seine Peiniger zur Rechenschaft ziehen. / Gott, vor dir können wir die Schuld unserer Kirche nicht verbergen / und nicht die Gleichgültigkeit gegenüber Israels Schicksal, / die manchmal auch unsere Herzen vergiftet. / Wir bitten dich, gerechter Gott: / Vergib uns um deiner Barmherzigkeit willen / und stell uns deinem Volk / in neuer Achtsamkeit zur Seite. // Amen.


Sylvia Bukowski
26. Januar 2026 Gnädiger Gott, / wir danken dir für deine Gerechtigkeit, / die du uns schenkst. // Manchmal vergessen wir das / und bemühen uns immer besser zu werden, / immer mehr zu tun, / immer mehr zu erreichen, / um dir zu gefallen. // Erinnere uns, / dass der Gerechte aus Glauben leben wird. // Amen
Meike Waechter, Berlin
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