Wochenrückblick
Der Eindruck diese Woche, der bedrückende, mehr als einmal:
Dass gar nichts mehr gilt und hält und verbindet.
Stattdessen Machtgehabe, Zynismus, Verachtung.
Hass, Eskalation, Manipulation und Eiseskälte an allen Enden.
Zerstörerisch und tödlich für die Schwächeren und Rechtlosen.
Was habe ich dagegen? Oh, eine Menge, denke ich.
Und dann ist das doch wieder so schwach, so unentschieden und wirkungslos.
Aber was ich wirklich habe, ist das Wort von deiner Gerechtigkeit und Treue,
deiner freien Gnade, Zuwendung ohne Voraussetzung, Gabe ohne Gegengabe.
Das trägt mich und davon lebe ich.
Lass mich das auch prägen und bewegen,
im Denken und Reden, in Begegnungen und Entscheidungen.
Dann kann das, was du beschlossen und getan hast, nicht ohne Wirkungen bleiben:
Gerechtigkeit, Frieden, Verbundenheit – und immer wieder Hoffnung.
Amen.
Stefan Maser
10. Juli 2026
Großer und ewiger Gott, / Vater von uns allen in den Himmeln, / wir sehnen uns nach einer gerechten Welt, / nach einem Ende von Krieg und Gewalt, / nach Frieden, der den Namen verdient. // Du hast uns Hoffnung gemacht, großer Gott. / Wie die Jungfrau zum Kind kam diese Hoffnung zu uns. // Dir verdanken wir unsere Sehnsucht. / Du bist es, den wir suchen. // Komm zu uns. / Sende Deinen Geist, / der die Brücke schlägt / von Dir zu uns / von uns zu Dir / und zwischen uns Menschen, / die wir, zerrissen und getrennt voneinander, / einander zu Wölfen werden. // Komm zu uns. / Sprich Dein Wort, / dass unsere Herzen erreicht / und unseren Geist belebt, / dass wir Deine Kinder werden / und bleiben. // Amen
Jochen Denker
9. Juli 2026
Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde! / Dich preisen alle deine Werke. / Der Kosmos erklingt voll himmlischer Harmonie. // Lass mich, Gott, / deine Ordnung erkennen, / lass mich auf den Klang deiner Stimme hören, / damit ich meines Lebens froh werde / und mich deiner Herrlichkeit erfreue. // Amen.
Jürgen Kaiser
8. Juli 2026
Gott / Du hast geschöpft / Daraus ist Leben entstanden / Wir haben übernommen / Dir nachgeschöpft / Wir haben uns übernommen // Gott / Daraus ist Chaos entstanden / Im Chaos ist Vieles zu Grunde gegangen / Es tut uns leid / Anderes ist schön geworden / Nach deinem Vorbild // Wir geben nicht auf / Wir bilden weiter dir nach / Wir denken dir nach / Und hoffen auf Leben // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
7. Juli 2026
Herr / Wir brauchen in allem, was wir tun, das richtige Maß. / Darum bitten wir dich: / Wenn wir helfen wollen, / dann schenke uns das richtige Maß, / dass wir uns nicht verausgaben / oder den Empfängern der Hilfe auf die Nerven gehen. / Wir brauchen Engagement und Begeisterung, / müssen aber auch unsere und die Grenzen Anderer wahren. // Amen
Georg Rieger
6. Juli 2026
Gott, richte uns auf! / Richte uns auf, / dass wir nicht verzagt sitzen bleiben. / Richte uns auf, / dass wir aufrecht stehen können / und sich unsere Blicke weiten. // Hilf uns, / mit dir und durch dich einander anzusehen, / auf Augenhöhe, / in gegenseitigem Respekt, / mit wachen Sinnen. / Hilf uns, / wahrzunehmen, / wer was braucht, / ein offenes Ohr, / ein gutes Wort, / Zuwendung, / Ansporn, / Rat oder Tat – / es gibt so viele Möglichkeiten füreinander da zu sein - / lass uns erkennen, was nötig ist. // Amen
Meike Waechter
5. Juli 2026
Gott, das fällt mir schwer nachzusprechen, / wenn mir das Leben wie ein Rätsel erscheint, / wenn eigenes oder fremdes Leid / alles in Frage stellt, / was einmal Halt bot, / wenn andere mir schnelle Lösungen / für alle Probleme versprechen. // Dennoch bei dir bleiben / gegen den Zeitgeist, / gegen die Zweifel, / gegen die Ungeduld, / Gott, das möchte ich versuchen. // Aber wenn ich damit scheitere, / dann bleibe du dennoch bei mir! / Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / wir rufen zu Dir aus dem vielen, das uns bewegt. / Unsere Eindrücke, sind nur Bruchstücke. / Das wissen wir. / Aber gerade deshalb wir bringen sie vor Dich. //
In Niedersachsen haben die Kinder ihre Zeugnisse erhalten / und freuen sich über die ersten Ferientage. / Möge ihnen Unbeschwertheit und Lebensfreude lange erhalten bleiben! / In den Nachrichten werden Bilder von jubelnden Kindern gezeigt. / Aber das ist nur die eine Seite. //
Viele Kinder haben Angst. Angst vor der Zukunft. / Angst, obwohl es ihnen äußerlich gutgeht / und sie im Wohlstand aufwachsen. / Sie haben dennoch Angst. / Sie spüren, dass etwas nicht stimmt. / Und sie haben recht. Es stimmt etwas nicht. //
Das Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft im Sechzehntelfinale / und die Ermordung von sechs Menschen in Stade / geschahen fast gleichzeitig. / Und wir ahnen: beides hat miteinander zu tun. / Ist die Niederlage der Nationalelf nicht das Spiegelbild einer Gesellschaft, / die, wenn es drauf ankommt, versagt? / In der Selbstverständlichkeiten nicht mehr gelten? / Die kein Bild für Geschlossenheit abgibt und die zu kämpfen verlernt hat? //
Und sind die sechs Ermordeten in Stade nicht der Beweis für eben dies? / Für Zuständigkeitsgerangel? / Für Naivität? / Für die Unfähigkeit zu einem klaren Profil für das, was gilt und was nicht gilt? / Für das Hinnehmen gesellschaftlicher Spannungen und Brüche? / Für das mangelnde Gespür für Gefahr? //
Es stimmt etwas nicht. / Die Kinder spüren das. / Wie ihnen Mut machen? / Nicht mit Worten. / Nein. Geredet wurde schon zu viel und / wird es weiterhin landauf, landab. / Und auch „überkomplex“ ist nur ein Wort, das nicht weiterhilft. //
Es braucht etwas Einfaches. / Es braucht Glauben. / Es braucht Menschen, die in Dir gegründet sind. / Menschen, die vorzuleben verstehen, / dass Du Weg allerwegen weißt. / Dass Hoffnung nicht zuschanden werden lässt. / Dass ein anständiges Leben besser ist als ein erfolgreiches. / Und dass es gut ist, mit dem Anfang anzufangen, / solange Du dieser Anfang bist. //
Schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen. / Menschen, die in Ängsten stark zu machen verstehen. / Lass die Kinder solche Menschen finden. / Und lass uns auch selbst solche Menschen sein. / Amen.
Klaus Bröhenhorst
3. Juli 2026
Unser Vater! / Danke für die Bibel / mit den vielen, manchmal auch ganz schrägen Geschichten. / Wir lesen von Menschen, / die wie wir so ganz und gar nicht perfekt sind / und in denen wir uns oft wiederfinden. // Und das macht Mut. / Denn es geht dir nicht um Perfektion, / es geht dir um Vertrauen, um Beziehung. / Es geht dir um uns. / Wie wunderbar befreiend! // Amen
Annegret Lambers
2. Juli 2026
Blüten, blaue Glöckchen, leuchtende Tagsterne / silberne Härchen auf allen Blättern / und Mohnblumen in Weizenfeldern, / ganze Streifen mit Tausenden. / Am Wegrand, kleine gelbe, weisse, orangene, rosarote Blumenwiesen, / dazu grüne Gräschen, Kringel, Blättchen / in so unendlich vielen Formen, Düften und Farben. // Was willst Du damit sagen? / Dass wir die Lilien im Feld sehen sollen,
/ wie schön sie sind. / Können Menschen Deine Sprache verstehen? / Konnte es König Salomo? // Ich möchte es lernen / und auch wenn ich es vielleicht nicht lernen kann: / es wenigstens ahnen oder erinnern. / Und mich richtig sorgen. / Nicht zu wenig – nicht zu viel. // Amen
Kathrin Rehmat
1. Juli 2026
Ewiger Gott – Denk positiv sagen meine Freunde / Reiß dich zusammen sage ich mir selber / Fürchte dich nicht heißt es in der Schrift // Aber all das kann ich nicht. // Da gibt es so viel im Leben, das nur schwer zu ertragen ist. // Mutest du mir das zu? / Habe ich nichts Besseres verdient? / Ist das Schicksal? // Ewiger Gott – Auch wenn ich von mir absehe, / blicke ich in Abgründe / von Not und Krankheit und Krieg und Gewalt. // Kannst du mir helfen, das alles zu ertragen? // Aus der Tiefe rufe ich, Herr zu dir, Herr höre meine Stimme. AMEN
Gudrun Kuhn
30. Juni 2026
Wo sind deine Wohnungen, / die lieblichen, / Herr Zebaoth, / mein König und mein Gott. / Können wir sie heute besichtigen? // Deine Bleibe, wo auch wir gerne blieben. / Am Licht, am Leben, / am Baum, am Wasser, in der Wärme, / wo wir essen und trinken / im Antlitz deines Gesalbten. // Wo sind deine lieblichen Wohnungen? / Mach uns Lust, dorthin zu ziehen. / Und lass kein Gutes mangeln denen, / die sich auf dich verlassen. // Amen.
Jürgen Kaiser
29. Juni 2026
Wir preisen dich, Gott, / in allen Sprachen dieser Welt, / laut oder leise. // Wir preisen dich, / aber wir bitten dich auch / und flehen zu dir. / Wir fragen und wir klagen. // Wir brauchen dich an unserer Seite / gerade dann, wenn uns das Preisen im Halse stecken bleibt, / wenn uns nichts gelingt, / wenn wir deinen Weg nicht finden / und wir weder ein noch aus wissen. // Denn so sind wir ja auch: / verunsichert, wem wir vertrauen können / und verschämt, weil wir das Falsche getan haben. // Gott, höre unser Preisen / und höre unser Fragen / und unsere Klagen. / Komm zu uns / und bleibe an unserer Seite. // Amen
Meike Waechter
28. Juni 2026
"Ich bin doch täglich geplagt, und meine Züchtigung ist alle Morgen da." (Ps73,14)
Gott, das fällt mir schwer nachzusprechen, / wenn mir das Leben wie ein Rätsel erscheint, / wenn eigenes oder fremdes Leid / alles in Frage stellt, / was einmal Halt bot, / wenn andere mir schnelle Lösungen / für alle Probleme versprechen. // Dennoch bei dir bleiben / gegen den Zeitgeist, / gegen die Zweifel, / gegen die Ungeduld, / Gott, das möchte ich versuchen. // Aber wenn ich damit scheitere, / dann bleibe du dennoch bei mir! // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Gott, / wir bitten dich in dieser heißen und bebenden Zeit, / dass wir zuerst an die denken, / die am meisten leiden. / Wir nehmen uns vor solidarisch zu sein und zu helfen. // Unsere Empörung über die Untätigkeit / und Rücksichtslosigkeit der Regierenden / ist nun nicht das wichtigste. // Das gilt für die Hitzewelle in Europa / und das Erdbeben in Venezuela. / Was dort passiert, / stellt alles in den Schatten, was uns hier plagt. / Die Bilder, die wir zu sehen bekommen, / sind bestürzend. Die Trauer und das Leid vieler Menschen / sind unermesslich. // Sei du bei diesen Menschen! / Lass sie die weltweite Solidarität spüren. / Sei gnädig mit der Welt und deinen Geschöpfen! / Amen
Georg Rieger
26. Juni 2026
Herr // Wenn wir uns mit den Problemen dieser Welt befassen, / dann gib uns das richtige Verständnis. // Wir brauchen Menschen, / die uns richtig informieren. / Und wir brauchen das richtige Maß an Vertrauen und Vorsicht, / wenn wir die Nachrichten sortieren / und uns ein Bild machen wollen. // Wir brauchen in allem, was wir tun, / das richtige Maß. / Darum bitten wir dich: / Wenn wir die Zusammenhänge durchleuchten, / dann schenke uns das richtige Maß an Selbstkritik. / Wir sind nicht an allem schuld, / aber es gibt viele Verbindungen / zwischen Problemen in fernen Ländern / und unserer Lebensweise. // Amen
Georg Rieger
25. Juni 2026
Wie ich bete / Wie man beten soll / Beten ist wie essen / Ich bete wie ich Lust habe / Ich bin mit dir auf du / Ich nehme an das sei dir recht / Du bist wie ich von mir aus / Ich bin für dich / Was bin ich dir // Sag mir Gott was bin ich dir / Du bist für mich mein Da / Für mich da / Da bin ich froh / Du bist mein Brot / Du riechst wie Brot / Du nährst mich // Ich esse dich im Stillen / Und teile dich / Ich teile dich aus / Ich teile dich mit / Wir feiern dich / Wir beten / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
24. Juni 2026
Herr // Die Zertretenen treten auf / Die Gemobbten mobilisieren ihre Kraft / Die Ausgelachten lachen aus Lust am Leben / Das Abgestandene wird geniessbar / Und Jesus bleibt nicht wo sie ihn versorgt haben // Er ist da / Jesus bleibt nicht, wo ich ihn versorgt habe / Er kommt // Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
23. Juni 2026
Gott, deine Liebe, unsere Liebe – / wie weit reicht sie? / Bleibt sie bis zum Ende? / Und welches Ende? // Bleib da, wenn Menschen uns verlassen, / bleib bei uns bis zum Ende / und noch darüber hinaus. // Amen.
Jürgen Kaiser
22. Juni 2026
Du überraschender Gott // Lass mein suchendes Herz Freude finden / in dieser schönen Sommerszeit // Ich steh mir selber im Weg / bau du eine Brücke // Mein Alltag blockiert mich / bau du eine Brücke // Meine Mitmenschen entfernen sich / bau du eine Brücke // Mein Sommer geht bald zuende / schenke du mir einen guten Herbst // AMEN
Gudrun Kuhn
21. Juni 2026
Gott, es gibt so viel ungestillte Sehnsucht, / Sehnsucht nach Beachtung, nach Anerkennung, nach Liebe, / Sehnsucht nach dir. // Es gibt so viele unbeantwortete Fragen, / Fragen nach dem Sinn des Lebens / und nach dem Sinn unbegreiflichen Sterbens, / Fragen nach unserer Zukunft, / Fragen nach dir. // Es gibt so viel Schuld, / Schuld, die wir wissen, / Schuld, die wir verdrängen, / Schuld, die uns verzweifeln lässt, / weil sie uns trennt / von anderen Menschen und von dir. // Gott, wir bitten dich, / sieh uns an, / sieh hinter die Masken, / die wir tragen, / und trenne du dich nicht von uns. // Amen.
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Kindergebet
Großer Gott! // Der kleine Junge in mir fragt sich, / ob Du Dich wohl für Fußball interessierst? / Für Abseits und VAR, / für Tore und Taktik. / Und ob Du wohl Freude hättest, / ein Trikot geschenkt zu bekommen? // Vermutlich kein Nationaltrikot, / sondern eher eines, / auf dem die Farben aller Nationen zu sehen sind. / Sogar die, die nicht bei der WM dabei sind. // Welche Nummer das Trikot wohl haben könnte? / Die „1“, weil Du ja einer bist? / Und all die anderen Selbsternannten nur betrügerische Götzen! // Oder die „3“, weil Du auch Vielzahl bist? / Über uns, um uns, in uns. / Vor uns, mit uns, für uns! // Oder die „67“, weil das gerade „in“ ist? Oder „in“ war. //
Ich finde ja, dass die „7“ gut passen würde. / „7“ für Deinen Schalom, Deinen Frieden. / Dein Frieden, in dem nicht einfach weiter geschossen wird. / Dein Frieden, der mehr ist als ein Deal um die Öffnung von Handelswegen. / Dein Frieden, der Menschen in Not nicht vor der eigenen Tür verhungern lässt. / „7“ für Deinen Schalom, für die Ruhe am Wasser, zu der Du uns führst. // Die Ruhe, in der noch Vögel und Insekten zu hören sind. / Die Ruhe, die mehr ist als eine dreiminütige Trinkpause, um mit Werbung viel Geld zu verdienen. / Die Ruhe, die nicht Schweigen ist, weil Menschen einfach nicht mehr miteinander reden können. / Schalom. Dein Frieden. / Die Ruhe, die Du gibst. / Zumindest erstmal jeden 7. Tag. //
Das wäre doch schön. / Ein kleiner Anfang. Ein Zeichen. / Wie eine Laola-Welle der Freude. // Amen!
Simon Froben
19. Juni 2026
Hörst du mich, Gott – Manchmal falte ich die Hände, aber ich habe weder Worte noch Gedanken. / Manchmal sehne ich mich nach Hilfe, aber ich finde den Weg zu dir nicht. / Manchmal will ich die Gebete anderer mitbeten, aber die Worte sind mir fremd. / Manchmal möchte ich Fürbitte tun, aber mir fehlt das Vertrauen in deine Hilfe. / Manchmal bin ich voller Glück, aber ich vergesse dir zu danken. / Manchmal bin ich verbittert, aber wozu dir Vorwürfe machen. / So oft möchte ich wieder beten können wie als Kind. / Hör mich Gott – hör all das Unausgesprochene. AMEN
Gudrun Kuhn
18. Juni 2026
Herr // Richte uns auf, / damit wir verstehen, / dass du es gut mit uns meinst / und gut mit uns machst. // In unserem Alltag halten wir uns für die „Macher“. / Wir müssen so vieles bewältigen / und sehen doch noch so viel, / was unerledigt bleibt. // Der Druck ist manchmal kaum auszuhalten. / Mach uns genügsam, / aufmerksam für die wirklich wichtigen Dinge im Leben / und bewahre uns davor, uns zu wichtig zu nehmen. // Amen
Georg Rieger
17. Juni 2026
Leicht dahinleben / Genuss schnell jetzt / Sich erholen / Weiter leben // Das Ich aufblasen schau her / Nur nicht platzen lassen / Weiter leben // O du mein Gott / Ja wo ist mein Gott / Aufgeblasen geplatzt / Gekübelt / Wegwerfartikel halt / Gott.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt