Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Vier neue Themenhefte in der Reihe „Reformation heute“

Gleichheit - Gerechtigkeit - Revolution - Sozialismus
Die „Gleichheit“ hat Alt-Präses Nikolaus Schneider verfasst. Co-Autor von „Gerechtigkeit“ ist der frühere Düsseldorfer Superintendent und heutige Diakoniechef Ulrich Lilie: So sieht die neueste rheinische Autorenbeteiligung in der Reihe „Reformation heute“ des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SI) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aus. Neben „Gleichheit“ und „Gerechtigkeit“ sind im April zwei weitere Titel frisch gedruckt: „Revolution“ und „Sozialismus“.

Zu Besuch in Ghana und Togo

ErK-Kirchenpräsident Martin Heimbucher und Ökumenepastor Thomas Fender beeindruckt von Bildungsarbeit der westafrikanischen Kirchen
Die Länder Afrikas verdienen unsere Aufmerksamkeit und unsere Solidarität. So lautet die Bilanz einer zwölftägigen Begegnungsreise nach Ghana und Togo, von der der Kirchenpräsident der Evangelisch-reformierten Kirche, Martin Heimbucher, am Samstag (23. April) zurückgekehrt ist.

Friedensprojekt am Scheideweg

Rat der EKD verabschiedet Europa-Erklärung in Brüssel
EKD. Vor einer existentiellen Gefährdung des Friedensprojekts Europas hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Samstag (23.4.) in Brüssel gewarnt.

Bekennen in der Friedensfrage

Eine Erinnerung an die Reformierte Friedenserklärung 1982
Das "Nein ohne jedes Ja" zu Massenvernichtungswaffen, zu dem sich das Moderamen des Reformierten Bundes 1982 bekannte, wurde zum Slogan der Friedensbewegung. Im Rückblick wirkt es mit ihrem Ausruf eines Bekenntnisstandes "als ein Dokument von gestern".
Wir trauern um: Unbekannte. In der Nacht vom 17. April sind sie versunken im Mittelmeer...

Ein neues Gesicht in der Geschäftsstelle des Reformierten Bundes: Nina Ciesielski

Sondervikariat im Calvin-Zentrum - Projektarbeit: General Council 2017 in Leipzig
Nina Ciesielski hat am 1. April ihre Stelle beim Reformierten Bund angetreten. Im Anschluss an ihr reguläres Vikariat von 2 1/2 Jahren und an ihr 2. theologisches Examen absolviert sie dort ein Sondervikariat im Bereich der Ökumene.

Quiz to go - 21. April 2016

7 Fragen: Osterzeit
von Cornelia Kurth

zum Quiz

Religionspolitik nicht länger vernachlässigen

Willems: „Wir brauchen auch differenzierte Gespräche darüber, ob sich das Modell einer engen Staat-Kirche-Kooperation noch eignet, um den religiösen Mehr- und Minderheiten gleichermaßen Religionsfreiheit zu gewähren.“
Nach Anti-Islam-Äußerungen der AfD: Politikwissenschaftler Ulrich Willems mahnt die übrigen Parteien, religionspolitische Debatten und Entscheidungen nicht länger zu vermeiden – „In der Bevölkerung Verständnis für Religionsvielfalt wecken“ – Öffentliche Ringvorlesung „Religionspolitik heute“ des Exzellenzclusters bringt Wissenschaft, Politik und Religionen ins Gespräch.

Majestätsbeleidigung

Einspruch! - Mittwochs-Kolumne von Georg Rieger
Warum hat eigentlich noch niemand auf reformiert-info etwas über Jan Böhmermann geschrieben?

Präses Rekowski widerspricht AfD-Äußerungen zum Islam in Deutschland

Rheinische Kirche tritt jedem Angriff auf die Religionsfreiheit entschieden entgegentreten
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat der von Vorstandsmitgliedern der AfD geäußerten Postion, der Islam stelle eine „politische Ideologie“ dar, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei, entschieden widersprochen.
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