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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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1. Juli 2020 Lieber Gott, bitte, ich möchte so gern in den Himmel kommen. Mein Bruder möchte es bestimmt auch. Meine Eltern möchten es glaube ich auch. Lieber Gott, bitte, ich möchte, daß unsere Familie gesund lebt und meines Vaters Rückenschmerzen  sollen auch wieder weggehen. Amen.
Arne, Oldenburg (2. Kl.)
aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
30. Juni 2020 Gott, Quelle des Lebens, / himmelweit ist deine Güte, deine Liebe nah auf Erden. / Sieh herab auf mich heute Morgen, sieh mich gnädig an und höre gern dein Lob und meinen Dank. / Breite deine Flügel aus über alle, die bei dir ihre Zuflucht suchen, mach uns satt mit deinen Gütern, mit Hoffnung, mit Liebe, mit Wahrheit. / Dich lobe und dich preise ich und ich danke dir für die Güte, auf die wir hoffen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
29. Juni 2020 O du allergnädigster Herr ]esus Christus! Ziehe uns Schwache zu dir;   / denn wo du uns nicht ziehen wirst, so können wir nicht folgen.   / Gib uns einen starken Geist, der da willig sei,   / obgleich das Fleisch schwach ist, daß es doch durch deine Hilfe folge.   / Denn ohne dich vermögen wir nichts zu tun,   / am allerwenigsten um deinetwillen in den Tod zu gehen.   / Gib uns einen willigen Geist, ein unerschrockenes Herz im rechten Glauben,   / eine feste Hoffnung, daß wir um deinetwillen auf das geduldigste und mit Freuden   / von uns legen unser Leben. Amen.
Johannes Hus (1369-1415)
28. Juni 2020 Hörst du mich, Gott – Manchmal falte ich die Hände, aber ich habe weder Worte noch Gedanken. / Manchmal sehne ich mich nach Hilfe, aber ich finde den Weg zu dir nicht. / Manchmal will ich die Gebete anderer mitbeten, aber die Worte sind mir fremd. / Manchmal möchte ich Fürbitte tun, aber mir fehlt das Vertrauen in deine Hilfe. /  Manchmal bin ich voller Glück, aber ich vergesse dir zu danken. / Manchmal bin ich verbittert, aber wozu dir Vorwürfe machen. / So oft möchte ich wieder beten können wie als Kind. / Hör mich Gott – hör all das Unausgesprochene. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
Wochenrückblick

27. Juni 2020

Gott, wir freuen uns und sind dankbar dafür, dass wir Vieles im Leben wieder machen können wie früher. Schön, dass wir uns wieder ohne Bedenken treffen können, zur Arbeit gehen und zu Veranstaltungen.

Doch die Vorsicht, die immer noch angezeigt ist, macht uns unsicher. Wie wird es weitergehen? Wird es für länger so bleiben, dass wir uns voreinander schützen müssen. Kommt eventuell sogar die Situation zurück, dass alles zum Stillstand gebracht werden muss?

Immer mehr wird uns klar, was in unserem „normalen“ Leben gar nicht so gut läuft. Der Umgang mit dem Virus offenbart uns, wie krank unsere Gesellschaft und unsere Welt ist: Fast alles ist auf die Vermehrung von Geld angelegt und nicht auf das Wohlergehen aller. Immer geht es nur darum, andere Schuldige zu finden, weil niemand für etwas Verantwortung tragen will.

Doch wie können wir daran etwas ändern? Wie können wir die verbitterten Menschen erreichen und wieder zusammenkommen? Wie können wir mit unserer eigenen Verbitterung umgehen und herausfinden? Wie können wir unsere Gewohnheiten umstellen, damit sich wirklich etwas ändert?

Wir brauchen dich, Gott, und deine Vergebung. Mit deiner Hilfe können wir die Kraft aufbringen, die wir brauchen und die wir aus uns heraus nicht schöpfen können. Sei bei uns! Mach uns bedächtig! Stimme uns versöhnlich! Mach uns Mut! Amen!


Georg Rieger, Nürnberg
26. Juni 2020 Gott, heilig ist dein Name, groß ist deine Macht, unbegreiflich ist deine Herrlichkeit.  / Du begegnest uns in der Bibel und ihren Erzählungen, am Tag und seinen Aufgaben, in der Nacht und ihren Träumen, in den Menschen und ihren Gesichtern, da, wo wir dich suchen und da, wo wir dich nicht suchen.   / Ich bitte dich: Finde nun deinen Weg zu mir, öffne mein Herzen und meine Sinne für dein Wort und erhöre, was ich von dir erbitte, durch Jesus Christus, deinen Sohn. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
25. Juni 2020 Gott, du Helfender, wir kommen oft nicht zurecht mir den Herausforderungen des Lebens und können uns dann an dir orientieren. Ohne, dass du uns direkte Anweisungen gibst, fühlen wir uns doch mit unseren Entscheidungen aufgehoben; bereit Verantwortung zu übernehmen; gewiss, dass du unser Tun und Lassen gnädig beurteilen wirst.
Georg Rieger, Nürnberg
24. Juni 2020 Gott,  / du lädst alle Menschen ein,  / in deine Gegenwart zu kommen.  / Wir bitten dich:  / Lass uns von deiner Güte lernen,  / auch den Menschen, die uns fremd sind,  / gütig zu begegnen.
RefLit
23. Juni 2020 Komm, Heiliger Geist // Gott, deinen Geist brauchen wie so dringend wie schon lange nicht mehr, deinen Geist der Grenzen überwindet, der uns über alle Distanzen hinweg miteinander verbindet, der auch überall dort weht, wo wir auf Abstand sind. Amen
Meike Waechter, Berlin
22. Juni 2020

I cant breathe – ich kann nicht atmen!  / Das waren die letzten Worte des Schwarzen George Floyd,  / gewaltsam erstickt durch Polizeigewalt.

Gott,  / nicht frei atmen können,  / nie sicher sein vor Schikanen,  / vor verächtlichen Blicken,  / vor bösen Sprüchen,  / vor Gewalt:  / so erleben viele,  / die nicht weiß sind,  / täglich Rassismus,  / auch hier bei uns.

I can`t breathe,  / Ich kann nicht atmen!  / Die letzten Worte von George Floyd  / sind zum Weckruf geworden,  / aufzustehen,  / gegen die Hetze,  / gegen die Angst,  / gegen das Schweigen zu Rassismus,  / der so viel Menschenleben zerstört.

Gott, dein heiliger Geist  / schafft Atem und Leben,  / er tröstet,  / er eint zum Widerstand gegen Rassismus,  / macht Veränderung möglich!  / Gott, erfüll uns mit deinem Geist!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
21. Juni 2020 Unser Vater!  / Danke für die Bibel mit den vielen, manchmal auch ganz schrägen Geschichten. Wir lesen  von Menschen, die wie wir so ganz und gar nicht perfekt sind und in denen wir uns oft wiederfinden. Und das macht Mut. Denn es geht dir nicht um Perfektion, es geht dir um Vertrauen, um Beziehung. Es geht dir um uns. Wie wunderbar befreiend!  / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
Wochenrückblick

20. Juni 2020

Es ist so leicht,
mich im Strom der Meldungen und Meinungen treiben zu lassen,
und auch von den Aufgaben und Erwartungen,
die mich Tag für Tag drängen.

Und es ist so mühselig,
innezuhalten,
gegen diesen Strom anzukämpfen,
wieder zurückzufinden zu den Dingen,
die meinem Leben Halt und Richtung geben.

Schenke mir, Gott, `Ruhe am Wasser´,
wo ich müde bin von Corona, Trump und Unlauterbarkeit.
Erfrische mich,
wo ich erschöpft bin von
Achtsamkeit und Abstand
und den Sorgen um die nächsten Wochen und Monate.
Richte mich auf,
wo ich niedergedrückt bin durch die Lasten, die auf mir liegen.

Die Mühseligen und Beladenen willst du erquicken.
So lass mich zu Dir kommen.
Amen!


Simon Froben, Bayreuth
19. Juni 2020 Gott, wir fordern keine Wunder, aber wisse: Wir haben auch nichts dagegen! Es liegt ja so vieles an uns und nicht an dir. Aber trage das Deine dazu bei, dass uns das Wunder gelingt, Gerechtigkeit in der Welt zu säen, damit Friede wächst. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
18. Juni 2020 Singt dem Herrn ein neues Lied. // Oh wir möchten so gerne wieder gemeinsam singen, zu deinem Lob und Preis, Gott, und uns zur Freude. Damit wir einander schützen, verstummt unser Gesang. / Erfülle unsere Herzen mit Klängen und Melodien, lass uns summen und deine Loblieder im Geist wiederholen. Amen
Meike Waechter, Berlin
17. Juni 2020 Jesus Christus, lass dein Licht auf mich fallen. Löse den Nebel auf.  Erfülle meinen Geist mit Klarheit und mein Herz mit Wärme. Du bist das Licht und in dir ist keine Finsternis. Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Du bist der helle Morgenstern, die Sonne der Gerechtigkeit. An dir will ich mich orientieren, an deinem Weg. Hilf mir, zwischen Fake und Wahr zu unterscheiden. Hilf mir, in deiner Liebe zu bleiben, damit auch andere dein Licht sehen. Amen.
Catherine McMillan, Dübendorf, Schweiz
16. Juni 2020 Gott, du Quelle meiner Freude!  / Ich bin manchmal so deprimiert.  / Misanthropisch nennt sich das  / glaube ich,  / wenn mir alle Menschen  / um mich herum auf die Nerven gehen.  / Wenn ich in allem, was ich sehe,  / Rücksichtslosigkeit,   / Respektlosigkeit  / und Lieblosigkeit erkenne.  / Wer bin ich selbst in solchen Momenten?  / Und wie schaffe ich es, an anderen Tagen  / unbeschwert zu sein?  / Danke auch für diese Momente   / und dass du sie wenige sein lässt.  / Wahrscheinlich sind sie  / für mein seelisches Gleichgewicht  / wichtig.
Georg Rieger, Nürnberg
15. Juni 2020

zu Psalm 34

Ach Gott,  / wir bringen das so schwer zusammen:  / Glauben und Leiden,  / deine Güte und unbegreiflichen Schmerz.  / Wir wünschten, wir wären durch dich gefeit  / gegen alles Unglück;  / wir könnten dem Zugriff der Verzweiflung entfliehen  / durch unser Vertrauen auf dich.  / Aber immer wieder erleben wir,  / dass uns der Boden wegbricht unter den Füßen,  / dass uns Angst überwältigt  / und wir keine Ruhe mehr finden  / in dem, was uns umtreibt.  / Gott, sei du uns Zuflucht  / in unserer Verlorenheit;  / sei du uns Halt,  / wenn unsere Selbstsicherheit uns entgleitet.  / Lass deine Nähe spüren  / alle, die zerbrochenen Herzens sind.  / Warte nicht so lange,  / bis du denen aufhilfst,  / die ein zerschlagenes Gemüt haben.  / Gott, erbarm dich über uns. Amen.


RefLit
14. Juni 2020 Du Mensch gewordenes Gotteswort,  / wir wissen oft nicht,  / wie wir von dir reden sollen.  / Nur stammelnd können wir beschreiben,  / was du für uns bist,  / und was uns unser Glauben bedeutet.  / Wie sollen andere  / in unserem hölzernen Reden  / deine Stimme erkennen?  / Wie sollen sie  / durch unsere dürftige Worte  / Vertrauen fassen zu deiner Güte?  /   / Fülle uns mit der Kraft deines Heiligen Geistes,  / und trage dein Evangelium  / auch durch uns  / ins Herz vieler Menschen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick Barmherziger Gott, / vor Dir sind alle Menschen gleich, / so unterschiedlich Du sie auch geschaffen hast. / Die hellen und die dunklen Augen, /die leisen und die kräftigen Stimmen, / die starken und die weichen Arme, / die sanften und die harten Gemüter. / Du siehst sie alle mit Gnade an, / Du hast Ihnen Deine Würde verliehen. //
Darum sollen wir einander achten / und Dir darin die Ehre geben. / In Deinen Ebenbildern erkennen wir den Reichtum Deines Schaffens. //
Doch dieser Reichtum verkümmert bei uns zu kleinlichen Unterscheidungen. / Sortiert nach Geschlecht, Alter, Hautfarbe und Sprache / rechtfertigen wir die Überhebung des Eigenen, / geben wir uns selbst die Ehre. //
Barmherziger Gott, / beschäme unsere törichten Anschauungen, / verändere unseren Blick, / weite unser Herz, / zeige uns die neue Welt, die Du schon geschaffen ist. / Amen. 
Achim Detmers, Hannover
12. Juni 2020 Gott, die Coronakrise fordert uns vielfältig heraus. Wie sehr wünschten wir es uns anders. Und doch machen wir auch positive Erfahrungen in dieser Krise. Die Prioritäten werden geradegerückt. Menschen haben aufeinander acht und nehmen einander wieder anders wahr. Hilf uns, dass es uns gelingt, diese Erfahrungen und den Blick auf Wesentliches hinüberzuretten in eine hoffentlich bald anbrechende, wieder „normale“ Zeit.  / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
11. Juni 2020 Mein Gott und Vater, was alles hast du bis auf diese Stunde mir Gutes getan!   / Zählen kann ich deine Segnungen nicht, nicht berechnen alles das Gute,   / was du mir gegeben hast. Alle deine Führungen, Leiden, die du mir zugesandt,  / wie Freuden, die du mir bereitet hast, alles ist Beweis deiner Vatertreue.   / Lehre mich erwägen alle deine Barmherzigkeit, die du an mir tust.   / Mein Vater, wecke in meinem Herzen Gefühle des frommen Dankes,   / aber lass sie nicht nur Gefühle bleiben,   / sondern mache sie durch deines heiligen Geistes Kraft zur bleibenden Gesinnung,   / und die Gesinnung zu Tat und Leben.
Nikolaus von Zinzendorf (1700-1760)
10. Juni 2020

Du  / im Duft der weissen Rosen im Topf auf meinem Balkon lobsinge ich dir.  / im Duft des Rosmarinstrauches gedenke ich der Myrrhe im Evangelium.  / im Duft der weiten Welt rauchen die Kamine und vergessen Deine Schöpfung.  / Lass bitte den grausamen Wettbewerb unter Menschen für immer vergehen.   / Lehre uns das Spiel und die Barmherzigkeit von Grund auf neu.


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
9. Juni 2020 Gott des Himmels und der Erde!  / Wir danken dir,  / dass du mitten in der Zeit der Welt  / diesen Tag für uns gemacht hast.  / Wir danken dir,  / dass du uns an ihm erinnerst,  / wie freundlich du uns rufst  / und wie du uns an der Ruhe teilgibst,  / die Leib und Seele erfrischt.  / Dein Wort hat die Welt geschaffen.  / Mit deinem Wort erhältst du uns.  / Von deinem Wort leben wir.  / Vor dir breiten wir aus,  / wodurch wir dich vergessen,  / was uns erschreckt,  / wo wir meinen, uns sei Unrecht geschehen,  / und wo wir Unrecht an anderen getan haben.  / Lass uns Abstand gewinnen von dem,  / was hinter uns liegt,  / und neues Vertrauen zu dir fassen.  / Überströme uns mit deinem heiligen,  / heilmachenden Geist. Amen.
RefLit
8. Juni 2020 Barmherziger Gott, / du bist unsere Zuflucht in der Not. Wir können uns dir zuwenden und vor dir unsere Angst und Klagen aussprechen. / Während bei uns die Auflagen gelockert werden, / erreichen uns aus anderen Ländern weiterhin schlimme Bilder von überfüllten Krankenhäusern und Massengräbern. Sorgen und Fragen belasten uns. Was wird noch auf uns zukommen? / Wie wird sich die wirtschaftliche Krise auswirken? Was geschieht dort, / wo Menschen kein sicheres Zuhause haben und keinen Abstand halten können? Schenke Trost und Zuversicht auch in diesen dunklen Zeiten. / Amen
Meike Waechter, Berlin
7. Juni 2020

Gnädiger, geduldiger Gott,  / offen von unserer Sünde zu reden  / gelingt uns selten.  / Schuld einzugestehen  / fällt uns schwer,  / und die Bitte um Vergebung  / will kaum über die Lippen.  / Lieber reden wir uns heraus,  / sagen: So schlimm war es doch gar nicht,  / oder: Andere sind noch schlechter als ich.  / Du hast es schwer mit uns, Gott.  / Wir machen dir sehr viel Mühe.  / Du hast mit dem Leben deines Sohnes bezahlt,  / um uns zu gewinnen.  / Lass uns im Licht deiner Güte anfangen,  / ehrlich mit uns selber zu sein.  / Und wenn wir vor den Abgründen in uns erschrecken,  / dann lass dein Gnadenwort stärker sein  / als die anklagende Stimme unseres Gewissens.  / Gott, hilf uns, deiner Vergebung zu trauen  / und einen neuen Anfang zu machen. Amen.


RefLit
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