Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

In Würde leben bis zum Schluss

Präses Rekowski besuchte ökumenisches Hospiz im Ahrtal
Bei einem Rundgang durch das Haus informierte er sich über die Arbeit des stationären Hospizes mit zehn Plätzen.

Kein Land in Sicht

Rettungsschiff darf nicht in Italien und Malta anlegen
Präses Manfred Rekowski fordert kurzfristige humanitäre Lösung für 33 Geflüchtete.

'Gott möchte, dass wir Recht einfordern'

Neujahrsbotschaft von Manfred Rekowski
'Gott ist bei uns. Deshalb gehen wir in das neue Jahr voller Trost und mit viel Mut', sagt Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, an der Schwelle von 2018 zu 2019.

1919

Das Krisenjahr der evangelischen Kirchen
Beitrag von Achim Detmers

'Mehr für Frieden einsetzen'

Neujahrsbotschaften 2019
Vertreter evangelischer Kirchen nehmen in diesem Jahr auch Bezug auf die Jahreslosung.

'Syrien und Libanon brauchen Zukunftsarbeiter'

Martin Heimbuchers Predigt zum Vierten Advent
Kirchenpräsident hat in seinem Gottesdienst an die syrischen Flüchtlinge im Libanon erinnert.

Materialien, Formen, Farben

Die Jahre des Wiederaufbaus – ein Rückblick / Teil 2
Am 5. Juni 2014 brannte die St. Martha Kirche in Nürnberg – jetzt ist sie fertig und wieder in Gebrauch. Georg Rieger hat den Wiederaufbau im Auftrag der evangelisch-reformierten Gemeinde koordiniert. In fünf Kapitel beschreibt er, wie es geworden ist.

ARD-Weihnachtsgottesdienst mit Annette Kurschus

24. Dezember, 16.15 bis 17 Uhr aus einem Stall des Wasserschlosses Haus Kemnade (Hattingen)
Evangelischer Familiengottesdienst mit Präses der Evangelische Kirche von Westfalen

Jeder Mensch ist für Gott ein Schatz

Weihnachtspredigt fürs Kinderhospiz
Von Sylvia Bukowski

'Jesu Geburt verändert die Spielregeln'

Weihnachtsbotschaft von Präses Manfred Rekowski
Weihnachten eröffnet den Menschen neue Möglichkeiten, sagt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, in seiner Botschaft zum Weihnachtsfest 2018.
<< < 1661 - 1670 (4856) > >>