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2. September 2026

Gebet zum Ende der Sommerferien - Ankommen

Gott des Lebens, / hinter uns liegt eine große Atempause, / eine wohltuende Unterbrechung, / Tage, an denen, die Uhrzeit keine Rolle spielte, / und das Frühstück auch mal gegen Mittag sein durfte, / weil der Abend bis in den Morgen reichte. //

Hinter uns liegen ausgiebige Spaziergänge am Meer / oder auf Traumpfädchen in den Bergen. / Wir spürten unsere Muskeln, Gott, / waren nicht selten gefordert und manchmal ganz schön aus der Puste. / Oben am Gipfel angekommen wurde manch ein Wanderer / durch eine fantastische Aussicht belohnt. / „Wie wunderbar sind deine Werke, Gott! / Wie schön ist das, was du geschaffen hast!“ //

Doch nun sind die Sommerferien bei vielen vorbei, bei manchen schon bald, Gott, / der Alltag klopft an die Tür und / schon beginnt die Schule wieder. / Die meisten Urlauber sind bereits zurückgekehrt in ihre Heimat: / die Berufstätigen an ihren Arbeitsplatz, / wir alle in die vertrauten vier Wände unseres Zuhauses. / Irgendwie schade, Gott, dass die Ferien immer so schnell um sind. //

Aber das Zurückkehren, / und das langsame wieder Ankommen haben auch etwas Schönes. / Zu wissen: Ich habe einen Ort, eine Heimat, / mein Zuhause wartet auf mich, / und die Nachbarn und meine Katze auch, / empfinde ich als großen Segen. / Wenn ich den Schlüssel in meine Haustür stecke und umdrehe und / beim Eintreten erleichtert mein Gepäck abstellen kann, / fällt alle Anstrengung von mir ab. / Gott, ich danke Dir für diese Auszeit! / Für die Bewahrung! / Für all das, was ich in den letzten Tagen und Wochen erleben durfte.


Claudia Kurrelvink