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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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25. Januar 2026 Barmherziger Gott, / wir sehen, was in unserer Welt geschieht / und drohen alle Hoffnung zu verlieren. / Wir bekommen mit, wieviel Lug und Trug herrscht, / wieviel Verantwortungslosigkeit und Kälte / und unsere Hoffnung schwindet, / dass es besser werden wird. // Wir kommen zu Dir, / sehen uns selber ehrlich an / und sehen wenig, was uns Hoffnung macht. / Du bist der Gott der Hoffnung, / Du verlierst die Hoffnung mit uns nicht / und hast in der Auferweckung Jesu Christi / den Grund für eine lebendige Hoffnung gelegt – / für jeden von uns und für Deine Erde. / Wir wollen hören, was Du erhoffst / Und weil Du es erhoffst, / darauf vertrauen, / dass diese Hoffnung nicht trügt / und Du wahrmachst, was Du versprichst. // Sende Deinen Geist. / Erwecke unser Singen, Beten, Reden und Hören, / dass sie zu einer Saat werden, / aus der eine lebendige Hoffnung wächst, / die uns verändert. / Amen.
Jochen Denker
Wochenrückblick Seit Wochen jeden Morgen der erste Blick auf die Nachrichtenseite und die erste Frage: Was hat dieser Mann gesagt?/ Welcher Riss wird tiefer? Welche Gefahr größer? Welche Lage bedrückender? Was einfach nur noch entsetzlicher?// Jeden Morgen fragen und darauf blicken: Was hat ER gesagt? Was sagst DU, mein Herr?/ Dass Hungrige versorgt werden sollen, Fremde aufgenommen, kranke Menschen und die in den Gefängnissen besucht./ Die Kinder vornean gestellt./ Dass Trauernde getröstet werden, nach Gerechtigkeit Hungernde satt. Und dass die Freundlichen das Land erben. Wirklich total anderes.// Lass doch dies andere in mein bedrücktes Herz leuchten, noch durch die Risse und Gefahren. Und wenn es sein kann und du es willst, auch aus meinem Herz und Leben heraus. An jedem Tag. Amen.
Stefan Maser
23. Januar 2026

Wach auf meine Seele und spüre / die zärtliche Nähe Gottes. // Wach auf meine Seele und höre / auf die unendliche Stille der Schöpfung. // Wach auf meine Seele und singe / trotz des Missklangs unserer Zeit. // Wach auf meine Seele und lebe / in der Gewissheit, dass deine Melodie / einzigartig und unverzichtbar ist. // Amen


Brigitte Wedderburn
22. Januar 2026 Gepriesen seist Du, Ewiger, Barmherziger, / um deiner Gnade willen. / Du sammelst dir Menschen aus allen Völkern, / die dein Lob mehren / und von deiner Wohltat erzählen. // Lege uns nun dein Wort ins Ohr, / rühr uns an mit deinem Geist, / dass auch wir uns einreihen / in die Schar derer, die dich preisen, / weil sie deine Herrlichkeit gesehen / und deine helfende Hand gespürt haben. // Gepriesen seist Du, Ewiger, Barmherziger / im Himmel und auf Erden, / durch Christus, unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
21. Januar 2026

Barmherziger Gott, / im Alltag sind wir umgeben von Menschen, / die uns bereichern aber manchmal auch anstrengen. / Du machst uns Menschen unterschiedlich / und wir müssen uns nicht alle gleich interessant finden. / Mach uns dankbar und gnädig im Umgang miteinander. / Deine Barmherzigkeit soll es uns leichter machen. / Amen


Georg Rieger
20. Januar 2026 Wie ein guter Vater oder wie eine gute Mutter / stehst Du hinter mir / und schenkst mir Halt. / Ermutigst mich / aus zu atmen / aus zu sprechen / aus zu tragen und aus zu stehen / wohin du mich mit deiner Verheissung ziehst. // Amen
Kathrin Rehmat
19. Januar 2026

Gott – wie schwer ist es doch, das rechte Maß zu finden. / Zu viel Genuss und Vergnügen / macht uns ein schlechtes Gewissen, / wenn wir an Arme und Einsame denken. // Zu wenig Genuss und Vergnügen / macht uns bitter und selbstgerecht. // Zeige uns den richtigen Weg, / wie wir für andere / und für uns selbst sorgen können. / Lass uns deine Gaben genießen, / ohne gierig und rücksichtslos zu sein. // AMEN


Gudrun Kuhn
18. Januar 2026

Gott, / manchmal fällt es uns schwer, / in das Lob der Psalmen miteinzustimmen. / Immer wieder reden sie / von deiner Treue zu Israel, / immer wieder von den Wundern, / mit denen du dein Volk gerettet hast, / und immer wieder rufen sie auf / zur Hoffnung auf dich. // Aber vielleicht, weil uns Israel so fern ist / oder weil wir so wenig Anteil nehmen / an seinem Schicksal / bleiben uns auch diese Psalmworte fern / und berühren uns nicht. // Vielleicht aber auch, / weil wir deine Treue / selbstverständlich hinnehmen, / und meinen, sogar ein Recht zu haben / auf deine Nähe, / können wir nicht mehr mit den Psalmen staunen / und uns mit ihnen freuen an dir. // Gott, wir bitten dich: Durchbrich du unsere Lethargie / und weck in uns neue Dankbarkeit / für deine Barmherzigkeit. // Amen


Sylvia Bukowski
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / ein neues Jahr. / Es ist erst zwei Wochen alt. / Aber es ist keine neue Zeit angebrochen. / Gewiss: Es gibt Neuerungen. //

Bei jeder Industriemesse gibt es die. / Wir werden geradezu überschüttet mit Ideen, die neu sind. / Und gewiss, wer würde sich nicht freuen über Fortschritte - / etwa auf dem Gebiet der Medizin? / Oder auch der Technik? / Der alte Waschtag – wer wollte den wiederhaben? / Und ist ein Computer nicht eine wunderbare Sache, / wenn man daran denkt, / wieviel Arbeit es machte, / Texte im Zeitalter der Schreibmaschine zu vervielfältigen und zu korrigieren? / Und mal schnell eine SMS zu schicken, / ist doch auch ganz gut, oder? // Ja, es ist vieles leichter geworden durch Neuerungen. //

Aber es ist keine neue Zeit angebrochen. Der alte Irrsinn ist immer noch da. / Und die vormals Irrsinnigen sind es auch. / Die Fratze des Bösen zeigt sich ohne Scham und versucht kaum noch, sich zu tarnen. //

Wir haben das Gefühl: Es sind die Falschen stark. / Und die Menschen guten Willens sind schwach. / Es sind die Falschen, / die sich über Regeln des Anstandes hinwegsetzen. / Und die Menschen guten Willens treten auf der Stelle. / Es sind die Falschen, denen es gelingt, Menschen zu verführen. / Und den Menschen guten Willens fällt es schwer, / Herzen zu gewinnen. //

Und doch glauben wir, / dass das Ziel dieser Welt im Lobpreis Deines Namens besteht. / In Deinem Reich, das kommt. / In Deinem Neumachen, / das nicht wieder alt werden kann. / Erhalte in uns diese Zuversicht. / Und lass Gleichnisses Deines Himmelreiches da sein. / Dass allen, die Dich suchen, / das Herz auflebt. / Und dass die Elenden sich freuen. // Amen


Klaus Bröhenhorst
16. Januar 2026 Herr Jesus Christus, / wir bitten dich für die Hungernden und die Durstigen, / die Fremden und die Unbekleideten, / die Kranken und die Gefangenen. / Wir bitten dich für alle deine geringsten Brüder und Schwestern. // Lass uns erkennen, / dass sie alle dein Antlitz tragen / und wir dir in ihnen tagtäglich begegnen. // Gib uns die Kraft, / uns von dir nicht abzuwenden, / sondern das zu tun, was nötig ist. // Amen
Meike Waechter, Berlin
15. Januar 2026

Gott, / immer wieder sendest du uns aus, / im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken. // Wir danken dir, dass wir dabei, / auf dich vertrauen dürfen, / wie Schafe ihren guten Hirten. / Sei bei uns, auch wenn du uns unter Wölfe schickst - / und hilf uns, zu erkennen, / welche Aufträge du uns anvertraust. // Klug wie die Schlangen sollen wir sein. / Und wir bekennen: / Manchmal halten wir uns selbst für klüger,  als wir sind. / Hilf uns zu erkennen, / was klug ist und was nicht - / und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen / und kluge Entscheidungen zu treffen. // Gott, verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: / anderen und vor allem uns selbst gegenüber. / Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, / dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - / also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben. // Amen


Jochen Denker
14. Januar 2026 Dein ist die Zeit  / O Gott / Was vergangen lebt in dir / Und ordnet sich neu // Was weh tat verebbt und ordnet sich unter / Was böse war muss verblassen / Was gut tat vermehrt die Freude und nährt den Boden / Für die Gegenwart. // Wir Menschen stehen da / und sehnen uns mit dir / Nach Zukunft. // Wir planen wir entwerfen wir lernen aus dem Alten für morgen / Es wird alles neu werden es wird vieles anders werden / Du wirst einmal sagen was gut war / Siehe es war sehr gut oder es war nicht gut // Dann richte du Gott alles zum Guten / Damit das Leben in seiner Schönheit und Kraft vor dir aufersteht / Zum Guten. // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
13. Januar 2026 Guter Vater, / es tut so gut, / sich im Gebet alles von der Seele reden zu dürfen. // Manchmal aber bleibt das ungute Gefühl, / dass das Gebet an der Zimmerdecke hängen bleibt, / weil sich scheinbar nichts an der Situation ändert, / weil wir dich nicht spüren. // Hilf uns, auch in solchen Situationen / an dich dranzubleiben – / oder anders formuliert: // Bleibe du in solchen Situationen an uns dran / und dann lass uns spüren und wissen, / dass die Zimmerdecke für dich keine Grenze darstellt. // Du bist da – / auch unter der Zimmerdecke. / Amen
Annegret Lambers
12. Januar 2026 Gott, / es ist nicht immer einfach das Leben zu meistern. / Häufig geraten wir an Grenzen. / Unsere Eigenen, / aber auch Grenzen, / die von außen um uns gesetzt werden. // Hilf uns, Wege zu finden, / damit wir uns nicht im Kreis bewegen. // Amen. 
Selma Dorn
11. Januar 2026 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen und in deiner Kraft will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, Vorurteil für Vorurteil. / Ich bekenne dir, dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. / Du bist aber da bei mir, um mich in der Liebe anzuleiten, auch heute. / Öffne mich für dich. / Amen. 
Catherine MacMillan
Wochenrückblick Gott, du weißt um die Ungerechtigkeiten – / auch die, die wir gar nicht sehen. / Gib uns das richtige Verständnis von deiner Gerechtigkeit, / die mehr ist als man mit Geld ausgleichen kann. / Lass uns die Welt mit anderen Augen sehen, / als eine Gemeinschaft und nicht als konkurrierende Länder und Kulturen. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
9. Januar 2026 Ewiger, / wir preisen dich mit unsren Gedanken, / wir loben dich mit unsren Worten, / wir singen dir mit unsern Versen. // Auch mit unseren Taten / wollen wir dich loben. / Wenn es aber zählt, / dann sind wir wie gelähmt. // Löse uns die Hände, / lockere uns die Füße, / damit auch, was wir tun, / dich preist und dem Nächsten guttut. / Amen. 
Jürgen Kaiser
8. Januar 2026 Gott, du weißt um die Ungerechtigkeiten – / auch die, die wir gar nicht sehen. / Gib uns das richtige Verständnis von deiner Gerechtigkeit, / die mehr ist als man mit Geld ausgleichen kann. // Lass uns die Welt mit anderen Augen sehen, / als eine Gemeinschaft / und nicht als konkurrierende Länder und Kulturen. // Amen
Georg Rieger
7. Januar 2026 Ach mein herzliebes Jesulein“ – / jetzt sind alle wieder gegangen: / die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland. / Und auch ich kann nicht an der Krippe stehenbleiben. / Ich muss mit dir erwachsen werden. / Hilf mir, mutig in deinen Spuren zu gehen. / Hilf mir, / meinen Glauben nicht im Gemüt zu feiern, / sondern zu leben. // AMEN
Gudrun Kuhn
6. Januar 2026 Gott, / wir möchten so gern geborgen bleiben / im Trost der Botschaft von Jesu Geburt. / Wir möchten gern glauben, / dass du mit ihm längst den gesandt hast, / der den Elenden Recht spricht, / der den Armen hilft gegen ihre Bedränger, / und der der Welt großen Frieden bringt. // Aber immer wieder schreit uns die Erde / ihr Leid entgegen, / auf viele Fragen wissen wir keine Antwort / und die Menge ungesühnter Verbrechen / stürzt uns in Zweifel. // Gott, sieh unsere Sehnsucht, / nach festerem Glauben, / heile unsere Zerrissenheit / und lass Gerechtigkeit und Frieden / aufblühen und wachsen in unserer Welt. / Herr, erbarm dich über uns.
Sylvia Bukowski
5. Januar 2026 Gütiger Gott, / wir danken dir für dein Wort und dein Evangelium / und wir bitten dich, / dass es immer wieder aufs Neue / zu einer Kraft wird, / die selig macht. / Nach diesem Vertrauen sehnen wir uns, / wenn das Leben unseren Glauben erschüttert. // Amen
Meike Waechter, Berlin
4. Januar 2026 Du, / heiliger, / gerechter, / langmütiger, / huldreicher, / treuer / und geduldiger Gott. // Vergiss uns nicht. / Tröste uns. / Lass uns bei Dir geborgen sein. / Schenke uns Ruhe. / Du führst uns aus der Gefangenschaft heraus. / Deine Güte reicht so weit wie der Himmel. / Du weisst, was wir brauchen. // Du bist grösser als unser Herz. / Gibst hoffnungslosen Hoffnung. / Bist Sündern und Sünderinnen gnädig. / Dein Erbarmen rettet uns / aus dem Tod ins Leben. // Amen
Kathrin Rehmat
Wochenrückblick „Siehe, ich mache alles neu!“ Was für ein großes Versprechen!

Es kann so nicht weitergehen./ Nicht mit Kriegen und Unrecht./ Nicht mit Ungerechtigkeit und Ungleichheit./ Nicht mit Not und Leid./ Nicht mit Ausbeutung und Zerstörung.

Die Welt steht am Abgrund, / so kann es nicht weitergehen.

Gott, wir klammern uns an dein Wort./ Mach neu, was zerstört ist. / Richte auf, was zerbrochen liegt. / Schenke Frieden, wo Gewalt herrscht, / Gerechtigkeit, wo Menschen leiden, / und Hoffnung, wo Verzweiflung wächst.

Beginne mit uns. / Erneuere unser Denken und Handeln, / lass deinen Neuanfang sichtbar werden
in dieser Welt. / Amen.


Simon Froben
2. Januar 2026 Gott, du Schöpfer allen Lebens, / Wir wissen, dass sich eines Tages die Starken den Schwachen anschließen werden, / Ein Licht wird auf die dunklen Quadrate scheinen, / Die Vorhänge werden geöffnet. // Wir bitten Sie: / Lasst uns diejenigen sehen, die noch im Dunkeln sind, / steck uns an mit deinem Feuer der Liebe, / dass unsere Wärme auch andere wärmt. // Lassen Sie uns sehen, was Sie geschaffen haben, / der Mond und die Sterne, die uns von deinem Licht erzählen, / die Jahreszeiten, die uns an unsere begrenzte Lebenszeit erinnern, / und die Menschen vertrauen Sie uns an. // Wir bitten dich: entzünde dein Licht in uns – / das Licht deiner Freundlichkeit und Güte. // Amen
Achim Detmers, Hannover
1. Januar 2026 Gott der Tage der Nächte der Jahre / Wir zählen wir rechnen wir rechnen ab / 365 Tage und Nächte vom Jahr 2025 / Sie sind dahin / Sie gehören uns nicht mehr / Wir überlassen sie dir / Mit all ihrem Guten und ihrem Schmerz / Es ist der Bodensatz gelebten Lebens // Vielleicht kannst du ihn wiederverwerten / Aus unserem Chaos Neues gestalten / Vielleicht einen Neuen Stern werden lassen / aus unserem Staub. // Wir sind Menschen / Die Tage entgleiten uns / Wir können gar nicht viel angesichts der anstehenden Probleme. / Doch wenn du uns brauchen kannst // Wir werden unser Mögliches tun / und dir beistehen / solange wir atmen. / Versprochen / Wir sind und bleiben die deinen. // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
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