Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Manche Menschen lesen zuerst die letzte Seite eines Romans, ehe sie sich auf ein Buch einlassen; denn sie können die Spannung nicht ertragen, ob die Geschichte für ihre Helden gut ausgehen wird.

Nein zum Krieg

Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden legt Arbeitsschwerpunkte für die kommenden zwei Jahre fest
EAK plädiert für verstärkte Friedensarbeit und gegen zunehmende Aufrüstung in der Europäischen Union.

Spenden und Soforthilfe für Opfer von Tropensturm auf den Philippinen

Evangelische Kirche im Rheinland stellt 10.000 Euro zur Verfügung
Nach dem verheerenden Tropensturm, der auf den Philippinen zerstörerische Überflutungen und Erdrutsche mit sich gebracht haben, läuft die Soforthilfe für die Opfer an.

Unterstützung für Landwirte in Malawi

An Heiligabend bittet Präses Rekowski um Spenden für 'Brot für die Welt'
Hilfswerk unterstützt Bauern in Malawi im Kampf gegen den Klimawandel

Zahl evangelischer Kirchengemeinden in Rheinland sinkt

Evangelische Kirche hat ab dem 1. Januar 694 Gemeinden
21 Kirchengemeinden sind an den Zusammenschlüssen beteiligt

Weihnachten: Spürste noch wat?

Fragt Kirchenpräsident Martin Heimbucher
Oh du stressige Weihnachtszeit: Zwischen Festessen und Bescherung geht das Gespür für die Idee von Weihnachten oft verloren.
Das Kind in der Krippe zeigt, wie empfindlich Leben ist. Was das konkret heißen kann, erklärt der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung in seiner Weihnachtsbotschaft 2017.

Renke Brahms: Die Friedensbewegung ist wichtig und notwendig

Friedensbeauftragter verwies auf Anfänge der Friedensarbeit vor 125 Jahren
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bedeutung und die Notwendigkeit der Friedensbewegung hervorgehoben.
In der London Internet Church findet der Gottesdienst virtuell statt. Gemeindemitglieder können Predigten online mitverfolgen. Selbst Smartphones sind in vielen Gottesdiensten nicht mehr verpönt. Sind Handys und Ebookreader die neuen Gesangbücher? Mehr dazu erzählt Bernd Becker in der Mittwochskolumne des Reformierten Bundes 'Beckers Neuland'.

Evangelische Kirchen in NRW lehnen Ausweitung der Ladenöffnungszeiten ab

Sachverständigen-Anhörung zum Entfesselungspaket I
Präses Annette Kurschus verteidigt den Sonntag als 'geschenkte Zeit, die nicht unter dem Druck des Ökonomischen steht'. Rheinischer Präses Rekowski befürchtet im Fall einer Erweiterung der Ladenöffnungszeiten Raubbau an gemeinsamer Zeit
<< < 2151 - 2160 (4856) > >>