Historischer Moment in Canterbury

WGRK: Zeichen für Einheit - Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen gratuliert


© Peggy Ng

Die Amtseinführung von Sarah Mullally zur Erzbischöfin von Canterbury gilt als historisches Signal. Kirchen weltweit sehen darin ein Zeichen für mehr Einheit und Inklusion.

Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) hat gemeinsam mit der weltweiten ökumenischen Gemeinschaft die Amtseinführung von Erzbischöfin Sarah Mullally in Canterbury gewürdigt. Der Gottesdienst wurde als historisch und hoffnungsvoll beschrieben.

WGRK-Präsidentin Karen Georgia Thompson betonte die besondere Bedeutung des Ereignisses: Erstmals übernahm eine Frau dieses Amt, zugleich sei der Gottesdienst Ausdruck gelebter Einheit über konfessionelle Grenzen hinweg gewesen. Die starke Präsenz von Frauen in Leitungsfunktionen unterstrich diesen Wandel zusätzlich.

In der Kathedrale von Canterbury versammelten sich Tausende Gäste, darunter zahlreiche internationale Kirchenvertreter. Auch die WGRK war vertreten und bekräftigte damit ihr Engagement für ökumenischen Dialog und Zusammenarbeit.

Die Feier verband traditionelle Liturgie mit globaler Vielfalt, etwa durch mehrsprachige Gebete und die Beteiligung unterschiedlicher christlicher Gemeinschaften. Für die WGRK steht dies exemplarisch für eine Kirche, die Einheit in Vielfalt lebt.

Die Amtseinführung gilt nicht nur als Meilenstein für die Church of England, sondern auch als Signal für eine stärkere Anerkennung von Frauen in kirchlichen Leitungsämtern weltweit.


Quelle: WGRK