27. August 2026
Ich will nichts von dir Gott / Ich bin da / Du musst nichts für mich / Ich muss nichts für dich // Wir sind da / Es tut gut einfach zu sein / Durchsichtig still / Einfach da zu sein // Ich atme / Die Luft kommt von dir / Danke
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
26. August 2026
Gott / Wir beten zu dir, weil wir uns für die schönen Dinge bedanken wollen, die wir erleben durften; / weil wir unsere Sorgen teilen wollen und uns Klarheit erhoffen; / weil wir uns Entlastung erhoffen für Entscheidungen, die wir falsch getroffen haben; / und weil wir dich um Kraft dafür bitten wollen, zu unseren Fehlern zu stehen. // Amen
Georg Rieger
25. August 2026
Gott // Ein heller Morgen voller Sorgen / folgt der gemütlichen Nacht ... / Wie schaffe ich nur all die Termine? / Wirst Du mir auch wie früher / den Propheten die richtigen Worte in den Mund legen, / wenn ich denen gegenüber steh, die mich bedrohen? // Heiliger dreieiniger Gott, / mögen Deine Weisheit, / Dein Schutz und Deine Güte / uns hier auf Erden nie verlassen. // Amen
Kathrin Rehmat
24. August 2026
Ach Gott – / Wie gerne möchten wir unser Herz ausgehen lassen / und Freude finden in der schönen Sommerszeit. / Aber unser Körper mahnt uns an die Versäumnisse / Im Kampf gegen die Erderwärmung, / unser Verstand lässt uns sorgenvoll denken / an die Hitzetoten und Waldbrandopfer / an die Schifffahrtsunternehmen, die um ihren Verdienst bangen / an die Bauern, denen die Bewässerungsmöglichkeiten ausgehen / an die Flüchtlinge aus Afrika, die keine Lebenschancen haben //
Ach Gott – / wir fühlen uns so untätig und hilflos / wir brauchen Schutz vor Depression / wir brauchen Zusammenhalt / wir brauchen Ermunterung / All dies erhoffen wir uns / aus den biblischen Schriften / aus dem Miteinander / aus dem Gebet. // Sei du unter uns. / AMEN
Gudrun Kuhn
23. August 2026
Barmherziger Gott, / wir danken dir / für deine Liebe, / mit der du nicht geizt. / Wir machen uns manchmal gar nicht klar, / wie reich du jede von gemacht hast / an Fähigkeiten, / die wir für andere einsetzen können, / an Zeit, / die wir anderen schenken können, / an Hab und Gut, / mit dem wir fremde Not stillen können. // Die Angst, / mit allem zu kurz zu kommen, / macht uns unersättlich in unserer Gier / nach immer noch mehr, / und es gelingt uns viel zu selten, / wirklich freigiebig zu sein / mit dem, was wir empfangen haben. // Barmherziger Gott, / befrei uns mit deiner Großzügigkeit / aus der ständigen Sorge / um uns selber. / Fülle unsere ängstliche Seele / reichlich mit Vertrauen zu dir / und öffne uns Herz und Hand / für die, die uns brauchen. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Und diese Woche wieder alles noch einmal schlimmer als in der vorigen? Ereignisse, Meldungen, Gefahren? Was geredet, geplant, unverhohlen angekündigt wird? Und was vielleicht daraus werden wird? Ich merke an mir die Gefahr der Abstumpfung, der Gewöhnung.// Herr meines Lebens, hilf mir, dass ich mich nicht gewöhne. Nicht an Hass und Menschenverachtung. Dass ich klar bleibe, wach und ein wenig mutig beim Denken., Antworten und Handeln.// "Ich bin ja nicht Regente, der alles führen soll. DU sitzt im Regimente, führ mich und andre wohl!"// Durch Jesus Christus. Amen.
Stefan Maser
21. August 2026
Gott, Schöpfer, / Danke. / Danke für Sonne und Regen. / Danke für den Weizen und die Kartoffeln. / Danke für die Möhren und den Kohl. / Danke für die roten Äpfel und die leuchtenden Birnen, / Danke für die Kirschen und die Zwetschgen. / / Segne die Bauern und die Bäcker. / Segne die Metzger und die Köche. / Segne die Erntehelfer aus Polen und die Schlachthof-arbeiter aus Rumänien. / Segne die Verkäuferinnen bei Lidl und bei Aldi, / Segne die Aushilfen bei McDonald und BurgerKing. / / Gott, Erbarmer, / Danke. / Danke, dass wir satt werden. / Danke für die Vielfalt der Nahrungsmittel. / Danke für die Qualität des Essens. / Danke für die Gastfreundschaft in den Familien und Gemeinden. / Danke für die Engagierten in den Tafeln. / / Segne die Hungernden mit Nahrung. / Segne die Hilfsorganisationen. / Segne die Entwicklungshilfe. / Segne die geistlich Hungernden mit deinem Wort. / Segne die Kirchen mit deinem Geist. / Segne die Erde mit dem Salz der Christen. / / Gott, Erlöser, / Danke. / Danke für den Trost. / Sei mit den Verzweifelten. / Danke für die Hoffnung. / Heile die Kranken. / Danke für den Glauben. / Erlöse die Sterbenden. / Amen.
Jürgen Kaiser
20. August 2026
Großer, ewigreicher Gott, / zu Dir kommen wir mit unserer Armut, / an Liebe / an Hoffnung / an Glauben – / und bitten Dich: / schenk uns aus Deiner Fülle. // Barmherziger Gott, voller Gnade und Wahrheit bist Du. / Und wir kommen zu Dir / mit unserer Hartherzigkeit
mit unsere Angst, / unseren Lebenslügen – / und bitten um Deinen Geist, / der all diese bösen Gespenster vertreibt. // Liebender Vater von uns allen, / zu Dir kommen wir mit / unserem kleinen Glück / mit unseren Kindern / mit dem Wunder der Liebe, / die wir schenken und empfangen – / und danken Dir für diese guten Gaben. // Komm Du mit Deinem heiligen Geist nun zu uns. / Segne diese Stunde, / in der wir Dir stille halten / und pflanze Dein Wort in unser Herz, / dass es Frucht bringt / zu Deiner Ehre / und uns allen zum Wohl. // Amen
Jochen Denker
19. August 2026
Rücken an Rücken / Beten / Du bist da / Ich bin da / Ich brauche dich / Du bist mein Atem / In deinem Rücken / Mein Rückgrat / Gott
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
18. August 2026
Du heilige Geistkraft, / wir loben und preisen dich und beten zu dir. // Zu dir beten wir für unsere Familien, / für unsere Kinder und Eltern, / für die alten Menschen. // Von dir können wir lernen, / einerseits auf einander zu achten / und uns zu beschützen / und andererseits einander Freiheit zu gewähren: / einander nicht zu besitzen / oder zu bevormunden oder auszunutzen. // Lass deinen guten Geist durch unsere Häuser wehen / und schenke uns die richtige Balance. // Amen
Meike Waechter
17. August 2026
Gott, / bewahre uns vor Überheblichkeit / und davor, / allzu sehr in den Kategorien der Macht zu denken. // Lass uns erkennen, / dass vor dir alle Menschen gleich sind, / gleich, ob sie in ihrem Leben Großes vollbringen / oder nur ein ‚normales‘ Leben führen. // Richte unser aller Handeln / nach diesem liebevollen Menschenbild aus. // Amen
Georg Rieger
16. August 2026
Gott, / lange bist du verborgen gewesen / deinem Volk, / hast nicht geheilt seine zerbrochenen Herzen / und seine Wunden nicht verbunden. // Aber dann endlich / hast du wieder ein Zeichen gegeben / für deine Treue, / hast den Überlebenden / eine Heimstatt geschaffen / in dem Land der Verheißung, / und hast den heimatlosen Seelen der Verfolgten / einen Ort der Zuflucht geschenkt. // Gott, / vergib uns die Mißachtung deiner Treue. / Von ihr lebt Israel. / Von ihr leben auch wir.
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / ein bisschen verzaubert waren wir schon. / Und warum auch nicht? / Sonnenfinsternis von Island bis zu den Balearen! / Und eine zarte Ahnung davon, / dass die Welt eine sein könnte. / Geeint in der Ehrfurcht vor der Natur. / Geeint im Wissen um die Kostbarkeit unseres Lebensraumes. / Geeint im Willen, diesen Lebensraum für kommende Generationen zu bewahren. / Geeint darin, Maß zu halten mit den Gütern des Lebens. //
Aber die zarte Ahnung wird verblassen. / Anderes tritt vor unsere Augen. / Die ungebremste Kriegslust des Kremls. / Immer noch. / Und ohne Ende. / Und wie beschämend für uns, / wie sehr das verdrängt wird / und Drohnen in unserem Luftraum kaum mehr als Empörung hervorrufen / und routinierte Krisen-Dramaturgie. //
Da sind die Opfer des Erdbebens in Kolumbien. / Menschen graben mit bloßen Händen nach den Verschütteten. / Und ab und zu geschieht ja auch ein Wunder. / Aber der Tod hält reiche Ernte. / Und wenn wir es auch dagegen wehren: / Die Hilflosigkeit von dort überträgt sich auch auf uns. //
Da ist die Dürre hier bei uns. Der Rhein ist kaum noch schiffbar. / Aber ein großes Feuerwerk wird dennoch entzündet. / Es ist wohl so: Wir amüsieren und zu Tode. / Koste es, was es wolle. / Und wer dagegensteht, wird nicht gewählt. //
Wessen sollen wir uns trösten, Herr? / Wir hoffen auf Dich! / Dass Deine Vorsehung es besser mit uns meint, / als wir das verdient haben. / Dass es Ausnahmen von der Regel des Sich-Wegduckens gibt. //
Dass die Wahrheit gesagt und nicht gescheut wird. / Dass Wirklichkeitssinn Mehrheiten findet. / Dass Männer und Frauen, / die Verantwortung tragen, / Ermutigung erfahren / und mit guten Ideen und ausreichend Geschick gesegnet werden. / Dass dem Eigensinn und dem Zerfall der Gesellschaft gewehrt wird / und die Menschen wieder zusammenrücken – / nicht nur an den Abenden, / an denen es eine Sonnenfinsternis zu bestaunen gibt, / sondern jeden Morgen neu in der Freude an Dir, / die unsere Stärke ist. // Amen.
Klaus Bröhenhorst
14. August 2026
Rabbuni – so nannten sie dich einst, / Jesus, lieber Lehrer und Meister – / so möchten auch wir dich nennen. / Wir wollen hören, wie Jüngerinnen und Jünger hören. / Wir möchten in deinem Auftrag wirken in der Welt. / Wir möchten deine Liebe leben. // Aber wir fühlen uns oft so alleine und ratlos. / Manchmal wissen wir nicht, was richtig ist. / Manchmal tun wir das Richtige nicht. // Oft sind wir Älteren müde und kraftlos. / Mit eigenen Sorgen und Beschwerden belastet. // Oft sind wir Jüngeren desillusioniert. / Wir schaffen es gerade so, unseren Alltag zu meistern in Beruf und Familie. // Mach uns lebendig! / Im Hoffen und im Handeln. // AMEN
Gudrun Kuhn
13. August 2026
Gott, dir Herr, / befehle ich meine Wege, / die geraden und die krummen, / die gepflasterten und die sandigen, / die Irrwege und die Holzwege, / die Leidenswege und die Freudenwege, / die Lebenswege und die Auswege. // Dir befehle ich sie alle / und sage dir entschieden: / Mach‘s wohl damit, / mach aus allen deine Wege, / mach aus allen Gott befohlene Wege. // Deine Treue sei ihr Grund, / deine Gerechtigkeit die Wegmarken / und du, du selbst ihr Ziel. // Amen.
Jürgen Kaiser
12. August 2026
Gott / Wir wollen beten, mit dir reden, auf dich hören, / aber unsere Gedanken sind noch bei uns / und bei dem, was uns umtreibt. // Wir möchten gerne ruhig werden, / aber in uns ist so viel Unruhe. / Wir möchten auf dich hören, / aber in uns ist so viel Lärm. / Wir möchten beten, / aber oft fehlen die Worte. / Wir stehen vor dir mit unserem Leben, / mit der Unruhe in uns, / mit der Sprachlosigkeit, / mit dem Lärm in uns, der die Ohren taub macht. // Aber, wir sind nicht alleine. / Auch du bist hier und nimmst uns so an, wie wir sind, / mehr noch, du freust dich an und über uns / und möchtest Zeit mit uns verbringen. / Das reicht. // Amen
Annegret Lambers
11. August 2026
Ausser dir / Ist keine Macht / Zu der ich beten wollte / Ausser dir ist keine Ohnmacht / Zu der ich Vertrauen hätte // Ob mächtig oder ohnmächtig / Du bist mein Gott / Ich bin dein Mensch / Wie gut // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
10. August 2026
Du / Gott der Gerechtigkeit, / wir danken dir für die Verhältnisse, / in denen wir leben dürfen, / die so viel besser sind / als in vielen Gegenden der Welt. // Wir haben uns das nicht selbst zu verdanken, / sondern dir. / Und es sollte uns dankbar und demütig machen. // Lass uns die Verantwortung spüren, / für Menschen, die keine Chancen haben im Leben, / auch für die, die Chancen nicht wahrnehmen / und immer wieder scheitern. // Amen
Georg Rieger
9. August 2026
Barmherziger Gott, / ja, wer ist wie du! / Du Herr des Himmels / widerstehst den Herren unserer Erde. / Mit deiner Liebe zu den kleinen Leuten / trittst du ihrem Größenwahn entgegen. // Du bist der Höchste / und bist doch nicht fern von dem, / was sich bei den Untersten abspielt. / Du siehst, wie die materielle Armut / menschliches Leben ruiniert, / und deinem Blick bleibt auch nicht verborgen, / wie die geistige Armut / überall Sinnlosigkeit und Leere verbreitet. // Gott, du allein / kannst uns Hoffnung schenken, / dass nicht alles so bleiben muss. / Du machst Veränderungen möglich, / die wir uns selber nicht vorstellen können. // Mach uns bereit, / fremde Not zu lindern / und lass uns im Teilen von Zeit und Geld / das Glück eines fruchtbaren Lebens spüren. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Gott, / kann es sein, / dass wir wie Juda einst / heute die Propheten nicht hören, / die uns auf die kommenden Katastrophen hinweisen? // Kann es sein, / dass wir uns vor denen verstecken, / die Versäumnisse aufdecken / und uns den Spiegel vorhalten? // Kann es sein, / dass wir nicht hören wollen, / wie krass sich unsere Umwelt und das Klima / schon jetzt unaufhaltsam verändern? // Kann es sein, / dass wir nicht hören wollen, / wie unsere Freiheit und unser Leben bedroht sind / durch faschistische Kräfte? // Kann es sein, / dass wir nicht hören wollen, / dass wir längst in einem Krieg leben, / der nicht offen ausgetragen wird, / aber durch perfide Einflussnahme und verdeckte Aktionen, / und der immer gefährlichere Ausmaße annimmt? //
Gott, / lass uns die Stimmen wahrnehmen, / die nicht populistisch daherkommen / oder ängstlich diplomatisch! // Lass uns auf die hören, / die ihr Wissen in Podcasts und Zeitungsartikeln, / in Büchern und Expertisen veröffentlichen. // Mach uns auf diese seriösen Analysen aufmerksam, / die wie seinerzeit Jeremia, Ezechiel und Jesaja / hinter die Kulissen schauen. // Wie die Propheten damals / haben sie nicht immer recht, / aber sie haben etwas zu sagen - / und nicht nur heiße Luft. // Mach uns bereit zu lernen, / uns zu verändern und aktiv zu werden. / Lass jeden von uns - / gleich welcher Profession oder Stellung - / unser prophetisches Amt erkennen, / unsere Gemeinden mitnehmen / und lass uns mutig werden. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
7. August 2026
Du Herr, / Jesus Christus, / unser Bruder, / du lädst uns ein, / an deiner Seite zu sitzen, / dir zuzuhören, / mit dir zu sprechen, / egal woher wir kommen / oder wer wir sind. // Du bist offen für uns Mühselige und Beladene, / für Sünder und Gescheiterte. / Du schaust uns an voller Liebe und Respekt. / Du lädst uns ein, deine Geschwister zu sein. // Lass uns nach rechts und links sehen, / zu unseren Brüdern und Schwestern / aus anderen Kirchen, Kulturen und Konfessionen. / Du sollst unser Vorbild im Umgang miteinander sein, / dass auch wir lieben / und einander annehmen / und respektvoll begegnen. // Amen
Meike Waechter
6. August 2026
Gott – du hast deine Welt uns Menschen anvertraut. / Unsere Vorfahren im Glauben erzählen davon und machen uns Mut. // Wir müssen keine Heiligen sein. Du kannst uns brauchen // mit all unseren Eigenheiten und Schwächen. // Manchmal schämen wir uns / Manchmal sind wir träge / Manchmal versagen wir / Manchmal sind wir ungeduldig / Wir stolpern auf dem Weg der Gerechtigkeit. // Bitte lass uns nicht allein. Sei du mit uns und schick uns Begleiterinnen und Begleiter. / Wir wollen gemeinsam an der Hoffnung festhalten, dass Gewalt und Betrug und Selbstsucht nicht siegen werden. // Hol uns aus der Tiefe zum Leben / Weise uns neue Wege zum Handeln / Und wenn wir aufgeben und umkehren wollen: Trockne unsere Tränen! // Vertreibe unsere Angst! / AMEN
Gudrun Kuhn
5. August 2026
Gelobt sei dein Name, / Herr, / vom Aufgang der Sonne / bis zu ihrem Niedergang, // der du in der Höhe thronst / und mit Langmut und Geduld auf uns siehst, / der du die Hochmütigen zurechtrückst / und die Geringen aufrichtest, // sieh mir meinen Ungehorsam nach, / vergib mir meine Trägheit. // Amen.
Jürgen Kaiser
4. August 2026
Herr, wir danken dir am Abend, / dass wir unter deinem Schutz diesen Tag vollendet haben, / dass du uns Kraft gegeben hast / zu unserer Arbeit, / zu unserer Geduld, / zu unserer Feier, / zu unserer Kreativität, / zu unserem Miteinander. // Wir danken dir, dass du immer bei uns bist / und uns in allem und durch alles hindurch trägst. // Amen.
Selma Dorn
3. August 2026
Frieden / Er ist uns abhandengekommen / Wir taumeln mit leeren Händen / Wie sollen wir Frieden schliessen / Wenn der Vertrag nichts zählt / Weil wir uns nicht vertragen wollen / Was sollen wir sagen / Wenn die Worte in Lügen zerbröseln // Was bleibt ist Rechthaberei / Verdrehte Geschichte / Der Esel steht am Berg / Und wir in der Klemme // Du hast Worte / Gott / Du hast den Willen / Dein Wille geschehe / Auf Erden // Wir wollen Worte finden / Die uns aus der Sackgasse befreien / Und uns zum Frieden helfen // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt