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Reformierten Bundes
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Öffnungszeiten:
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Aktuelle Termine
30. Oktober - 1. November 2026, Evangelische Akademie Hofgeismar
Die Tagung beleuchtet die hessische Reformation seit der Homberger Synode 1526 mit ihren Reformen, Besonderheiten und ihrer Rolle als Weg zwischen Wittenberg und der Schweiz.
Als Initialereignis der Reformation in Hessen gilt die Homberger Synode, die vom 21.-23. Oktober 1526 in Homberg/Efze stattfand. Mit der Visitation von Pfarreien und Klöstern führte Landgraf Philipp ab 1527 in der Landgrafschaft Hessen die Reformation ein. Im Jahr 1527 gründete er in Marburg die erste evangelische Universität. Neben Luthers Heimat Kursachsen wurde Hessen zur Führungsmacht der evangelischen Reichsstände.
Philipp von Hessen suchte einen Mittelweg zwischen der Wittenberger Reformation Luthers und der schweizerischen und oberdeutschen Reformation Zwinglis und Bucers. Infolgedessen zeichnete sich die hessische Reformation durch markante Besonderheiten wie die Einführung presbyterial-synodaler Elemente in der Kirchenverfassung und die „Erfindung“ der Konfirmation aus.
Die Tagung beleuchtet umfassend alle Aspekte der hessischen Reformation auf dem neuesten Stand der Forschung.
Anmeldung und Informationen:
Schriftliche Anmeldung ist möglich bis zum 29. September 2026 (Tg.-Nr. 26029). Auch spätere Anmeldungen sind möglich, solange
Plätze frei sind.
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Evangelische Akademie Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar
05671 / 881-108
akademiehofgeismar@ekkw.de
www.akademie-hofgeismar.de
Tagungsort: Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Der Tagungsort ist eingeschränkt barrierefrei. Hofgeismar ist vom Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe in einer Fahrzeit von ca. 18 Minuten zu erreichen. Vom Bhf. Hofgeismar ist die Tagungsstätte ausgeschildert und fußläufig in etwa 10 Minuten erreichbar.
Tagungskosten (pro Person):
- € 218,00 Teilnahmebeitrag/ Vollverpflegung/Einzelzimmer
- € 207,00 Teilnahmebeitrag/ Vollverpflegung/ Doppelzimmer
- € 128,00 Teilnahmebeitrag/Verpflegung ohne Frühstück
- € 60,00 Teilnahmebeitrag
Schüler*innen, Studierende und Auszubildende bis 35 Jahre sowie Bürgergeldempfänger*innen erhalten 50% Ermäßigung. Weitere Ermäßigungen aus sozialen Gründen können in Ausnahmefällen gewährt werden. Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet. Die Tagungskosten sind bei Anreise zu begleichen (Barzahlung oder EC-Karte). Bei Eingang einer Abmeldung später als 21 Tage vor Tagungsbeginn werden 80 % der gebuchten Leistungen in Rechnung gestellt.
Mächtig. Verlockend – Frauen der Welfen
16. Februar bis 15. August 2010, Ausstellung des Residenzmuseums im Celler Schloss
Unter diesem Motto, das den Blick für viele Antworten öffnen soll, stellt das Residenzmuseum im Celler Schloss in einer Sonderausstellung das Leben zweier Frauen vom Celler Welfenhof vor: Eléonore Desmier d’Olbreuse (1639-1722), Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, und ihre Tochter Sophie Dorothea (1666-1726), Kurprinzessin von Hannover.
Eléonore d’Olbreuse, hugenottische Landadelige und eine der bedeutendsten reformierten Frauen in Norddeutschland, erlebte an der Seite ihres lutherischen Gemahls Georg Wilhelm, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, einen vielgeneideten Aufstieg zur Herzogin und verhalf der Celler Residenz zu beeindruckender Blüte. Die „Stammmutter“ mehrerer europäischer Königshäuser brachte im 17. Jahrhundert französischen Esprit nach Celle und beeinflusste dadurch Hof- und Stadtleben. Sie gilt als Gründerin der Französisch-reformierten Gemeinde in Celle.
Das Leben ihrer Tochter Sophie Dorothea nahm hingegen einen tragischen Verlauf. Die auf dem Heiratsmarkt des europäischen Hochadels begehrte Prinzessin wurde aus politischen Gründen mit ihrem hannoverschen Cousin Georg Ludwig verheiratet. Sie widersetzte sich den höfischen Regeln und wurde nach einer Affäre mit dem schwedischen Grafen Königsmarck schuldig geschieden und auf das Schloss Ahlden verbannt. Dort verbrachte sie ihre letzten 31 Lebensjahre. Seelsorgerlich betreut wurde sie dort von dem französisch-reformierten Pfarrer Joseph (de) Casaucau.
Sophie Dorothea wäre die erste Königin Großbritanniens aus dem Hause Hannover geworden, denn ihr geschiedener Gemahl bestieg 1714 in Personalunion den englischen Thron. Ihre beiden Kinder, den britischen König Georg II. und die preußische Königin Sophie Dorothea, sah sie nie wieder, ihren Enkel Friedrich den Großen lernte sie nie kennen.
Die spannenden und bewegenden Lebenswege beider Frauen führen den Ausstellungsbesucher in die Welt barocker Fürstenhöfe und lassen ihn hinter die glanzvolle Außenansicht auf persönliche Schicksale schauen, ohne diese zu verklären. Dabei steht die weibliche Perspektive im Vordergrund: Herkunft, Ebenbürtigkeit, Heiratspolitik, Ehe, Affären und Mutterschaft – diese Themen lassen aus tragischen Einzelschicksalen Spiegelbilder ihrer Zeit werden. Zugleich bilden sie Anknüpfungspunkte, die emotional ansprechen und dabei aus der Befangenheit heutiger Lebensvorstellungen heraus in die Geschichte hineinführen.
Zahlreiche Exponate aus der Sammlung des Bomann-Museums und der Stadt Celle sowie kostbare Leihgaben aus europäischen Adelshäusern, Museen wie auch seitens der Evangelisch-reformierten gemeinde Celle geben Einblick in Hofleben und Zeremoniell der Epoche. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen und Lesungen, einem Ballett, Konzerten, szenischen Führungen und museumspädagogischen Aktionen bietet vielfältige Möglichkeiten, sich dem Thema zu nähern.
Residenzmuseum im Celler Schloss
Schlossplatz 1
29221 Celle
residenzmuseum@celle.de
www.residenzmuseum.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr (Änderungen an Feiertagen vorbehalten) / Öffentliche Führungen in der Sonderausstellung Di, Mi, Do, Fr 15.30 Uhr, So 11.30 Uhr; Sa 15.30 Uhr Kostümführung /Informationen und Buchung von Gruppenführungen unter Tel. 05141/12372.

Gedeon Romandeau (auch Romandon) (1667-1697),
Öl auf Leinwand, um 1675, Privatbesitz
Andreas Flick, Celle
Die "Stammmutter" mehrerer europäischer Königshäuser brachte im 17. Jahrhundert französischen Esprit nach Celle und beeinflusste dadurch Hof- und Stadtleben. Sie gilt als Gründerin der Französisch-reformierten Gemeinde in Celle.
Celle. Mit zahlreichen Aktionen soll künftig an ihrem Hochzeitstag, dem 12. April, an die letzte Celler Herzogin und hugenottische Landadelige Eléonore d’Olbreuse (1639-1722) erinnert werden, hat die Initiative FrauenOrte des Landesfrauenrates Niedersachsen in einer Feierstunde im Celler Schloss beschlossen.

